Schützenmeister Norbert Schwarz (sitzendend links) mit seiner neu gewählten Vorstandschaft und Gästen. (Bild: exb/Felix Kastner)

Norbert Schwarz weiter an der Spitze von Eichenlaub Neustadt

Bei der Generalversammlung des Schützenvereins Eichenlaub Neustadt wählten die Mitglieder eine neue Vorstandschaft. Nach der Verlesung der Protokolle bestellte die Versammlung den Wahlausschuss. Dieser setzte sich erster Bürgermeister Sebastian Giering, zweiter Bürgermeisterin Tanja Kippes und 1. Gauschützenmeister Wolfgang Weiß. Diese führten die Wahl durch. Als 1. Schützenmeister wählten die anwesenden Mitglieder erneut Norbert Schwarz. Neu im Amt ist 2. Schützenmeister Forster Richard, der zuvor das Amt des Kassiers inne hatte. Schriftführer blieb Schmutzer Dietmar, Silke Stich und Reinhard Hanecker blieben Ihren Amt als Sportleitung treu. Neuer Kassier ist Tobias Holler. In den Ausschuss gewählt sind Engelbert Eckart, Günther Rieger, Alfred Ertl, Felix Kastner, Johann Bäumler, Florian Fütterer, Martin Both, Hans-Jürgen Gollwitzer und Karlheinz Reil. Die beiden Revisoren Peter Heller und Erik Marshall stellten sich erneut der Wahl und wurden von den Mitgliedern gewählt. Nach der Wahl stellte die Vorstandschaft das neu angeschaffte Lichtgewehr vor. Dieses dient der Jugendarbeit. Damit dürfen Schüler ab dem 6. Lebensjahr an den Schießsport herangeführt werden. Mit Urkunden zeichnete Norbert Schwarz langjährige Mitglieder aus. Für 20 Jahre ehrte er Luis Heller. Für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielt Karl Wittmann die Urkunde überreicht. Für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit und Mitglied im DSB und BSSB zeichnete der Vorsitzende Kornelia Hanecker, Dietmar Schmutzer und Stefan Wokensky aus.
Hürdenlauf + Kugelstoß + Hochsprung +Weitsprung als Teildisziplinen des leichtathletischen Hallenmehrkampfs (Bild: Alexander Gröger)

Gröger-Schwestern überzeugen bei Mehrkampf-Premiere

Die beiden Schwestern Carolina und Linda Gröger aus Eschenbach haben bei ihrer ersten Teilnahme an den Bayerischen Hallenmehrkampfmeisterschaften der Leichtathletik in Fürth eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht. In der abwechslungsreichen Königsdisziplin der Leichtathletik überzeugten beide Nachwuchsathletinnen mit starken Leistungen und bemerkenswerter Nervenstärke. Carolina startete in der Altersklasse U14 und feierte mit Platz 15 im bayernweiten Vergleich einen gelungenen Einstand. Besonders glänzte sie mit zwei neuen persönlichen Bestleistungen. Im Kugelstoßen wuchtete sie die Kugel auf starke 9,24 Meter. Auch im 60-Meter-Hürdensprint zeigte sie ihr Talent und stoppte die Uhr bei 10,90 Sekunden. Ihre ältere Schwester Linda trat in der Altersklasse U18 an und erreichte ebenfalls Rang 15 im Freistaat. Diese Platzierung erhält besonderes Gewicht, da Linda als Athletin des jüngeren Jahrgangs antrat. In ihrem eigentlichen Jahrgang hätte sie sogar den siebten Platz belegt. Besonders beeindruckend waren ihre 11,36 Meter im Kugelstoßen sowie übersprungene 1,48 Meter im Hochsprung. Der Mehrkampf verlangte den jungen Sportlerinnen alles ab. Zum Abschluss stand erstmals der kräftezehrende 800-Meter-Lauf auf dem Programm, durch den sich beide mit großem Kampfgeist und viel Durchhaltevermögen kämpften. Die starken Resultate haben zudem eine weitere erfreuliche Folge: Mehrere ihrer erzielten Leistungen erfüllen bereits die Normen für die Bayerischen Einzelmeisterschaften im kommenden Sommer. Für die Leichtathletik in Eschenbach bedeuten die Auftritte der Gröger-Schwestern ein starkes Signal. Seit vielen Jahren gab es dort nicht mehr zwei so vielseitig talentierte Athletinnen. Ihr gemeinsamer Weg im Mehrkampf könnte erst der Anfang einer vielversprechenden sportlichen Entwicklung sein. Trainer und Vereinsverantwortliche hoffen, dass die beiden auch künftig im Gleichschritt für sportliche Schlagzeilen sorgen werden – vielleicht schon bei den kommenden Meisterschaften im Sommer. Ihr Mut, Ehrgeiz und ihre Vielseitigkeit machen bereits jetzt deutlich: Die Zukunft der Eschenbacher Leichtathletik wirkt sehr vielversprechend und spannend zugleich.
Schüler der Lobkowitz-Realschule beim Kennenlernen sozialer Berufe im Klinikum Weiden (Bild: Alexander Gröger)

