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Im Bild von links nach rechts, Karl Stier, Sonja Stelzl, Hubert Häring, Edeltraud Härtl, Waltraud Fichtner, Markus Fichtner, Hans Häring, Stadtpfarrer und Kolpingpräses Konrad Amschl. (Bild: Verena Völkl)

Generalversammlung der Kolpingsfamilie

Der Jahresrückblick und die Neuwahl der Vorstandschaft standen im Mittelpunkt der Versammlung im Jugendheim. 1. Vorstand Markus Fichtner konnte wieder von verschiedenen Aktivitäten berichten. Erfolgreich verlief wieder die Altkleidersammlung, die zusammen mit der Pfarrgemeinde Hohenthan durchgeführt wird. Fichtner bedankte sich bei allen Helfern und Fahrern, die für diese Sammlung benötigt werden. Ein weiterer Höhepunkt war auch die Feier des Kolpinggedenktages. Sehr gut angenommen wurden auch wieder die Nikolausbesuche durch die Kolpingsfamilie. Hier bedankte sich der Vorstand besonders bei Sonja Stelz, die die Organisation hierfür übernommen hat. Auch die Waldweihnacht in der Steinbergkirche war wieder gut besucht. Der Dank galt hier besonders Ingrid Leser, dem OVW und der Stadtkapelle für die Vorbereitung und Beteiligung. Ein Vorschlag war, dass die Waldweihnacht in Zukunft bereits um 17.00 Uhr stattfindet, damit auch Kinder daran teilnehmen können. Bei der anschließenden Neuwahl, die von Praktikantin Verena Völkl geleitet wurde, ist Markus Fichtner im Amt bestätigt worden. Auch der 2. Vorstand blieb mit Hubert Häring unverändert. Nachdem sich der bisherige Schriftführer Hans Häring nicht mehr zur Wahl stellte, wurde diese Position mit Waltraud Fichtner neu besetzt. Kassiererin bleibt weiterhin Sonja Stelzl. Als Beisitzer fungieren Karl Stier, Ingrid Leser, Josef Rösch, Hans Stelzl, Edeltraud Härtl, Hans Häring und Elfriede Fehr. Kassenprüfer sind Manfred Fehr und Benno Zant. Da die Kolpingsfamilie im nächsten Jahr das 80-jährige Gründungsfest feiern darf, wird dies mit einem Festgottesdienst und Ehrenabend gebührend gesehen.
Gruppenbild nach der Segnung des neuen HvO-Autos der Bereitschaft Bärnau mit Bereitschaftsleiter Thomas Wagner, Stadtpfarrer Konrad Amschl, 2. Bürgermeister Michael Schedl, Kollegen des IMS-Rettungsdienstes und dem Team der BRK Bereitschaft Bärnau (Bild: Maria Wagner)

Ein Segen für den neuen Lebensretter: BRK Bärnau feiert „Kein kalter Kaffee“

Es war ein Nachmittag im Zeichen der Gemeinschaft und der Dankbarkeit, als die BRK-Bereitschaft Bärnau am vergangenen Sonntag zu ihrer Veranstaltung „Kein kalter Kaffee – Kaffeepause im BRK“ einlud. Das Highlight des Tages war die feierliche Segnung des neuen Fahrzeugs für die Gruppe der „Helfer vor Ort“ (HvO), ein Projekt, das maßgeblich durch die Solidarität der Bürgerinnen und Bürger ermöglicht wurde. In der Begrüßung wurde deutlich, wie viel Herzblut in der Realisierung des neuen HvO-Autos steckt. Fast genau ein Jahr nach der letzten Kaffeepause konnte das Vorhaben nun zum Abschluss gebracht werden. „Ohne die vielen Spenden wäre ein solches Projekt nicht möglich gewesen“, hieß es seitens der Bereitschaft. Mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“ bedankte sich das Team mit Bereitschaftsleiter Thomas Wagner bei allen Unterstützern, die den Kauf des Fahrzeugs finanziert haben. Stadtpfarrer Konrad Amschl übernahm die feierliche Segnung des neuen Einsatzfahrzeugs. In seinen Worten zum Schrifttext vom „Barmherzigen Samariter“ zog er eine direkte Parallele zur Arbeit der Bereitschaft: Genau so arbeite auch der HvO – jeder Mensch sei der Nächste, sobald er Hilfe benötige. Der Dienst am Mitmenschen, unabhängig von Ort und Zeit, stehe hier im Mittelpunkt des ehrenamtlichen Wirkens. Auch vonseiten der Stadt und des BRK-Kreisverbandes erfuhr die Veranstaltung große Wertschätzung. Der 2. Bürgermeister Michael Schedl und Stadtrat Markus Fichtner vertraten die Stadt Bärnau, während Kreisbereitschaftsleiterin Verena Völkl für den BRK-Kreisverband Tirschenreuth vor Ort war. Ebenfalls unter den Gästen befanden sich Vertreter der Kollegen vom IMS Rettungsdienst, was die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Rettungsorganisationen in der Region unterstrich. Nach dem offiziellen Teil und der Segnung blieb die Gesellschaft bei selbstgebackenem Kuchen und Kaffee zusammen, um mit den ehrenamtlichen Helfern ins Gespräch zu kommen. Dass das neue Auto nun auf dem Hof steht, bedeutet jedoch nicht das Ende der finanziellen Anstrengungen. Der Erlös des Nachmittags fließt direkt in den Unterhalt des Fahrzeugs, mit dem die Bereitschaft Bärnau auch künftig schnelle, ehrenamtliche Hilfe bei medizinischen Notfällen in der Gemeinde sicherstellt.
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