Die Teilnehmer und Prüfer der Leistungsprüfung mit Bürgermeister Bernhard Schmidt (Bild: Harald Fenzl)

Zwei Wehren ein Ziel - Miteinander zur erfolgreichen Leistungsprüfung

Zwei kombinierte Gruppen der Freiwilligen Feuerwehren Grötschenreuth und Wetzldorf stellten sich nach knapp zwei Wochen Übung, am Samstag den 30.05. in Grötschenreuth der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz”. Das Schiedsrichterteam, bestehend aus Kreisbrandmeister Günther Fachtan, Kreisbrandmeister Wolfgang Bauer und Kreisbrandmeister Klaus Helm begutachteten die verschiedenen Aufgaben und bewerteten diese. Kreisbrandmeister Herbert Thurm war als Unterstützung auch mit anwesend. Die Floriansjünger mussten sich zuerst beim beherrschen verschiedener Knöten beweisen und dann einen Löschaufbau in einer bestimmten Zeit vollführen. Diese Zeit wurde von der ersten Gruppe, unter der Führung der stellvertretenden Kommandantin von Grötschenreuth, Lena Dumler, und der zweiten Gruppe, unter der Führung des Kommandanten von Wetzldorf, Rudi Schinner, unterboten und somit bestanden. Nach bestandener Prüfung und gemeinsamen Mittagessen wurden die Abzeichen von den Kreisbrandmeistern und Bürgermeister Bernhard Schmidt übergeben. Dieser betonte auch wie wichtig die Feuerwehren sind und lobte das Miteinander der Wehren gemeinsam sich diesen Prüfungen zu stellen. Die Teilnehmer mit den abgelegten Prüfungsstufen waren: Stufe 1 – Bronze: Johannes Bayer, Anja Panzer, Matthias Panzer. Stufe 2 – Silber: Lena Dumler, Thomas Gallersdörfer. Stufe 3 – Gold: Michael Affolter, Florian Bader, Matthias Schubert. Stufe 4 – Gold/Blau: Tobias Meierhöfer. Stufe 5 – Gold/Grün: Thomas Schinner, Tobias Wenning. Stufe 6 – Gold/Rot: Leonhard Fütterer, Maximilian Uhl. Stufe 2 Ü40 – Silber: Christian Fütterer, Rudi Schinner.
Die Teilnehmer der BN Moorführung im Steinwald mit dem Förster Wolfgang Schödel. (Bild: Doris Burger)

Der Bund Naturschutz erkundet die unbekannten Moore im Steinwald

Großes Interesse fand am 17. Mai die Moorführung des BUND Naturschutz im Steinwald. Gemeinsam mit dem Naturpark Steinwald und der Steinwaldia führte Revierförster Wolfgang Schödel von den Bayerischen Staatsforsten die Teilnehmer zu drei unterschiedlichen Moorflächen im Revier Pullenreuth. Teilweise im Gänsemarsch ging es durch nasse und unwegsame Bereiche, bei denen Umsicht und Gleichgewicht gefragt waren. An mehreren Stationen gab er umfassenden Einblick in die Bedeutung der Moore für Natur, Klima und Wasserhaushalt. Dabei wurde deutlich: Obwohl Moore weltweit nur rund drei Prozent der Landfläche bedecken, speichern sie doppelt so viel CO₂ wie alle Wälder der Erde zusammen. Knapp vier Prozent der Fläche der Bayerischen Staatsforsten bestehen aus Mooren, im Revier Pullenreuth sind es etwa 100 Hektar. Gleichzeitig gelten 99 Prozent der Moore in Deutschland durch Entwässerung als degradiert. Rund 5,1 Prozent der deutschen CO₂-Emissionen stammen laut Schödel aus entwässerten Mooren – nach dem Energiesektor die zweitgrößte Treibhausgasquelle des Landes. Anschaulich erklärte der Förster, wie Moore entstehen und weshalb sie früher mit immensem körperlichem Aufwand entwässert wurden. Bereits in den 1990er Jahren begann im Steinwald unter einem früheren Revierleiter, Norbert Reger, die Renaturierung. Ausschlaggebend waren vor allem Naturschutzaspekte: Moore bieten als kalte, nasse und saure Lebensräume seltenen Arten wie Rauschbeere, Wollgras, Aufrechte-Moorspirke, zahlreichen Insekten, Spinnen, Kreuzottern oder dem Auerwild wichtige Rückzugsorte. Zudem übernehmen die Moore eine bedeutende Schwammfunktion und speichern Wasser. Gerade im Steinwald sei dies wichtig für die Wasserversorgung von der Gemeinde Pullenreuth. Vorgestellt wurden auch Maßnahmen der Wiedervernässung, etwa das Verfüllen kleinerer Gräben oder das Setzen sogenannter Plomben in größeren Entwässerungsgräben. Durch die stärkere Verdunstung entstehe im Sommer zudem ein spürbarer Kühleffekt für die umliegenden Waldflächen. Die große Teilnehmergruppe zeigte sich beeindruckt vom Fachwissen des Referenten und von Landschaften, die viele im Steinwald so nicht erwartet hätten.
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Turnerinnen des TuS Rosenberg erfolgreich bei Top Ten Wettkampf in Erbendorf

