Die verteilten roten Fische wurden zu einem großen Fisch zusammengelegt – ein starkes Bild dafür, dass viele Kleine gemeinsam Großes bewirken können.  (Bild: Marina Richthammer)

Gemeinsam stark wie Swimmy – Kindergottesdienst in Ensdorf

Unter dem Motto „Swimmy – Gemeinsam sind wir stark!“ lud der Kindergottesdienstkreis Ensdorf am Sonntag, den 19. April 2026 in den Pfarrsaal ein zu einem lebendig und einfühlsam gestalteten Gottesdienst rund um Freundschaft, Mut und Gemeinschaft. Zu Beginn begrüßte Nina Friedrich die Anwesenden herzlich und stimmte sie auf die Feier ein. Mit dem Entzünden einer Kerze wurde symbolisch verdeutlicht, dass Gott mitten unter den Menschen ist – auch wenn er nicht sichtbar ist. Bereits beim Betreten des Saales erhielten alle Kinder einen kleinen roten Fisch, der später noch eine wichtige Rolle spielen sollte. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Geschichte vom kleinen schwarzen Fisch Swimmy. Anschaulich erzählt und mit Tüchern, Figuren und Klängen begleitet, verfolgten die Kinder gespannt Swimmy’s Reise durch das große Meer. Sie erlebten, wie er mutig Neues entdeckt, auf andere Meeresbewohner trifft und schließlich einen ängstlichen Schwarm roter Fische kennenlernt. Gemeinsam mit den Kindern wurde die Geschichte aktiv gestaltet: Die verteilten roten Fische wurden zu einem großen Fisch zusammengelegt – ein starkes Bild dafür, dass viele Kleine gemeinsam Großes bewirken können. Swimmy selbst übernahm dabei die Rolle des Auges. So konnte der Schwarm seine Angst überwinden und sich hinaus ins offene Meer wagen. Die Botschaft war klar und berührend: Wer neu in der Kindergartengruppe oder Schulklasse ist, sucht natürlich Freunde. Vielleicht fühlt sich manches Kind am Anfang alleine und hat auch ein bisschen Angst. Aber Gemeinschaft ist immer ein Gewinn. Zusammen sind wir stark. Diese Gedanken wurden in der anschließenden Ausleitung noch einmal vertieft. Freundschaft, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung geben Halt und nehmen Ängste – eine Erfahrung, die besonders für Kinder von großer Bedeutung ist.
Theatergruppe der DPSG Ensdorf im Jahr 2026. (Bild: Herbert Scharl)

Kriminalfall erfolgreich abgeschlossen

Die Akteure der Theatergruppe der DPSG Ensdorf können nach nun sechs sehr gut besuchten Vorstellungen stolz auf ihre hervorragende Leistung sein. Im Stück „Polizeirevier Britzlingen“ hatten Dienststellenleiter Riedhofer (Jochen Lehr) und Hauptwachtmeister Enzinger (Thomas Scharr) den Fall im Griff, auch wenn sie sich durch den bekannten Spruch „Wir schaffen das!“ selber Mut zusprechen mussten. Einen großen Beitrag zur Aufklärung leisteten die Informantin Waltrude Daxlmeier (Bettina Scharr) und der Möchtegern-Gauner Mirco (Josef Rester). Bauer Donderer (Christoph Rester), der eine Leiche in seinem Wald entdeckte, und Fabrikbesitzer und Klassikfan Max Sattler (Tobias Rester) lagen im permanenten Streit zwecks verspritzter Gülle und zu lauter Musik. Auch Beziehungsprobleme waren erkennbar. Die von Bertl Enzinger verschmähte Lisbeth Burger (Annika Braun) sah sich einer noch jüngeren Konkurrentin Trixi Sattler (Lisa Fischer) gegenüber im Nachteil, konnte sich aber dann mit Mirco trösten. Polizeidirektor Zacher (Werner Scharl), der das Revier anfangs schließen wollte, musste am Schluss sogar als dritter Mann auf der Wache einspringen. Am Ende des Stückes kam die resolute Frau Sattler (Agnes Graf), Gattin von Fabrikbesitzer Max Sattler, in den Saal und forderte die Herausgabe ihres untreuen Ehemannes, sie wurde von ihrem Pudel Stupsi begleitet, der besonders unter den Gülleattacken des Bauern Donderer litt. Hinter der Bühne, wie seit Langem, war als Souffleuse Sieglinde Scharl aktiv, ebenso wie Margot Babl für die Maske. Spielleiter Herbert Scharl ist stolz auf die Truppe, die mit viel Einsatz und Probendisziplin ihre Freude am Theaterspiel zeigte. Viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer trugen ebenfalls zum Gelingen der kulturellen Veranstaltung bei. Hervorzuheben ist, dass die Zusammenarbeit mit dem Bildungshaus der Salesianer Ensdorf bereits seit Jahrzehnten funktioniert. Wie wichtig für Kultur- und Gemeindeleben ein Saal mit geeigneter Bühne ist, darf nicht unterschätzt werden. Herzlichen Dank auch an die Besucherinnen und Besucher, denn Aufführungen vor vollem Haus bringen allen einen zusätzlichen Anreiz zu hervorragenden Aufführungen.
Die DJK-Vorsitzenden Christian Scharl, Lothar Trager und Linda Blödt (hinten von links) zeichneten Beate Schmalzbauer, Ben, Sara und Valerie Lösch sowie Manfred Schmid (vorne von links) aus (Bild: Lothar Trager (tra))

