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Messfeier an der Waldkapelle am Goldberg

Die alljährliche Messfeier an der Waldkapelle „Maria Heimsuchung“ am Goldberg zwischen Eslarn und Ortsteil „Tillyschanz“ hat längst Tradition. Am Sonntag, 5. Juli, lädt die Interessengemeinschaft „Heimatverein Eisendorf und Umgebung“ die Bevölkerung sowie alle interessierten Gäste zum Gottesdienst an die Waldkapelle ein. An diesem Sonntag ist in der Pfarrkirche keine Eucharistiefeier. Die Goldbergkapelle erinnert an die ehemalige und aktuell teilweise verfallene Waldkapelle bei Karlbach, dem heutigen tschechischen Karlova Huť. Die baugleiche Goldberg-Kapelle wurde von Landsleuten des Heimatvereins unter der Leitung von Karl Hackl errichtet. Seit Jahrzehnten steht sie am ersten Sonntag im Juli im Mittelpunkt des Gedenkens an die ehemalige böhmische Heimat und an die Geschichte der Zwangsumsiedelung. Zur Messfeier reist Heimatpfarrer Monsignore Gerhard Hettler, Pfarrer i.R. aus Passau an. Der in Weiden geborene Geistliche mit familiären Wurzeln in Eisendorf, dem heutigen tschechischen Železná, wird den Gottesdienst zelebrieren. Mit einem Schmunzeln erzählt er gerne, dass er seinen Heimatdialekt bis heute bewahrt habe und dieser sich auf der Rückfahrt in seine Wahlheimat nach Niederbayern beinahe automatisch umstelle. Seit Beginn an übernimmt die Schlossbergkapelle die musikalische Gestaltung mit der „Deutschen Messe“ von Franz Schubert aus dem Jahr 1826. Auch eine Fahnenabordnung des Krieger- und Soldatenvereins wird anwesend sein. Die Messfeier erinnert zugleich an den verstorbenen Hans Kaiser, der sich über viele Jahrzehnte mit großem ehrenamtlichem Engagement um das kleine Gotteshaus kümmerte. Aktuell nimmt sich Elisabeth Würfl um die Kapelle an. Trotz stark rückläufiger Mitgliederzahlen hält die Interessengemeinschaft an dieser Tradition fest. Nach dem Beschluss der Mitgliederversammlung im Jahr 2023 wird der Verein als Interessengemeinschaft weitergeführt, die die Erinnerung an die frühere Heimat bewahren und die jährlichen Begegnungen an der Waldkapelle fortsetzen wird.
Gratulationen von Bürgermeister Thomas Kleber (v.l.) gingen an Janine Krämer als Gruppenführerin und Löschmeisterin, an alle aktiven und langjährigen Mitglieder der FFW für die erfolgreiche Lehrgangsteilnahme und Treue.. (Bild: Karl Ziegler)

Feuerwehr Eslarn zieht mit Jahresrückblick erfolgreiche Jahresbilanz”

