Ehrung der Gründungsmitglieder des Musikverein Waidhaus (Bild: Carola Ringholz)

Festlicher Kommersabend zum 40jährigen Jubiläum

Zu einem festlichen Kommersabend lud der Musikverein Waidhaus zahlreiche Gäste in den Kultursaal Waidhaus ein, um auf vier Jahrzehnte Vereinsgeschichte zurückzublicken. In ihrer Festrede ließ die 1. Vorsitzende Simone Dietl die vergangenen 40 Jahre Revue passieren. Dabei hob sie das große musikalische und ehrenamtliche Engagement und die vielen unvergesslichen Momente hervor, die den Verein seit seiner Gründung geprägt haben. Ihr Rückblick machte deutlich, wie viel durch den Einsatz der Mitglieder und das gemeinsame Wirken im Laufe der Jahrzehnte entstanden ist. Im Mittelpunkt des Abends standen die Ehrungen verdienter Mitglieder, mit denen deren langjähriges Engagement und ihre Verbundenheit zum Musikverein gewürdigt wurden. In seinen Grußworten blickte der 1. Bürgermeister und Schirmherr auf die 40jährige Vereinsgeschichte zurück. Als Gründungsmitglied und selbst aktiver Musiker ist er mit dem Musikverein von Anfang an eng verbunden. Er dankte den Musikerinnen und Musikern für die zahlreichen musikalischen Umrahmungen bei Veranstaltungen der Marktgemeinde und betonte die Bedeutung des Vereins für das kulturelle Leben in Waidhaus. Weitere Grußworte überbrachten der Bezirksvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes, Gerhard Engel, sowie der Kreisvorsitzende des NBMB, Patrick Treml. Beide würdigten die Arbeit des Musikvereins und wünschen dem Verein weiterhin alles Gute. Der musikalische Leiter Hermann Mack betonte in seiner Ansprache, wie wichtig Zusammenhalt und Gemeinschaft für ein lebendiges Vereinsleben sind. Nur durch das gemeinsame Engagement aller Beteiligten könne ein Verein langfristig bestehen und sich musikalisch weiterentwickeln. Für die passende musikalische Umrahmung des Abends sorgte das Klarinettenquartett „Holzliebe”. Der Kommersabend bildete einen würdigen Abschluss im Jubiläumsjahr und zeigte einmal mehr, wie sehr Musik, Gemeinschaft und ehrenamtliches Engagement das Vereinsleben seit vier Jahrzehnten prägen.
25 Paare hatten sich mit insgesamt beeindruckenden 2034 gemeinsamen Ehejahren angemeldet. (Bild: Josef Kleber)

2034 Ehejahre – Waidhauser Pfarrei feierte ihre Jubelpaare

Liebe, Treue und Zusammenhalt standen am Samstagabend im Mittelpunkt der Ehejubiläumsfeier der Pfarrei St. Emmeram. 25 Paare hatten sich mit insgesamt beeindruckenden 2034 gemeinsamen Ehejahren angemeldet. Den festlichen Dankgottesdienst in der Pfarrkirche St. Emmeram zelebrierten Pater Thom und Ruhestandspfarrer Wolfgang Häupl. Einen besonderen musikalischen Rahmen verlieh Sängerin Celine Zeitler aus Vohenstrauß der Feier. Mit ihrem beeindruckenden Gesang berührte sie die Besucher und wurde am Ende mit herzlichem Applaus bedacht. Ein besonders persönlicher Moment war der Einzelsegen, den die beiden Geistlichen jedem Jubelpaar spendeten. Beim Auszug aus der Kirche erhielt jede Dame eine Rose, ehe sich die Paare zu einem gemeinsamen Erinnerungsfoto im Altarraum versammelten. Passend zum Anlass erzählte Bibelerzählerin Frau Wittmann von der Hochzeit zu Kana, bei der Jesus Wasser in Wein verwandelte. Die biblische Geschichte schlug einen schönen Bogen zur Bedeutung von Ehe, Gemeinschaft und gemeinsamem Feiern. Anschließend lud der Pfarrgemeinderat zum gemütlichen Beisammensein in den Gemeindesaal ein. Bei einem Sektempfang, liebevoll vorbereiteten Häppchen und guten Gesprächen wurde gemeinsam gefeiert. Für eine besonders fröhliche Stimmung sorgte die traditionelle Vorstellung der Jubelpaare: Zur bekannten Melodie „Und wer im Januar geboren ist” wurden die verschiedenen Ehejubiläen besungen und die Paare vorgestellt. Als kleine Erinnerung erhielt jedes Paar eine Flasche Wein. Pfarrgemeinderatssprecher Josef Kleber bedankte sich beim Pfarrgemeinderat und weiteren Helferinnen für die tatkräftige Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Feier. Ob beim Herrichten und Dekorieren des Saales, bei der Zubereitung der Häppchen oder bei der Bewirtung am Abend – viele fleißige Hände hatten zum Gelingen beigetragen. Sein Dank galt auch allen Mitwirkenden und natürlich den Jubelpaaren, die diesen Abend zu einem schönen Fest der Gemeinschaft machten.
Mit viel Herzblut und Kreativität haben Waidhauser Frauen – Tamara, Kerstin, Lise, Maria, Diana, Christine und Maggie die Erntekrone gefertigt. (Bild: Tamara Kirner)

