Egal ob Äpfel, Birnen oder Quitten – einfach eigenes Obst mitbringen und eigenen, frischen Saft genießen. (Bild: Sabine Krzikalla auf Pixabay)

Saftpressen in Ensdorf am 6. Oktober

Wer Äpfel oder anderes geeignetes Obst aus dem eigenen Garten nicht ungenutzt lassen möchte, kann daraus auch in diesem Jahr wieder eigenen Saft herstellen lassen. Am Dienstag, 6. Oktober 2026, kommt die Mosterei Fuchs mit ihrer mobilen Obstpresse nach Ensdorf. Gemeinsam mit dem Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN), der Gemeinde Ensdorf und dem Kloster Ensdorf bietet sie Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, ihr eigenes Obst zu frischem und haltbarem Saft verarbeiten zu lassen. Die mobile Presse steht am Rathaus Ensdorf beim Bauhof. Dort wird das Obst in der Zeit von 10 bis 13 Uhr angenommen. Anschließend wird es direkt vor Ort gepresst, der gewonnene Saft haltbar gemacht und je nach Wunsch in 3-, 5- oder 10-Liter-Beuteln abgefüllt. Bei der Anlieferung werden Name, Telefonnummer und die gewünschte Beutelgröße erfasst. Sobald der Saft fertig verarbeitet und zur Abholung bereit ist, werden die jeweiligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer telefonisch benachrichtigt. Damit die Mosterei die Mengen und den Ablauf im Vorfeld besser planen kann und unnötige Wartezeiten vermieden werden können, ist eine vorherige Anmeldung zur Obstabgabe erforderlich. Die Anmeldung sowie Informationen zu Preisen und den verfügbaren Beutelgrößen sind auf der Internetseite des ZEN unter zu finden. Die Aktion soll auch zeigen, wie aus regionalem Obst ein hochwertiges Lebensmittel entsteht. Deshalb wird das Saftpressen erneut durch ein kleines Bildungsangebot für Kinder ergänzt. Angemeldete Kindergärten und Schulklassen können den Pressvorgang vor Ort aus nächster Nähe verfolgen. Die Mosterei Fuchs erklärt den Kindern anschaulich, welche Arbeitsschritte notwendig sind und welche Technik dabei zum Einsatz kommt. So können sie den Weg des Obstes von der Anlieferung über das Pressen bis zum fertig abgefüllten Saft unmittelbar miterleben. Die Gruppen bringen dafür auch selbst gesammeltes Obst mit, das anschließend vor ihren Augen verarbeitet wird. Die Aktion verbindet damit die sinnvolle Verwertung heimischen Obstes mit einem praktischen Einblick in dessen Verarbeitung und zeigt insbesondere den jüngeren Besucherinnen und Besuchern, wie aus Äpfeln und Co. ein regionales Lebensmittel entsteht. Für Rückfragen steht Yvonne Busch vom ZEN unter der Telefonnummer 09624 903646 gerne zur Verfügung.
Start war im Klosterhof, wo in der Gaststätte Torhierl die DJK gegründet wurde. (Bild: Lothar Trager)

