Die Klassensprecher der 5. Klassen der Lobkowitz-Realschule übergaben einen Teil des Erlöses ihres Frühlingsflohmarkts als Spende an das Kinderhaus St. Elisabeth. (Bild: Tobias Neubert)

Frühlingsflohmarkt mit Herz: Lobkos spenden für das Kinderhaus St. Elisabeth in Windischeschenbach

Die Schüler der 5. Jahrgangsstufe der Lobkowitz-Realschule Neustadt a. d. Waldnaab veranstalteten einen Frühlingsflohmarkt in der Aula, der ganz im Zeichen von Nachhaltigkeit und sozialem Engagement stand. Als Umweltschule und Fairtrade-Schule ist es ein wichtiges Anliegen der Bildungseinrichtung auf dem Kulturhügel, verantwortungsbewusst mit Ressourcen umzugehen und gleichzeitig Gutes zu tun. Von Büchern über Spiele bis hin zu kleinen Schätzen war für jeden etwas dabei. Ein Teil der Einnahmen wurde zum wiederholten Mal freiwillig an das Kinderhaus St. Elisabeth in Windischeschenbach gespendet. Bei der offiziellen Spendenübergabe nahmen der Heimleiter Peter Wasel und ein weiteres Teammitglied, Erzieher Josef Scheidler, den Erlös aus den Händen der Klassensprecher der 5. Klassen in der Lobkowitz-Realschule persönlich entgegen. Organisiert wurde der Schülerflohmarkt im Rahmen der Fairtrade-Arbeit der Schule von Anja Scheidler und Heidi Riedel, die damit an ein Projekt vom letzten Schuljahr anknüpften und große Unterstützung von den Fachlehrern der jeweiligen Unterrichtsstunden erhielten. Schulleiterin Irene Sebald richtete wertschätzende Worte an die engagierten Schüler und lobte deren Einsatz für ein faires und gerechtes Verhalten zum Wohle einer Gesellschaft, in der miteinander teilen und Werte groß geschrieben werden. Mit dieser gelungenen Aktion zeigte die Schulgemeinschaft eindrucksvoll, wie sich nachhaltiges Handeln und soziales Engagement miteinander verbinden lassen.
von links Sigi Gleißner , Peter f. Dotzauer, Gerhard Engel, Alfons Steiner, Patrik Treml, Ferdinand K. Münch , Christine Fischer, Gerhard Nikol, Nico Treml und Markus Weis (Bild: Gisela Witt)

Kreisverband des Nordbayrischen Musikbundes Neustadt/WN - Weiden wählt neue Vorstandschaft

Am Freitag den 8.5.2026 wurde im Weissen Rößl in Neustadt/WN eine neue Kreisvorstandschaft gewählt . Nach 12 Jahren gab die bisherige Kreisvorsitzende Gisela Witt ihr Amt in jüngere Hände. Sie konnte 7 Vertreter der insgesamt 25 Mitgliedskapellen begrüßen . Auch der Bezirksvorsitzende des NBMB Oberpfalz Gerhard Engel war zur Versammlung angereist . In ihren Rechenschaftsbericht fielen auch kritische Worte . So äußerte sie ,dass es manche Kapellen schlicht weg den Kreisverband nur kontaktieren wenn sie Ehrungen oder größere Feste planen. Manche Vorsitzende und Dirigenten schafften es auch nicht in den 12 Jahren ihrer Amtszeit einer Frühjahrs oder Herbstversammlung beizuwohnen. Sie bedankte sich bei ihren Kreisvorstandskollegen und Kollegen der Bezirksvorstandschaft für die gute Zusammenarbeit . Die Wahl ergab folgendes Ergebnis: Kreisvorsitzender ist Patrik Treml (JBK Parkstein), sein Stellvertreter Markus Weis ( Musikverein Waidhaus), Schatzmeister Nico Treml (JBK Parkstein ) Schriftführerin Christine Fischer ( Stadtkapelle Neustadt/WN) Kreisdirigent Peter F. Dotzauer (ehemaliger Dirigent Blaskapelle Reuth) stellv. Kreisdirigent Alfons Steiner (JBK Parkstein ) Beisitzer Gerhard Nikol (Stadtkapelle Neustadt/WN) und Ferdinand K. Münch ( Jugendkapelle Roggenstein ) Kassenprüfer sind Siegfried Gleissner( Neuhauser Boum ) und Melanie Steiner ( JBK Parkstein) .