Ehrungen der DJK Ensdorf für besondere Leistungen

Im Rahmen des Ehrenabends zum 70-jährigen Bestehen hat die DJK Ensdorf stellvertretend für alle Funktionäre, Trainer und Sportler Auszeichnungen für außergewöhnliches Engagement und besondere Leistungen vorgenommen. Jahrzehnte lang leitete Beate Schmazbauer das DJK-Kinderturnen und kümmerte sich um Kaffee und Kuchen bei diversen Festen und Feiern. Als stellvertretende Abteilungsleiterin der Fitness-Sparte organisiert sie zusammen mit Abteilungsleiterin Anja Bachfischer attraktive Kursangebote, leitet selbst einige Übungsstunden und hilft bei Bedarf auch in der Lauf- und Leichtathletik-Gruppe aus. Für diesen beispielhaften Einsatz für den Verein dankte ihr Vorsitzender Lothar Trager und überreichte einen Gutschein. Seit der Gründung der Judo-Sparte im Jahr 2013 ist Manfred Schmid Trainer der DJK-Judoka, die von Beginn an mit zahlreichen Podestplätzen auf verschiedensten Turnieren und Meisterschaften auf sich aufmerksam machen. Diese Erfolge sind nur möglich durch die intensive Trainingstätigkeit von Manfred Schmid, der zudem nahezu an jedem Wochenende unterwegs ist, um seine Kämpfer zu coachen. Für dieses außergewöhnliche Engagement dankte der Vorsitzende dem Trainer und gratulierte dessen Schützlingen Sara, Valerie und Ben Lösch. Die drei Geschwister zählen in der Oberpfalz und in Bayern zu den absolut besten Judoka, was von der Sparte mit der Auszeichnung Judoka des Jahres belohnt wurde. Ausgezeichnet wurde auch Fußball-Schiedsrichter Lukas Schwender, und zwar vom Bayerischen Fußballverband. Im Rahmen der Aktion „Danke Schiri“ wurde er Sieger in der Kategorie U50 in der Oberpfalz. Am Ehrenabend der DJK konnte er nicht teilnehmen, da er zur gleichen Zeit ein Bayernliga-Spiel leiten musste.
Den Gründungsmitgliedern Josef Jäger, Hugo Schwendner und Hans Götz (sitzend von links) sowie Anton Hofmann und Josef Hammer (Mitte, beide 60 Jahre) gratulierten die Bürgermeister Hans Ram (rechts) und Roland Müller (2.v.links) und die DJK-Vorsitzenden (Bild: Lothar Trager)

