Der Verein der Freunde des Gymnasiums Eschenbach präsentierte sich erneut als unverzichtbarer Teil der Schulgemeinschaft. 1997 auf Initiative von Waldemar Hupp gegründet, er lenkte ab 1958 30 Jahre lang die Geschicke der expandierenden höheren Schule und fördert auf breiter Basis unterrichtsbegleitende Maßnahmen. In seiner Rückschau auf 2025 berichtete Andreas Wagener von informativen Veröffentlichungen, einem „ertragreichen Jahr“ in Sachen Spenden und von Förderungen im Gesamtwert von circa 4 735 Euro. Dazu zählte er vor allem Beiträge für die Fachschaften Sport und Geographie. IT-Instandhaltung, Umwelttage und die Projekte Schulradio, Theater, Gewaltprävention und Schule auf dem Bauernhof. Bei den Neuwahlen wurden bestätigt: Andreas Wagener (Vorsitzender), Hildegard Tretter (2. Vorsitzende), Matthias Holl (Kassier), Klaus Ginglseder (Schriftführer), Matthias Haberberger und Gerhard Götzl (Revisoren), Julia Anzer, Holger Götz, Peter Rupprecht und Emma Skopek (Beisitzer).
In seiner Informationsrunde nannte Schulleiter Harald Olschner die Bombendrohung ein „Highlight“, aus dem „wir etwas gelernt haben“. Der Ablauf habe gezeigt, dass die Zusammenarbeit mit anderen Schulen und Rettungskräften gut funktioniert. In seiner Botschaft zur Personalsituation begründete, warum es keine Unterrichtsausfälle gegeben hat und berichtete von der neuen sprachlichen Ausrichtung: Nach Englisch und Latein oder Französisch stehe auf Wunsch der Eltern ab der 8. Jahrgangsstufe auch Spanisch auf dem Lehrplan. Olschner ging auf den Stellenwert von Auslandsfahrten und den ersten Versuch zu selbst organisiertem Lernen ein und sah im möglichen Unterschleif durch KI beim Abitur eine große Herausforderung. Im Erledigen von Hausaufgaben mit KI erkannte er ein vermindertes Lernen. Mehr Mündlichkeit bei Prüfungen ergebe daher Erkenntnisse zum jeweils tatsächlichen Wissensstand. Eingehend beraten wurden die Förderanträge 2026.