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Der junge Organist Christoph Preiß begeisterte durch seine mühelos wirkende Spieltechnik und seine durchdachte Interpretation beim Orgelkonzert in St. Georg. (Bild: Peter Ringeisen)

Christoph Preiß konzertiert mit Eleganz und Ausdruckskraft an der neuen Klais-Orgel

Christoph Preiß, Jahrgang 2001, erhielt schon im Alter von fünf Jahren Klavierunterricht, bevor er 2011 als Sänger bei den Regensburger Domspatzen aufgenommen wurde. Während seiner Gymnasialzeit war er Jungstudent bei Prof. Franz Josef Stoiber an der Hochschule für Kirchenmusik in Regensburg. Nach Abitur und Musik-Studium in Würzburg studiert er inzwischen in der Meisterklasse Orgel bei Prof. Dr. Martin Schmeding und Prof. Thomas Lennartz in Leipzig. Preise und Auszeichnungen hat er quer durch Deutschland bereits erhalten. Preiß ist – nach dem fulminanten Einweihungskonzert von Prof. Martin Sturm – der erste Organist, der in einer von Peter Donhauser und Sebastian Brandl zusammengestellten Konzertreihe die Zuhörer mit der Klangwelt der neuen Klais-Orgel in St. Georg weiter bekanntmachen darf. Gemäß dem vom Künstler gewählten Motto, „Per aspera ad astra“ (Über raue Pfade gelangt man zu den Sternen) begann das Konzert mit ernsten, schwierigen Themen und entwickelte sich hin zu unbeschwerten, optimistischen Inhalten. Den Ernst trugen Felix Mendelssohn-Bartholdys „Variations sérieuses“ (op. 54) bereits im Titel. Die ernsthafte konzentrierte Grundhaltung des Werks wurde hörbar durch die überragende Klaviertechnik von Christoph Preiß, der das anspruchsvolle Werk mühelos bewältigte. Die Streicher-, Flöten- und Zungenfarben der Orgel sowie ihre dynamische Spannweite verstärkten die innere Dramatik des Werkes. In den beiden Vertonungen des Chorals „Jesus Christus, unser Heiland“ von Johann Sebastian Bach (BWV 688 und 689) ließen die gute Akustik in St. Georg und die feine Abstimmung der Orgel die Werke transparent erscheinen. Preiß’ Interpretation ließ die polyphone Struktur leuchten. Christoph Preiß’ Improvisation mit dem Titel „Evocation“ (Hervorrufung, Heraufbeschwörung) vermittelte mit modernen Klängen und freitonalen Harmonien den Eindruck, als würde ein Sänger flehen, fragen, bitten. Die 12 Stücke für Orgel op. 59 von Max Reger sind Miniaturen, die eine Stimmung vorstellen. Daraus präsentierte Preiß zwei recht unterschiedliche, nämlich das Capriccio fis-Moll op. 59/10, das frech und witzig daherkommt, und die Melodia B-Dur op. 59/11, die sich meditativ und gesanglich getragen anschloss. Die Klangwärme des Instruments und seinen Farbenreichtum wusste Preiß bestens zu nutzen. Als abschließendes Werk präsentierte Christoph Preiß eine klar strukturierte Improvisation in drei Sätzen, in denen er sich jeweils an drei Liedern orientierte, die im Titel mit Sternen zu tun haben. Mit Klängen und Harmonien der Romantik schlug Preiß einen Bogen zurück zum Mendelssohn-Werk am Anfang, aber diesmal ins Positive, Hoffnungsvolle, auch ins Spielerische gewendet, so beispielsweise im zweiten Satz, der das Lied „Weißt du, wieviel Sternlein stehen“ zitierte und umspielte und durch den fröhlichen Anklang an Kindergesang zur Meditation anregte. Im Finale steigerte sich die Improvisation dann zu einem Auskosten der Klangfülle, die jedoch auch im Tutti nie überlaut, sondern kraftvoll beherrscht rauschte. Das mit begeistertem Applaus bedachte, gut besuchte Konzert zeigte, dass auf der Klais-Orgel die weiche, süddeutsche Klangsprache ebenso möglich ist wie silbrig-strahlende Pracht.
Vorsitzender Herbert Rudolph blickte in der SEN-Kreishauptversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurück.  (Bild: Martin Staffe)