Eslarn. Die Freiwillige Feuerwehr Eslarn blickt auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. Insgesamt wurden 119 Tätigkeiten verzeichnet, bei denen 41 aktive Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner zusammen 2.136 Stunden ehrenamtlichen Dienst leisteten. Mit Kommandant Georg Rauch und seinem Stellvertreter Markus Lehner stehen seit 2022 zwei erfahrene und langjährige Feuerwehrmänner an der Spitze der aktiven Wehr. Um die Einsatzbereitschaft dauerhaft sicherzustellen und die Handhabung der Gerätschaften zu festigen, trafen sich die Aktiven im vergangenen Jahr zu 31 Übungen. Die dabei trainierten Abläufe konnten bei acht Brandeinsätzen sowie 27 technischen Hilfeleistungen erfolgreich umgesetzt werden. Darüber hinaus fanden 19 Besprechungen, vier Dienstversammlungen und Abstimmungen sowie sechs Lehrgänge und Fortbildungen statt. Zudem übernahm die Feuerwehr bei drei Veranstaltungen die Sicherheitswache. Feuerwehrkommandant Georg Rauch stellte fest, dass die 82 Einsätze und Übungen mit insgesamt 1.406 Stunden in der genannten Gesamtstundenzahl noch nicht enthalten sind. Im Jahr 2025 legten die Aktiven mit den Einsatzfahrzeugen insgesamt 3.784 Kilometer zurück. In diesem Zusammenhang verwies Rauch darauf, dass das Mehrzweckfahrzeug mit Baujahr 2003 inzwischen 23 Jahre alt ist. An Lehrgängen und Fortbildungen nahmen insgesamt zwölf Feuerwehrangehörige teil. Janine Krämer absolvierte erfolgreich den Lehrgang zur Gruppenführerin und Felix Wild ließ sich zum Maschinisten und Gerätewart ausbilden. Maria Wazl, Christoph Demleitner und Janine Krämer qualifizierten sich als Führungsassistenten und Krämer wurde zur Löschmeisterin befördert. Die Ausbildung zum Sprechfunker schlossen Amelie Maier, Annalena Stahl, Elias Werner, Florian Maier, Johannes Schaller und Leonie Dierl erfolgreich ab. Bei den Leistungsprüfungen erhielten das Leistungsabzeichen der Stufe 1 Florian Maier und Johannes Schaller. Die Stufe 2 erreichte Matthias Rupprecht und mit der Stufe 3 wurden Julian Kleber und Lukas Wild ausgezeichnet. Die Stufe 4 erhielten Maria Wazl, Janine Krämer, Ulli Bauer, Felix Wild und Alex Danzl. Die Stufe 5 wurde an Julia Decker und Christian Mösbauer verliehen. Die höchste Stufe 6 erreichten Sebastian Wild, Christoph Demleitner und Michael Wagner. Ein weiterer Höhepunkt war die Ehrung aktiver Mitglieder, Manuel Demleitner für 20 Jahre und Manuela Bösl für 25 Jahre. Ein herzlicher Dank ging an alle Aktiven, vor allem an die beiden Kommandanten Georg Rauch und Markus Lehner, für den engagierten und verlässlichen Einsatz zum Wohl der Bevölkerung. Nicht zuletzt dankte die Feuerwehrführung einigen Mitgliedern für die langjährige Treue zum Feuerwehrverein. Nicht alltäglich waren die 60 Jahre von Ernst Bauer und die 50 Jahre von Oskar Fürtsch, Albert Gollwitzer, Andreas Kleber, Georg Kleber, Hans Kleber und Hans Zimmermann. Ein Dank für 40 Jahre ging an Josef Karl, Georg Zierer, für 30 Jahre an Johannes Kleber, Harald Lang, für 20 an Manuel Demleitner, Jaqueline Kaiser, Wolfgang Kleber, Alexander Zimmermann und für 10 Jahre an Anton Reindl und Melanie Zilbauer. Ein von Herzen kommendes Dankeschön für das ehrenamtliche Engagement an alle aktiven und langjährigen Mitglieder der FFW und für die Bereitschaft zur Fortbildung kam von Bürgermeister Thomas Kleber. „Eine Gemeinde ohne die Feuerwehr könne nicht existieren und die ehrenamtlichen Leistungen seien unbezahlbar.”
Zweiter Kommandant Markus Lehner (v.r.), Vorsitzender Jürgen Bösl, Stellvertreter Stefan Schönberger gratulierten mit Bürgermeister Thomas Kleber (v.l.) und Zugführer Jürgen Merold dem neuen Ehrenmitglied Bernhard Kaiser zur Ernennung. (Bild: Karl Ziegler)

Bernhard Kaiser zum Ehrenmitglied der FFW Eslarn ernannt

In der Jahreshauptversammlung im Gasthof „Böhmerwald“ begrüßte Vorsitzender Jürgen Bösl zahlreiche Mitglieder. Als Höhepunkt wurde Bernhard Kaiser für seine jahrzehntelangen Verdienste um die Wehr zum Ehrenmitglied ernannt. Die Ehrung nahm Vorsitzender Jürgen Bösl vor und die Laudatio hielt Zugführer Jürgen Merold. Der heute 67-jährige Bernhard Kaiser trat bereits am 1. Januar 1975 im Alter von 15 Jahren der Freiwilligen Feuerwehr Eslarn bei. Über nahezu fünf Jahrzehnte hinweg habe Kaiser außergewöhnliches Engagement gezeigt und sei als Maschinist sowie als Atemschutzgeräteträger stets an vorderster Front gestanden. „Leider konntest du die 50 Jahre aktive Dienstzeit aufgrund gesetzlicher Vorgaben nicht ganz erreichen“, sagte Bösl. Seine große Leidenschaft galt als gelernter Kfz-Mechaniker und Mechatroniker insbesondere der Feuerwehrtechnik und bei technischen Problemen fand er stets eine Lösung. Insgesamt 27 Jahre wirkte er im Vereinsausschuss der Feuerwehr mit und war Mitorganisator zahlreicher Veranstaltungen. Ein weiteres außergewöhnliches Projekt war der Abbau und Verkauf des gemeindeeigenen Skilifts am Stückberg. Auf Initiative von Bernhard Kaiser wurde die Anlage von einem Feuerwehrtrupp demontiert und anschließend per eBay nach Rumänien verkauft. Auch der gesellige Teil kam bei Kaiser nie zu kurz, wobei er beim Faschingszug „Fosnd Agrom“ mit seinem Lanz-Bulldog begeisterte. Zu Beginn dieses Jahres musste Bernhard Kaiser aufgrund der gesetzlichen Altersgrenze aus dem aktiven Feuerwehrdienst ausscheiden.
Bürgermeister Thomas Kleber (2.v.r.) lud die Erste Mannschaft des TTC Eslarn um Teamchef Michael Zierer (sitzend) zum Eintrag ins Goldene Buch der Marktgemeinde ein. Mit dabei waren (v.l.) Siegfried Reindl, 2. Vorsitzender Herbert Biermeier, die Spieler Gerhard Brenner, Karl-Heinz Petschler, Horst Gerber, Andre Biermeier und (re) Vorsitzender Josef Rauch.  (Bild: Karl Ziegler)