Am Samstag, den 16.5.2026 fand der Top Ten Wettkampf der Turnerinnen des Turngaus Oberpfalz Nord in Erbendorf statt. Dafür konnten sich elf Turnerinnen des TuS Rosenberg qualifizieren und waren mit 31 Starts an den vier Geräten Sprung, Barren, Balken und Boden beteiligt. Der Top Ten Entscheid ist ein jahrgangsoffener Wettbewerb, bei dem sich unabhängig vom Alter die Turnerinnen in der jeweiligen Leistungsklasse messen. Die Qualifikation hierfür erhielten sie beim Gau Einzelentscheid am 18.4.2026 in Sulzbach-Rosenberg. Noch bevor der eigentliche Wettkampf begann, gratulierte die Gaufachwartin für Geräteturnen, Julia Ritter, den Teilnehmerinnen zu ihrer Leistung, denn es traten die besten zehn Mädchen jeder Leistungsstufe gegeneinander an. In drei straff organisierten Durchgängen konnten die Turnerinnen dann das Ergebnis eines monatelangen fleißigen Trainings zeigen und wurden von den mitgereisten Zuschauern mit viel Applaus belohnt. Besonders erfolgreich waren die Mädchen des TuS Rosenberg am Sprung: Hier blieben in der Leistungsklasse P4 (Grätsche über den Bock) die Plätze eins bis fünf in Vereinshand. Doch auch an den anderen Geräten wurden hochklassige Übungen mit außergewöhnlicher Präzision gezeigt. Am Ende des Wettkampftages durften sich die Turnerinnen über zwei erste Plätze (Hannah Hebauer am Barren und Emily Raith am Sprung), vier zweite (Annika Janda am Boden, Daria Schlegel am Barren, Ida Bittner am Sprung und Hannah Hebauer am Sprung) und vier dritte Plätze (Antonia Roll am Stufenbarren und Sprung, Hera Kleinovas am Sprung und Sophie Scheck ebenfalls am Sprung) freuen. Oftmals entschied ein Hundertstel über einen Treppchenplatz, so dass einige Entscheidungen sehr knapp waren. Ab der kommenden Woche wird nun das Training für die Mannschaftsmeisterschaften im Oktober beginnen, denn nach dem Wettkampf ist bekanntlich vor dem Wettkampf.


