Teamspiel. (Bild: Selina Peter)

Ein erlebnisreicher Tag im LamaLand Willka Maki

Die Schmetterlingsgruppe des Kinderhauses „Unsere kleine Welt” Bärnau durfte einen ganz besonderen Tag im LamaLand Willka Maki verbringen. Schon bei der Ankunft warteten die neugierigen Lamas auf die Kinder und sorgten für große Begeisterung. Ein besonderes Highlight war die gemeinsame Wanderung mit den Lamas. Jedes Kind durfte die ruhigen und sanftmütigen Tiere begleiten. Gemeinsam ging es durch die wunderschöne Natur entlang von Wiesen und Wäldern. Dabei lernten die Kinder viel über die Lamas und erlebten hautnah, wie einfühlsam und gelassen die Tiere sind. Nach der Wanderung stärkten sich die Kinder bei ihrer Brotzeit. In gemütlicher Runde konnten sie sich ausruhen, ihre Erlebnisse austauschen und neue Energie für den weiteren Tag sammeln. Anschließend hatte Franziska Völkl ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Teamspielen vorbereitet. Gemeinsam lösten die Kinder knifflige Aufgaben, bauten, tüftelten und meisterten verschiedene Geschicklichkeits- und Kooperationsspiele. Dabei waren Teamgeist, gegenseitige Unterstützung und Zusammenhalt gefragt. Natürlich blieb auch genügend Zeit, die Lamas aus nächster Nähe zu beobachten und die besondere Atmosphäre auf dem Hof zu genießen. Am Ende des Tages waren sich alle einig: Der Ausflug ins LamaLand Willka Maki war ein unvergessliches Erlebnis. Mit vielen schönen Erinnerungen, neuen Erfahrungen und einem Lächeln im Gesicht kehrte die Schmetterlingsgruppe des Kinderhauses „Unsere kleine Welt” zurück.


Weitere Artikel

Die Gäste folgen den Ausführungen von Josef Stier. (Bild: Philipp Lippert)

Fischwirt ist nicht Angeln - SchuleWirtschaft Tirschenreuth zu Gast bei Stier-Fische in Bärnau

Schwüle Gewitterluft hing über der Wendermühle bei Bärnau, als das Netzwerk SchuleWirtschaft Tirschenreuth mit rund 25 Gästen in der gemütlichen Fischerhütte der Fischzucht Stier zusammenkam. Auf der Agenda: die Geschichte des Familienbetriebs, aktuelle Entwicklungen sowie Chancen für Praktika und Ausbildung. Mit Anekdoten und anschaulichen Beispielen führte Seniorchef Alfred Stier durch die Entstehung der Stier-Betriebe. Im Blick hatte er dabei auch mögliche Praktikantinnen und Praktikanten – mit der klaren Botschaft: „Fischwirt ist nicht Angeln!” Grundsätzlich steht der Betrieb Interessierten offen, unabhängig vom angestrebten Schulabschluss. „Es braucht jedoch ein Gesicht zur Bewerbung”, so Stier – persönliche Vorstellung erwünscht. Reinhold Witt, Leiter des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Tirschenreuth-Weiden, ergänzte: Wer einen Einstieg sucht, kann sich auch direkt beim Amt melden. Dort gibt es Kontakte zu Ansprechpartnern, Betrieben und Ausbildungsstellen im Bereich Fischwirtschaft. Unter dem Motto „Tradition trifft Moderne” übernahm anschließend Juniorchef Josef Stier. Er gab Einblicke in Innovationen, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Ob Farminsect, geschlossene Kreislaufanlagen oder Energiegewinnung: Die detaillierten Beispiele machten deutlich, wie breit das Anforderungsprofil heute in der Fischwirtschaft ist – und welche Expertise gefragt ist. Bei feinen Fischhäppchen kamen Lehrkräfte verschiedener Schularten, Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen sowie Unternehmen aus der Region zum vertieften Austausch zusammen – vereint durch das Thema Urproduktion. Das Netzwerk SchuleWirtschaft Tirschenreuth bedankt sich herzlich bei der Familie Stier und allen Teilnehmenden – und blickt bereits auf die nächsten Veranstaltungen.
Posaunenchor Plößberg, OWV-Chor und Musikgruppe (Bild: Ingrid Leser)

Lobpreis Gottes oder der Natur

Auf 50 Jahre Gemeinschaft können der Chor und die Musikgruppe des OWV Bärnau in diesem Jahr zurückblicken. Aus diesem Anlass finden auf das Jahr verteilt diverse Veranstaltungen statt. Nach dem offenen Frühlingssingen im Mai, zusammen mit dem Männergesangsverein, gestalteten Chor und Musikgruppe mit Unterstützung des Posaunenchors Plößberg eine Lobpreisstunde in der Steinbergkirche. Einen wohl geeigneteren Ort als dieses Kirchlein mitten in der Natur unserer Oberpfälzer Heimat hätte es für diese meditative Stunde nicht geben können. Die Dank- und Lobpreislieder sowie die Musikstücke waren gut gewählt und boten mit Gebeten und Fürbitten, bereit gestellt durch Herrn Pfarrer Amschl und Pastoralreferentin Maria Wagner nachdenkliche Momente. Herr Ruhestandsgeistlicher Josef Häring übernahm das Eingangsgebet und den Segen. Die großartige Akustik der Steinbergkirche unterstützte die klaren Stimmen der Sängerinnen ganz besonders. Auch die Töne der Musikgruppe von Zithern, Hackbrett, Gitarre und Flöte erfüllten den Raum mit vollen Klängen. Der Posaunenchor sorgte mit wunderschönen Stücken für Abwechslung von ruhig und dezent hin zu lebendiger Kirchenmusik-Atmosphäre. Frau Gabi Mayerhöfer, die von den 50 Jahren bereits 30 Jahre den Chor leitet, fungierte diesmal nicht nur als Dirigentin des Chores, sondern begleitete die Musikgruppe als Flötistin und war auch im Posaunenchor als Trompeterin zu hören. Das Lied „Großer Gott”, gesungen und gespielt von allen Mitwirkenden und den Besuchern, bildete den feierlichen Abschluss.
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