Ein fester Bestandteil ist das Aufstellen des Maibaums, der als Symbol für Frühling, Fruchtbarkeit und Lebenskraft gilt. Auch in Eslarn wurde dieser Brauch seit Jahrzehnten eindrucksvoll gepflegt. Erstmals vereinten sich die drei Ortsvereine der CSU, SPD, FW mit dem Bauhof zu einem tatkräftigen Arbeitstrupp. Die Initiative für ein gemeinschaftliches Aufstellen ging von Marktrat Christian Schmucker aus. Die Organisation im Vorfeld übernahmen die Markträtinnen Laura Roth und Eva-Maria Procher. Die Mitglieder packten beim Baumfällen, Schmücken, Aufstellen und bei der Maifeier mit an. Bereits um 6 Uhr machte sich eine auserwählte Gemeinschaft in den Wald auf den Weg, um eine rund 20 Meter hohe Fichte zu fällen. Den Transport vom Wald zum Tillyplatz übernahm Bauhofmitarbeiter Manuel Demleitner. Durch die morgendliche Aktion am 1. Mai konnte auch ein möglicher Maibaumdiebstahl ausgeschlossen werden. Für den passenden Baumschmuck sorgte Gemeinde-Floristin Daniela Hölzl mit zwei gebundenen Kränzen und blau-weißen Bändern. Auch der Bauhof und einige Markträte leisteten mit maschinellem und körperlichem Einsatz wertvolle Hilfe. Nach dem erfolgreichen Aufstellen wurde gemeinsam gefeiert. Die Ortsvereine bewirteten zahlreiche Gäste mit Weißwürsten, Brezen und Bratwürsten sowie alkoholischen und alkoholfreien Getränken. „So viele Besucher waren bei einem Maifest noch nicht da.“ Für Thomas Kleber war es am 1. Mai seine erste Amtshandlung als neu gewählter Bürgermeister. Der Unternehmer packte tatkräftig mit an und unterstützte beim Aufstellen wie Bauhofmitarbeiter Manuel Demleitner mit einem Teleskopradlader. Moderne Technik und vereinte Kräfte machten es möglich, dass der Maibaum im Beisein vieler Zuschauer zügig aufgestellt war. Der Einsatz aller Beteiligten und das harmonische Miteinander verdienen laut Bürgermeister Kleber große Anerkennung und machen den besonderen Gemeinschaftsgeist sichtbar. Das Maibaumaufstellen zeigte einmal mehr: Tradition und Geselligkeit verbinden. Dieses überparteiliche Miteinander ist laut Bürgermeister Thomas Kleber ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt in der Gemeinde. Nicht zuletzt sorgte die FFW mit verkehrslenkenden Maßnahmen für die Sicherheit beim Aufstellen.