TTC Eslarn feiert Meisterschaft und Eintrag ins Goldene Buch

Eslarn. Mit einer perfekten Saison hat sich die 1. Mannschaft des Tischtennisclub Eslarn 1969 e.V. den Meistertitel in der Bezirksklasse A Gruppe 4 Süd gesichert und den Aufstieg in die Bezirksliga Oberpfalz Süd-West geschafft. Die beeindruckende Bilanz: 17 Siege, ein Unentschieden und keine Niederlage. Lediglich beim 5:5 gegen den TSV Nittenau II vermeldeten die Eslarner einen „Ausrutscher“, wie es Teammitglieder humorvoll bezeichneten. Acht Mannschaften wurden sogar mit 10:0 besiegt. Für diese außergewöhnliche Leistung lud Bürgermeister Thomas Kleber die Meistermannschaft mit Angehörigen ins Kommunbrauhaus ein. Dort durften sich Spieler, Vereinsvertreter und Angehörige als erste Sportler seiner Amtszeit als Bürgermeister in das Goldene Buch der Marktgemeinde Eslarn eintragen. „Wir haben uns versammelt, um eine außerordentliche sportliche Leistung zu würdigen und für die Zukunft festzuhalten“, betonte Kleber. Der Aufstieg sei das Ergebnis von Ehrgeiz, Disziplin, Ausdauer und einer starken Gemeinschaftsleistung. Sein Dank galt neben den Spielern auch den Trainern, Betreuern, Helfern und Familien, die den Erfolg ermöglicht hätten. Maßgeblichen Anteil am Titelgewinn hatte der leidenschaftliche Spieler Andre Biermeier. Mit einer makellosen Einzelbilanz war er der beste Spieler der gesamten Liga. Seine Mannschaftskameraden sind überzeugt: „Ohne Andre wären wir nicht aufgestiegen.“ Auch die übrigen Stammspieler überzeugten auf ganzer Linie. So trugen zum Aufstieg Karl-Heinz Petschler, Michael Zierer und Horst Gerber sowie Ersatzspieler Gerhard Brenner bei. Gemeinsam führten die leidenschaftlichen Tischtennisspieler den TTC zur souveränen Meisterschaft und in die Bezirksliga Oberpfalz Süd/West. Besonders stark präsentierten sich auch die Doppel. Petschler und Gerber blieben mit 17:0 Siegen ungeschlagen, Andre Biermeier und Michael Zierer erreichten 16:2 Erfolge. Unter den Gratulanten befand sich auch der 83-jährige Siegfried Reindl, der den Verein in den 70er Jahren nach Gründungsvorsitzenden Siegfried Kleber als Vorsitzender führte. Noch heute begeistert der 83-Jährige im wöchentlichen Training mit seinem Können. Für ihn ist Tischtennis weit mehr als Sport: „Es hält geistig fit und stärkt die Muskulatur bis ins hohe Alter.“ Nach dem Aufstieg richtet sich der Blick bereits nach vorne. In der Bezirksliga warten stärkere Gegner, das Ziel des TTC Eslarn ist jedoch klar: der Klassenerhalt und ein Platz im gesicherten Mittelfeld.
Pimpernella Pumpelsack (Bild: Beate Gmeiner)

Zauberhafter Nachmittag im Wildpark Eslarn: Pimpernella Pumpelsack bringt Kinderaugen zum Leuchten