DJK-Führung durch Ensdorf zum Jubiläum

Letzte Veranstaltung zum 70-jährigen Bestehen der DJK Ensdorf war eine DJK-Führung durch Ensdorf. Start war im Klosterhof, wo in der Klostergaststätte (Torhierl) der Sportverein am 10.April 1956 gegründet wurde. Im Pfarrsaal nebenan wurden die ersten Übungsstunden der 1971 gegründeten Damengymnastikgruppe abgehalten, da die Schulturnhalle erst im Jahr darauf fertiggestellt wurde. Mit Fotos machte DJK-Vorsitzender Lothar Trager deutlich, wie das Areal zur damaligen Zeit ausgesehen hat. Auf dem Weg zum Salesianer-Sportplatz kam man am Theatersaal des Klosters vorbei, in dem 1976 und 1977 von DJK-Mitgliedern Theaterstücke aufgeführt wurden, deren Einnahmen dem Bau des DJK-Sportheims zugutekamen. Dank des DJK-Gründers P. Anton Gratz stand der DJK zunächst der Salesianer-Sportplatz auf dem Weinberg zur Verfügung. Auf Fotos von der Bannerweihe 1957 ist der Ortsteil „Schön“ zu erkennen. Jetzt versperren hohe Bäume rund um das ehemalige Sportfeld die Sicht. Nachdem dieser Sportplatz von der DJK nicht mehr unbeschränkt benutzt werden konnte, entstand ein neuer Sportplatz an der Vils. Aufgrund des hohen Grundwassers mussten bereits bei der Einweihung 1961 Sägespäne helfen, den Platz bespielbar zu machen. Auch eine grundlegende Sanierung zwei Jahre später half wenig. Vom Spielfeld, das bis 1973 als Spiel- und bis 1983 als Trainingsplatz genutzt wurde, ist heute nichts mehr zu erkennen. Heute verläuft hier heute die Umgehung der Staatsstraße, den Rest hat sich die Natur mit Bäumen und Schilf zurückgeholt. Nächste Station war das ehemalige Vereinslokal, das Gasthaus Dietz. Hier waren die zwei Umkleidezimmer im zweiten Stock und zum Abwaschen stand eine Blechwanne voll Wasser bereit, im Sommer im Hinterhof, bei kalter Witterung in der Backstube. Wie in alten Zeiten wurden von den etwas älteren Teilnehmern Fußballlieder angestimmt. Nachdem die Zeit schon weit fortgeschritten war, endete hier die Führung und man verzichtete auf eine Besichtigung des jetzigen Sportgeländes.
Foto: Vorstandswahl (von links nach rechts): Kassenprüfer Bgm. Erich Meidinger, forstlicher Beirat Sven Grünert, Kassenprüfer Bgm. Daniel Sandner, 1. Vorsitzender Roland Strehl, Schatzmeister Erwin Geitner, Geschäftsführer Markus Dollacker. (Bild: Claudia Straller Naturpark Hirschwald)

Naturpark Hirschwald: Neues Zentrum, starke Projekte und frischer Vorstand

Beim Naturpark Hirschwald tut sich viel: In der Mitgliederversammlung im Fürstensaal des Klosters Ensdorf blickte der Verein auf zahlreiche Projekte zurück und stellte zugleich die Weichen für die kommenden Jahre. Besonders sichtbar wird der Aufbruch beim geplanten Naturpark-Zentrum in Hohenburg, führte der Geschäftsführer Markus Dollacker aus. Die Baubeginnsanzeige wurde zum 1. Juni gestellt, die Abbruch- und Ausräumarbeiten laufen bereits. Auch abseits der Baustelle ist der Naturpark aktiv: Vorgestellt wurden unter anderem Projekte zum Schutz von Mehlschwalben, Wendehals und Wiedehopf, die Besucherlenkung im Lauterachtal, der Streuobstpakt Bayern und Bildungsangebote wie Naturpark-Schulen, Ferienprogramme und Junior-Ranger-Aktionen. In der Region sorgten außerdem Wildwochen, Ramadama-Aktionen und der Naturparktag in Ebermannsdorf für Aufmerksamkeit. Mehr Gewicht erhält künftig auch das Seniorenmosaik. Die Gemeinde Ammerthal ist dem Projekt zum 1. Juli beigetreten. Zudem beschlossen die Mitglieder einstimmig eine Satzungsänderung, mit der Beratung, Begegnung, Unterstützung im Alltag und soziale Teilhabe älterer Menschen ausdrücklich verankert werden. Finanziell ist der Verein gut aufgestellt: Jahresbauprogramm und Haushaltsplan 2026 wurden einstimmig genehmigt, die Kassenführung erhielt großes Lob. Anschließend entlastete die Versammlung die Vorstandschaft. Bei den Neuwahlen wurde Altbürgermeister Roland Strehl zum neuen Vorsitzenden gewählt. Als zweite Vorsitzende gehören Landrat Richard Reisinger und Oberbürgermeister Michael Fritz dem Vorstand an. Neuer Schatzmeister ist Bürgermeister Erwin Geitner aus Rieden; er folgt auf Strehl, der bisher Schatzmeister war. Als Rechnungsprüfer sind Bürgermeister Daniel Sandner aus Schmidmühlen und Bürgermeister Erich Meidinger aus Ebermannsdorf tätig. Michael Schießl bleibt Vertreter der Landwirtschaft, Sven Grünert vertritt weiterhin in der Vorstandschaft die Forstwirtschaft. Ein besonderer Termin steht bereits fest: Das 20-jährige Bestehen des Naturparks Hirschwald soll am 14. November mit einer Wanderung und anschließender Einkehr gefeiert werden.
Tuschezeichnung des Kindergartens von Siegfrid Link (Bild: Manuela Mayer)

