Sportleiter Hans-Jürgen Bauer (li) dankte allen für die Teilnahme und gratulierte den Vereinsmeistern zu den Pokalen, Medaillen und Urkunden. (Bild: Sandra  Bauer)

Vereinsbeste Darter mit Pokalen und Medaillen geehrt

Das solidarische Miteinander bei den Dartfreunden spiegelte sich in der Teilnahme an der Vereinsmeisterschaft im Eslarner Vereinslokal „Dart-Keller“ und wiederholt beim Vereinsessen mit Siegerehrung im Gasthaus „Frölich“ in Pfrentsch wieder. Gratulationen an alle Teilnehmer, besonders an die besten Darter kamen von Vorsitzenden Martin Bauer und zweiten Bürgermeister Thomas Kleber. Kleber lobte das sportliche und gesellige Engagement der Dartfamilie, die mit rund 461 Mitgliedern der „größte Dartverein Deutschlands“ ist. Rund 60 Dartdamen und Dartherrn spielen in der Ostmarkliga in neun Teams. Sportleiter Hans-Jürgen Bauer sprach von einer spannenden Meisterschaft und dankte 54 Dartern für die Teilnahme. Bei der Siegerehrung stellte Bauer vor allem zweimaligen Cupgewinner Julian Burger mit 1980 Punkten und der Einzelbestleistung von 682 ins Rampenlicht. „Der Rekord mit 2204 Gesamtpunkten bleibt seit 2024 jedoch bei Peter Schnupfhagn“, fügte der Sportleiter an. Eine Medaille für die Plätze 2 bis 4 erhielten Peter Schnupfhagn mit 1882, Florian Wagner 1710 und Michael Kleber 1653. Sportleiter Hans-Jürgen Bauer belegte mit 1650 den 5. Rang. Eine Premiere feierten die Dartfreunde mit der erstmals durchgeführten Vereinsmeisterschaft in den jeweiligen Spielklassen. Als beste Darter gekürt wurden Julian Burger mit 1980 Punkten vor Peter Schnupfhagn 1882 in der Bundesliga, Fabian Dimper mit 1568 vor Thomas Melchner 1530 in der Bezirksliga, Florian Wagner 1710 vor Christian Ach 1597 in der A-Klasse, Patrick Sauer 1169 vor Johannes Frölich 1104 in der B-Klasse und Elias Zelt mit 1303 Punkte vor Thomas Bösl 1181 in der C-Klasse. Bei der Damenwertung siegte mit 1124 Punkten und in der Nichtaktivenwertung mit 1124 jeweils Sandra Bauer. Den zweiten Rang bei den Damen belegte Tanja Grötsch 1046 und bei den Nichtaktiven Tobias Lindner mit 1108 Punkten. Beim Darten der Kinder und Jugendlichen bis 16 Jahren sicherte sich Elias Zelt mit 1303 vor Simon Maier mit 1191 Punkten den Sieg. Maier schaffte mit 534 Punkten einen neuen Einzelwurf-Rekord. Den Punkterekord bei den Damen mit 1511 und gleichzeitig besten Einzelwurf mit 530 Punkten hält weiterhin Carina Zelt. Ein riesiges Dankeschön an alle Aktiven, Helferinnen und Helfer, sowie an alle Zuschauer, die an den Darttagen im Vereinsheim anwesend waren, kam von Sportwart Hans-Jürgen Bauer. „Die Vereinsmeisterschaft hat einmal mehr gezeigt, wie viel Leidenschaft, Fairness und Zusammenhalt in den Dartfreunden steckt!“ Mit der Einladung zu einem leckeren Essen dankte die Vereinsführung für die Treue zu den Dartfreunden und honorierte mit dem Schlachtruf „Bullnstark“ die Leistungen.
Die neu gewählten Vorstandsmitglieder dankten den langjährigen Mitgliedern für die Treue.  (Bild: Mathias Karl)

