Die Pfarrgemeinde Fuchsmühl, die Marktgemeinde Fuchsmühl, die Steinwald-Allianz und die Radsportgruppe Immenreuth laden zur Radwallfahrt ein. (Bild: Martin Schmid)

12. Stern-Radwallfahrt nach Fuchsmühl – Unterwegs im Glauben und auf zwei Rädern

Bereits zum zwölften Mal laden der Markt Fuchsmühl und die Steinwald-Allianz herzlich zur gemeinsamen Stern-Radwallfahrt nach Fuchsmühl ein. Am Sonntag, 12. Juli 2026, machen sich Radfahrerinnen und Radfahrer aus dem gesamten Landkreis Tirschenreuth und darüber hinaus auf den Weg zur Wallfahrtskirche Maria Hilf – in diesem Jahr unter dem Motto „GOTT – meine Powerbank“. An zahlreichen Abfahrtsorten in der Region starten die Gruppen in den frühen Morgenstunden, um sich auf eine gemeinsame, spirituell geprägte Radtour zu begeben. Die genauen Abfahrtsorte und -zeiten sowie Ansprechpartner finden sich im Faltblatt zur Veranstaltung und online unter www.steinwald-allianz.de. Höhepunkt der Radwallfahrt ist der feierliche Festgottesdienst um 10.15 Uhr in der Wallfahrtskirche Maria Hilf, der von der Radsportgruppe Immenreuth unter der Leitung von Monika Kainz und Elvira Kastl sowie dem Singkreis „Cantiamo“ gestaltet wird. Die Festpredigt hält H. H. Pfarrer Manfred Strigl, Direktor des Exerzitienhauses Johannisthal. Pfarrer Martin der örtlichen Pfarrei Maria Hilf wird gemeinsam mit Pfarrer Strigl den Gottesdienst feiern und die Teilnehmer willkommen heißen. Anschließend werden die Fahrräder der Teilnehmenden auf dem Jugendheimplatz und rund um die Kirche feierlich gesegnet. Für das leibliche Wohl sorgt der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung Fuchsmühl. Bürgermeister Braun bedankte sich im Vorfeld herzlich bei allen Engagierten für die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung. Die Stern-Radwallfahrt steht unter der Schirmherrschaft von Gerd Schönfelder, dem erfolgreichsten Athleten in der Geschichte der Winter-Paralympics. Als begeisterter Radfahrer betont Schönfelder die Bedeutung dieses spirituellen und gemeinschaftsstärkenden Events für die Region. Die Teilnahme an der Stern-Radwallfahrt ist kostenfrei und erfolgt auf eigene Verantwortung. Die Veranstaltung ist Teil der Initiative zur Belebung der Radwege im Naturpark Steinwald, die vom Markt Fuchsmühl und dem Zweckverband Steinwald-Allianz ins Leben gerufen wurde. Die stetig steigende Zahl der Teilnehmenden zeigt, wie gut dieses Angebot angenommen wird. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen erlebnisreichen Tag voller Gemeinschaft, Bewegung und Besinnung!
Spaziergang am Großen Teichelberg mit Kräuterführung (Bild: Michael Zuber)