Inge Rogenhofer in den Ruhestand verabschiedet

Die Kindertagesstätte St. Jakobus Ensdorf verabschiedete ihre langjährige Erzieherin (Gruppenleitung Regenbogengruppe im Kindergarten) Inge Rogenhofer in den wohlverdienten Ruhestand. Zur offiziellen Verabschiedung kamen seitens des Trägers der Kita Pfarrer P. Slawomir Niemczewski sowie Kirchenpfleger Martin Sollfrank, von der Gemeinde Ensdorf Bürgermeister Hans Ram. Der Elternbeirat der Kita sorgte für das leibliche Wohl mit süßen und deftigen Häppchen, sowie den dazugehörigen Getränken. Kita-Leiterin Manuela Mayer eröffnete im Garten der Kita die Feierstunde mit einer kurzen Ansprache, wobei sie die Leistungen und das Engagement von Inge Rogenhofer in ihrer über 26-jährigen Tätigkeit als Erzieherin besonders hervorhob. Die Krippenkinder verabschiedeten sich mit dem Gedicht: „Wir winken dir froh zu“ und überreichten einen Strauß aus Herzen und einer Torte in Form eines Frosches. Pfarrer P. Slawomir Niemczewski dankte ebenfalls und erinnerte an die Erziehungsarbeit und die Wertevermittlung, welche durch Inge Rogenhofer in vorbildlicher Weise durchgeführt wurde. Er überreichte einen Blumenstrauß. Kirchenpfleger Martin Sollfrank wünschte für den neuen Lebensabschnitt, der nun weitreichende Veränderungen im Leben von Frau Rogenhofer mit sich bringen wird, viel Glück, Gesundheit und Erfolg bei den neuen selbstgewählten Aufgaben. BGM Hans Ram erinnerte in seiner kurzen Ansprache an die Kindergartenzeit seiner Kinder bei Inge Rogenhofer und dankte ihr für die geleistete Arbeit. Eine Tuschezeichnung des renommierten Ensdorfer Künstlers Siegfried Link (Ansicht des Kindergartengebäudes) überreichte er als Erinnerung an ihre langjährige Wirkungsstätte. Die Kindergartenkinder stimmten anschließend das Lied „Wir sagen Dankeschön“ an. Der Elternbeirat, vertreten durch Julia Graml und Daniela Bösl, überreichte Inge Rogenhofer eine Geschenkekiste, in welcher ehemalige Kinder bzw. Eltern der vergangenen 26 Jahre sich mit Fotos, Karten und Texten bei ihr bedankten. Diese Kostbarkeiten wird sie erst mit Beginn der Rente ganz in Ruhe lesen, so Inge Rogenhofer. Nun stimmten die Kindergartenkinder das Lieblingskreislied „Wir Fröschelein, wir Fröschelein“ von Inge Rogenhofer an und überreichten hierzu passende Gegenstände zum Thema Frosch. Am Ende des Liedes wurde eine Froschfigur überreicht, welche stellvertretend für Inge Rogenhofer in der Kita verbleibt, um zu symbolisieren, dass ihre Spuren bleiben. Der Frosch wurde liebevoll auf den Namen Inge getauft. Langsam neigte sich die Feierstunde dem Ende zu. Vorher überreichten Kolleginnen, der Elternbeirat, sowie der Träger mehrere Geschenke. So gab es neben einem selbstgenähten „Ruhestandskissen“, einen Gutschein damit Inge Rogenhofer nun endlich neue Saiten aufziehen konnte, einen Gutschein für Blumen Deml u. v. m. Den krönenden Abschluss bildeten zwei Eintrittskarten für die Brettl-Spitzen an ihrem Geburtstag. Nach dieser ganzen Aufregung für Inge Rogenhofer kamen noch ein Räuber, ein Kasperl und eine Hexe vorbei, welche gemeinsam einen Zaubertrank brauten. Als Inge Rogenhofer diesen probierte, erwachten ihre Kräfte zu neuem Leben. So blieb den Kindern nur noch zu sagen: „Liebe Inge jetzt ist Schluss und nun gibt es einen Abschiedskuss.“ Frau Inge Rogenhofer war sichtlich gerührt und erwiderte die Luftküsse und umarmte alle Kinder symbolisch. Sie bedankte sich für diese feierliche Stunde. Diese ging nun in ein gemütliches Beisammensein über, welches mit einem gemeinsamen Geschenk, anhand eines Freundesbuches sowie eines Geschenkkorbes, von den Eltern der Regenbogengruppe beendet wurde.