Ehrungen beim Krieger- und Soldatenvereins

Die Jahreshauptversammlung des Krieger- und Soldatenvereins (KSV) fand in der Vereinsgaststätte „Alisn“ statt und zog 23 Mitglieder an, darunter auch Ehrenmitglieder und ehemalige Mitglieder der Reservistenkameradschaft (RK). Ein besonderer Gruß galt dem 98-jährigen Ehrenmitglied Georg Zierer, der seit 73 Jahren dem Verein angehört und als Kommunbraumeister in Eslarn und Umgebung unter dem Hausnamen „Fritzn Schorsch“ bekannt ist. Der Verein, der 1881 als „Veteranen- und Kriegerverein“ gegründet wurde, trägt seit 1958 den Namen „Krieger- und Soldatenverein“. Ortsvorsitzender Albert Grießl wies in seiner Rede auf den altersbedingt rückläufigen Mitgliederstand hin, den er auf die Abschaffung der Wehrpflicht zurückführte. Alle waren sich einig, dass nur die Wiedereinführung einer verpflichtenden Grundwehrdienstzeit dem Mitgliederschwund und dem Fortbestand des Vereins entgegenwirken könne. Für langjährige Treue geehrt wurden Ludwig Brenner, der dem KSV seit 40 Jahren angehört, sowie von Georg Kleber, Willibald Siegl, Georg Rauch, Josef Kleber, Max Karl und Ludwig Bauriedl, die seit 50 Jahren Mitglied sind. Siegfried Kleber und Günther Hummer feiern ihr 60-jähriges Jubiläum, während Rainer Bauriedl auf 65 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken kann. Diese treuen Mitglieder waren auch viele Jahre aktiv im Verein tätig. Für besondere Verdienste wurden Karl Kleber, Michael Grötsch und Hans Zierer mit dem Ehrenkreuz ausgezeichnet. Das Verdienstkreuz 2. Klasse erhielten Georg Kulzer und Reinhard Liegl, während das Verdienstkreuz 1. Klasse an Hans Balk, Andreas Karl, Mathias Karl, Max Linsmeier, Stefan Reindl, Wolfgang Stahl, Stefan Süß und Johann Wagner verliehen wurde. Ein weiterer Punkt der Versammlung war die Diskussion über die Aufnahmegebühr der Reservisten. Es wurde beschlossen, dass ehemalige Eslarner Reservisten mit halber Aufnahmegebühr in den KSV eintreten können.
Wiedergewählt wurde das Vereinsgremium mit (vorne v.r.) Kassier Thomas Schmid, Vorsitzender Albert Grießl, 2. Vorsitzender Mathias Karl und Schriftführer Fabian Bauriedl.  (Bild: Mathias Karl)

Neuwahlen beim Soldaten- und Kriegerverein

Der Soldaten- und Kriegerverein wird weiterhin von einer bewährten Führung geleitet. Die einstimmigen Wahlergebnisse im Vereinslokal „Zum Alisn“ bestätigten den solidarischen Zusammenhalt. An der Spitze stehen weiterhin die Vorsitzenden Albert Grießl und Stellvertreter Matthias Karl. Der Vorsitzende erinnerte mit dem Schriftführer Fabian Bauriedl an die Ausschusssitzungen, Veranstaltungen und betonte die Bedeutung des Vereins im Ortsleben. Eine tadellose Kasse präsentierte Thomas Schmid und eine ausgezeichnete Buchführung bescheinigte Kassenprüfer Albin Meckl. Im Grußwort stellte Kreisvorsitzender Richard Berger fest, dass die ehrenamtliche Mitarbeit nicht immer selbstverständlich und der KSV in Eslarn ein Vorzeigeverein sei. Er berichtete über den Rückgang der Mitgliederzahlen im BSB und in den Ortsvereinen. „Die neu eingeführte Wehrpflicht wird sich erst in ein paar Jahren positiv auf die Mitgliederzahlen auswirken.“ Zweiter Bürgermeister Thomas Kleber dankte dem KSV für die Teilnahme am Heimatfest, am allgemeinen Vereinsleben und am Volkstrauertag. Die Grüße der Patenkompanie 1./122 in Oberviechtach übermittelt als stellvertretender Kompaniespieß Stabsfeldwebel Marco Klotz im Beisein seiner ehemaligen Spießkollegen Peter Klemm und Hermann Stollner. „Die Patenschaft sollte auch nach der Verlegung der Kompanie nach Litauen beibehalten werden“, so Klotz. Zügig über die Bühne brachte zweiter Bürgermeister Thomas Kleber die Neuwahlen. Im Ehrenamt bestätigt wurden Vorsitzender Albert Grießl, Stellvertreter Matthias Karl, Schriftführer Fabian Bauriedl und Kassier Thomas Schmid. In den Vereinsausschuss gewählt wurden Hans Brenner, Stefan Reindl, Hans Höllerl, Stefan Süß, Andreas Karl, Michael Reindl, Hans Wagner, Kurt Baumann, Wolfgang Stahl, Hans Götz, Max Linsmeier und Michael Grötsch. Neu dazu kam Hans Zierer. Die Kasse prüfen Robert Brenner und Albin Meckl und die Fahne tragen Mathias Karl und Andreas Karl.


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Zweiter Vorsitzender Peter Kirner als gekonnter Auktionator mit dem „OWV-Gabenbaum”. (Bild: Albert Winter)

