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Pfarrer Slawomir Niemczewski hier beim Erntedankgottesdienst in der Riedener Pfarrkirche. Der Geistliche feierte am 25. September seinen 65. Geburtstag. (Bild: Michael Rabenhofer)

Pfarrer Slawomir Niemczewski feierte seinen 65. Geburtstag

Über viele Glückwünsche durfte sich Pfarrer Pater Slawomir Niemczewski nach der Heiligen Messe am 25. September in der Wallfahrtskirche am Eggenberg freuen. Er wurde 65 Jahre alt. Zum Sektempfang gratulierten ihm etliche Gläubige, Kirchenpfleger und Kirchenräte sowie Pfarrgemeinderatsmitglieder der drei Pfarreien. Die Ansprache dazu übernahm Ensdorfs Kirchenpfleger Martin Sollfrank. „Ein großes Dankeschön für die tolle Geste“, zeigte sich der Jubilar gerührt. Slawomir Niemczewski ist seit Oktober 2019 verantwortlicher Seelsorger der Pfarreiengemeinschaft Ensdorf-Rieden-Vilshofen. Zudem ist der Pater vor Kurzem zum Direktor der Ensdorfer Salesianergemeinschaft Don Bosco ernannt worden. Geboren wurde er am 25. September 1961 in Bydgoszcz in Polen. 1988 wurde Niemczewski im Ordenspriesterseminar im polnischen Lad zum Priester geweiht. Verschiedene seelsorgerische Stationen im Heimatland folgten, ehe ihn sein Weg 2004 nach Deutschland führte. Zunächst war er als Geistlicher in Oberwildenau tätig. Ab 2008 wirkte Pfarrer Niemczewski in Limbach-Oberfrohna. Vor sieben Jahren schlug der bei Gläubigen beliebte Pfarrer seine Wurzeln im Kloster Ensdorf und der angeschlossenen Pfarreiengemeinschaft. Von Anfang an, so erzählt es der Geistliche, wurde er sehr herzlich in der Pfarreiengemeinschaft aufgenommen. Die Begegnungen mit den Menschen vor Ort, sei es im Gottesdienst oder bei Veranstaltungen, sind ihm sehr wichtig. Zur Ruhe kommt der Pater zwischen den vielen Terminen im Pfarrgarten hinter dem Kloster Ensdorf. Auf eine persönliche Reise im nächsten Jahr freut sich Pfarrer Niemczewski schon sehr: „Ich werde mich mit einem befreundeten Pfarrer aus Polen und dessen Pilgergruppe auf die Spur des Heiligen Paulus begeben und nach Griechenland reisen“. Berührt hat Pfarrer Slawomir Niemczewski besonders der lateinische Spruch auf einer der vielen Geburtstagskarten, an dem er sich orientieren will: „Bona praesentis, carpe laetus horae“, Genieße froh das Gute der Gegenwart“.
Hambacher Schloss (Bild: Martina Graf)

Jubiläumsfahrt des Kath. Frauenbund Ensdorf – Deutsche Weinstraße

Am 16.01.1966 wurde der Kath. Frauenbund Ensdorf gegründet. Anlässlich des 60ig-jährigen Bestehens ging es auf Jubiläumsfahrt in die Pfalz an die Deutsche Weinstraße. Ein Teil der nach dem Zusammenschluss 2022 mit Vilshofen 215 Mitglieder besuchte als erstes Ziel den Dom in Speyer. Im Rahmen der Führung durfte natürlich auch ein Gang in die Kaiser-Krypta nicht fehlen. Anschließend konnte die Stadt am Rhein noch auf eigene Faust erkundet werden, bevor die Gruppe durch die Vorderpfalz entlang der französischen Grenze nach Schweigen-Rechtenbach ins Hotel am Deutschen Weintor fuhr. Dank eines Pfälzer Urgesteins, wurde das Abendessen zu einer besonderen Weinprobe. Unterhaltsam erfuhr die Gruppe viel über den Pfälzer „Woi“ und warum der Pfälzer seinen Riesling Schoppe aus dem Dubbeglas trinkt. Probiert wurden die Weine natürlich auch. Am nächsten Morgen ging es entlang der Deutschen Weinstraße bis Bad Dürkheim. Beim strahlendem Spätsommer-Wetter zeigte sich die Pfalz von ihrer schönsten Seite. Weinberge, oder wie der Pfälzer sagt: Wingert, so weit das Auge reicht. Malerische Orte mit alten Fachwerkhäusern und der nahe Pfälzer Wald mit seinen vielen Burgen begeisterten die Gruppe. Ein Höhepunkt des Tages war ein Besuch auf dem Hambacher Schloss, der Wiege der Deutschen Demokratie. Neben der wunderbaren Aussicht bis weit in die Rheinebene bietet die Ausstellung zum „Hambacher Fest“ einen Blick in einen wichtigen Teil der Deutschen Geschichte. Glanzstück der Ausstellung ist die Erste Deutsche Fahne. Nach einem Abstecher nach Deidesheim konnte die Gruppe in Bad Dürkheim noch einen Blick auf das größte Weinfest der Welt, den Wurstmarkt, werfen, bevor sie leider schon wieder die Heimreise antreten mussten. Einig waren sich auf der Heimfahrt dann alle, in der Pfalz bei „Woi un Pälzer Saumage“ lässt es sich gut feiern.
Beim Lüften geht wertvolle Heizwärme verloren – richtiges Stoßlüften sorgt schnell für frische Luft und hilft, Energie zu sparen. (Bild: Verbraucherzentrale Bayern e.V.)

Kostenlose Energieberatung im ZEN Ensdorf

Schon kleine undichte Stellen an Fenstern und Türen können den Energieverbrauch spürbar erhöhen. Darauf weisen die Verbraucherzentrale Bayern und das ZEN Ensdorf hin und laden zur kostenlosen Energieberatung ein. Wenn warme Raumluft entweicht und kalte Luft nachströmt, steigen die Heizkosten. Wärmeverluste entstehen dabei häufig nicht nur über die Verglasung, sondern auch durch schlecht schließende Fensterflügel sowie gealterte oder poröse Dichtungen. Solche Schwachstellen lassen sich oft einfach erkennen und kostengünstig beheben. „Beim Energiesparen denken viele zuerst an große und teure Sanierungsmaßnahmen. Dabei lohnt es sich, auch die kleinen Dinge im eigenen Haus im Blick zu behalten. Eine undichte Fensterdichtung lässt sich meist für wenig Geld beheben und kann dauerhaft unnötige Wärmeverluste vermeiden“, erklärt Martin Kopp, Klimaschutzmanager des Landkreises Amberg-Sulzbach und Geschäftsführer des ZEN Ensdorf. Ob Handlungsbedarf besteht, zeigt ein einfacher Test: Ein Blatt Papier wird zwischen Fensterrahmen und Flügel geklemmt und das Fenster geschlossen. Lässt sich das Papier anschließend leicht herausziehen, kann dies auf eine nicht mehr ausreichend schließende Dichtung hinweisen. Defekte Dichtungen lassen sich meist mit geringem Aufwand austauschen. Individuelle Fragen rund ums Energiesparen beantwortet die Verbraucherzentrale Bayern in Kooperation mit dem ZEN bei der kostenlosen Energieberatung im ZEN in Ensdorf. Der nächste Beratungstermin findet am Donnerstag, 15. Oktober, von 14 bis 18.30 Uhr statt. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und über die kostenfreie Hotline 0800 809 802 400 möglich. Weitere Informationen gibt es unter https://zen-ensdorf.de/projekte/energieberatung/.
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