Ein ganz besonderer Ausflug führte die von der Kinderkrebshilfe Nordoberpfalz betreuten Familien vor Kurzem in den Wildpark Eslarn. Mit offizieller Genehmigung des neuen Bürgermeisters, Thomas Kleber durften schwerstkranken Kinder und ihre Angehörigen einen unbeschwerten Tag mitten in der Natur verbringen. Für das leibliche Wohl sorgte die Vorstandschaft der Kinderkrebshilfe mit Bratwurstsemmeln, Getränken, Obst und Süßigkeiten. Das absolute Highlight wartete jedoch tief im Grün des Parks auf die kleinen und großen Besucher. Plötzlich bewegte sich etwas im Gebüsch, und unter staunenden Blicken trat Pimpernella Pumpelsack hervor. Die liebevolle Waldbewohnerin erklärte den Kindern sogleich, dass die großen Bäume um sie herum ihre allerbesten Freunde seien. Mit ihrer herzlichen und einfühlsamen Art schaffte sie sofort eine magische Vertrautheit. Sie nahm den Familien ein paar Ängste und Sorgen, indem sie ihnen eine wichtige Botschaft mit auf den Weg gab: Jedes Kind besitzt eine eigene, kleine Schutzfee, die immer auf sie aufpasst. Zudem bestärkte sie die Kleinen darin, dass jeder Einzelne von ihnen genau gut und richtig ist, so wie er ist. Musikalisch wurde es, als Pimpernella immer wieder verschiedene Musikinstrumente hervorzauberte. Gemeinsam mit den Familien stimmte sie fröhliche Lieder an, sang aus voller Brust und sorgte für ausgelassene Stimmung unter den Kronen der Eslarner Bäume. Zum Abschied hielt die Waldfee noch ein ganz persönliches Geschenk für jeden kleinen und großen Gast bereit. Jeder durfte sich einen kleinen Stein oder eine Murmel aussuchen. Pimpernella hielt die Gegenstände kurz an ihr Ohr, „lauschte” ganz genau hinein und gab jedem Kind eine individuelle, kraftspendende Mut Botschaft mit auf den Heimweg. Dank dieser wunderbaren Aktion konnten die Familien für einige Stunden den oft grauen Klinik- und Therapiealltag vergessen.


Weitere Artikel

Pfarrer Udo Klösel zelebrierte Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega, Gemeindereferent Benedikt Eckert und Diakon Herbert Sturm die Messfeier. Ein Blickfang waren die in Pizzaschachteln integrierte Blumenarrangements. (Bild: Karl Ziegler)

Buntes Nach-Fronleichnamsfest in Eslarn: Altäre, Blumenteppiche und große Beteiligung als beeindruckendes Glaubenszeugnis

Mit einer feierlichen Messfeier und anschließenden Prozession beging die Pfarreiengemeinschaft Eslarn-Moosbach am Sonntag das traditionelle Nach-Fronleichnamsfest. Die große Beteiligung der Gläubigen, prachtvolle Blumenteppiche und festlich geschmückte Altäre machten den Herrgottstag erneut zu einem eindrucksvollen Zeugnis gelebten Glaubens und lebendiger Tradition. Bereits am Vorabend kündigten Glocken und der traditionelle Zapfenstreich der Blaskapelle „Schlossberger“ das Fest an. Musikleiter Albert Grießl freute sich über die Wiederbelebung dieser in den vergangenen Jahren unterbrochenen Tradition. Am Sonntagmorgen erinnerten die Schlossberger mit ihrem musikalischen Weckruf an das „Fest des Leibes des Herrn“. Vor dem Gottesdienst begleiteten die Musiker die Vereine mit ihren Fahnen und den Marktgemeinderat mit Bürgermeister Thomas Kleber zur Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Zu Beginn zogen Pfarrer Udo Klösel, Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega, Gemeindereferent Benedikt Eckert und Diakon Herbert Sturm mit den Ministranten feierlich in die Pfarrkirche. Der Kirchenchor unter Leitung von Organistin Martina Brenner gestaltete die Liturgie musikalisch. Besonderer Blickfang waren die von den Kommunionkindern originell in Pizzaschachteln gestalteten Blumenarrangements vor dem Altar. In seiner Predigt erläuterte Pfarrer Klösel die Bedeutung des Fronleichnamsfestes als sichtbares Bekenntnis zum Glauben an die Gegenwart Christi in Brot und Wein. Nach dem Gottesdienst setzte sich eine beeindruckende Prozession in Bewegung. Ministranten, Fahnenabordnungen, die Eslarner Blasmusik, der Kirchenchor, die Kommunionkinder, Gemeinde-, Kirchen- und Pfarrräte bildeten mit zahlreichen Gläubigen eine eindrucksvolle Glaubensgemeinschaft. Unter dem von der Kolpingsfamilie getragenen Baldachin wurde die Monstranz mit dem Allerheiligsten durch die festlich geschmückten Straßen getragen. Dies symbolisiere laut Pfarrer Klösel, dass Gott nicht in der Kirche bleibt, sondern mitten unter den Menschen ist. Birken, Fahnen und kunstvoll gestaltete Altäre säumten den Prozessionsweg. Besonders die farbenprächtigen Blumenteppiche aus Blüten, Gräsern und Naturmaterialien zogen die Aufmerksamkeit auf sich. Die Prozession führte zu vier Stationen im Ortsgebiet, an denen jeweils das Evangelium verkündet und der sakramentale Segen für die Menschen, die Heimatgemeinde sowie für Frieden und gute Ernte erteilt wurde. Die lateinischen Gesänge des Kirchenchores und die musikalische Begleitung der Blaskapelle verliehen den Feierlichkeiten einen würdigen Rahmen. Für die Sicherheit sorgte die Freiwillige Feuerwehr. Das Nach-Fronleichnamsfest zeigte einmal mehr, wie eng in Eslarn Glaube und Brauchtum miteinander verbunden sind.
Die Böllerschützen mit dem Vorsitzenden Daniel Biermeier (hinten 2.v.r.) und dem tafelträger Christoph Kulzer der Schützengesellschaft Hubertus.  (Bild: Markus Brenner)