Spaziergang mit Kräuterführung zum Hankelbrunnen im Naturwaldreservat Gitschger

Der Verein Wirklich Windkraft im Naturpark? n.e.V. lud am 1. Sonntag im Juli zu einem Spaziergang zum Hankelbrunnen im Naturwaldreservat Gitschger ein. Unter der Leitung von Angela Kraus, ganzheitliche Gesundheits- und Ernährungsberaterin und zertifizierte Kräuterführerin, startete die interessierte Gruppe am Fuße des Großen Teichelbergs. Neugierig hörten die Teilnehmer den Ausführungen von Angela Kraus über die verschiedenen Kräutern am Wegesrand zu. Sie erfuhren Wissenswertes über die Heilkraft und Zubereitung von Labkraut, Waldmeister, Brennnessel, Stinkender Storchschnabel, Nelkenwurz und Hexenkraut. Auch die Himbeere mit ihren antioxidative Kraft blieb nicht unerwähnt. Dass die Lösungen für so manches Zipperlein und körperliche Leiden am Wegesrand zu finden sind, konnte mit Erstaunen vernommen werden. Ob der Bestand vom Circaea lutetiana (Hexenkraut), das Circe als Aphrodisiakum schon bei Odysseus angewandt hatte, nach der Führung erkennbar verringert war, ist nicht überprüft worden. Am geheimnisvollen Hankelbrunnen lauschten die Teilnehmer der von Angela Kraus vorgetragenen Sage der Hankerlen. Die dabei eingeatmeten Terpene (ätherische Pflanzenstoffe im Wald) wirken stark entzündungshemmend, senken den Blutdruck, reduzieren das Stresshormon Cortisol und aktivieren die Killerzellen des Immunsystems, wie Angela Kraus erklärte. Erholt, fasziniert von dem magischen Umfeld und mit neu gewonnenen Erkenntnissen über die Heilpflanzen traten die Anwesenden die Rückkehr an.
Die Teilnehmer der Wallfahrt des Kolping-Bezirksverbandes Tirschenreuth setzten ein sichtbares Zeichen für Glauben, Gemeinschaft und Zusammenhalt. (Bild: Reiner Gärtner)

Kolping-Bezirk Tirschenreuth pilgerte nach Fuchsmühl

Gemeinsam unterwegs sein, den Glauben teilen und Gemeinschaft erleben - dazu trafen sich Kolpinggeschwister des Bezirksverbandes Tirschenreuth zur diesjährigen Wallfahrt nach Fuchsmühl. Der Weg führte von Wiesau aus bei angenehmen Temperaturen an Tirschnitz und Fürstenhof vorbei bis hinauf zur Wallfahrtskirche „Maria Hilf”. Zum Auftakt der Wallfahrt begrüßte Bezirksvorsitzende Martina Mark die Pilger und gab ihnen mit persönlichen Gedanken wertvolle Anregungen mit auf den Weg. Kolpingschwestern aus Falkenberg gestalteten den geistlichen Teil als Vorbeterinnen und begleiteten die Teilnehmer mit Gebeten und Impulsen. Das Banner des Bezirksverbandes wurde abwechselnd von Kolpingsöhnen aus Bärnau und Friedenfels getragen. Unter dem Leitwort „Schritt für Schritt gehen wir auf Gottes Spuren” wurde deutlich, dass eine Wallfahrt weit mehr ist als das Erreichen eines Ziels - sie ist Ausdruck eines gemeinsam gelebten Glaubens. An der Wallfahrtskirche wurden die Pilger von Pfarrer Martin, den Ministranten sowie weiteren Kolpingern empfangen. Gemeinsam feierten sie die Sonntagsmesse und schlossen sich anschließend der traditionellen „Gelobten Prozession” an, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs fester Bestandteil des kirchlichen Lebens in Fuchsmühl ist. Zum Abschluss trafen sich die Teilnehmer im Gasthof „Weissenstein”, wo die Wallfahrt in geselliger Runde ausklang. Mit vielen schönen Begegnungen, bereichernden Eindrücken und dankbar für den gemeinsam erlebten Wallfahrtstag traten die Kolpinggeschwister schließlich den Heimweg an.
Die Teilnehmer der Pfarrwallfahrt in der Basilika Marienweiher (Bild: Simone Greger)

