Der Nachwuchs der Judosparte tobte sich aus, während die Erwachsenen sich austauschten.  (Bild: Manfred Schmid)

Jahresabschlussfeier der DJK Ensdorf Judoabteilung

Im Rahmen der Judo-Jahresabschlussfeier Anfang Januar 2026 zog Spartenleiter Peter Hammer eine durchweg positive Bilanz des Sportjahres 2025. In seinem Rückblick zeigte er auf, dass das vergangene Jahr die Judoabteilung der DJK Ensdorf sportlich wie organisatorisch weiter vorangebracht hat und von Stabilität, Wachstum sowie zahlreichen Erfolgen geprägt war. Ein zentraler Schwerpunkt lag erneut in der Nachwuchsarbeit. Insgesamt 31 Judoka stellten sich erfolgreich der Gürtelprüfung und erreichten die Graduierung zum nächsthöheren Gurt. Parallel dazu waren die vereinseigenen Kampfrichter stark gefordert: Mit insgesamt 26 Einsätzen im Bezirk und sechs gültigen Lizenzen (je zwei der Klassen C, D und E) leisteten sie einen wichtigen Beitrag zum Wettkampfbetrieb. Auch im Mannschaftsbereich konnte Ensdorf überzeugen. Die Männermannschaft belegte in der Landesliga einen respektablen vierten Platz unter acht Teams. In der Mixed-Bezirksliga Mittelfranken erreichte das Team Rang zwei von neun Mannschaften. Besonders erfolgreich präsentierte sich der Nachwuchs: In der Altersklasse U11 gingen gleich zwei Mixed-Teams an den Start und erzielten die Plätze eins und drei. Die männliche U13-Kampfgemeinschaft Ensdorf/Neutraubling/Schwandorf erreichte bei den Nordbayerischen Meisterschaften Platz drei sowie Platz fünf auf bayerischer Ebene. Herausragend war zudem die weibliche U13-Mannschaft mit Sara Lösch in Kooperation mit Jahn Nürnberg, die sowohl nordbayerischer als auch bayerischer Meister wurde. Auch auf Einzelwettkämpfen sorgten Ensdorfer Athleten für beachtliche Ergebnisse. Kilian Löffler wurde deutscher Vizemeister in der Altersklasse MU21 und gewann Bronze bei der DJB-Sichtung in Mannheim. Jonas Scharping sicherte sich den bayerischen Meistertitel in der U18, Ben Lösch erreichte Platz drei bei den Bayerischen Meisterschaften der U15. In der U13 errangen Sara und Valerie Lösch gemeinsam den dritten Platz auf bayerischer Ebene. Insgesamt spiegeln sich diese Leistungen auch im Vereinsranking wider: Bei den Top-Ten-Platzierungen der 32 Oberpfälzer Vereine erzielte die DJK Ensdorf 21 Platzierungen. Neben dem Sport kam auch das Vereinsleben abseits der Matte nicht zu kurz. Veranstaltungen wie das Zeltlager mit Ferienprogramm, ein Grillfest, der Jahresabschluss sowie die Teilnahme am ITC-Abschluss in Berlin stärkten den Zusammenhalt innerhalb der Sparte. Ein zukunftsweisendes Thema bleibt der geplante Hallenbau. Im Frühjahr 2025 wurde das Projekt durch Fraktionsinitiativen im Bayerischen Landtag genehmigt und gezielt gefördert, maßgeblich initiiert und begleitet durch Bernhard Heinisch (Freie Wähler). Sowohl der Gemeinderat als auch die Mitgliederversammlung stimmten dem Vorhaben einstimmig zu. Die Beantragung beim BLSV läuft derzeit, der Baubeginn ist für Mitte 2026 vorgesehen. Ziel ist der Bau eines Judo-Leistungszentrums mit einem für den Verein äußerst attraktiven Finanzierungsmodell, getragen von regionalen Handwerksbetrieben. Der Blick auf 2026 verspricht erneut ein abwechslungsreiches Programm mit internationalen Turnieren in Kufstein und Straßwalchen, Sommer-Zeltlager, Ferienprogramm sowie den gewohnten Wettkampfteilnahmen. Zum Abschluss sprach die Spartenleitung ihren ausdrücklichen Dank allen Judoka, Angehörigen und Unterstützern aus. Besonderer Dank galt der Vorstandschaft der DJK Ensdorf, dem engagierten sportlichen Leitungsteam um Manfred Schmid, den Verantwortlichen in Organisation um Jürgen Meiler und Peter Heinze, den Finanzen um Silke Hammer und der Öffentlichkeitsarbeit durch Melanie Kellner und Stephan Lösch sowie allen Helferinnen und Helfern im Hintergrund. Das Fazit des Abends: Mut, Disziplin und Zusammenhalt bleiben die tragenden Säulen der erfolgreichen Judoarbeit in Ensdorf.