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Die Bürgermeister der Steinwald-Allianz präsentieren das neue Programm der „Bio-Erlebnisse“. (Bild: Steinwald-Allianz)

Bio-Erlebnisse in der Steinwald-Allianz starten

Die Bio-Erlebnisse in der Öko-Modellregion Steinwald gehen in der Steinwald-Allianz in die fünfte Runde. Das neue Jahresprogramm mit Veranstaltungen rund um Bio, Genuss, Natur und regionale Landwirtschaft ist als Flyer erhältlich und liegt in den Rathäusern der Mitgliedskommunen, bei Tourist-Infos sowie in der Geschäftsstelle der Steinwald-Allianz aus; außerdem sind die Informationen online unter www.steinwald-allianz.de zu finden. Zum Auftakt gibt es „Burger meets Zoigl“ am Samstag, 23. Mai, bis Montag, 25. Mai, in der Zoiglstube Hafnerkarl in Falkenberg zu den normalen Öffnungszeiten von 10 bis 12 Uhr. Am Sonntag, 7. Juni, folgt ein „Musikalischer Spaziergang“ am südlichen Steinwald, begleitet vom Chor „Vocalista ad hoc“, mit einer kleinen Bio-Brotzeit zum Abschluss. Am Mittwoch, 10. Juni, steht unter dem Titel „Was wächst denn da?“ ein geführter Artenspaziergang auf einer Bio-Wiese in Mitterteich auf dem Programm. Außerdem sind unter anderem ein Bio-Kochkurs „Sommerleuchten“ am Samstag, 13. Juni, sowie ein Vortrag zur vegetarisch-veganen Kinderernährung mit bioregionalen Kostproben am Mittwoch, 8. Juli, im Familienzentrum Mittendrin in Kemnath geplant. Die Bio-Meile findet am Sonntag, 28. Juni, in Waldershof statt. Das Sommerprogramm „Bio-Erleben“ läuft von Dienstag, 14. Juli, bis Samstag, 29. August, mit wöchentlichen Angeboten von Montag bis Samstag. Für viele Termine ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, da die Teilnehmerzahlen begrenzt sind oder Verpflegung vorbereitet wird.
Das Gastzimmer im Gasthof „Rotes Ross” war fast zu klein für die vielen Besucher.  (Bild: Gerd Neumann)

Jahreshauptversammlung sehr gut besucht!

Die Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Erbendorf e.V. war sehr gut besucht. Mit über 50 Mitgliedern war sie die bestbesuchte in den letzten Jahren. Dies ist nicht nur dem enormen Mitgliederzuwachs geschuldet, auch die Aktivitäten und die Öffentlichkeitsarbeit machen den Verein für die Mitglieder interessant. Vorsitzende Lucia Heindl freute sich über den guten Besuch und leitete nach dem Totengedenken zu den Berichten über. Den Tätigkeitsbericht der Vorstandschaft übernahm Schriftführer Gerd Neumann. In einer Diashow ließ er nochmals das vergangene Jahr Revue passieren. Elisabeth Ockl konnte von einer sehr guten Kassenlage berichten. Die hohen Ausgaben im vergangenen Jahr bedingt durch die Schaffung des Vereinsgeländes konnten dank hoher Spenden finanziert werden. Die Kassenprüferin bestätigte eine einwandfreie Kassenführung, sodass die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde. Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Ehrung langjähriger Mitglieder durch die Kreisfachberaterin Manuela Pappenberger. Für ihre langjährige Treue und ihr Engagement im Verein wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft Therese Wenzel und Elisabeth Dötterl für 50 Jahre ausgezeichnet. Lucia Heindl informierte anschließend über die weiteren Termine des Ortsverbandes die auch immer in der Tagespresse veröffentlicht werden. Sie ging auch noch auf die neueste Errungenschaft ein, einen Backofen, der am Mittwoch, 6. Mai im Vereinsgelände angeliefert wurde. Die Anschaffung des Ofens wurde größtenteils durch eine finanzielle Zuwendung der Steinwald-Allianz  und Spenden der örtlichen Banken ermöglicht. In diesem Zusammenhang bedankte sich Lucia Heindl bei allen Verantwortlichen für die großzügige Unterstützung. Interessant war für die Anwesenden der derzeitige Mitgliederstand. Dieser hat sich mit aktuell 180 Mitgliedern gegenüber 2025 um 47 Mitglieder erhöht. Der harmonische Abend ging mit der obligatorischen Blumenverlosung zu Ende. 
Sarah Bollmann, Franziska Koch, Rita Härt, Kerstin Lippert, Toni Rupprecht, Bernt Rose, Bernhard Reis, Martin Huber, Berthold Seitz, Florian Hör, Benjamin Schlicht, Sonja Grünauer, Iris Purucker (von links)  (Bild: Benjamin Schlicht)

