Der Teichelberg - Chronologie einer historischen Landschaft (Bild: Evi Beer)

„Der Teichelberg - Chronologie einer historischen Landschaft” Vortrag von Erich Schraml

Zu einem Vortrag „Der Teichelberg – Chronologie einer historischen Landschaft” lud der Verein „Wirklich Windkraft im Naturpark neV.” Mitte Mai ins Hotel Hackelstein ein. Der Referent, Fuchsmühler Heimatforscher Erich Schraml, informierte über die Geschichte und Geologie der Kulturlandschaft Teichelberg. Seit dem Mittelalter wurde das Gebiet besiedelt, die erste Erwähnung erfolgte 1061 in der Otnand Urkunde. Teichelberg ist ein Vulkankegel mit komplexen Aufbau, der zum Egergraben gehört und immer wieder kleinere Erdbeben verzeichnet. Das stärkste in der Region gemessene Erdbeben der jüngeren Zeit erreichte 1985 eine Magnitude von 4,6. Ferner erfuhren die Zuhörer Näheres über den Bergbau. 1 Eisenerz- und 2 Braunkohlebergwerke waren bis 1934 im Betrieb. Davon sind noch zahlreiche Stollen vorhanden die nicht verfüllt sind. Der Name Teichelberg entstand von der Bezeichnung Tiche = Gewässer, da es sich um sumpfiges Gebiet und Maare handelt. Seibertsbach und Schottenbrunnen entspringen am Teichelberg. Durch die Basalt- und Lehmschichten sind die Wasserläufe unklar. Daher besteht die Vermutung, dass es Zusammenhänge auch mit der König Otto Quelle, dem Sauerbrunnen und privat gefassten Quellen gibt. Ein Zuhörer stellte auch die Frage, ob die Errichtung der angedachten riesigen Anlagen mit ca. 280 Meter Gesamthöhe bei diesen Untergründen in Hanglage rentabel sein soll. Die 2. Vorsitzende von WWiN Christina Kretschmer konnte nur anmerken, dass die Windhöffigkeit eine Auslastung von 17 – 20 % der Nennleistung zu erwarten läßt. Durch die Zuschüsse die bisher 20 Jahre garantiert werden, es sich aber um ein lukratives Geschäftsmodell der Projektierer und Betreiber auf Kosten der Steuerzahler handelt. Nach ca. 3 sehr informativen Stunden gingen die Zuhörer mit neuen Erkenntnissen nach Hause.


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Am Bild Herr Pfarrer Martin, Kirchenpfleger Wolfgang Braun, Mesner Siegfried Stock, alle ausgeschiedenen, sowie neu- und wiedergewählten Mitglieder des Pfarrgemeinderates der Pfarrei Maria Hilf in Fuchsmühl  (Bild: Michaela Staufer )

Dankeabend der Pfarrei Fuchsmühl

Am jährlichen Dankeabend der Pfarrei Fuchsmühl galt der Dank allen, die sich auf verschiedenste Art und Weise in der Pfarrei engagieren. Sei es durch ein Ehrenamt, durch Arbeiten im Kindergarten, Mesnerdienste, Organisten, Kirchenschmücker, Reiniger, Pfarrsekretärin, Lektoren, Kommunionhelfern, Ministranten, Helfern im Hintergrund etc. Ganz besonderer Dank für 40 Jahre Mesnerdienst galt Herrn Siegfried Stock. Herr Pfarrer Martin verabschiedete Silke Bächer, die seit acht Jahren Mitglied im Pfarrgemeinderat war und vier davon als Sprecherin fungierte. Laut Herrn Pf. mit Herz, Klarheit, Verantwortung und viel Organisation im Hintergrund. Ebenso verabschiedet wurde Stefan Wenzel, der vier Jahre das Gremium in verschiedenen Funktionen unterstütze. Begrüßt wurden Philipp Pirmanschegg und Maria Beer, die neu in den Pfarrgemeinderat gewählt wurden und alle wiedergewählten Mitglieder. Herr Horst Straub wurde als Sprecher vorgestellt. In der Dankesrede erwähnte der Pfarrer alle kirchlichen Gremien z.B. Mütterverein, KAB und auch weltliche Vereine, z.B. FFW, die sich einbringen. Außerdem bedankte er sich bei dem Kirchenpfleger Wolfgang Braun, dem neuen Kirchenchorleiter Herrn Bernd Dirnberger für seinen jetzigen und künftigen Einsatz in Fuchsmühl, der Singkreisleitung Karin Gerolstein und Werner Fritsch für die vergangenen Jahre der Chorleitung. Anschließend saßen alle eingeladenen Teilnehmer im Gasthaus „Zum Hackelstein” bei Speis und Trank zusammen. Herr Hochwürden beschrieb, dass es viele Menschen, viele Talente, viele Aufgaben und doch ein gemeinsamer Geist des Dienens, des Glaubens und der Liebe gäbe.
Mitglied des Landesvorstand ReinhardKönig (links) und Ortsvorsitzender Heinrich Ulrich (rechts) ehren Siegfried Trottmann für 50 Jahre Mitgliedschaft. (Bild: Andrea Vogel)

