Im Sitzungssaal des Rathauses wurden die diesjährigen Beihilfen der Betty- und Hanns-Zierer-Stiftung übergeben. Bürgermeister Thomas Kleber begrüßte dazu die Mitglieder des Finanz- und Hauptausschusses, Geschäftsführer Georg Würfl sowie Hans Zierer, Neffe und Patenkind des verstorbenen Stifters. Kleber erinnerte an die Gründung der Stiftung im Jahr 2003 durch Betty und Hanns Zierer. „Familien sind das Fundament unserer Gesellschaft. Kinder bedeuten Zukunft, Hoffnung und Leben. Die Stiftung möchte deshalb nicht nur finanziell helfen, sondern auch Wertschätzung ausdrücken“, betonte er. Hanns Zierer, gebürtiger Eslarner und später Stadtkämmerer in Burglengenfeld, gründete gemeinsam mit seiner Frau Betty Stiftungen in Burglengenfeld und Eslarn. Zunächst wurden Alzheimer- und Parkinson-Erkrankte unterstützt, später rückte die Förderung kinderreicher Familien in den Mittelpunkt. Das Stiftungskapital bleibt dauerhaft erhalten, die Ausschüttung erfolgt möglichst jährlich um den Geburtstag von Betty Zierer am 28. Juni. Nach dem Tod der Stifter übernahmen die Marktgemeinde und Hans Zierer, der Neffe und Patenkind des Stiftungsgebers, die Verantwortung für die Stiftung. Im Sitzungssaal erinnerten zwei Porträts des Ehepaares an ihr Vermächtnis.
In diesem Jahr konnte nur das Ehepaar Timo und Melissa Brenner mit den Söhnen Leo und Milo persönlich an der Übergabe teilnehmen. Die Eltern engagieren sich ehrenamtlich in der Gemeindebücherei und Vereinswelt. Während sich die Kinder über Süßigkeiten freuten, bedankten sich die Eltern herzlich für die Unterstützung. Hans Zierer und die anwesenden Markträte mit Kämmerer Georg Würfl überbrachten ebenfalls Glückwünsche. Bürgermeister Kleber würdigte das Lebenswerk der Stifter: „Ihr Vermächtnis lebt in jeder Unterstützung und jedem Zeichen der Hoffnung weiter.“ Geschäftsführer Georg Würfl informierte, dass Familien, die nicht anwesend sein konnten, ihre Beihilfe später im Rathaus abholen können.