Die internationale Erfolgsserie des Ensdorfer Judo-Nachwuchses reißt nicht ab: Am Sonntag, den 28. Juni 2026, machte sich das Aufgebot der DJK Ensdorf auf den Weg ins österreichische Dornbirn. Bei dem hochkarätig besetzten Turnier in Vorarlberg kämpften rund 500 Judoka aus sechs Nationen und 64 Vereinen um die Medaillen.
Das Turnier in Dornbirn wartete mit einer sportlichen Besonderheit auf: Um maximale Kampfzeit zu garantieren, wurden die Athleten in Fünfergruppen eingeteilt, in denen im Modus „Jeder gegen jeden“ gekämpft wurde. Dies verlangte den Teilnehmern eine enorme Kondition ab.
Der jüngste Ensdorfer Starter, Jakob, zeigte in der Altersklasse U10 eine fabelhafte Leistung. Er dominierte seine Gruppe nach Belieben, gewann alle seine vier Kämpfe vorzeitig und sicherte sich völlig verdient die Goldmedaille.
Sein älterer Bruder Lukas stand ihm in der U12 in nichts nach: Auch er fegte seine vier Kontrahenten jeweils vorzeitig von der Matte und machte mit der zweiten Goldmedaille den perfekten Tag für die sportliche Familie komplett.
Ebenfalls in glänzender Verfassung präsentierte sich Sara in der U12. Nach starken und taktisch klugen Kämpfen musste sie sich im Gesamtklassement nur einmal geschlagen geben und holte die Silbermedaille. Die zweite Silbermedaille des Tages steuerte Lena bei, die in der Altersklasse U14 auf die Matte ging und sich in einer stark besetzten Gruppe hervorragend behauptete.
In der Altersklasse U18 ging Lennox an den Start. In einem körperlich extrem harten Feld mobilisierte er alle Kräfte und belohnte sich am Ende mit einer verdienten Bronzemedaille.
Benedikt und Ben zeigten in ihren Gruppen ebenfalls großen Kampfgeist und hielten stark dagegen, mussten sich in den entscheidenden Momenten jedoch der internationalen Konkurrenz beugen und konnten sich diesmal nicht in den Medaillenrängen platzieren.
„Fünf Medaillen bei diesem Modus und dieser internationalen Konkurrenz mit nach Hause zu nehmen, ist eine überragende Ausbeute. Die Kids können extrem stolz auf sich sein“, zog das Ensdorfer Betreuerteam um Trainer Manfred Schmid ein rundum positives Fazit.