Beim Vorstellungsgottesdienst der Firmlinge in Pleystein drehte sich am vergangenen Sonntag alles um das Motto der diesjährigen Firmung: „Baustelle Leben”. Gemeinsam mit Stadtpfarrer Adam Karolczak feierten die Jugendlichen den Gottesdienst und stellten sich der Pfarrgemeinde vor.
In seiner Predigt griff der Pfarrer das Motto auf und verglich das Leben mit einer Baustelle. „Unser Leben ist im Bau, nie ganz fertig”, erklärte er. Jeden Tag entstehe etwas Neues. Manches gelinge gut, anderes müsse verbessert oder neu aufgebaut werden. Genau das gehöre aber zum Leben dazu.
Passend dazu hatten die Firmlinge Stühle aus Holz gebaut, welche in den Kirchen der Pfarreiengemeinschaft aufgestellt werden. Jeder Stuhl sah anders aus, sollte aber stabil sein und tragen können. Dafür brauche es ein gutes Fundament und feste Verbindungen. Auch im Leben seien Dinge wie Vertrauen, Freundschaft und Glaube wichtig, um Halt zu geben, wenn es schwierig werde.
Die Jugendlichen seien keine fertigen Werke, sondern würden ihr Leben selbst gestalten. Gott begleite sie dabei und gebe Kraft, wenn etwas nicht gleich gelinge. Auch der Heilige Geist stärke und verbinde Menschen miteinander.
Musikalisch wurde der Gottesdienst von den Firmhelfern mitgestaltet. Sie hatten die Lieder bereits beim gemeinsamen Firmwochenende im Kloster Ensdorf zusammen mit den Firmlingen eingeübt.
Insgesamt bereiten sich derzeit 53 Jugendliche auf die Firmung vor. Sie möchten am 18. Juli um 9.30 Uhr von Weihbischof Reinhard Pappenberger das Sakrament der Firmung empfangen. Die Firmung findet heuer in Waidhaus statt.
Der Vorstellungsgottesdienst für den zweiten Teil der Firmlinge wird am kommenden Sonntag in Waidhaus gefeiert.