(Von links nach rechts): Birgit Lehmeier-Preißl, Hannah Schöberlein, Claudia Zimmermann, Andreas Otterbein, Christine Apel, Ute Kemmling, Evelin Nürnberger, Günter Deisinger, Stefan Braun. (Bild: Nadja Jarosch)

Wechsel in der Vereinsspitze des Vereins für Tourismus und Gewerbe in Kastl

Im Gasthaus Schweppermann in Kastl traf sich die Mitgliederversammlung, um die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen durchzuführen. Neben der Feststellung, dass die Einladung form- und fristgerecht zugegangen ist, gab es keine Änderungswünsche an der Tagesordnung. In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr holte Andreas Otterbein etwas weiter aus und ging auf das Erreichte in den letzten fast zwei Jahrzehnten ein. Zu Beginn seiner Vorstandschaft war es für den Verein wichtig, ein Naturkneippbecken in der Ortsmitte von Kastl mitzugestalten. In Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Kastl wurde hier, angelehnt an einen Wanderweg, eine Wohlfühloase geschaffen. Hierbei drückte er Frau Stöcklmeier seinen Dank aus, stellvertretend für all die, die dieses Kneippbecken innerhalb und außerhalb einladend gestalten. Zudem wird dieses Kneippbecken alle zwei Jahre zum Zieleinlauf für das Entenrennen, welches unter der Schirmherrschaft des Büchereiteams und dessen Vorsitzenden Georg Dürr durchgeführt wird. 2013 wurden unter der Federführung des Vereins die ersten Kastler Kunsttage im Steinstadel Kastl nach dessen Renovierung und der Zurverfügungstellung für die Öffentlichkeit durchgeführt. Eine Kunstausstellung, die bis heute durchgeführt wird. Nicht vergessen wollte Andreas Otterbein die erste Kastler Kunst-Kirwa, die im Zusammenwirken mit der Kirwagemeinschaft Kastl zu der „Kreizkirwa“ stattfand. Hier wurden von Kastl über Pfaffenhofen bis nach Pattershofen über 100 Künstlerinnen und Künstler unter der Leitung von Hans Yberle und seinem Organisationsteam in Räumlichkeiten privat untergebracht und lockten weit über 4000 Besucher an. Dem folgten viele Osterausstellungen im angesprochenen Steinstadel. Letztlich ist Kastl ein Ort der Kunst, wie Otterbein betonte. Zuletzt wurde der im vergangenen Jahr durchgeführte 30. Adventsmarkt angesprochen. Bereits hier wurde die Aufgabe an das später vorgeschlagene neue Team begleitend übergeben. Otterbein betonte, dass es ihm wichtig sei, den Verein im laufenden Prozess zu übergeben, damit kein Informationsverlust verloren geht. Seinen Rückblick beendete Otterbein mit den Worten, dass es ihm immer wichtig gewesen sei, Veranstaltungen durchzuführen, wo Menschen sich treffen und miteinander sprechen und nicht übereinander reden. Er dankte allen, die ihn in dieser Aufgabe die letzten 18 Jahre begleitet haben. In der Folge wurde die Neuwahl unter der Leitung von Bürgermeister Stefan Braun durchgeführt. Diese brachte folgendes Ergebnis: Erste Vorsitzende wurde Ute Kemmling. Als Zweiter Vorsitzender steht ihr künftig Günter Deisinger zur Seite. Birgit Lehmeier-Preißl bleibt für die Finanzen des Vereins verantwortlich, das Amt der Schriftführerin übernimmt Claudia Zimmermann. Zu Kassenprüfern bestimmten die Mitglieder Bürgermeister Stefan Braun und Christine Apel. Als Beisitzer gehören künftig Peter Apel, Evi Nürnberger, Fritz Schöberlein, Markus Pohl und Andreas Otterbein der Vorstandschaft an. Der langjährige Vorsitzende bleibt dem Verein damit auch weiterhin eng verbunden. Die neue Vorsitzende Ute Kemmling bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen. Gleichzeitig würdigten die Mitglieder das langjährige Engagement von Andreas Otterbein, der die Entwicklung des Vereins über viele Jahre maßgeblich geprägt hat. Mit der neu formierten Vorstandschaft sieht sich der Verein für die kommenden Aufgaben in der Marktgemeinde Kastl gut aufgestellt. Zitat Bürgermeister Stefan Braun: „Andreas Otterbein hat den Verein in den vergangenen 18 Jahren mit großem persönlichem Einsatz, vielen kreativen Ideen und viel Herzblut geprägt. Mit Veranstaltungen wie den Kastler Kunsttagen, der Kunst-Kirwa und dem Adventsmarkt hat er entscheidend dazu beigetragen, Menschen zusammenzubringen und Kastl als Ort der Kunst und der Gemeinschaft bekannt zu machen. Dafür danke ich ihm im Namen der Marktgemeinde Kastl ausdrücklich und von Herzen. Zugleich wünsche ich Ute Kemmling und der neu gewählten Vorstandschaft viel Erfolg, Freude und eine glückliche Hand bei ihrer künftigen Arbeit.“
Collage zur Firmung (Bild: Waltraud Geitner)

