Die Wolfsbacher Sternsinger 2026 waren am 5. Januar unterwegs. (Bild: Renate Marschall)

Wolfsbacher Sternsinger überbrachten Segen

In der Pfarreiengemeinschaft Ensdorf-Rieden-Vilshofen waren die Sternsinger wieder vielfältig mit etlichen Gruppen unterwegs und brachten die Segen zu den Häusern und ihren Bewohnern. „Christus segne dieses Haus und alle die da gehen ein und aus. Gott ist allen Menschen nah. Sein Sohn Jesus ist geboren“, so Kaspar, Melchior und Balthasar bei der Überbringung des Segens. Die Sternsinger erinnern mit ihren Kronen und den königlichen Gewändern an die Heiligen Drei Könige, die zum Jesukindelein in der Krippe im Stall kamen. Ihre Gaben an Jesus waren Gold, welches dafürsteht, dass Jesus für sie der größte König ist. Weihrauch überbrachten sie im Zeichen dafür, dass Gott überall bei uns ist. Myrrhe steht dafür, dass Jesus als Mensch auf die Welt gekommen ist. Der Engel begleitete die Sternsinger bei ihrer Verkündungsreise durch die Orte. In diesem Jahr stand die Aktion Dreikönigssingen wieder unter dem Motto „Sternsingen gegen Kinderarbeit, Schule statt Fabrik“. Das so gesammelte Geld in der Pfarrei geht schließlich an das Kindermissionswerk „Die Sternsinger e.V.“. In Wolfsbach machten sich die Sternsinger auf ihren Verkündungsweg am Montag, dem 5. Januar. Drei Gruppen, aufgeteilt auf die Wolfsbacher Siedlung, dem Dorf, Hammerbergseite, Seidlthal und Hofstetten waren unterwegs. Zwei Gruppen machten sich zu Fuß auf und eine Gruppe wurde von Renate Kastl aufgrund der weiteren Entfernungen gefahren. Die Gewänder wurden bei Andrea Richter in Ensdorf abgeholt. Um 9 Uhr des 5. Januar trafen sich alle Ministranten, Sternsinger und Betreuer in der Wolfsbacher Magdalenenkirche. Sabine Gietl und Stephanie Preischl halfen ebenfalls mit. Mit dem Segen von Pfarrer Slawomir Niemczweski machten sie sich auf ihren Weg.
Schon zum Festgottesdienst strömten zahlreiche Wallfahrer auf den Eggenberg (Bild: Lothar Trager)

Zahlreiche Pilger bei herrlichem Wetter am Eggenberg

Bei herrlichem Spätsommerwetter strömten zahlreiche Menschen zu Fuß, mit dem Rad oder Auto auf den Eggenberg bei Ensdorf, zum letzten großen Bergfest in der Region. Schon der von Pfarrer Slawomir Niemczewski und Pater Meinolf von Spee zelebrierte Festgottesdienst zu Ehren der 14 Heiligen Nothelfer Achatius, Ägidius, Barbara, Blasius, Christophorus, Cyriacus, Dionysius, Erasmus, Eustachius, Georg, Katharina, Margareta, Pantaleon und Vitus war bestens besucht. Festprediger von Spee vom Salesianerkloster Ensdorf stellte das Thema „Hoffnung” in den Mittelpunkt seiner Predigt. Die Gläubigen dürfen Hoffnung haben, weil sie in der Nähe Gottes sind. Wichtig sei aber auch, dass wir dafür sorgen, dass alle Menschen Hoffnung haben können. Hoffnung, so der Prediger sollte so sein, „dass sie uns nach vorne bringt und alle ihren endgültigen Platz im Himmel finden.” Musikalisch gestaltet wurde die Heilige Messe am Freialtar von der Don Bosco Blaskapelle von Georg Baierl, die auch beim anschließenden Frühschoppen aufspielte. Auch am Nachmittag nutzten viele Gäste aus Nah und Fern das schöne Wetter, um an der Andacht in der Kirche teilzunehmen oder einfach das Ambiente auf der Wiese am Rande des Hirschwalds zu genießen. Unterhalten wurden sie von der Blaskapelle Ensdorf unter der Leitung von Hubert Haller. Die Helfer der DJK Ensdorf und Altpfadfinder hatten jedenfalls alle Hände voll zu tun, um die vielen Besucher mit frischen Getränken zu versorgen und auch die Würstlbrater der Freiwilligen Feuerwehr und die Kuchenverkäufer der Pfadfinder waren den ganzen Tag über im Dauerstress. Nach dem Festtag am Sonntag ist das Eggenberg nicht zu Ende. In der Eggenbergwoche finden täglich um 18 Uhr Gottesdienste mit anschließender Verköstigung durch den Pfarrgemeinderat im Eggenberghaus statt.

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