Eslarner Böllerschützen beim 33. Bayerischen Böllerschützentreffen in Aschelsried

Neun Böllerschützen der Schützengesellschaft Hubertus Eslarn machten sich mit 15 Begleitern mit dem Bus auf den Weg zum 33. Bayerischen Böllerschützentreffen nach Aschelsried der Gemeinde Karlskron. Mehr als 1.100 Hand- und Schaftböllerschützen aus ganz Bayern mit rund 50 Kanonen und Standböllern sorgten für ein eindrucksvolles Bild und machten das traditionelle Großereignis mit den historischen Salutschüssen zum größten Treffen dieser Art in Bayern. Ausrichter waren die „Lustigen Brüder“ Adelshausen gemeinsam mit den Böllerschützen und der Freiwilligen Feuerwehr Adelshausen. Gleich drei Jubiläen wurden an diesem Wochenende gefeiert: das 76-jährige Bestehen des Schützenvereins, das 25-jährige Bestehen der Böllerschützen sowie das 150-jährige Gründungsjubiläum der Feuerwehr. Entsprechend groß war die Resonanz mit rund 180 vertretenen Schützenvereinen aus ganz Bayern. Für die Eslarner begann der Tag im Festzelt mit einem gemeinsamen Mittagessen, bevor die aktiven Schützen zum Schießfeld marschierten und sechs verschiedene Schussfolgen abfeuerten. Besonders erfreulich war für die Eslarner das Wiedersehen mit vielen Vereinen und Kameraden, die erst im vergangenen Jahr beim 32. Bayerischen Böllerschützentreffen in Eslarn zu Gast gewesen waren. Dieses hatte am 10. August 2025 im Rahmen des 25. Heimatfestes der Marktgemeinde Eslarn unter dem Motto „Feiern aus Tradition“ sowie anlässlich des 55-jährigen Gründungsjubiläums der Eslarner Schützengesellschaft Hubertus stattgefunden. Ein besonderes Erkennungszeichen waren dabei die Eslarner Böllerabzeichen, die auf zahlreichen Böllerhüten zu sehen waren. Viele Schützen wurden darauf angesprochen und erinnerten sich gerne an das Treffen in Eslarn. Immer wieder war von der hervorragenden Organisation, der besonderen Atmosphäre, der schönen Lage und der gelebten Gastfreundschaft die Rede. Zu den Gesprächspartnern der Eslarner gehörte auch der 1. Landesböllerreferent Franz-Xaver Wagner, der sich ebenfalls sehr positiv an das Böllerschützentreffen in Eslarn erinnerte. Mit dabei waren außerdem Gauböllerreferent Markus Brenner sowie Bezirksböllerreferent Alexander Eichelberger, mit dem die Eslarner Böllerschützen seit Jahren eine vertrauensvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit pflegen. Die Böllerschützen in Adelshausen und Eslarn verbindet nicht nur die Pflege des bayerischen Brauchtums, sondern auch die gemeinsame Überzeugung: „Bei uns fängt jedes Fest mit dem richtigen Wumms an.“ Neben dem traditionellen Salut- und Böllerschießen stehen Kameradschaft, Disziplin und ein würdiges Auftreten im Mittelpunkt des Vereinslebens. Nach einem erlebnisreichen Tag voller Begegnungen, eindrucksvoller Schusssalven und bester Stimmung trat die Eslarner Gruppe am Abend die Heimreise an.
Zu Beginn der letzten Maiandacht stand eine feierliche Lichter-Prozession von der Friedhofskapelle zur Pfarrkirche. (Bild: Karl Ziegler)