Junge Leute übernehmen die Führung – Generationswechsel in der Vorstandschaft der Sparte Turnen des TSV

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Sparte Turnen des TSV, am Dienstag, 5. Mai 2026, im Sportheim Kreinzl, stand ein bedeutender Generationswechsel im Mittelpunkt. Spartenleiter Bernt Rose, nach fast 30 Jahren an der Spitze, sowie Kassier Toni Rupprecht, der das Amt des Kassiers fast 40 Jahre innehatte, stellten sich nicht mehr zur Wahl. Mit dem deutlichen Satz „Wir brauchen Verjüngung“ bedankten sie sich für die vergangenen Jahre – eine Zeit geprägt von Zusammenarbeit, teils hitzigen, aber fairen Diskussionen und einem harmonischen Miteinander. Beide prägten die Entwicklung der Sparte über Jahrzehnte hinweg maßgeblich. Besonders hervorgehoben wurde ihr großer Einsatz für den Verein, die Organisation zahlreicher Veranstaltungen sowie der stetige Ausbau der Sparte. Was ursprünglich als „Übergangslösung“ begann, so Rose, erstreckte sich letztendlich über fast drei Jahrzehnte. In seinem letzten Bericht als amtierender Spartenleiter ließ Rose ein erfolgreiches Vereinsjahr 25/26 Revue passieren: Die Sparte Turnen verzeichnet aktuell 712 Mitglieder. Besonders die Turngruppen, Bodystyle & Fitness sowie die Tanzgruppen erfreuen sich hoher Beliebtheit; seit Ostern gibt es eine vierte Tanzgruppe für Kinder von sechs bis acht Jahren. Seit der letzten JHV fanden 27 Veranstaltungen und Wettkämpfe statt. Diese Leistung ist ihm und vor allem dem starken Team zu verdanken: 21 Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie weitere nicht lizenzierte Trainerinnen und Trainer halten den Trainingsbetrieb am Laufen. Auch die Kassen stehen stabil: Die Abrechnungen der Jahre 24/25 sind abgeschlossen, eine saubere Übergabe ist damit möglich. Rupprecht bestätigte dies im Bericht und übergab nach der Wahl symbolisch eine Kasse an seine Nachfolgerin. In den Grußworten dankte TSV-Vorstand Bernhard Reis der bisherigen Führung, auch im Namen seiner Vertreter, die vollzählig vertreten waren, um Rose und Rupprecht auch ihre Wertschätzung zu zeigen, und würdigte deren hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahrzehnten. Die Sparte Turnen gelte als Vorzeigesparte, hier werde angepackt, so Reis, und zeichne sich durch starken Zusammenhalt, erfolgreiche Veranstaltungen und kontinuierliches Wachstum aus. Nach lobenden, emotionalen, vor allem aber auch wertschätzenden Worten erfolgte nach der Entlastung die turnusmäßige Neuwahl per Akklamation: Einstimmig wurde eine neue Vorstandschaft gewählt. Die Wahl leitete 1. Vorstand Bernhard Reis. Neuer Spartenleiter ist Florian Hör, unterstützt wird er künftig von Dominik Kunz als stellvertretendem Spartenleiter. Das Amt der Kassiererin übernimmt Kerstin Lippert und neue Jugendleiterin wurde Franziska Koch. Schriftführerin bleibt Sarah Bollmann, die ihr Amt bereits seit vier Jahren ausübt, genauso Sonja Grünauer als Oberturnwartin sowie Rita Härtl als stellvertretende Oberturnwartin, die beide ihr Amt seit 2020 ausüben. Benjamin Schlicht amtiert weiterhin als Homepagebeauftragter sowie für die Pressearbeit. Neu gewählt, ergriff Spartenleiter Florian Hör das Wort – kurz und bündig: „Wir haben nun ein junges und dynamisches Team, ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“ Er dankte Bernt Rose sowie Toni Rupprecht für die geleistete Arbeit und übergab ihnen einen Präsentkorb – dabei vergaß er nicht die starken Frauen hinter ihren Männern und dankte auch den Ehefrauen Aloisia und Christa mit je einem Blumenstrauß für die tatkräftige Unterstützung über viele Jahre hinweg. Nach der Besprechung der sportlichen sowie gesellschaftlichen Termine und abschließenden Worten schloss der „neue“ Spartenleiter die Sitzung.
Stimmungsvolle Atmosphäre in der Pfarrkirche bei der Andacht (Archivbild: Holger Popp)