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Die vier Jahrgangsbesten der Mittelschule Ensdorf, Alina Reichert (mit Urkunde, v.l.), Andreas Singer, Lucy Fuhrmann und Bastian Völkel mit Ensdorfs BGM Hans Ram (l.), Riedens BGM Erwin Geitner (4.v.r.), Schmidmühlens Drittem BGM Thomas Wagner (2.v.r.) und den Sponsoren. (Bild: Michael Rabenhofer)

Schulverband Ensdorf überreicht Stipendien

Der Vorsitzende des Schulverbands Ensdorf, Bürgermeister Hans Ram, verlieh die Stipendien für die Jahrgangsbesten der Mittelschule Ensdorf. Die besten qualifizierenden Abschlüsse werden seit mehreren Jahren mit einem Stipendium über drei Jahre honoriert. Die Finanzierung stemmen dabei sowohl die Gemeinde Ensdorf, der Markt Rieden sowie zahlreiche Sponsoren aus der Wirtschaft und dem Bankenwesen der beiden Gemeinden. Zum Schulsprengel der Mittelschule Ensdorf gehören zudem die Gemeinden Freudenberg, der Markt Schmidmühlen sowie die Gemeinde Kümmersbruck. Als Mandatsträger waren Riedens Erster Bürgermeister und stellvertretender Schulverbandschef Erwin Geitner sowie Schmidmühlens Dritter Bürgermeister Thomas Wagner beim Ehrenabend in der Mittelschule Ensdorf anwesend. „Wir wollen mit den Stipendien für die vier besten Abschlüsse eines Jahrgangs zeigen, welch großartige Schülerinnen und Schüler wir an der Mittelschule Ensdorf haben. Zudem ist es auch wichtig, dass die Schüler sehen, dass ihr Fleiß und ihr Einsatz von hier ansässigen Betrieben, Firmen, Banken und den Kommunen wahrgenommen und geschätzt werden“, so Ram. Zu den Sponsoren zählen das Autohaus Dollacker, die Firma Singer Bau, Elektro Eichenseer, Raiffeisenbank Unteres Vilstal, Autohaus Segerer, Haustechnik Hollweck, Metzgerei Greß, Fenstertechnik Weinfurtner, Ferstl & Scharl sowie die Metz Group. Den besten Abschluss mit der beeindruckenden Gesamtnote 1,1 legte der Ensdorfer Andreas Singer hin. Sein Stipendium ist mit 1000 Euro dotiert. Ihm folgt mit der Note 1,3 Lucy Fuhrmann aus Rieden, deren Stipendium 600 Euro ausweist. Über 400 Euro Förderung darf sich mit dem drittbesten Abschluss Alina Reichert und dahinter Bastian Völkel mit einer Fördersumme von 275 Euro freuen. Alle vier Stipendiaten führten mit einem Bildervortrag und einer Reportage anschaulich durch ihre Projektprüfungen. Stolz sind die vier jungen Schulabgänger auf ihr Erreichtes und sehen der Zukunft sehr positiv entgegen.
Trainer Oliver Eckl, die Neuzugänge Andreas Donhauser und Yannick Preißl, und stellvertretender Spartenleiter Fabian Westiner (von links) hoffen auf einen guten Start  (Bild: Lothar Trager)

DJK Ensdorf wieder in der Kreisliga

Nach zwei Jahren Kreisklasse schaffte die DJK Ensdorf in der Relegation die Rückkehr die Kreisliga. Der Kader der Vilstaler ändert sich kaum im Vergleich zur letzten Saison, welche die DJK mit 64 Punkten (20 Siege, 4 Unentschieden, 2 Niederlagen) auf Platz zwei abschloss. Offiziell in die AH verabschiedet wurden die DJK-Urgesteine Fabian Westiner und der Torhüter der zweiten Mannschaft Martin Edenharter. Aufgrund des derzeitigen Personalnotstandes – Torhüter Lukas Völkel, Torjäger Sebastian Hummel, Jonas Reinwald, Matti Götz und Tobias Wein fallen teilweise längere Zeit aus – haben jedoch beide signalisiert, zumindest bis zur Winterpause auszuhelfen. Neu bei der DJK sind Yannick Preißl, der aus der Jugend des SV Raigering zu seinem Heimatverein zurückkehrt, und Andreas Donhauser vom SV Köfering. Die Vorbereitung der DJK verlief durchwachsen (3:0 gegen Inter Bergsteig, 2:3 gegen SV Haselbach, 1:2 gegen RT Regensburg, 1:1 gegen SC Eschenbach), was nicht verwundert, da Trainer Oliver Eckl stets eine neue Mannschaft aufs Feld schicken musste. Bei der DJK ist man sich bewusst, dass es eine harte Saison wird. Ziel ist einzig der Klassenerhalt. Dazu wäre natürlich ein geglückter Start wünschenswert. Doch schon der Auftaktgegner beim Heimspiel am kommenden Samstag um 15 Uhr hat es in sich. Der TSV Königstein spielte die zurückliegende Saison ganz vorne mit und will dies natürlich mit dem neuen Trainer Alexander Heldrich wiederholen. Man darf also gespannt sein, wie sich die Truppe um DJK-Kapitän Maximilian Metz gegen diesen starken Gegner aus der Affäre zieht.
Die Gewinner des Seniorennachmittags mit Erstem Bürgermeister Hans Ram (v.l.), der Seniorenbeauftragten Stefanie Blank und Zweitem Bürgermeister Roland Müller (r.) (Bild: Michael Rabenhofer)