Waidhaus hat endlich wieder eine Erntedankkrone

Nach mehreren Jahren erstrahlt in Waidhaus wieder eine wunderschön geschmückte Erntedankkrone. Mit viel Herzblut und Kreativität haben sich sieben Waidhauser Frauen – Tamara, Kerstin, Lise, Maria, Diana, Christine und Maggie – daran gemacht, die Tradition der Erntedankkrone wieder aufleben zu lassen. Mit Unterstützung der Vereinsgemeinschaft Waidhaus und Jochen Randig wurde die Erntedankkrone am 3. Oktober am Rathausbrunnen aufgestellt. Zahlreiche natürliche Materialien und Erntegaben wurden liebevoll verarbeitet und machten die Krone zu einem besonderen Blickfang. Am darauffolgenden Tag, dem 4. Oktober, wurde die Erntedankkrone durch unseren Pfarrer geweiht. Anschließend lud die Vereinsgemeinschaft zu einem gemütlichen kleinen Erntedankfest im Rathaus ein. Bei leckerer Kartoffelsuppe, Kaffee und Kuchen sowie musikalischer Begleitung konnten die Besucher gemeinsam feiern, miteinander ins Gespräch kommen und die neu entstandene Erntedankkrone bestaunen. Dabei stand vor allem das gemeinsame Miteinander und die Wertschätzung für die Ernte im Mittelpunkt. Ein besonderer Dank gilt allen Bäuerinnen und Bauern, die Getreide und weitere Materialien für den Schmuck der Erntedankkrone sowie Kartoffeln für die Kartoffelsuppe gespendet haben. 1. Vorstand Tobias Kirner bedankt sich außerdem ganz herzlich bei den sieben Frauen, die mit viel Engagement, Zeit und Liebe zum Detail die Erntedankkrone gestaltet haben. „Ein herzliches Vergelt’s Gott an alle, die dieses schöne Erntedankfest unterstützt und möglich gemacht haben. Besonders freuen wir uns, dass in Waidhaus die Tradition der Erntedankkrone wieder auflebt.“ So ist in Waidhaus nicht nur eine wunderschöne Erntedankkrone entstanden, sondern auch ein Stück Tradition und Gemeinschaft zurückgekehrt. Ein Zeichen dafür, was möglich ist, wenn viele Menschen gemeinsam anpacken.
Neu gewählte Vorstandschaft des Musikverein Waidhaus e.V. (Bild: Carola Ringholz)

Musikverein Waidhaus blickt auf ereignisreiches Vereinsjahr und 40-jähriges Jubiläum zurück

Zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen lud der Musikverein Waidhaus in das Gasthaus Mack ein. Die weiter an der Spitze stehende Vorsitzende blickte auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurück und konnte dabei auf eine erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahlen verweisen. Der Musikverein zählt aktuell 912 Mitglieder, davon 353 aktive Musikerinnen und Musiker. Ein besonderer Höhepunkt war das 40-jährige Jubiläum, das der Musikverein im Jahr 2026 mit mehreren besonderen Veranstaltungen feierte. Zu den Höhepunkten des Jubiläumsjahres gehörten der Große Zapfenstreich, das Kreismusikfest sowie die Jubiläumsklänge mit Musikmesse. Auch die drei ausverkauften Neujahrskonzerte waren wieder ein großer Erfolg. Darüber hinaus war der Musikverein bei zahlreichen weiteren Veranstaltungen und Auftritten im Jahresverlauf musikalisch vertreten. Der musikalischer Leiter Hermann Mack blickt auf die im Jahr 2025 abgelegten Prüfungen der Nachwuchsmusikerinnen und Nachwuchsmusiker zurück. Insgesamt wurden 12 Juniorabzeichen, fünf D1-Leistungsabzeichen und vier D2-Leistungsabzeichen des NBMB erfolgreich abgelegt. Hermann Mack dankte allen Musikerinnen und Musikern für ihren Einsatz sowie den Musiklehrerinnen und Musiklehrern für ihre engagierte Arbeit und die Ausbildung des Nachwuchses. Ebenso ging ein großes Danke an die beiden Dirigentinnen Kornelia Kraus und Lena Putzer für deren Unterstützung. Die 2. Bürgermeisterin Nicole Hoch überbrachte die Grüße der Marktgemeinde und würdigte die vielfältigen Aktivitäten des Musikvereins. Sie betonte, dass der Musikverein aus dem kulturellen Leben der Gemeinde nicht wegzudenken sei. Im Mittelpunkt der Versammlung standen anschließend die Neuwahlen der Vorstandschaft. Das Ergebnis der Neuwahlen: 1. Vorsitzende Simone Dietl, 2. Vorsitzender Martin Ringholz, Kassiererin Daniela Greß, Schriftführerin Carola Ringholz, musikalischer Leiter Hermann Mack. Vorstandsmitglieder: Martina Bierler, Christina Forster (neu), Julia Frischholz, Wolfgang Götz, Karl-Heinz Hilburger (neu), Anna Hirnet (neu), Philipp Kraus, René Molkenthin, Michael Planner und Carolin Süß (neu). Kassenprüfer Franz Kaas und Gerhard Uschold
V.l.n.r.: Jeweils die 1. Schützenmeister Johannes Zeug (Frankenreuth), Rudolf Grundler (Waidhaus), Hildegard Werner (Pfrentsch), 1. Bürgermeister Markus Bauriedl, Josef Spitzner (Reichenau) (Bild: Johannes Zeug)

Marktmeisterschaft der Schützenvereine in Waidhaus

Der Schützenverein Enzian Frankenreuth lädt alle Mitglieder der vier Schützenvereine im Markt Waidhaus aus Pfrentsch, Reichenau, Waidhaus und Frankenreuth zur 41. Marktmeisterschaft ein. Die vier Marktkönige werden in den Disziplinen Luftgewehr/Lichtgewehr in der Schützen-, Damen- und Schüler-/Jugendklasse sowie Luftpistole in der allgemeinen Klasse ermittelt. Die Marktscheibe, gestiftet von Bürgermeister Markus Bauriedl, gewinnt der beste Tiefschuss in dieser Disziplin; für die weiteren Platzierungen gibt es zahlreiche Sachpreise. Neu im Programm ist eine Gedächtnisscheibe, die dem Gedenken an Gauehrenschützenmeister Michael Olbrich gewidmet ist. Die Scheibe wird mit dem Namen des Gewinners versehen und verbleibt im Frankenreuther Schützenhaus. Der Sieger mit dem besten Blattl erhält zudem einen Geldpreis. Außerdem gibt es drei Brotzeitteller für diejenigen Schützen zu gewinnen, die dem als Referenzschuss abgegebenen Schuss von Bürgermeister Bauriedl am nächsten kommen. Die besten Mannschaften der Ringwertung in der allgemeinen Klasse LP, der Damen- und Schützenklasse LG, der Damen- und Schützenklasse LG Altersklasse sowie in der Schüler- und Jugendklasse erhalten Pokale. Medaillen und Urkunden für die Einzelsieger in der Ringwertung gibt es in folgenden Klassen: LP allgemein I-II, LP allgemein III-V, Herren LG I-II, Herren LG III-V, Damen LG I-II, Damen LG III-V, Schüler/Jugend LG, Schüler aufgelegt und Senioren aufgelegt. Geschossen werden kann jeweils ab 19.30 Uhr an folgenden Terminen: Fr., 25.09., Sa., 26.09., Mi., 30.09., Sa., 03.10., Mi., 04.10., Fr., 09.10. und Sa., 10.10. Die Preisverteilung findet im Rahmen des Schlachtschüsselessens am Kirchweihsamstag, 17.10.26, mit musikalischer Umrahmung statt.


