Wechsel in der Vereinsspitze des Vereins für Tourismus und Gewerbe in Kastl
Im Gasthaus Schweppermann in Kastl traf sich die Mitgliederversammlung, um die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen durchzuführen. Neben der Feststellung, dass die Einladung form- und fristgerecht zugegangen ist, gab es keine Änderungswünsche an der Tagesordnung. In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr holte Andreas Otterbein etwas weiter aus und ging auf das Erreichte in den letzten fast zwei Jahrzehnten ein. Zu Beginn seiner Vorstandschaft war es für den Verein wichtig, ein Naturkneippbecken in der Ortsmitte von Kastl mitzugestalten. In Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Kastl wurde hier, angelehnt an einen Wanderweg, eine Wohlfühloase geschaffen. Hierbei drückte er Frau Stöcklmeier seinen Dank aus, stellvertretend für all die, die dieses Kneippbecken innerhalb und außerhalb einladend gestalten. Zudem wird dieses Kneippbecken alle zwei Jahre zum Zieleinlauf für das Entenrennen, welches unter der Schirmherrschaft des Büchereiteams und dessen Vorsitzenden Georg Dürr durchgeführt wird. 2013 wurden unter der Federführung des Vereins die ersten Kastler Kunsttage im Steinstadel Kastl nach dessen Renovierung und der Zurverfügungstellung für die Öffentlichkeit durchgeführt. Eine Kunstausstellung, die bis heute durchgeführt wird. Nicht vergessen wollte Andreas Otterbein die erste Kastler Kunst-Kirwa, die im Zusammenwirken mit der Kirwagemeinschaft Kastl zu der „Kreizkirwa“ stattfand. Hier wurden von Kastl über Pfaffenhofen bis nach Pattershofen über 100 Künstlerinnen und Künstler unter der Leitung von Hans Yberle und seinem Organisationsteam in Räumlichkeiten privat untergebracht und lockten weit über 4000 Besucher an. Dem folgten viele Osterausstellungen im angesprochenen Steinstadel. Letztlich ist Kastl ein Ort der Kunst, wie Otterbein betonte. Zuletzt wurde der im vergangenen Jahr durchgeführte 30. Adventsmarkt angesprochen. Bereits hier wurde die Aufgabe an das später vorgeschlagene neue Team begleitend übergeben. Otterbein betonte, dass es ihm wichtig sei, den Verein im laufenden Prozess zu übergeben, damit kein Informationsverlust verloren geht. Seinen Rückblick beendete Otterbein mit den Worten, dass es ihm immer wichtig gewesen sei, Veranstaltungen durchzuführen, wo Menschen sich treffen und miteinander sprechen und nicht übereinander reden. Er dankte allen, die ihn in dieser Aufgabe die letzten 18 Jahre begleitet haben. In der Folge wurde die Neuwahl unter der Leitung von Bürgermeister Stefan Braun durchgeführt. Diese brachte folgendes Ergebnis: Erste Vorsitzende wurde Ute Kemmling. Als Zweiter Vorsitzender steht ihr künftig Günter Deisinger zur Seite. Birgit Lehmeier-Preißl bleibt für die Finanzen des Vereins verantwortlich, das Amt der Schriftführerin übernimmt Claudia Zimmermann. Zu Kassenprüfern bestimmten die Mitglieder Bürgermeister Stefan Braun und Christine Apel. Als Beisitzer gehören künftig Peter Apel, Evi Nürnberger, Fritz Schöberlein, Markus Pohl und Andreas Otterbein der Vorstandschaft an. Der langjährige Vorsitzende bleibt dem Verein damit auch weiterhin eng verbunden. Die neue Vorsitzende Ute Kemmling bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen. Gleichzeitig würdigten die Mitglieder das langjährige Engagement von Andreas Otterbein, der die Entwicklung des Vereins über viele Jahre maßgeblich geprägt hat. Mit der neu formierten Vorstandschaft sieht sich der Verein für die kommenden Aufgaben in der Marktgemeinde Kastl gut aufgestellt. Zitat Bürgermeister Stefan Braun: „Andreas Otterbein hat den Verein in den vergangenen 18 Jahren mit großem persönlichem Einsatz, vielen kreativen Ideen und viel Herzblut geprägt. Mit Veranstaltungen wie den Kastler Kunsttagen, der Kunst-Kirwa und dem Adventsmarkt hat er entscheidend dazu beigetragen, Menschen zusammenzubringen und Kastl als Ort der Kunst und der Gemeinschaft bekannt zu machen. Dafür danke ich ihm im Namen der Marktgemeinde Kastl ausdrücklich und von Herzen. Zugleich wünsche ich Ute Kemmling und der neu gewählten Vorstandschaft viel Erfolg, Freude und eine glückliche Hand bei ihrer künftigen Arbeit.“