Ehrenabend der DJK Ensdorf

Die DJK Ensdorf feiert heuer ihr 70-jähriges Bestehen. „Am 10.April 1956 abends um 20 Uhr versammelten sich in der Klosterbrauerei Ensdorf auf Einladung des Kaplans P. Anton Gratz die Jugendlichen sowie die sportlichen älteren Bürger von Ensdorf und Umgebung zur Gründung der Deutschen Jugendkraft Ensdorf”, so ist die Gründung der DJK Ensdorf in der Vereinschronik beschrieben. Mit dabei bei dieser Gründungsversammlung waren Hans Götz und die DJK-Ehrenmitglieder Josef Jäger und Hugo Schwendner. Diese drei Gründungsmitglieder, die der DJK seit 70 Jahren die Treue halten, konnte DJK-Vorsitzender Lothar Trager am Ehrenabend exakt 70 Jahre nach der Gründung des Vereins begrüßen. Herzlich willkommen hieß er auch den DJK-Ehrenvorsitzenden Karl Roppert und Ehrenmitglied Johanna Breitkopf sowie Bürgermeister Hans Ram und Roland Müller, Mitgliedern der Vorstandschaft und die Jubilare, die für langjährige Mitgliedschaft im Verein geehrt wurden. Nach einem leckeren Imbiss und einem kurzen Rückblick auf die Anfänge der DJK, die sportlichen Erfolge in den verschiedenen Sparten und die baulichen Tätigkeiten nahmen die Vorstände Lothar Trager, Christian Scharl und Linda Blödt die Ehrung der Jubilare vor. Mit einer Urkunde und der DJK-Medaille in Gold wurden der langjährige Zeltlagerbetreuer Josef Hammer und der ehemalige Spieler und AH-Betreuer Anton Hofmann ausgezeichnet, die beide 60 Jahre Mitglied der DJK Ensdorf sind. Hans Götz war Spieler der Reserve und AH und fleißiger Helfer bei verschiedenen Baumaßnahmen. Josef Jäger als Torhüter und Hugo Schwendner als Kapitän zählten zu den Akteuren, die 1964 erstmals Meister wurden und in die B-Klasse aufstiegen. Sie unterstützten den Verein bei Baumaßnahmen, in der Spartenleitung oder als Förderkreis-Kümmerer und sind immer noch treue Zuschauer bei den Spielen der ersten Mannschaft. Als Dankeschön erhielten die Gründungsmitglieder eine Urkunde, die DJK-Ehrenmedaille und ein Jubiläumsbild.


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Der Erntedankaltar 2025 in der Ensdorfer Pfarrkirche wurde vom OGV Heimaterde Ensdorf gestaltet. (Bild: Regina Günther)