„Feuer und Flamme”: 29 Jugendliche in Kastl gefirmt

„Feuer und Flamme”: 29 Jugendliche in Kastl gefirmt Ein besonderer Festtag für den katholischen Pfarrverband Illschwang-Kastl-Ursensollen. 29 Jugendliche aus den drei Orten haben Anfang Juli das Sakrament der Firmung empfangen. In einem feierlichen Gottesdienst bekräftigten die jungen Christinnen und Christen ihren Glauben. Die gesamte Vorbereitung und der Festgottesdienst standen unter dem begeisternden Motto „Feuer und Flamme”. Als Firmspender reiste Domkapitular Michael Alberter aus Eichstätt an. In seiner Predigt griff er das Thema des brennenden Glaubens auf und fand persönliche Worte für die Jugendlichen. Er ermutigte sie, wie ein „Funkensprüher” zu wirken und ihre Begeisterung aktiv in die Welt und die Gemeinschaft hineinzutragen. Hinter den Mädchen und Jungen lag eine intensive und abwechslungsreiche Vorbereitungszeit, die sie gemeinsam mit dem Pastoralteam gestalteten. Neben der Mitgestaltung von Gottesdiensten, einem Familienkreuzweg und einer feierlichen Maiandacht setzten sich die Jugendlichen auf ganz unterschiedliche Weise mit ihrem Glauben auseinander. Bei einer besonderen Kirchenführung entdeckten sie den Sakralraum neu, während ein Besuch im Planetarium unter dem Leitgedanken stand, Gottes Schöpfung hautnah zu erleben. Gemeinschaft und Naturerfahrung verbanden sich bei einer Eselwanderung. Verschiedene Kreativprojekte – darunter das Basteln von bunten Glaskreuzen – boten Raum für persönliche Gestaltung. Daneben besuchten die Firmlinge auch soziale Einrichtungen in der Umgebung. Ein Einkehrtag mit dem Sakrament der Versöhnung rundete den gemeinsamen Weg der inneren Einkehr ab. Im Firmgottesdienst wurden die selbst gestalteten Glaskreuze feierlich gesegnet; sie stehen als sichtbares Zeichen für den individuellen Glaubensweg der Jugendlichen. Bei der Spendung des Sakraments traten die 29 Firmlinge mit ihren Paten vor den Domkapitular, der ihnen mit Chrisamöl ein Kreuz auf die Stirn zeichnete. Mitgefeiert und den Weg der Jugendlichen begleitet haben auch die Mitarbeiter des Pastoralteams: Pfarrer Johannes Arweck, Pfarrvikar Rajesh Yeruva sowie die beiden Seelsorgerinnen Waltraud Geitner und Carolin Streller. Musikalisch wurde der Gottesdienst eindrucksvoll von der Musikgruppe Mixdur aus Kastl, Sängerin Larissa Segerer und Organist Josef Segerer gestaltet, die mit modernen Liedern für eine lebendige und feierliche Atmosphäre in der vollbesetzten Pfarrkirche St. Petrus sorgten. Am Ende des Gottesdienstes gab es für alle Beteiligten ein symbolisches Geschenk: Jeder Firmling erhielt eine Wunderkerze – als Erinnerung daran, das Licht des Glaubens in der Welt zum Leuchten zu bringen. Nach dem herzlichen Dank an Domkapitular Michael Alberter, das gesamte Pastoralteam, das Vorbereitungsteam und alle ehrenamtlichen Helfer endete ein ergreifender Firmgottesdienst. Anschließend feierten die Neugefirmten im Kreise ihrer Familien.


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Musicalfahrt zur Rocky Horror Show auf der Luisenburg

Für die Musicalfahrt zur „Rocky Horror Show“ auf die Luisenburg sind noch Plätze frei. Dazu laden die Gemeindebücherei Kastl und Kolping ein. Die Fahrt zur Abendvorstellung im Rahmen der Luisenburg-Festspiele findet am Samstag, 11. Juli, statt. Das Kultmusical von Richard O’Brien beginnt um 20.30 Uhr. Im Mittelpunkt der Handlung stehen Brad Majors und Janet Weiss, die sich während eines Gewitters verfahren und in einem geheimnisvollen Schloss Zuflucht suchen. Dort begegnen sie Dr. Frank N. Furter und dessen skurriler Gefolgschaft. Die Geschichte entwickelt sich zu einer turbulenten Nacht voller Überraschungen, Rock’n’Roll und außergewöhnlicher Figuren. Der Fahrpreis beträgt 83 Euro pro Person und umfasst die Busfahrt sowie die Eintrittskarte der Kategorie II. Die Bezahlung erfolgt bei der Anmeldung. Abfahrt ist um 16 Uhr am Feuerwehrhaus in Berg. Weitere Zustiegsmöglichkeiten bestehen um 16.10 Uhr in Neumarkt am Dehner, um 16.30 Uhr in Lauterhofen an der Norma, um 16.40 Uhr in Kastl am Alten Bahnhof und um 16.50 Uhr in Ursensollen an der Bücherei. Vor Beginn der Vorstellung besteht die Möglichkeit, auf dem Gelände der Luisenburg zu Abend zu essen. Nach der Aufführung geht es zurück zu den jeweiligen Zustiegsorten. Anmeldungen sind beim Ehrenvorsitzenden des Kolping-Bezirks Neumarkt, Georg Dürr, sowie bei den Vorsitzenden der örtlichen Kolpingsfamilien möglich. Weitere Informationen und Anmeldungen gibt es per E-Mail an duerr-georg@outlook.de.
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