Erstmals wirkte in Waidhaus der neu zusammengestellte Familienchor der Pfarreiengemeinschaft mit. (Bild: Josef Kleber)

Familiengottesdienst in Waidhaus: Gemeinsam glauben, singen und beten

Am Sonntag, 30. August 2026, feierte die Pfarrgemeinde St. Emmeram in Waidhaus einen besonders gestalteten Familiengottesdienst. Im Mittelpunkt stand das Vaterunser, das sich wie ein roter Faden durch die gesamte Feier zog. Bereits zu Beginn wurde die Gemeinde mit dem Kanon „Wo zwei oder drei” auf den Gottesdienst eingestimmt. Einen besonderen Akzent setzte anschließend ein Dialog zwischen einem Betenden und Gott: Lucia und Markus machten dabei auf anschauliche und teilweise humorvolle Weise deutlich, wie viel Inhalt in den vertrauten Worten des Vaterunsers steckt und wie unmittelbar sie mit dem eigenen Alltag verbunden sind. Nach dem Evangelium in Leichter Sprache und einer kurzen Ansprache griffen auch die Fürbitten die einzelnen Bitten des Vaterunsers wieder auf. Dabei standen Familien, Kinder und Jugendliche, Menschen in Not, Frieden, die Bewahrung der Schöpfung, die Ernte, die Ferienzeit sowie die Verstorbenen im Mittelpunkt. Eine besondere Premiere gab es bei der musikalischen Gestaltung: Erstmals wirkte in Waidhaus der neu zusammengestellte Familienchor der Pfarreiengemeinschaft mit. Unter der Leitung von Katharina Grötsch, die den Chor am Keyboard begleitete, und mit Monika Weig an der Gitarre sorgten Sängerinnen und Sänger aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft für eine lebendige und zugleich feierliche Atmosphäre. Mit Liedern wie „Gott, du bist ja bei mir”, „Santo, Santo”, „Sei behütet” und „Laudato si” wurde die Gemeinde immer wieder zum Mitsingen eingeladen. Zum Abschluss sprach das Vorbereitungsteam gemeinsam ein Segensgebet, bevor Pater Thom den liturgischen Segen spendete. Als kleine Erinnerung an den Gottesdienst wurden Give-away-Kerzen mit dem Motiv „Gott liebt dich” verteilt. Mit dem Schlusslied „Wer glaubt, ist nie allein” endete ein Familiengottesdienst, der Gemeinschaft, Glauben und die Freude am gemeinsamen Feiern auf besondere Weise miteinander verbunden hat.
Die Pilgergruppe nach dem Abschlußgottesdienst (Bild: Annemarie Woppmann)

Pigerreise nach Polen

Am Pfingstmontagmittag startete unsere 26-köpfige Gruppe mit dem Reisesegen von Pfarrer Adam Karolczak zur siebentägigen Pilgerreise nach Polen. Erstes Ziel war Poznań/Posen, die Hauptstadt Großpolens. Nach dem Frühstück am zweiten Tag stand die Besichtigung des Marktplatzes mit dem Rathaus, den farbenfrohen Krämerhäusern und den schönen Brunnen auf dem Programm. Weiter besuchten wir die Posener Pfarrkirche und auf der Dominsel die Erzkathedrale der Heiligen Apostel Peter und Paul, bevor uns der Weg nach Toruń/Thorn führte, das Ziel des dritten Tages. Bei der Stadtführung durch die Altstadt von Toruń sahen wir unter anderem das Klostertor und das Geburtshaus von Nikolaus Kopernikus. In der Kirche „Maria, Stern der Neuevangelisierung” feierten wir dann wieder Heilige Messe. Am vierten Tag stand Malbork/Marienburg auf dem Programm. Wir besichtigten die bekannteste polnische Burg am rechten Ufer des Nogat. Am Nachmittag feierten wir wieder Gottesdienst, bevor wir nach Gdynia weiterfuhren, der Geburtsstadt unseres Pfarrers Adam Karolczak. Am fünften Tag ging es nach Danzig. In Oliwa besuchten wir die Erzkathedrale der Heiligen Dreifaltigkeit – hier feierten wir wieder Heilige Messe. Danach wanderten wir zum Solidarność-Platz mit dem Denkmal der gefallenen Werftarbeiter. Wir sahen unter anderem das Krantor und die Marienstraße mit der Marienkirche. Tag sechs begann mit einem Spaziergang auf der Mole in Sopot, bevor wir weiter nach Gnesen fuhren. Wir besichtigten unter anderem die Gnesener Kathedrale, in der sich das Grab des Hl. Adalbert befindet. Bevor wir gegen Abend wieder Richtung Posen fuhren, feierten wir den Abschlussgottesdienst. Am siebten Tag traten wir mit vielen schönen Eindrücken die Heimreise an. Der Dank aller Teilnehmer galt unserem Pfarrer Adam Karolczak für die sehr gelungene, bestens organisierte Reise, die ein lebendiges Zeichen des Glaubens und der Gemeinschaft war.
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