OGV Heimaterde Ensdorf gründet Vereinsstammtisch

Der Obst- und Gartenbauverein Heimaterde Ensdorf blickte auf ein bewegtes Jahr 2025 zurück. Zur Jahreshauptversammlung im Ensdorfer Pfarrsaal begrüßte die neue Vorsitzende Regina Günther neben 33 anwesenden Mitgliedern Pfarrer Slawomir Niemczewski und Ersten Bürgermeister Hans Ram sowie Zweite Bürgermeister Sabine Müller. Mit Regina Günther und Renate Kastl hat der 1921 gegründete Verein seit Juli 2025 eine weibliche Doppelspitze. Günther ging in ihrem Tätigkeitsbericht auf die wiederkehrenden Aktionen des Vereins ein. So kümmert man sich rührig um die Gestaltung des Fronleichnamaltars in Ensdorf, zudem übernimmt der OGV stets die Gestaltung und Pflege der Kriegerdenkmäler in Ensdorf und Wolfsbach sowie die Pflanzgestaltung des Wolfsbacher Dorfplatzes. Besonders eindrucksvoll war der Erntedankaltar in der Ensdorfer Pfarrkirche. Günther freute sich, dass seit ihrem Amtsantritt 13 neue Mitglieder beitraten, was zu einer aktuellen Mitgliederzahl von 134 führt. Ein beliebter Abend ist die Adventfeier, die vom Verein im Gasthaus Zur Dorfschmiede abgehalten wurde. Bürgermeister Hans Ram würdigte das Engagement der Vereinsmitglieder und stellte besonders heraus, wie wichtig es sei, dass der OGV durch die gefundene neue Vorstandschaft fortbesteht. Ein wichtiger Punkt in der Versammlung war die Erhöhung des Mitgliederbeitrages, zu dem sich die Mitgliederversammlung entschied. Die Erhöhung des Jahresbeitrages von 8 auf 10 Euro wurde einstimmig angenommen. In ihrer Vorausschau freute sich Günther, dass der OGV Heimaterde einen Stammtisch ab 2026 gegründet hat. Man möchte für mehr geselliges Beisammensein der Mitglieder und Austausch sorgen. Die erste Zusammenkunft findet am 22. April um 19 Uhr im Hofstettener Gasthaus Graf statt. Weiter will man von Vereinsseite einen Baumschneidekurs und Weidenflechtkurs anbieten. Freuen dürfen sich die Mitglieder zudem auf einen Vereinsausflug zum Nepaltempel nahe Wiesent bei Regensburg. Der Termin dafür wird noch bekannt gegeben.
V. l. Th. Scharr, J. Lehr, S. Scharl, J. Rester, L. Fischer, W. Scharl, B. Scharr, A. Braun, H. Scharl, Chr. Rester, T. Rester. (Bild: Herbert Scharl)

Komödie bekommt Feinschliff

Im Jugendhaus des Kreisjugendring Regen fand sich die Theatergruppe der DPSG Ensdorf mit allen Mitspielerinnen, Mitspieler, Souffleuse, Spielleiter und das Küchenteam zum Probenwochenende ein. Intensive Arbeit an einzelnen Szenen stand bereits für Freitagabend auf dem Programm. Bis spät in den Abend wurde geprobt, aber auch das gemütliche Zusammensitzen durfte nicht zu kurz kommen. Das UNO-Spiel hat es vielen der Gruppe angetan, manchmal waren da sogar beide Hände zu klein, um alle Karten aufzunehmen. Am Samstag wurde weitergeprobt, pünktlich auf die Bühne zu kommen und dabei in der Rolle zu bleiben ist halt nicht immer leicht. Bei zwei kompletten Durchläufen an diesem Tag wurde die Konzentrationsfähigkeit aller stark gefordert. Unterstützung für die Theatergruppe kam am Nachmittag. Die Theaterpädagogin Bettina Schönenberg, die mit ihrer Freude am Theaterspielen, ihren Ideen und ihrem Fachwissen die Gruppe schon letztes Jahr begeisterte brachte viele neue Impulse in das Stück. Sogar am Sonntagvormittag wurde die Komödie erneut durchgespielt. Die hohe Bereitschaft und Freude der Mitspielerinnen und Mitspieler an dem Theaterstück zu arbeiten, verspricht großartige Aufführungen. In dem Dreiakter von Ulla kling geht es um das Polizeirevier in Britzlingen. Dort herrscht Langeweile, nur Bagatellen kommen zur Anzeige, laute Musik, unsachgemäß versprühte Gülle, eine Person, die seit Wochen nicht mehr gesehen wurde unterbrechen den ruhigen Arbeitsalltag. Fazit, die Polizeistation soll geschlossen werden falls nicht doch noch etwas spektakuläres passiert. Erst als eine Leiche entdeckt wurde, ändert sich das Blatt, es wird ermittelt. Die Aufführungstermine stehen fest. Freitag, 10. April um 19 Uhr, Samstag, 11. April um 19 Uhr, Sonntag, 12. April um 14 Uhr, sowie am darauffolgenden Wochenende, Freitag, 17. April um 19 Uhr, Samstag,18. April um 19 Uhr, Sonntag, 19. April um 14 Uhr. Die Theatergruppe freut sich schon jetzt auf ihre Zuschauer. Kartenreservierungen sind möglich, täglich ab 16 bis 19 Uhr bei Theresa Hofmann, Tel.: 0171 4762 306.
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