Die Pilgergruppe nach dem Abschlußgottesdienst (Bild: Annemarie Woppmann)

Pigerreise nach Polen

Am Pfingstmontagmittag startete unsere 26-köpfige Gruppe mit dem Reisesegen von Pfarrer Adam Karolczak zur siebentägigen Pilgerreise nach Polen. Erstes Ziel war Poznań/Posen, die Hauptstadt Großpolens. Nach dem Frühstück am zweiten Tag stand die Besichtigung des Marktplatzes mit dem Rathaus, den farbenfrohen Krämerhäusern und den schönen Brunnen auf dem Programm. Weiter besuchten wir die Posener Pfarrkirche und auf der Dominsel die Erzkathedrale der Heiligen Apostel Peter und Paul, bevor uns der Weg nach Toruń/Thorn führte, das Ziel des dritten Tages. Bei der Stadtführung durch die Altstadt von Toruń sahen wir unter anderem das Klostertor und das Geburtshaus von Nikolaus Kopernikus. In der Kirche „Maria, Stern der Neuevangelisierung” feierten wir dann wieder Heilige Messe. Am vierten Tag stand Malbork/Marienburg auf dem Programm. Wir besichtigten die bekannteste polnische Burg am rechten Ufer des Nogat. Am Nachmittag feierten wir wieder Gottesdienst, bevor wir nach Gdynia weiterfuhren, der Geburtsstadt unseres Pfarrers Adam Karolczak. Am fünften Tag ging es nach Danzig. In Oliwa besuchten wir die Erzkathedrale der Heiligen Dreifaltigkeit – hier feierten wir wieder Heilige Messe. Danach wanderten wir zum Solidarność-Platz mit dem Denkmal der gefallenen Werftarbeiter. Wir sahen unter anderem das Krantor und die Marienstraße mit der Marienkirche. Tag sechs begann mit einem Spaziergang auf der Mole in Sopot, bevor wir weiter nach Gnesen fuhren. Wir besichtigten unter anderem die Gnesener Kathedrale, in der sich das Grab des Hl. Adalbert befindet. Bevor wir gegen Abend wieder Richtung Posen fuhren, feierten wir den Abschlussgottesdienst. Am siebten Tag traten wir mit vielen schönen Eindrücken die Heimreise an. Der Dank aller Teilnehmer galt unserem Pfarrer Adam Karolczak für die sehr gelungene, bestens organisierte Reise, die ein lebendiges Zeichen des Glaubens und der Gemeinschaft war.


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Stadtrat Pleystein tritt zur Sitzung zusammen

Der Stadtrat der Stadt Pleystein tritt am Dienstag, 12. Mai, um 19 Uhr im Sitzungsraum des Verwaltungsgebäudes in Pleystein zu einer teilweise öffentlichen Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen zunächst die Vereidigung des ersten Bürgermeisters sowie der neu gewählten Stadtratsmitglieder. Anschließend folgen die Wahl und Vereidigung der weiteren Bürgermeister. Zudem befasst sich das Gremium mit dem Erlass einer Geschäftsordnung für den Stadtrat und einer Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts. Weitere Punkte sind die Benennung der Fraktionssprecher sowie der Mitglieder und ihrer Stellvertreter in den Ausschüssen. Ebenso geht es um die Bestellung der Vertreter für die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Pleystein, die Verbandsversammlung und den Verwaltungsrat der Vereinigten Sparkassen Eschenbach/Neustadt an der Waldnaab/Vohenstrauß für die Wahlperiode 2026 bis 2032 sowie die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Thermische Klärschlammverwertung Schwandorf. Darüber hinaus werden ein örtlicher Kinder- und Jugendbeauftragter sowie ein Seniorenbeauftragter bestellt. Nach der Geheimhaltungsfreigabe von in nicht-öffentlicher Sitzung gefassten Beschlüssen werden Bauanträge behandelt. Dazu gehören der Antrag auf Vorbescheid von Katharina Lindner für den Neubau eines Wohnhauses mit Doppelgarage in der Gemarkung Miesbrunn (Spielhof) und der Antrag auf Baugenehmigung von Tobias Randhartinger zur Errichtung einer Garage im Birkenweg 2 in Pleystein. Ein weiteres Thema ist die Zurücknahme des Förderantrags vom 27. August 2021 aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ für die Sanierung des Freibads Pleystein und die Teilnahme am Projektaufruf 2026 zur Sanierung kommunaler Sportstätten (SKS) – Schwimmbäder. Den Abschluss des öffentlichen Teils bilden Mitteilungen des ersten Bürgermeisters sowie Wünsche und Anträge. Im Anschluss findet ein nicht-öffentlicher Teil statt.
Vorstandschaft und die zu Ehrenden (Bild: Martina Lorenz)