OWV-Christbaumversteigerung ein voller Erfolg

Der Oberpfälzer Waldverein Eslarn veranstaltete zu Beginn des neuen Jahres die alljährliche und schon zur Tradition gewordene Christbaumversteigerung. Erster Vorsitzender Josef Frischmann freute sich über den zahlreichen Besuch im voll besetzten Wanderheim. Herzliche Willkommensgrüße galten den stellvertretenden Bürgermeistern Thomas Kleber und Bernd Reil, Kreisrat Albert Gollwitzer, den anwesenden Markträten und Kandidaten für die anstehende Kommunalwahl, sowie allen anwesenden Vertretern der örtlichen Vereine. Besonders freute sich Frischmann über die Abordnung des benachbarten OWV Pfrentsch mit Vorsitzenden Andreas Neuber. Allen Geschäftsleuten, Sponsoren und Privatpersonen, die in irgendeiner Form die Preise für die Christbaumversteigerung gegeben hatten, sagte Frischmann im Namen des OWV Eslarn ein herzliches Vergelt´s Gott. Ohne diese Gaben wäre eine solche Veranstaltung nicht durchführbar. Ein großes Helferteam verwöhnte die Gästeschar mit hausgemachten Köstlichkeiten. Vereinschef Frischmann ließ es sich natürlich nicht nehmen, in altbewährter Weise die erste Runde der Versteigerung zu leiten. In der zweiten und dritten Runde übernahm Stellvertreter Peter Kirner, der gekonnt die gesammelten Preise unter die Gästeschar brachte. Den Stamm versteigerte Josef Frischmann im Anschluss mehrmals, bis alle flüssigen Leckereien verteilt waren. Abschließend bedankten sich Frischmann und Kirner bei allen Gästen, vor allem bei allen Helferinnen und Helfern, die bei der Organisation und der Durchführung mitgewirkt hatten.
Die Sternsinger gehen von Haus zu Haus, überbringen die frohe Botschaft und trotzen dem schlechten Wetter. (Bild: Karl Ziegler)

Sternsinger ziehen von Haus zu Haus

Die Ministrantinnen und Ministranten halten mit ihren Hausbesuchen als „Heilige Drei Könige“ seit vielen Jahren einen altüberlieferten christlichen Brauch aufrecht. Unter dem diesjährigen Motto des Dreikönigssingens „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ bitten sie um Gaben und setzen sich damit besonders für notleidende Kinder weltweit ein. Warm gekleidet und darüber das Sternsingerkostüm ging es ab Freitag mit dem Stern trotz schlechten Wetters in Dreiergruppen durch Eslarn. Nach dem alten Volksbrauch der „Hausweihe“ überreichten die katholischen Messdiener nach der Verkündigung der frohen Botschaft einen Aufkleber mit den Buchstaben C+M+B, den jeder über Türen und Tore anbringen konnte. Die Schriftsymbole stehen allerdings nicht für die Namen der „Heiligen Drei Könige“ sondern sind die Abkürzungen des lateinischen Segensspruches „Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus“. Die Aufkleber weisen jeden Gast optisch auf den Besuch der Sternsinger und die Geburt Jesu hin. Die katholische Kirche verehrt die „drei Könige“ Caspar, Melchior und Balthasar als Heilige und feiert sie mit dem Fest der Erscheinung des Herrn am 6. Januar. Sie sind als die Heiligen Drei Könige in die Geschichte eingegangen und stellen sich mit dem Christuskind in der Krippe im Beisein von Maria und Josef zu jeder Weihnachtskrippe. Die drei Männer stammten aus dem sogenannten Morgenland, dem heutigen Nahen Osten. Dort waren sie als besonders weise beschriebene Wissenschaftler vermutlich als Sterndeuter tätig. In dieser Funktion beobachteten sie zur Weihnachtszeit das Aufgehen eines neuen Sterns. Der Name Caspar stammt aus dem Persischen und bedeutet so viel wie „Hüter des Schatzes“ und überreicht Myrrhe als Geschenk, ein Symbol für Menschsein. Melchior ist ein hebräischer Name und steht für „König des Lichts“. Das Geschenk „Gold“ wird als kostbarstes Gut angesehen, das einem König, dem Sohn Gottes, würdig ist. Auch der Name Balthasar stammt aus dem Hebräischen und bedeutet so viel wie „Gott schütze sein Leben“ oder „Gott schütze den König“. Er überbringt Weihrauch, der als göttliches Symbol gilt. Die Weihnachtsgeschichte mit den Heiligen Drei Königen hat ihren Ursprung im Matthäus-Evangelium. Denn dort ist nachzulesen, dass Weise, Magier und Sterndeuter aus dem Osten kamen, um dem neugeborenen König durch einen Besuch ihre Ehre zu erweisen. Ähnlich wie die Hirten waren sie dem am Himmel neu aufgegangenen, leuchtenden Stern gefolgt, der sie bis zum Krippenstall der Heiligen Familie brachte. Der Stern hatte sie zu einer besonderen Geburt geführt, der Geburt Jesu. Seit den letzten Jahrzehnten erinnern die Minis als Heilige Drei Könige an die Geburt Jesu. Nach Abschluss der Aktion werden die Sternsingerinnen und Sternsinger im Rahmen der Eucharistiefeier am 6. Januar um 10 Uhr in der Pfarrkirche offiziell wieder empfangen und Pfarrer Udo Klösel dankt allen Akteuren im Rahmen einer Eucharistiefeier mit einem herzlichen Vergelt’s Gott für ihren Einsatz.
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