145 Lobkowitzer erkunden soziale Berufswelt

Einen außergewöhnlichen Schultag erlebten die Schülerinnen und Schüler der neunten Jahrgangsstufe der Lobkowitz-Realschule: Statt Unterricht im Klassenzimmer stand ein praxisnaher Einblick in die Welt der sozialen Berufe auf dem Programm. Insgesamt 145 Jugendliche besuchten das Klinikum Weiden, um dort die vielfältigen Tätigkeiten im Gesundheitswesen kennenzulernen. Unter dem Motto „Ausprobieren statt nur Zuhören“ konnten die Jugendlichen verschiedene Stationen durchlaufen und dabei selbst aktiv werden. So lernten sie beispielsweise, wie eine Reanimation durchgeführt wird und welche Schritte bei einer Wiederbelebung entscheidend sind. An einer weiteren Station durften sie sich um die Betreuung eines Neugeborenen kümmern – natürlich zunächst an einer Übungspuppe. Hier erfuhren sie, wie wichtig Geduld, Verantwortungsbewusstsein und Einfühlungsvermögen im Umgang mit Säuglingen sind. Auch medizinisch-technische Aspekte standen auf dem Programm: Die Schülerinnen und Schüler konnten das Herz-Kreislauf-System überprüfen, Blutdruck messen oder erfahren, wie hygienisches Arbeiten im Klinikalltag funktioniert. Besonders spannend war für viele das Anlegen eines Gipsverbandes. Unter Anleitung von Fachpersonal lernten sie Schritt für Schritt, wie ein verletzter Arm fachgerecht eingegipst wird. Ebenso übten sie das richtige Desinfizieren der Hände – eine scheinbar einfache, im Klinikbetrieb jedoch äußerst wichtige Tätigkeit. Betreut wurden die Jugendlichen von Mitarbeitenden aus verschiedenen Bereichen des Klinikums, darunter Pflegekräfte, medizinische Fachangestellte und Auszubildende. Diese berichteten aus ihrem Berufsalltag, erklärten Ausbildungswege und beantworteten zahlreiche Fragen der Schülerinnen und Schüler. Der Praxistag zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig soziale und medizinische Berufe sind. Gerade in einer Phase, in der viele Jugendliche beginnen, sich mit ihrer beruflichen Zukunft auseinanderzusetzen, sind solche direkten Einblicke besonders wertvoll. Realbegegnungen mit der Arbeitswelt helfen dabei, eigene Interessen, Stärken und auch mögliche Schwächen besser einzuschätzen. Für viele der Neuntklässler war der Tag im Klinikum daher mehr als nur ein spannender Ausflug. Er bot die Chance, neue Perspektiven zu entdecken und vielleicht sogar den ersten Schritt in Richtung einer späteren Berufswahl zu machen. Die Kombination aus praktischem Ausprobieren, persönlichem Austausch und realistischen Eindrücken machte den besonderen Schultag zu einer wichtigen Erfahrung auf dem Weg in die berufliche Zukunft.


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Jürgen Trescher (3. von links) überreicht an die Verantwortlichen der DJK Fußballabteilung Enno Köllner, Tarik Köck, Patrick Michl, Markus Zimmermann und Thomas Fukerider (von links nach rechts) eine Spende in Höhe von 1.000 Euro.  (Bild: Bernhard Knauer)

Die zwei größten Neustädter Vereine helfen sich gegenseitig

Gute Kontakte und gegenseitiges Verständnis zahlen sich aus. Dies zeigte sich in diesem Jahr zwischen dem Neustädter Faschingsverein und der Fußballabteilung der DJK St. Martin Neustadt. Zahlreiche Fußballer der 1. und 2. Mannschaft halfen dem Faschingsverein bei seinen großen Veranstaltungen in diesem Jahr in der Bar und der Garderobe aus. Jürgen Trescher betonte, dass es inzwischen nicht mehr möglich ist, dass der Faschingsverein all die Arbeiten rund um die verschiedensten Veranstaltungen selbst zu schultern. „Aus diesem Grund sind wir mehr als froh, dass wir in Neustadt eine ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen verschiedensten Vereinen haben. Bevor wir Leistungen von fremden Firmen einkaufen und teuer bezahlen müssen, geben wir gerne einen Teil des Erlöses aus den Veranstaltungen an befreundete Vereine weiter.“ Als Vorsitzender des Faschingsvereins übergab Jürgen Trescher eine Spende in Höhe von 1.000 € an die Fußballabteilung der DJK Neustadt. Markus Zimmermann, Teammanager der 1. und 2. Mannschaft, freute sich sehr über diese großzügige Spende. „Die DJK hat eine gute Verwendung dafür und schafft von dem Geld u.a. Präsentationsshirts, Trainingsanzüge und Sportbekleidung für die 1. und 2. Mannschaft an“, so Zimmermann. Trescher betonte die stets sehr gute Zusammenarbeit beider Vereine. „Beide helfen sich das ganze Jahr über aus und arbeiten vertrauensvoll und partnerschaftlich zusammen. Auch der Nachwuchs des Faschingsvereins hat im Sportheim der DJK eine langjährige Trainingsmöglichkeit gefunden.“ Beide Vereine betreiben die größte Jugendarbeit in der Kreisstadt, die DJK im männlichen und der Faschingsverein im weiblichen Bereich. Trescher zeigte sich überzeugt davon, dass diese Zusammenarbeit eine gute Zukunft hat und wünschte der DJK sportlich alles Gute. Markus Zimmermann bedankte sich im Namen aller Spieler für die großzügige Spende des Faschingsvereins und erwähnte ebenso die verlässliche gegenseitige Unterstützung. Er sagte zu, das Geld bestmöglich für die Belange der Abteilung einzusetzen und versprach weiterhin Unterstützung.
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