Nacht der offenen Kirchen in Erbendorf

Am Pfingstsamstag, 23.05.26 laden die evangelische und die katholische Gemeinde zur Nacht der offenen Kirchen ein. Beginn ist um 18.00 Uhr mit einem Festgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche. Danach bietet der Pfarrgemeinderat einen kleinen Imbiss im Kirchenpark an. Dieses Jahr stehen die beiden Kirchenorgeln in der Martin-Luther-Kirche und in der katholischen Pfarrkirche im Mittelpunkt. Die evangelische Gemeinde hat ihre Orgel im September letzten Jahres reinigen lassen und um einen Midi-Expander erweitern lassen. Dabei wurde der evangelische Organist Martin Häupler von der Orgel in der katholischen Kirche inspiriert. Dort gibt es nämlich ebenfalls diesen Expander. Es handelt sich dabei um einen Synthesizer, mit dem weitere Klänge digital abgerufen werden können. So ist es möglich, dass auch mal ein Klavier, eine Gitarre oder ein Saxophon erklingt. Der katholische Organist Holger Popp freut sich, dass die Orgelanlage in der katholischen Kirche ein wenig Ideengeber sein konnte und so das wunderbare Instrument Orgel noch interessanter wird. Wer die Möglichkeiten und die Klänge der beiden Orgeln erleben möchte, kann dazu eine von zwei Orgelwanderungen, die um 19.30 Uhr und um 21.00 Uhr angeboten werden, besuchen. Treffpunkt ist jeweils in der evangelischen Kirche. Kirchenmusikdirektor Gerd Hennecke aus Turmbesteigungen sind an diesen Abend ebenso angedacht wie auch Kirchenführungen. Es werden zwei Termine angeboten, die erste Führung beginnt um 19.30 Uhr in der katholischen Pfarrkirche und führt dann über die Lorettokapelle zur evangelischen Martin-Luther-Kirche. Eine weitere Führung in der gleichen Reihenfolge ist dann um 21.00 Uhr. Die Orgelführung um 19.30 Uhr beginnt in der evangelischen Kirche. Dort wird Kirchenmusikdirektor Gerd Hennecke aus Sulzbach-Rosenberg wird die musikalische Präsentation mit einem Kurzkonzert übernehmen. Zeitgleich finden Kirchenführungen statt, die in der katholischen Kirche beginnen. Johannes Dostler wird auf die Historie der ehemaligen Simultankirche eingehen und auch einen Abstecher in die Lorettokapelle machen. Dort befinden sich seit genau 275 Jahren die Reliquien des Heiligen Faustinus. Abschluss der Kirchenführung ist dann in der evangelischen Kirche. Das Pfingstfeuer wird um 20.30 Uhr im Kirchenpark von Pfarrer Martin Besold entzündet. Die Gruppe Meditativer Tanz lädt zum Tanz um das Feuer ein. Einen wunderbaren Blick über Erbendorf gibt es für alle, die an den Kirchturmbesteigungen teilnehmen. Den ganzen Abend bieten die beiden Kirchen und besonders die Lorettokapelle auch die Möglichkeit zum stillen persönlichen Gebet. Mit dem Offenen Singen und einem Tagesabschluss gegen 22.15 Uhr endet die Nacht der offenen Kirchen in der katholischen Pfarrkirche.
Mathematik begeistert (Bild: Sabine Graser)

