25 Paare hatten sich mit insgesamt beeindruckenden 2034 gemeinsamen Ehejahren angemeldet. (Bild: Josef Kleber)

2034 Ehejahre – Waidhauser Pfarrei feierte ihre Jubelpaare

Liebe, Treue und Zusammenhalt standen am Samstagabend im Mittelpunkt der Ehejubiläumsfeier der Pfarrei St. Emmeram. 25 Paare hatten sich mit insgesamt beeindruckenden 2034 gemeinsamen Ehejahren angemeldet. Den festlichen Dankgottesdienst in der Pfarrkirche St. Emmeram zelebrierten Pater Thom und Ruhestandspfarrer Wolfgang Häupl. Einen besonderen musikalischen Rahmen verlieh Sängerin Celine Zeitler aus Vohenstrauß der Feier. Mit ihrem beeindruckenden Gesang berührte sie die Besucher und wurde am Ende mit herzlichem Applaus bedacht. Ein besonders persönlicher Moment war der Einzelsegen, den die beiden Geistlichen jedem Jubelpaar spendeten. Beim Auszug aus der Kirche erhielt jede Dame eine Rose, ehe sich die Paare zu einem gemeinsamen Erinnerungsfoto im Altarraum versammelten. Passend zum Anlass erzählte Bibelerzählerin Frau Wittmann von der Hochzeit zu Kana, bei der Jesus Wasser in Wein verwandelte. Die biblische Geschichte schlug einen schönen Bogen zur Bedeutung von Ehe, Gemeinschaft und gemeinsamem Feiern. Anschließend lud der Pfarrgemeinderat zum gemütlichen Beisammensein in den Gemeindesaal ein. Bei einem Sektempfang, liebevoll vorbereiteten Häppchen und guten Gesprächen wurde gemeinsam gefeiert. Für eine besonders fröhliche Stimmung sorgte die traditionelle Vorstellung der Jubelpaare: Zur bekannten Melodie „Und wer im Januar geboren ist” wurden die verschiedenen Ehejubiläen besungen und die Paare vorgestellt. Als kleine Erinnerung erhielt jedes Paar eine Flasche Wein. Pfarrgemeinderatssprecher Josef Kleber bedankte sich beim Pfarrgemeinderat und weiteren Helferinnen für die tatkräftige Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Feier. Ob beim Herrichten und Dekorieren des Saales, bei der Zubereitung der Häppchen oder bei der Bewirtung am Abend – viele fleißige Hände hatten zum Gelingen beigetragen. Sein Dank galt auch allen Mitwirkenden und natürlich den Jubelpaaren, die diesen Abend zu einem schönen Fest der Gemeinschaft machten.
Erstmals wirkte in Waidhaus der neu zusammengestellte Familienchor der Pfarreiengemeinschaft mit. (Bild: Josef Kleber)

Familiengottesdienst in Waidhaus: Gemeinsam glauben, singen und beten

Am Sonntag, 30. August 2026, feierte die Pfarrgemeinde St. Emmeram in Waidhaus einen besonders gestalteten Familiengottesdienst. Im Mittelpunkt stand das Vaterunser, das sich wie ein roter Faden durch die gesamte Feier zog. Bereits zu Beginn wurde die Gemeinde mit dem Kanon „Wo zwei oder drei” auf den Gottesdienst eingestimmt. Einen besonderen Akzent setzte anschließend ein Dialog zwischen einem Betenden und Gott: Lucia und Markus machten dabei auf anschauliche und teilweise humorvolle Weise deutlich, wie viel Inhalt in den vertrauten Worten des Vaterunsers steckt und wie unmittelbar sie mit dem eigenen Alltag verbunden sind. Nach dem Evangelium in Leichter Sprache und einer kurzen Ansprache griffen auch die Fürbitten die einzelnen Bitten des Vaterunsers wieder auf. Dabei standen Familien, Kinder und Jugendliche, Menschen in Not, Frieden, die Bewahrung der Schöpfung, die Ernte, die Ferienzeit sowie die Verstorbenen im Mittelpunkt. Eine besondere Premiere gab es bei der musikalischen Gestaltung: Erstmals wirkte in Waidhaus der neu zusammengestellte Familienchor der Pfarreiengemeinschaft mit. Unter der Leitung von Katharina Grötsch, die den Chor am Keyboard begleitete, und mit Monika Weig an der Gitarre sorgten Sängerinnen und Sänger aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft für eine lebendige und zugleich feierliche Atmosphäre. Mit Liedern wie „Gott, du bist ja bei mir”, „Santo, Santo”, „Sei behütet” und „Laudato si” wurde die Gemeinde immer wieder zum Mitsingen eingeladen. Zum Abschluss sprach das Vorbereitungsteam gemeinsam ein Segensgebet, bevor Pater Thom den liturgischen Segen spendete. Als kleine Erinnerung an den Gottesdienst wurden Give-away-Kerzen mit dem Motiv „Gott liebt dich” verteilt. Mit dem Schlusslied „Wer glaubt, ist nie allein” endete ein Familiengottesdienst, der Gemeinschaft, Glauben und die Freude am gemeinsamen Feiern auf besondere Weise miteinander verbunden hat.
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