Die Firmlinge aus den Pfarreien Ensdorf, Rieden, Vilshofen und Schmidmühlen und Ministranten nach der Firmung mit Pfarrer Norbert Große (3.v.l.), Pfarrer Slawomir Niemczewski (hinten links) und Weihbischof Reinhard Pappenberger (r.). (Bild: Michael Rabenhofer)

Firmung im Unteren Vilstal mit Weihbischof Reinhard Pappenberger

Am Freitag, dem 22. Mai empfingen 42 junge Gläubige aus den Pfarreien Ensdorf, Rieden, Vilshofen und Schmidmühlen in der Ensdorfer Pfarrkirche Sankt Jakobus das Sakrament der Firmung. Firmspender war Weihbischof Reinhard Pappenberger. Er zelebrierte zusammen mit Pfarrer Norbert Große von der Pfarrei Schmidmühlen und Pfarrer Slawomir Niemczewski von der Pfarreiengemeinschaft Ensdorf-Rieden-Vilshofen den Gottesdienst. Mit dem Firmgottesdienst erneuerten die katholischen Jugendlichen ihren Glauben und entschieden sich bewusst für ein Leben im Glauben mit Gott. Firmspender Weihbischof Reinhard Pappenberger rief während der Firmgabe den Heiligen Geist auf die Jugendlichen herab. Die sieben Gaben des Heiligen Geistes seien, so der Weihbischof, Stärke, Gottesfurcht, Verstand, Wissenschaft, Frömmigkeit, Rat und Weisheit. Diese Gaben sollen die Jugendlichen in ihrem Leben erfüllen und auf dem Weg als Christen begleiten, stärken und führen. „Wenn wir ernsthaft Christen sind, haben wir uns von Gottes gutem Geist leiten zu lassen, der uns mit der Taufe und Firmung geschenkt wurde! Komm Heiliger Geist! Entzünde in uns das Feuer der Liebe. Schenke uns allen deine sieben Gaben und erfülle unsere Herzen mit deiner Gnade“, so der Geistliche. Jeden der Firmlinge rief der Weihbischof zu sich. Er salbte einzeln die Firmlinge mit Chrisamöl, in dem er den Jugendlichen damit ein Kreuz auf die Stirn zeichnete und betend die Hand auflegte. Mit der persönlichen Ansprache des Weihbischofs in diesem Moment besiegelten die Jugendlichen ihr Glaubensbekenntnis und lassen sich so von Gottes gutem Geist leiten. Zum Ende der Heiligen Messe bedankten sich zwei Firmlinge stellvertretend sowohl bei ihren Pfarrern für die Begleitung auf dem Weg hin zur Firmung, ihren Familien und Firmpaten, dass sie die Gefirmten in ihrem Glauben bestärkt und unterstützt haben. Am späten Nachmittag fand für die Firmlinge, Firmpaten und Eltern die Dankandacht in der Riedener Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt statt.
Interessantes zur EU erfuhr die Reisegruppe bei der Führung im EU-Parlament. (Bild: Lothar Trager)

DJK-Reise nach Belgien

Neben den vielfältigen sportlichen Aktivitäten bietet die DJK Ensdorf auch Kulturreisen an. Seit 1999 wurde mit Ausnahme der Corona-Zeit jährlich eine einwöchige Busreise veranstaltet. Ziele waren Städte und Länder in ganz Europa. Die 26. DJK-Reise führte heuer mit 47 Teilnehmern nach Belgien. Auf der Hinfahrt wurde eine längere Pause in Aachen eingelegt, wo der Dom und die Kneipenwelt rundherum beindruckten. Erstes Ziel in Belgien war die Nordseeküste mit dem bekannten Seebad Ostende. Von hier ging es mit der Kusttram, einer Straßenbahn entlang der 67 km langen belgischen Küste, nach Oostduinkerke, wo das Krabbenfischen mit Pferden beobachtet werden konnte. Nachdenklich machte der deutsche Soldatenfriedhof in Vladslo, eine Ruhestätte für mehr als 25000 Gefallene des Ersten Weltkrieges. Beindruckend waren die historischen Kulturstädte Gent und Brügge mit ihren mittelalterlichen Zentren und den Kanälen, die in Stadtführungen und Bootsfahrten erkundet wurden. Highlights in der Hauptstadt Brüssel waren der Grote Place mit dem gotischen Rathaus und den prachtvollen Zunfthäusern, die bekannte Brunnenfigur Manneke Pis, die Führung im Europäischen Parlament und der Besuch im Atomium mit der herrlichen Panorama-Aussicht. Auf den Spuren von Albert Einstein wandelte die Gruppe in der charmanten Küstenstadt De Haan. Beeindruckend war die Heilig-Blut-Prozession mit rund 1800 Laiendarstellern, die seit 1304 jedes Jahr an Himmelfahrt durch das historische Stadtzentrum von Brügge zieht. Im Mittelpunkt steht eine Ampulle, die Tropfen des Blutes Christi enthalten soll. In Antwerpen, der größten Stadt Belgiens, hinterließen der zweitgrößte Hafen Europas, die Liebfrauenkathedrale mit den Rubens-Gemälden, der faszinierende Bahnhof und das Diamanten-Viertel nachhaltigen Eindruck. Auf der Heimfahrt blieb Zeit für einen längeren Aufenthalt in Limburg an der Lahn mit den zahlreichen denkmalgeschützten Fachwerkhäusern und dem Dom.


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