Seniorennachmittag auf Ensdorfer Jakobikirwa machte Besucher glücklich

Der Kirwamontag auf der Jakobi-Kirchweih in Ensdorf ist traditionell der Nachmittag für die Seniorinnen und Senioren. Die Gemeinde lud dazu die älteren Einwohner der Gemeinde in das Festzelt unterhalb des Rathauses. Bürgermeister Hans Ram begrüßte die Gäste des Seniorennachmittags. Allerlei Schmankerl draußen am Grill oder im Festzelt vom Pfarrgemeinderat mit Kuchen und Torten konnten sich die Gäste schmecken lassen. Auch das Seniorenheim unterstützte den Nachmittag im Festzelt. Bürgermeister Hans Ram freute sich, Altbürgermeister Karl Roppert unter den Gästen persönlich begrüßen zu dürfen. Die Geistlichen Slawomir Niemczewski und Alfredo Malikoski beteten zusammen mit den Anwesenden. Derweil spielten die Musikanten der Pistlwieser Wirtshausmusi im Zelt zünftig auf. Urgemütlich war es auf der Jakobi-Kirchweih und viele Besucher des Seniorennachmittags trafen sich mit alten Bekannten und Freunden auf einen Ratsch. Zwei Tänze führten die 21 Ensdorfer Kirwapaare sehr zur Freude der älteren Mitbürger auf. Franziska Haas-Würz vom Seniorenmosaik kam mit den Besuchern ins Gespräch. Die Gemeinderäte kümmerten sich derweil am Ausschank und beim Bedienen um die Getränkeversorgung. Zum Seniorennachmittag gehört natürlich auch das Quiz. Am Eingang verteilte Zweiter Bürgermeister Roland Müller die Zettel mit den Quizfragen. Bei zwölf Fragen kam so mancher Gast ins Grübeln, etwa wann das Gymnasium der Salesianer seine Pforten schloss. Von 250 Teilnehmern füllten 150 den Quizbogen richtig aus. Roland Müller zog deshalb aus einer Box zwölf Teilnehmer, welche verschiedene Preise von ihm und Erstem Bürgermeister Hans Ram überreicht bekamen. Anschließend dankte der Rathauschef den verschiedenen Spendern aus örtlichen Betrieben, Supermarkt, Gasthäusern und Künstlern.
Top motiviert war das Team der SPD Ensdorf mit Trainer Heiner Graf (2.v.l.), MdB David Mandrella (7.v.l.) und Ensdorfs Bürgermeister Hans Ram (8.v.l.) und Ortsvorsitzendem Bastian Bartmann (11.v.l.). (Bild: Michael Rabenhofer)