Fuchsmühler Pfarrwallfahrt führte zur Muttergottes nach Marienweiher

Am vergangenen Sonntag machten sich zahlreiche Gläubige aus der Pfarrei Fuchsmühl mit auswärtigen Gästen aus dem ganzen Landkreis Tirschenreuth auf den Weg zur Gottesmutter nach Marienweiher. Die Teilnehmer der traditionellen Pfarrwallfahrt verband Gemeinschaft, Gebet und die Freude am gemeinsamen Pilgern. Die Wallfahrer wählten dabei unterschiedliche Wege zum Ziel: Bereits in den frühen Morgenstunden startete eine kleine Gruppe mit Fahrrädern von Fuchsmühl aus in Richtung Marienweiher. Die Radfahrer nahmen die rund 60 Kilometer lange Strecke durch das Fichtelgebirge auf sich und bewältigten damit eine sportliche Herausforderung im Zeichen des Glaubens. Eine weitere Gruppe fuhr mit dem Bus in die Nähe des Wallfahrtsortes. Die letzten Kilometer legten die Pilger bewusst zu Fuß zurück. Mit dem Kreuz voran zogen sie singend und betend durch Wald und Flur nach Marienweiher und stimmten sich so auf die Begegnung mit der Muttergottes ein. Außerdem bestand die Möglichkeit, mit dem Bus direkt bis nach Marienweiher zu fahren. Am Ziel angekommen zogen alle Teilnehmer gemeinsam in die Basilika ein und feierten den Gottesdienst zu Ehren der Gottesmutter. Eine besondere Freude war, dass 2 Ministranten aus Fuchsmühl den Dienst am Altar in Marienweiher taten. Danach blieb noch Zeit für Begegnung und Austausch bei einem gemeinsamen Mittagessen. Eine Marienandacht bildete den geistlichen Abschluss des Wallfahrtstages, bevor die Teilnehmer gestärkt an Leib und Seele die Heimreise antraten. Die Pfarrwallfahrt nach Marienweiher zeigte einmal mehr, dass die Verbindung von Tradition, Gemeinschaft und Gebet auch heute viele Menschen bewegt.


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Der Teichelberg - Chronologie einer historischen Landschaft (Bild: Evi Beer)

„Der Teichelberg - Chronologie einer historischen Landschaft” Vortrag von Erich Schraml

Zu einem Vortrag „Der Teichelberg – Chronologie einer historischen Landschaft” lud der Verein „Wirklich Windkraft im Naturpark neV.” Mitte Mai ins Hotel Hackelstein ein. Der Referent, Fuchsmühler Heimatforscher Erich Schraml, informierte über die Geschichte und Geologie der Kulturlandschaft Teichelberg. Seit dem Mittelalter wurde das Gebiet besiedelt, die erste Erwähnung erfolgte 1061 in der Otnand Urkunde. Teichelberg ist ein Vulkankegel mit komplexen Aufbau, der zum Egergraben gehört und immer wieder kleinere Erdbeben verzeichnet. Das stärkste in der Region gemessene Erdbeben der jüngeren Zeit erreichte 1985 eine Magnitude von 4,6. Ferner erfuhren die Zuhörer Näheres über den Bergbau. 1 Eisenerz- und 2 Braunkohlebergwerke waren bis 1934 im Betrieb. Davon sind noch zahlreiche Stollen vorhanden die nicht verfüllt sind. Der Name Teichelberg entstand von der Bezeichnung Tiche = Gewässer, da es sich um sumpfiges Gebiet und Maare handelt. Seibertsbach und Schottenbrunnen entspringen am Teichelberg. Durch die Basalt- und Lehmschichten sind die Wasserläufe unklar. Daher besteht die Vermutung, dass es Zusammenhänge auch mit der König Otto Quelle, dem Sauerbrunnen und privat gefassten Quellen gibt. Ein Zuhörer stellte auch die Frage, ob die Errichtung der angedachten riesigen Anlagen mit ca. 280 Meter Gesamthöhe bei diesen Untergründen in Hanglage rentabel sein soll. Die 2. Vorsitzende von WWiN Christina Kretschmer konnte nur anmerken, dass die Windhöffigkeit eine Auslastung von 17 – 20 % der Nennleistung zu erwarten läßt. Durch die Zuschüsse die bisher 20 Jahre garantiert werden, es sich aber um ein lukratives Geschäftsmodell der Projektierer und Betreiber auf Kosten der Steuerzahler handelt. Nach ca. 3 sehr informativen Stunden gingen die Zuhörer mit neuen Erkenntnissen nach Hause.
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