CSU-Seniorenunion hat Wechsel nach Ära Stahl gut gemeistert

Der Wechsel nach der Ära Georg Stahl ist der CSU-Seniorenunion (SEN) gelungen. Dies zeigte eindrucksvoll die ausgezeichnet besuchte Kreishauptversammlung am Freitag, 8. Mai, im Pfarrheim St. Georg. Der neue Vorsitzende Herbert Rudolph legte einen eindrucksvollen Jahresbericht vor. Gleich zu Beginn gedachte Rudolph des verstorbenen Anton Eismann aus Floß. Er war ein Mann der ersten Stunde der SEN: Gründungsmitglied, Schatzmeister und Ehrenmitglied. In seinem Bericht über ein arbeitsreiches Jahr erinnerte der Seniorenchef unter anderem an die Begehung des Meditationsweges in Neustadt, an zwei Südtirolfahrten, an den Besuch des Adventssingens in Salzburg sowie des 60-jährigen Gründungsfestes des HPZ Irchenrieth, ferner an das Sommerfest in Speinshart, die Ehrung des Geschäftsführers Hans Simmerl mit der Gebhard-Glück-Medaille und die Jahresabschlussfeier mit Ehrungen bei der BHS-Corrugated. 2026 sind wieder das Sommerfest in Speinshart, ein Betriebsbesuch bei Constantia in Pirk, eine Südtirolfahrt im Juni und eine Truppenübungsplatzfahrt im Oktober sowie im Advent eine Reise nach Salzburg geplant. Mit Blick auf die Kommunalwahl bedauerte Rudolph, dass sowohl er als auch Rita Rosner den Sprung in den Kreistag verpasst haben. Beide hätten aber mit 32.000 Stimmen zum Gesamterfolg der CSU beigetragen. Außerdem haben es drei Mitglieder der SEN in den Kreistag geschafft. Eingehend auf die Bundespolitik warnte Rudolph davor, bei der Renten- und Gesundheitsreform alles auf die Alten abzuwälzen. Geschäftsführer Hans Simmerl, der nun vom Neustädter Dr. Johannes Ernst unterstützt wird, erläuterte die Mitgliederentwicklung. 221 Senioren bedeuten einen Höchststand. Der Altersschnitt beträgt 78,5 Jahre. Viel Beifall erhielt Kreisrat Albert Nickl für seinen engagierten Vortrag zur Kreispolitik. Der Speinsharter drückte zunächst seine Hochachtung für die Arbeit der SEN aus. Dann bedauerte er, dass die CSU in der Oberpfalz bei der Kommunalwahl an Stärke eingebüßt hat. Im Landkreis sei die Wahl noch gut gelaufen. Die CSU stellt 27 Bürgermeister, so viel wie seit 1990 nicht mehr. Im Kreistag ist die CSU mit 23 Kreisräten vertreten, bisher 24. Hinzu kommen 5 Räte der JU.
Die neue Vorstandschaft des Landeselternverbandes (v.l.n.r.): Jörg Gerolstein (2. Landesvorsitzender), Melanie Plevka (1. Landesvorsitzende), Sonja Henle (3. Landesvorsitzende) (Bild: Roland Wellenhöfer)