Känguru der Mathematik begeistert

Was hat Mathematik mit einem Känguru zu tun? Mit großer Neugier und viel Motivation nahmen unter Federführung von Lehrer Michael Siegel in diesem Jahr erstmals zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Erbendorf am internationalen Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil. Der Wettbewerb, der jährlich in vielen Ländern gleichzeitig durchgeführt wird, fördert auf spielerische Weise logisches Denken, mathematisches Verständnis und Freude am Knobeln. Bereits im Vorfeld war die Spannung groß: In mehreren Altersgruppen stellten sich die Teilnehmenden in den Jahrgangsstufen 4 und 5 abwechslungsreichen Aufgaben, die weit über das klassische Rechnen hinausgingen. Gefragt waren vor allem Kreativität, Kombinationsfähigkeit und Ausdauer. Viele Kinder waren überrascht, wie vielseitig Mathematik sein kann. Besonders erfreulich war die hohe Beteiligung und die positive Stimmung während des Wettbewerbstages. „Die Aufgaben waren spannend und manchmal richtig knifflig”, berichtete eine Schülerin der fünften Klasse. Auch die betreuenden Lehrkräfte zeigten sich begeistert vom Engagement der Kinder und Jugendlichen. Nach einigen Wochen des Wartens konnten nun die Ergebnisse und Urkunden überreicht werden. Alle Teilnehmenden erhielten eine Anerkennung für ihren Einsatz sowie das traditionelle Knobelspiel des Wettbewerbs. Einige Schülerinnen und Schüler erzielten dabei besonders hervorragende Ergebnisse und wurden zusätzlich mit Preisen ausgezeichnet. Die erfolgreiche Premiere macht Lust auf mehr: Auch im kommenden Jahr soll der Känguru-Wettbewerb der Mathematik wieder fester Bestandteil des schulischen Wettbewerbsangebots werden. Die Schule bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten für die engagierte Unterstützung und gratuliert den Teilnehmenden zu ihrem Erfolg. Was hat Mathematik mit deinem Känguru zu tun? Mit großer Neugier und viel Motivation nahmen unter Federführung von Lehrer Michael Siegel in diesem Jahr erstmals zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Erbendorf am internationalen Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil. Der Wettbewerb, der jährlich in vielen Ländern gleichzeitig durchgeführt wird, fördert auf spielerische Weise logisches Denken, mathematisches Verständnis und Freude am Knobeln. Bereits im Vorfeld war die Spannung groß: In mehreren Altersgruppen stellten sich die Teilnehmenden in den Jahrgangsstufen 4 und 5 abwechslungsreichen Aufgaben, die weit über das klassische Rechnen hinausgingen. Gefragt waren vor allem Kreativität, Kombinationsfähigkeit und Ausdauer. Viele Kinder waren überrascht, wie vielseitig Mathematik sein kann. Besonders erfreulich war die hohe Beteiligung und die positive Stimmung während des Wettbewerbstages. „Die Aufgaben waren spannend und manchmal richtig knifflig”, berichtete eine Schülerin der fünften Klasse. Auch die betreuenden Lehrkräfte zeigten sich begeistert vom Engagement der Kinder und Jugendlichen. Nach einigen Wochen des Wartens konnten nun die Ergebnisse und Urkunden überreicht werden. Alle Teilnehmenden erhielten eine Anerkennung für ihren Einsatz sowie das traditionelle Knobelspiel des Wettbewerbs. Einige Schülerinnen und Schüler erzielten dabei besonders hervorragende Ergebnisse und wurden zusätzlich mit Preisen ausgezeichnet. Die erfolgreiche Premiere macht Lust auf mehr: Auch im kommenden Jahr soll der Känguru-Wettbewerb der Mathematik wieder fester Bestandteil des schulischen Wettbewerbsangebots werden. Die Schule bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten für die engagierte Unterstützung und gratuliert den Teilnehmenden zu ihrem Erfolg. Den Namen „Kangourou des Mathématiques” („Känguru der Mathematik”) hat dieser Wettstreit zu Ehren der Erfinder aus Australien erhalten, denn von ihnen kommt die erfolgreiche Idee für Form und Inhalt.
Klare Regeln für den digitalen Schulalltag. (Bild: Sabine Graser)