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Relikte aus der DDR-Zeit und Kunst- u. Handwerkermarkt Bad Neualbenreuth. (Bild: Joachim Hantke)

Relikte aus der DDR-Zeit und Kunst- u. Handwerkermarkt Bad Neualbenreuth

Der Tagesausflug des Krieger u. Reservistenvereins Ensdorf führte zunächst nach Mödlareuth. Ein 50-Seelen-Dorf, das zu einem Teil in Bayern und zum anderen Teil in Thüringen liegt. Die Amerikaner nannten es „Little Berlin”, das ebenso wie sein großer Bruder Berlin, zum Symbol der deutschen Teilung wurde. Über 37 Jahre lang war es nicht möglich, die Grenze zu überschreiten, um von dem einen in den anderen Ortsteil zu gelangen. Die Thüringer Seite des Tannbachs war Sperrgebiet der DDR, während auf bayerischer Seite ganzjährig reger Grenzbesucherandrang auf der Tagesordnung stand. Nach sehr interessantem Vortrag durch H. Ultsch wurden Fahrzeughalle und Außenbereich besucht. Ein Muß war der Besuch des Museumsneubaus, Einweihung 9.11.25 mit Bundespräsident Steinmeier, der „Little Berlin” greifbarer macht. Der gewaltige Neubau war erforderlich, weil jährlich fast 100.000 Besucher diesen mystischen Ort besuchen. Der Neubau gilt als Mahnmal an historischem Ort. Nach diesen großartigen Eindrücken ging die Reise weiter nach Bad Neualbenreuth, zum weihnachtlichen Kunsthandwerkermarkt, der seinesgleichen im näheren Umkreis nicht zu finden ist. Nicht um sonst war OTV am zweiten Adventswochenende vor Ort. Motto, Nachgefragt: „Märchenzauber in Neualbenreuth”. Mit weihnachtlichen Eindrücken und Tiroler Weihnachtsmusik im Bus, gings dann wieder Richtung Ensdorf.
Turnzauber im Lichterkranz bot die Bodenturngruppe von Franzi Hauler (Bild: Lothar Trager)

Erstmals Weihnachts-Show der DJK Ensdorf

Zum ersten Mal veranstaltete die Jugendabteilung der DJK Ensdorf kurz vor dem Fest eine Weihnachts-Show. In einem Mix aus sportlichen Auftritten, Liedern und Geschichten wurde den zahlreichen Besuchern unter der festlich geschmückten Überdachung am Sportplatz jede Menge geboten. Mit einem Sternenlied für den Advent und einem Gedicht eröffneten die Buben und Mädchen des Kindergartens St. Jakob nach der Begrüßung durch die DJK-Jugendleiterinnen Irina Teichert und Kathleen Völkel die Show. Ein weiteres Highlight setzten die Mädchen der Bodenturngruppe von Franziska Hauler mit einem imponierenden „Turnzauber im Lichterglanz“. Stiller wurde es beim Lied „Das Heiligste“ des von Sabine Lang geleiteten Chors Corde Vobiscum. Mit großer Begeisterung trugen die Kids der Kinderturngruppe von Johanna Roth und Lisa Werth den „Wichteltanz“ und die Leichtathletik-Kinder von Steffi Seger und Beate Schmalzbauer das „Lauf- und Freude-ABC“ vor. Besinnlich wurde es wieder bei der Weihnachtsgeschichte von Anja Bachfischer und dem „Drummerboy“ des Chors. Wie alle Gruppen erhielten auch die Dancing Kids von Irina Teichert für ihren Tanz großen Applaus. G-Junioren-Fußballtrainer Markus Koch erstaunte mit seinen Zaubertricks, ehe zu Adventsliedern des Chors das Christkind Geschenke an die Kinder verteilte. Eine große Tombola mit zahlreichen Preisen sowie ein gemütliches Beisammensein bei Glühwein und Bratwürsten rundeten das gelungene Event ab.
Stubenmusik, Bläser und Dreigesang sorgten in der „Adventlichen Stund” für weihnachtliche Stimmung (Bild: Lothar Trager)

Adventliche Stund in Ensdorf

Seit 34 Jahren lädt Georg Bayerl mit den Ensdorfer Volksmusik-Gruppen am dritten Adventssonntag in den Theatersaal des Klosters ein zu einer „Adventlichen Stund“, um - wie er bei der Begrüßung betonte - den Besuchern „das Kommen des Herrn näher zu bringen“. Mit dem „Adventsruf“ eröffneten die Bläser den besinnlichen Abend. Mit einbezogen wurden die Zuhörer bei den Liedern „Macht hoch die Tür“, „Ach mein Seel“ und „Tauet Himmel“. Eindrucksvoll ließ der Dreigesang (Irmgard Dirmeier, Inge Rogenhofer, Georg Bayerl) die Weihnachtsgeschichte in seinen Liedern erklingen. In gleicher Besetzung sorgte die Stubenmusik mit Zither, Gitarre und Hackbrett mit ihren Stücken für weihnachtliche Stimmung. „Trat ein Himmelsbot“ hieß ein Musikstück des Klarinetten-Trios mit Irmgard Dirmeier, Johanna Graf und Georg Bayerl. Vier von Kirchenpfleger Martin Sollfrank vorgetragene Texte bereicherten die Veranstaltung. In der von Peter Hebel 1809 verfassten Geschichte „Kannitverstan“ kam ein armer Mann durch Missverständnisse zu der Erkenntnis, dass auch die Reichen nur in einem engen Grab ihr Ende finden. In „Die drei Bäume“ von Anna Seghers bekommt jeder Baum, was er sich gewünscht hat, nur nicht so, wie er sich das vorgestellt hat. In der Geschichte der vier Kerzen des Adventskranzes erloschen die Kerzen „Friede“, „Glaube“ und „Liebe“, werden aber durch die vierte Kerze „Hoffnung“ wieder angezündet. Teil vier bildete eine lustige Geschichte eines amerikanischen Werbemanagers und ein Gedicht von Josef Otto Schneider. Nach der „Pastorale“ der Bläser zum Schluss verabschiedeten die Besucher die Mitwirkenden der Adentlichen Stund mit großem Applaus. Die Spenden kommen dem von Altlandrat Armin Nentwig gegründeten Bundesverband Schädel - Hirnpatienten in Not e.V.“ zu Gute.
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