SPD Ensdorf nimmt mit MdB David Mandrella an Gemeindemeisterschaft teil

Zur Gemeindemeisterschaft der DJK Ensdorf trat der SPD Ortsverein Ensdorf mit prominenter Unterstützung an. Auf dem Spielfeld der DJK sahen die Zuschauer neben den 20 Spielerinnen und Spielern in den roten Trikots auch Ersten Bürgermeister Hans Ram und den Bundestagsabgeordneten David Mandrella im Aufgebot der Roten. Der SPD-Abgeordnete aus der Nachbargemeinde Kümmersbruck ist seit 30. März diesen Jahres Mitglied des Deutschen Bundestages. Bei der Gemeindemeisterschaft streifte er sich für die Vorrundenspiele das Trikot der SPD Ensdorf mit der Nummer Acht über. Als Trainer agierte Heiner Graf, fleißig wurde in den Wochen vor dem Turnier auf dem Wolfsbacher Bolzplatz geübt. Natürlich standen der Spaß, die Gemeinschaft und ein toller Nachmittag im Vordergrund. Darum hieß es mit einem Schmunzeln, im Zweifel im Zweikampf lieber nicht die „Blutgrätsche“ auspacken sondern zurückziehen. Größere Verletzungen blieben bei den SPDlern aus, Durstlöscher waren aber sehr gefragt bei knapp 30 Grad auf dem Gelände der DJK. Die Gemeindemeisterschaft fand in diesem Jahr im Rahmen der Feierlichkeiten zum 70-jährigen Jubiläum der DJK Ensdorf statt. Unter den neun teilnehmenden Teams gelang der SPD-Mannschaft ein vielumjubeltes 2 zu 0 im ersten Vorrundenspiel gegen die Truppe vom „Ensdorfer Umland“. Zwar verlor man die beiden folgenden Matches gegen „Steinäcker“ und „AC Dings“, die Spielfreude und den Humor verlor man dabei jedoch nie. David Mandrella hatte großen Spaß mit den Kameraden der Ensdorfer SPD und freute sich, dass der Ortsverein so gut in der Gemeinde integriert ist. Bürgermeister Hans Ram zeigte sich stolz ob der großen Beteiligung mit zahlreichen Teams und der großen Kameradschaft in und um die DJK Ensdorf. „Unsere Gemeindemeisterschaft ist ein Gemeindefest 2.0“, freute sich der Rathauschef. Beim Neun-Meter-Schießen setzte sich das Team der Ensdorfer SPD gegen den Opel Club durch und belegte den fünften Platz im Turnier. Gewonnen hatte das Turnier das Team „Steinäcker“.
Stephan Graf zeigte anschaulich das „Käfigen von Königinnen”. (Bild: Michael Rabenhofer)

Imkerfest kurzweilig, gemütlich und mit anschaulichem Vortrag

Die Bienenfreunde des Imkervereins Unteres Vilstal kamen mit Freunden und Nachbarn der Einladung des Vereins zum Imkerfest am Lehrbienenstand in Ensdorf gerne nach. Das Wetter spielte den Vilstalern gut mit und sorgte mit einem Sonne-Wolken-Mix bei rund 23 Grad für einen angenehmen Rahmen zum Fest des rührigen Imkervereins in Ensdorf, Rieden und Umgebung. Unter Apfel- und Kirschbäumen auf dem Gelände des Lehrbienenstandes im Klostergarten saß man gemütlich beisammen und lauschte zunächst der Begrüßung von Vereinsvorsitzendem Sebastian Bösl. Dieser bedankte sich bei den engagierten Mitgliedern und Helfern. Mitglieder des befreundeten Imkervereins aus Schmidmühlen schauten beim Fest vorbei und mit einer bunten und schmackhaften Auswahl an verschiedenen Kuchen, Bratwurstsemmeln und Getränken wurde es ein kurzweiliger Nachmittag. Fleißig grillte Josef Reindl die Würstl am Grill. Kaffee reichten Albert Stepper und Heidi Dolles-Birner. Fachsimpeln über den Zustand der Bienenvölker oder zum Honigertrag waren natürlich an den Tischen Gesprächsstoff. Die Möglichkeit der Ausgabe von Varroamilbenmitteln nutzten einige Imker. Der Verein hat selbst mehrere Bienenvölker am Gelände, welche von den Jungimkern betreut werden. Sie lernen dadurch den Umgang mit den Tieren, das Imkern von A bis Z und machen so das ganze Jahr über eine Reise durch die Jahreszeiten mit ihren Blüten, der Arbeit der Bienen und dem Leben im Bienenstock. Das richtige Käfigen der Königinnen zur Varroabehandlung zeigten Stephan Graf und Peter Schirm den interessierten Imkern. Ganz brav waren sie, die Bienen der Vereinsvölker und so war es tatsächlich auch ohne Schutz und etwas Rauch zur Beruhigung möglich, den Mitgliedern die richtige Vorgehensweise näher zu bringen. In wenigen Wochen werden dann die gekäfigten Königinnen vom Imkerfest freigelassen beim Praxistermin am 26. Juli am Lehrbienenstand. Übrigens sieht das internationale Markierungssystem für Bienenköniginnen für das Jahr 2026 die Farbe Weiß vor.
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