Jahreshauptversammlung mit Ehrungen

Auf ein ereignisreiches Vereinsjahr 2025 konnte die Vorsitzende Martina Lorenz bei der Jahreshauptversammlung des Sportkegelklubs Rot Weiß Pleystein 1971 e. V. zurückblicken. Zum Stichtag 2. April 2026 zählte der Verein 155 Mitglieder. Zu Beginn der Saison im September 2025 startete der RW Pleystein mit insgesamt sieben Mannschaften: drei Herrenmannschaften, einer gemischten Mannschaft, einer Damenmannschaft sowie einer B-Jugend und einer A-Jugend-Spielgemeinschaft mit Moosbach. Sportlich überzeugten zahlreiche Aktive mit starken Leistungen. In der 1. Mannschaft erzielte Toni Stahl mit einem Schnitt von 579,2 Holz das beste Ergebnis. Bei der 2. Mannschaft führte Fabian Stauber mit 499,2 Holz, bei der 3. Mannschaft Manuel Sax mit 486,64 Holz. In der gemischten Mannschaft war Benedikt Zehent mit 491,64 Holz erfolgreichster Spieler. Bei den Damen erreichte Johanna Schneider mit 536,71 Holz den besten Schnitt. Im Jugendbereich U14 lag Veronika Bauer an der Spitze. Auch gesellschaftlich zeigte sich der Verein im Jahresverlauf sehr aktiv. Mitglieder beteiligten sich am Elfmeterturnier des TSV Pleystein, an der Baumchallenge sowie am Beachvolleyballturnier der Red Sharks. Der traditionelle Zweitagesausflug führte die Keglerinnen und Kegler nach Rothenburg ob der Tauber, wo sowohl kulturelle Eindrücke als auch die Gemeinschaftspflege im Mittelpunkt standen. Ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender war erneut die Stadtmeisterschaft für Hobbykegler. Beim Sommernachtsfest nahmen über fünfzig Mannschaften am Pokalturnier teil. Das wöchentliche Jugendtraining wird weiterhin von Anton Stahl sen. geleitet, dem für seinen unermüdlichen Einsatz besonders gedankt wurde. Auch die Faschingsnight im Bachhofersaal erwies sich erneut als großer Erfolg und trug zu einem positiven wirtschaftlichen Ergebnis bei. Bürgermeister Rainer Rewitzer würdigte die zahlreichen sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten des Vereins und wünschte seinem Nachfolger Werner Rieß einen guten Start in das Vereinsleben. Als Dank überreichte Vorsitzende Martina Lorenz dem scheidenden Bürgermeister ein kleines Erinnerungsgeschenk – einen „Rot-Weiß-Pleystein-Button“. Gemeinsam ehrten Rewitzer und Lorenz anschließend langjährige Mitglieder. Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden Srilla Weizdörfer und Michael Gallitzendörfer ausgezeichnet. Für zehnjährige Mitgliedschaft erhielten Patrick Stahl, Felix Hartung, Tanja Moritz, Amged Zayeda und Marcel Pfab ihre Urkunden. Die Versammlung endete traditionell mit dem Keglergruß: „Gut Holz“.
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