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Erstmals wirkte in Waidhaus der neu zusammengestellte Familienchor der Pfarreiengemeinschaft mit. (Bild: Josef Kleber)

Familiengottesdienst in Waidhaus: Gemeinsam glauben, singen und beten

Am Sonntag, 30. August 2026, feierte die Pfarrgemeinde St. Emmeram in Waidhaus einen besonders gestalteten Familiengottesdienst. Im Mittelpunkt stand das Vaterunser, das sich wie ein roter Faden durch die gesamte Feier zog. Bereits zu Beginn wurde die Gemeinde mit dem Kanon „Wo zwei oder drei” auf den Gottesdienst eingestimmt. Einen besonderen Akzent setzte anschließend ein Dialog zwischen einem Betenden und Gott: Lucia und Markus machten dabei auf anschauliche und teilweise humorvolle Weise deutlich, wie viel Inhalt in den vertrauten Worten des Vaterunsers steckt und wie unmittelbar sie mit dem eigenen Alltag verbunden sind. Nach dem Evangelium in Leichter Sprache und einer kurzen Ansprache griffen auch die Fürbitten die einzelnen Bitten des Vaterunsers wieder auf. Dabei standen Familien, Kinder und Jugendliche, Menschen in Not, Frieden, die Bewahrung der Schöpfung, die Ernte, die Ferienzeit sowie die Verstorbenen im Mittelpunkt. Eine besondere Premiere gab es bei der musikalischen Gestaltung: Erstmals wirkte in Waidhaus der neu zusammengestellte Familienchor der Pfarreiengemeinschaft mit. Unter der Leitung von Katharina Grötsch, die den Chor am Keyboard begleitete, und mit Monika Weig an der Gitarre sorgten Sängerinnen und Sänger aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft für eine lebendige und zugleich feierliche Atmosphäre. Mit Liedern wie „Gott, du bist ja bei mir”, „Santo, Santo”, „Sei behütet” und „Laudato si” wurde die Gemeinde immer wieder zum Mitsingen eingeladen. Zum Abschluss sprach das Vorbereitungsteam gemeinsam ein Segensgebet, bevor Pater Thom den liturgischen Segen spendete. Als kleine Erinnerung an den Gottesdienst wurden Give-away-Kerzen mit dem Motiv „Gott liebt dich” verteilt. Mit dem Schlusslied „Wer glaubt, ist nie allein” endete ein Familiengottesdienst, der Gemeinschaft, Glauben und die Freude am gemeinsamen Feiern auf besondere Weise miteinander verbunden hat.
Gertie Kreuzer mit ihren Kolleginnen und Schülern am Dufthang in Waidhaus (Bild: Kerstin Krämer-Höreth )

Abschied mit Kräutern, Blüten und einem besonderen Lied

Zum Abschied von der Grundschule Waidhaus lud Lehrerin Gertie Kreuzer alle Schülerinnen und Schüler zu einer gemeinsamen Wanderung zum Dufthang in Waidhaus ein. Dort verbrachten sie bei bestem Wetter einen abwechslungsreichen Vormittag in der Natur und nahmen gemeinsam Abschied von ihrer langjährigen Lehrerin. Mit viel Begeisterung erklärte Gertie Kreuzer den Kindern verschiedene Kräuter und essbare Blüten. Dabei erfuhren sie Wissenswertes über deren Duft, Geschmack und Verwendung. Anschließend sammelten die Schülerinnen und Schüler bunte Blüten, die später für die Zubereitung der Kräuterbrote verwendet wurden. Die 4. Klasse hatte gemeinsam mit ihrer Lehrerin einen Kräuterfrischkäse selbst hergestellt. Vor Ort bestrichen die Kinder die Brote mit dem würzigen Frischkäse und dekorierten sie liebevoll mit den gesammelten essbaren Blüten. Anschließend ließen sich alle die kunstvoll gestalteten Kräuterbrote schmecken. Zum Abschluss überraschten die Schülerinnen und Schüler ihre Lehrerin mit dem Lied „Wer hat an der Uhr gedreht?”. Mit diesem liebevollen musikalischen Gruß verabschiedeten sie sich von ihrer langjährigen Lehrerin und dankten ihr für die vielen gemeinsamen Jahre. Gertie Kreuzer war seit 1988 an der Grundschule Waidhaus tätig und prägte über Jahrzehnte hinweg den Unterricht im Fach Werken und Gestalten. Mit großem Engagement, viel Kreativität und einem offenen Ohr für ihre Schülerinnen und Schüler vermittelte sie nicht nur handwerkliche Fähigkeiten, sondern weckte auch die Freude am kreativen Gestalten. Der gemeinsame Vormittag am Dufthang bildete einen stimmungsvollen Abschluss ihrer langjährigen Tätigkeit, bevor sie nun in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde.
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