Stubenmusik, Bläser und Dreigesang sorgten in der „Adventlichen Stund” für weihnachtliche Stimmung (Bild: Lothar Trager)

Adventliche Stund in Ensdorf

Seit 34 Jahren lädt Georg Bayerl mit den Ensdorfer Volksmusik-Gruppen am dritten Adventssonntag in den Theatersaal des Klosters ein zu einer „Adventlichen Stund“, um - wie er bei der Begrüßung betonte - den Besuchern „das Kommen des Herrn näher zu bringen“. Mit dem „Adventsruf“ eröffneten die Bläser den besinnlichen Abend. Mit einbezogen wurden die Zuhörer bei den Liedern „Macht hoch die Tür“, „Ach mein Seel“ und „Tauet Himmel“. Eindrucksvoll ließ der Dreigesang (Irmgard Dirmeier, Inge Rogenhofer, Georg Bayerl) die Weihnachtsgeschichte in seinen Liedern erklingen. In gleicher Besetzung sorgte die Stubenmusik mit Zither, Gitarre und Hackbrett mit ihren Stücken für weihnachtliche Stimmung. „Trat ein Himmelsbot“ hieß ein Musikstück des Klarinetten-Trios mit Irmgard Dirmeier, Johanna Graf und Georg Bayerl. Vier von Kirchenpfleger Martin Sollfrank vorgetragene Texte bereicherten die Veranstaltung. In der von Peter Hebel 1809 verfassten Geschichte „Kannitverstan“ kam ein armer Mann durch Missverständnisse zu der Erkenntnis, dass auch die Reichen nur in einem engen Grab ihr Ende finden. In „Die drei Bäume“ von Anna Seghers bekommt jeder Baum, was er sich gewünscht hat, nur nicht so, wie er sich das vorgestellt hat. In der Geschichte der vier Kerzen des Adventskranzes erloschen die Kerzen „Friede“, „Glaube“ und „Liebe“, werden aber durch die vierte Kerze „Hoffnung“ wieder angezündet. Teil vier bildete eine lustige Geschichte eines amerikanischen Werbemanagers und ein Gedicht von Josef Otto Schneider. Nach der „Pastorale“ der Bläser zum Schluss verabschiedeten die Besucher die Mitwirkenden der Adentlichen Stund mit großem Applaus. Die Spenden kommen dem von Altlandrat Armin Nentwig gegründeten Bundesverband Schädel - Hirnpatienten in Not e.V.“ zu Gute.

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