Würdevoller Maiausklang mit feierlicher Maiandacht, Marienverehrung und Lichterprozession

Mit einer feierlichen Lichterprozession von der Friedhofskapelle zur Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ fanden die Maiandachten in der Pfarreiengemeinschaft Eslarn-Moosbach ihren würdigen Abschluss. Rund 50 Gläubige versammelten sich am Freitagabend vor der Kapelle, um gemeinsam die Gottesmutter Maria zu ehren und den Marienmonat Mai ausklingen zu lassen. Bereits vor Beginn der Andacht bot Pfarrgemeinderatssprecherin und Mesnerin Agnes Härtl an der Friedhofskapelle kleine Kerzen an, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern während der Prozession getragen wurden. Der Kirchenchor unter der Leitung von Martina Brenner, zugleich Pfarrsekretärin, eröffnete die Feier mit dem Marienlied „Maria, dich lieben“. Pfarrer Udo Klösel gestaltete die Andacht in Anwesenheit von Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega mit Gebeten. Unter den Mitfeiernden befanden sich auch Eslarns Kirchenpflegerin Nicola Hummer sowie Pfarrsekretärin Elisabeth Völkl aus Moosbach. Pfarrer Klösel erinnerte an Pfingsten, dem Geburtstag der Kirche und die Herabkunft des Heiligen Geistes als Geschenk Gottes. Gerade bei der letzten Maiandacht richte sich der Blick auf Maria, die Mutter der Kirche. Ihr Licht des Glaubens möge das Leben der Menschen erleuchten. In seinem Gebet bat er: „Erneuere unsere Freude am Glauben und lass uns in ihrem Licht unsere Wege gehen.“ Anschließend trug Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega einen Abschnitt aus der Apostelgeschichte vor. Unter dem Leitwort „Mit Maria Gott suchen“ setzte sich die Prozession singend in Bewegung. Die Gläubigen zogen mit den „Grüssauer Marienrufen“, Gebeten und Gesängen zur Pfarrkirche, wo die Maiandacht zu Ehren der Gottesmutter fortgesetzt wurde. Gemeinsam beteten die Anwesenden „Jungfrau, Mutter Gottes mein“ sowie das „Vaterunser“. Die Kollekte des Abends kommt dem Maialtar zugute. Für die festliche musikalische Gestaltung sorgte der Kirchenchor unter der Leitung von Organistin Martina Brenner. Den feierlichen Abschluss bildete der sakramentale Segen mit dem Allerheiligsten, den Pfarrer Udo Klösel den Gläubigen spendete. Mit dem Marienlied „Gegrüßet seist du, Königin, o Maria, erhab’ne Frau und Herrscherin“ klang die letzte Maiandacht des Jahres stimmungsvoll aus. Im Namen der Pfarreiengemeinschaft dankte Pfarrer Klösel allen für die Beteiligung und Gestaltung der letzten Maiandacht.
Zahlreiche Mitglieder vom Fischereiverein kümmerten sich um das Wohl der Gäste. (Bild: Karl Ziegler)