Klare Regeln für den digitalen Schulalltag an der Mittelschule Erbendorf

Digitale Medien sind fester Bestandteil modernen Unterrichts an der Mittelschule Erbendorf. Um einen verantwortungsvollen und lernförderlichen Umgang mit iPads im Schulalltag zu sichern, hat die Klasse 8M ein praxisnahes Projekt umgesetzt: die Entwicklung eines anschaulichen Regelplakats zur iPad-Nutzung. Ausgangspunkt war der Deutschunterricht, in dem die Schülerinnen und Schüler gemeinsam zehn zentrale Regeln erarbeiteten. In einem demokratisch gestalteten Prozess wurde diskutiert, abgewogen und formuliert: Welche Vereinbarungen braucht es für ein respektvolles Miteinander im digitalen Raum? Welche Regeln unterstützen konzentriertes Arbeiten? Die Jugendlichen brachten eigene Erfahrungen ein, hörten einander zu und trafen gemeinsam Entscheidungen – ein Beispiel gelebter Demokratie im Klassenzimmer. Im Anschluss setzten die Schülerinnen und Schüler ihre Inhalte kreativ um. In Kleingruppen entstanden mit dem Design-Tool Canva unterschiedliche Plakatentwürfe. Dabei kamen auch KI-gestützte Anwendungen sowie frei verfügbare Bildmaterialien zum Einsatz. Die bewusste Auswahl und Nutzung digitaler Werkzeuge förderte nicht nur gestalterische Kompetenzen, sondern auch einen reflektierten Umgang mit Medieninhalten und Urheberrechten. Die fertigen Entwürfe wurden anschließend gemeinsam gesichtet und bewertet. In einem transparenten Auswahlverfahren entschied sich die Klasse für ein Siegerplakat, das nun im Schulhaus ausgehängt wird und professionell als Poster gedruckt allen als Orientierung dient. Besonders hervorzuheben ist das Engagement einzelner Schülerinnen und Schüler, die das Regelplakat in weiteren Klassen präsentierten. Sie erklärten die Inhalte verständlich und verdeutlichten, warum klare Regeln für ein positives Lernklima und einen respektvollen digitalen Umgang unerlässlich sind. Das Projekt steht exemplarisch für die Umsetzung zentraler Bildungsziele der bayerischen Mittelschule: Im Bereich der Medienerziehung erwerben Schülerinnen und Schüler Kompetenzen im kritischen, reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Gleichzeitig werden im Sinne der Demokratiebildung Kommunikationsfähigkeit, Partizipation und das Aushandeln gemeinsamer Regeln gefördert. Die Klasse 8M zeigt damit eindrucksvoll, wie schulisches Lernen lebensnah gestaltet werden kann – und wie Jugendliche aktiv Verantwortung für ihre Lernumgebung übernehmen.
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