Ereignisreiches Jahr bei der Siedler- und Eigenheimergemeinschaft Fuchsmühl

Zur Jahreshauptversammlung der Siedler- und Eigenheimergemeinschaft Fuchsmühl e.V. am 27.02. im Hotel Hackelstein konnte der Ortsvorsitzende Heinrich Ulrich neben zahlreichen Vereinsmitgliedern auch das Mitglied im Landesvorstand Reinhard König aus Waldsassen willkommen heißen. In seinem ausführlichen Jahresbericht ging Ulrich zunächst auf die Veränderungen der Vorstandschaft bei der letzten JHV ein, berichtete dann von vier Beiratssitzungen und der Einführung des mehrmals im Jahr verteilten Vereinsinfoblatt. Größere Ausgaben wurden für die Ergänzung des Baugerüsts getätigt, welches von den Mitglieder ausgeliehen werden kann. Sehr erfolgreich sei der seit über einem Jahr jeden ersten Sonntag stattfindende Frühschoppen in der Siedlerhütte. Ebenso wie die von Berthold Derwart organisierte Heizölsammelbestellung. Höhepunkte im Vereinsleben waren laut Ulrich die Tagesfahrt zur Landesgartenschau nach Furth im Wald und vor allem der Festabend „30 Jahre Siedlerhütte“ mit der erstmals durchgeführten Ehrung langjähriger Mitglieder. Nach vier Austritten, zwei Neuaufnahmen und fünf Wechsel von Hausbesitzern bezifferte er die Mitgliederzahl auf 154. Der Kassier Felix Englmann konnte über einen nach wie vor stabilen Kassenstand berichten, welches die Kassenprüfer Berthold Derwart und Andrea Vogel bestätigen konnten. Reinhard König berichtete nach seinen Grußworten über die neuesten Informationen aus dem Landesverband und erklärte die Notwendigkeit der Beitragserhöhung. Über die Erhöhung des Jahresbeitrag wurde ausgiebig diskutiert. Letztlich stimmte die große Mehrheit für den Vorschlag des Beirats den Beitrag von 28 Euro auf 34 Euro zu erhöhen. Ein Gegenvorschlag aus der Versammlung auf 36 Euro zu erhöhen fand keine Mehrheit. Ausgiebig war auch der Blick auf die Planungen für 2026. Werbung neuer Mitglieder, Ergänzung von Leihgeräten, Planung einer Tagesfahrt, Teilnahme am Bürgerfest und Ferienprogramm der Gemeinde, Organisation einer Infoveranstaltung sowie Beschaffung von Vereinshemden sollen nach Beschlüssen des Beirats in diesem angepackt werden. Zum Schluss der Versammlung ehrten Ulrich und König für 60 Jahre Mitgliedschaft Hermann Spörrer, für 50 Jahre Siegfried Trottmann und für 40 Jahre Ludwig Schultes.
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