Jörg Gerolstein zum zweiten Vorsitzenden des Landeselternverbandes gewählt

Im Rahmen des Landeselterntags bayerischer Realschulen in Ansbach wurde vor kurzem der langjährige Elternbeiratsvorsitzende der Lobkowitz-Realschule, Jörg Gerolstein, zum zweiten Vorsitzenden des Landeselternverbands bayerischer Realschulen gewählt worden. Der Landeselternverband gilt als zentrale Versammlung der gewählten Elternvertreter aus ganz Bayern und dient dem intensiven Austausch über aktuelle bildungspolitische Themen, Entwicklungen an den Realschulen sowie über die künftige Ausrichtung des Elternbeirats im Freistaat. In dieser Funktion vertritt Jörg Gerolstein künftig die Interessen von Eltern und Schülern an rund 370 Realschulen mit etwa 216.000 Schülerinnen und Schülern bayernweit und gehört damit zur Führungsspitze der landesweiten Elternvertretung. Das „starke Team der Lobkowitz-Realschule” ist sehr stolz auf seinen erfolgreichen Elternbeiratsvorsitzenden, der dieses verantwortungsvolle Amt nun auch schon seit sieben Jahren ausübt und als starkes Bindeglied zwischen Elternhäusern und Schule hoch engagiert ist. Jörg Gerolstein wird nun seine Erfahrungen aus der praktischen Elternarbeit bei den Lobkos in die landesweite Diskussion einbringen und an zentralen bildungspolitischen Themen mitarbeiten. Die Lobkos gratulieren ganz herzlich zu dieser hervorragenden Wahl und sind stolz auf die kompetente regionale Vertretung der Elterninteressen zum Wohle von Realschülerinnen und Realschülern in Politik und Gesellschaft.
Die Geschicke des Neustädter Zitherclubs werden auch künftig von Regina Schmid (vordere Reihe, Bildmitte) geleitet. (Bild: Bernhard Knauer)

Regina Schmid bleibt Vorsitzende des Zitherclubs

Der Neustädter Zitherclub bleibt auch die kommenden Jahre in den bewährten Händen von Regina Schmid. Schmid erhielt nicht nur das Vertrauen als Vorsitzende sondern wurde von den aktiven Musikanten auch als musikalische Leiterin bestätigt. Die Jahreshauptversammlungen des Neustädter Zitherclubs werden nicht nur durch Berichte und Wahlen, sondern vor allem durch musikalische Darbietungen geprägt. Diese tragen die Handschrift der unermüdlichen Vorsitzenden Regina Schmid. Waltraud Näger, stellvertretende Vorsitzende, begrüßte die Mitglieder und freute sich auch über Gäste. In ihrem Bericht als Vorsitzende und musikalische Leiterin ging Regina Schmid auf die zahlreichen Aktivitäten der letzten Jahre ein. Nicht nur der Seniorennachmittag der Stadt Neustadt, sondern vor allem der Hutzaabend in der Vorweihnachtszeit gehört zu den Highlights im Verein. Großen Wert legt der Verein auch auf die musikalische Gestaltung der Gedenkmesse für die verstorbenen Mitglieder. So dankte Schmid auch den zahlreichen Helfern, ohne deren Engagement dies alles nicht möglich wäre. Gegen die Berichte der Noten- und Instrumentenwartin Waldtraud Näger sowie Kassier Margit Geiler gab es keine Einwände. Die anschließenden Neuwahlen wurden durch die Seniorenbeauftragte der Stadt Neustadt, Gabi Fröhlich, durchgeführt. Dabei wurden sowohl Regina Schmid als Vorsitzende als auch Waltraud Näger als ihre Stellvertreterin bestätigt. Näger übernahm gleichzeitig das Amt der Noten- und Instrumentenwartin. Als Kassier wurde Margit Geiler und als Schriftführerin Angelika Hummel bestätigt. Beisitzer bleiben Karin Dippl und Karin Rückerl. die Kasse wir geprüft von Monika Singerer und Ulli Rückerl.
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