Zanderfilet im Bierteig begeisterte die Festbesucher

Der Fischereiverein durfte sich beim traditionellen Fischerfest am Pfingstsonntag am Atzmannsee über zahlreiche Besucher aus nah und fern freuen. Bei herrlichem Sommerwetter zog es viele Gäste zum Fischerhäusl an die Freizeitanlage „Atzmannsee“, wo kulinarische Schmankerl und gesellige Stunden geboten wurden. Bereits gegen Mittag waren die zahlreichen aufgestellten Bänke unter den schattigen Bäumen und Sonnenschirmen restlos belegt. Selbst für „Spätzünder“ fanden die engagierten Mitglieder mit zusätzlich bereitgestellten Ersatzbänken noch passende Sitzgelegenheiten. Schon ab 11 Uhr verwöhnte der Fischereiverein seine Gäste mit gegrillten Forellen und Makrelen, Fisch- und Lachssemmeln sowie Bratwürsten, Steaks und knusprigen Pommes. Als absoluter Renner erwies sich das Zanderfilet im Bierteig, das bei vielen Besuchern wahre Begeisterung auslöste und nach Überzeugung der Genießer ein absolutes „Gourmet-Essen“ darstellte. Auch die langen Schlangen vor den Grillständen konnten die gute Stimmung nicht trüben. Der Duft der frisch gegrillten und geräucherten Fische verbreitete sich rund um den idyllischen Atzmannsee und machte Lust auf die kulinarischen Köstlichkeiten. Zum Kaffee gab es zudem leckere Kuchen und Torten. Für die feinen Backwaren hatten die Vorstandschaft und die Fischerfrauen bestens gesorgt. Rund zwölf Stunden lang sorgten die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Fischereivereins bei schwülwarmen Temperaturen unermüdlich für das Wohl der Gäste. Etwa 20 eingesetzte Helferinnen und Helfer kümmerten sich um einen reibungslosen Ablauf beim Zubereiten und Servieren. Besonders reger Betrieb herrschte beim Getränkeausschank, von wo die Bedienungen unermüdlich für Nachschub von Bier und alkoholfreien Getränken sorgten. Unter die Besucher mischten sich nicht nur Gäste aus den Nachbargemeinden, sondern auch Urlauber und ehemalige Eslarner, die ihren Heimaturlaub für einen Besuch des Fischerfestes nutzten – sogar Gäste aus der Schweiz waren darunter. Auch Fischereivereine wie aus Vohenstrauß und andere Vereine waren anwesend. Die herrliche Kulisse des Atzmannsees und die wunderschöne Landschaft rund um die Freizeitanlage boten dafür den idealen Rahmen. Kinder freuten sich besonders über die beliebten Pommes, ein Eis am Kiosk oder spannende Partien auf dem Minigolfplatz. Vor allem aber auch über die große Hüpfburg, in der sich der Nachwuchs austoben konnte. Viele Gäste genossen die gemütlichen Stunden direkt am Seeufer und ließen sich von der entspannten Atmosphäre begeistern. Die Vorstandschaft um Karl Roth zeigte sich mit dem Verlauf des Traditionsfestes äußerst zufrieden. Ein besonderer Dank galt allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie den zahlreichen Besuchern, die mit ihrem Kommen zum großen Erfolg des Fischerfestes beitrugen.
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Quartiermanagerin lädt zu vielfältige Veranstaltungen und zum Mitmachen ein
von Karl Ziegler

Eslarn. Unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ erwartet die Bürgerinnen und Bürger in Eslarn im Juni 2026 ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm für Jung und Alt. Organisiert werden die Angebote unter anderem von der Seniorenhausgemeinschaft und dem Quartiersmanagement in der Schulhausstraße 1. Den Auftakt macht am 2. Juni ein gemütlicher Kinonachmittag im Gemeinschaftsraum der Seniorenhausgemeinschaft. Gezeigt wird der humorvolle Eberhoferkrimi „Sauerkrautkoma“ mit Sebastian Bezzel und Simon Schwarz. Beginn ist um 14 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Am Samstag, 6. Juni, findet ab 14 Uhr der beliebte Eslarner Generationenstammtisch im Museum des Biererlebnis-Kommunbrauhauses statt. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf gesellige und musikalische Unterhaltung durch Simon Maier, Kaffee und selbstgebackenen Kuchen sowie eine kleine Brotzeit freuen. Auch alkoholfreie Getränke und ein Glas Sekt stehen bereit. Ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit steht das Eslarner Reparatur-Café am 10. Juni von 16.30 bis 18.30 Uhr im Veranstaltungsraum der Schulhausstraße 1. Ob Fahrräder, kleine Möbel, Haushaltsgeräte oder Spielsachen – defekte Gegenstände können gemeinsam repariert werden. Die Reparaturen sind kostenlos, Spenden sind willkommen. Eine Anmeldung unter 09653/92070 ist erforderlich. Der „Brillenmann“ macht am 12. Juni wieder Station im Eslarner Rathaus. Angeboten werden kostenlose Sehtests und verschiedene Serviceleistungen rund um die Brille. Auch hierfür ist eine Anmeldung unter 09653/92070 notwendig. Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren sind außerdem herzlich zum offenen Handytreff „smart unterwegs 60+“ eingeladen. Dieser findet am 15. Juni von 18 bis 20 Uhr im Veranstaltungsraum der Schulhausstraße 1 statt. Jugendliche Ehrenamtliche unterstützen dabei in lockerer Atmosphäre beim Umgang mit Smartphone und Tablet. Fragen zu Apps, Einstellungen oder Problemen können direkt vor Ort besprochen werden. Am 16. Juni heißt es von 14 bis 16 Uhr „Spielen verbindet Generationen“. Beim offenen Spieletreff im Gemeinschaftsraum der Schulhausstraße 1 sind Jung und Alt eingeladen, gemeinsam Brett-, Karten- oder Gesellschaftsspiele zu spielen. Eigene Lieblingsspiele dürfen gerne mitgebracht werden. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Wer Freude an Bewegung und Musik hat, kann am Tanzkurs „Langsamer Walzer“ teilnehmen. Die Tanzschule Tanzhexle vermittelt an den Abenden des 16. und 23. Juni jeweils von 19 bis 20.30 Uhr im Kuchsaal in Eslarn die Grundlagen des Walzers und erste kleine Figuren. Der Kurs kostet 22,50 Euro pro Person und Einheit. Anmeldeschluss ist der 8. Juni unter 09653/92070. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe findet am 18. Juni um 18 Uhr ein informativer Vortrag zum Thema „Barrierefrei wohnen in jeder Lebensphase“ statt. Im Veranstaltungsraum der Schulhausstraße 1 informiert Roland Steger von der Beratungsstelle Barrierefreiheit über Möglichkeiten, Wohnräume sicher und komfortabel zu gestalten. Themen wie barrierefreie Eingänge, Sanitärbereiche sowie Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten stehen dabei im Mittelpunkt. Alle Veranstaltungen sollen Begegnungen schaffen, Gemeinschaft fördern und Menschen aller Generationen zusammenbringen. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, die vielfältigen Angebote zu nutzen.
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Bayernfanclub Eslarn feiert 45-jähriges Jubiläum

Seit 45 Jahren steht der Bayernfanclub Eslarn/OPf. 1981 e.V. für Begeisterung zum FC Bayern München, gelebte Kameradschaft und großes ehrenamtliches Engagement. Mit heute fast 500 Mitgliedern zählt der Verein zu den größten und aktivsten Bayernfanclubs in der nördlichen Oberpfalz. Die Idee zur Gründung entstand 1981 aus der gemeinsamen Leidenschaft zum deutschen Rekordmeister. Ziel war es, die Treue zum FC Bayern öffentlich zu zeigen und gemeinsam Spiele zu besuchen. Bereits bei der ersten Zusammenkunft im Gasthof „Zur Krone von Bayern“ fanden sich 42 Fans ein, wenig später zählte der Verein bereits 47 Gründungsmitglieder. Zum ersten Vorsitzenden wurde Josef Karl gewählt, der den Verein wie seine Nachfolger Franz Singer, Georg Zierer, Karl Markus, Karl Josef (Peppo) und Markus Kleber über viele Jahre entscheidend prägte. Seit 2024 wird der Verein von Vorsitzendem Timo Brenner geführt. Schon in den Anfangsjahren entwickelte sich ein lebendiges Vereinsleben mit Ausflügen, Wanderungen, Kegelabenden und Sommernachtsfesten. Bis heute organisiert der Fanclub zahlreiche Veranstaltungen und bietet damit der Bevölkerung und Gästen ein vielfältiges Angebot. Besonders beliebt sind die Fahrten zu Heimspielen des FC Bayern, die Red-Summer-Partys, die „Blechplattennacht“ sowie der traditionelle Preisschafkopf an Ostern. Auch sportlich machte der Verein immer wieder auf sich aufmerksam. Spiele gegen die AH-Mannschaft des FC Bayern München sowie erfolgreiche Teilnahmen an Hallen- und Pokalturnieren zählen zu den Höhepunkten der Vereinsgeschichte. Große Jubiläumsfeste sorgten regelmäßig für Begeisterung in der Bevölkerung. Unvergessen bleibt das 10-jährige Gründungsfest 1991 mit den „Kastelruther Spatzen“. Großen Wert legt der Bayernfanclub seit jeher auf Gemeinschaft und regionale Verbundenheit. Besonders hervorzuheben ist das soziale Engagement des Vereins. Unterstützt wurden unter anderem die DKMS, der Kindergarten, die Jugendarbeit des TSV Eslarn sowie die „Helfer vor Ort“. Benefizveranstaltungen brachten dabei bereits beachtliche Spendensummen ein. Heute verfügt der Verein über ein eigenes Bayern-Stüberl. Das 45-jährige Jubiläum wird am 6. Juni 2026 ab 14 Uhr auf dem Gelände des TSV Eslarn mit einem Elfmeterturnier und einem Festabend mit der Band „Ufarouhablech 2.0“ gefeiert. Der Bayernfanclub Eslarn steht seit Jahrzehnten beispielhaft für starke Gemeinschaft, gelebtes Ehrenamt und ein vielfältiges Vereinsangebot, das das gesellschaftliche Leben in der Region nachhaltig bereichert.
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