Spendenübergabe am Netto-Marken-Discount in Eslarn mit (v.l.) Schützenmeister Daniel Biermeier, Kassiererin Maria Wazl, Filialleiterin Ulrike Eschenbecher und Verkaufsleiter Bertold Reber. (Bild: Karl Ziegler)

Rekordspende aus regionaler Spendeninitiative von Netto für die Hubertusschützen

Große Freude herrscht bei der Schützengesellschaft Hubertus: Im Rahmen der regionalen Spendeninitiative am Netto Marken-Discount unter dem Motto: „Bring dich ein für deinen Verein“ durften sich die Hubertusschützen über eine außergewöhnlich hohe Unterstützung in Höhe von 3.748,77 Euro freuen. Den Spendenscheck nahm Schützenmeister Daniel Biermeier mit Kassiererin Maria Wazl entgegen. Seitens Netto gratulierten die regionale Vertriebsleiterin Bettina Riedl, Verkaufsleiter Bertold Reber, der vom Standort Ponholz aus insgesamt zehn Filialen betreut, und die Filialleiterin des örtlichen Netto-Marktes, Ulrike Eschenbecher. „Mit dieser Aktion legen wir den Fokus auf die Förderung und Unterstützung von regionalen gemeinnützigen Vereinen“, erklären Riedl und Reber. Die beachtliche Summe stammt aus der Netto-Spendeninitiative, bei der sich Vereine aus der jeweiligen Region online um eine Förderung bewerben können. Nach einer Bewerbungsphase entscheiden Kunden und Unterstützer in einem Online-Voting, welcher Verein als regionaler Spendenpartner gefördert wird. Während des Aktionszeitraums haben es wiederum die Kundinnen und Kunden in der Hand, ihren Einkaufsbetrag an der Kasse auf den nächsten 10-Cent-Betrag aufzurunden oder ihr Pfandgeld über einen speziellen Spenden-Button am Leergutautomaten direkt an den Verein zu spenden. Auf diese Weise kommt über viele kleine Beiträge eine beachtliche Summe zusammen – ein Beispiel dafür, wie gemeinschaftliches Engagement große Wirkung entfalten kann. Für die Schützengesellschaft Hubertus war es bereits die dritte erfolgreiche Teilnahme an der Aktion. Beide gratulierten dem Verein herzlich zu diesem beeindruckenden Ergebnis und würdigten zugleich das große Engagement der Vereinsmitglieder. Einen erheblichen Anteil am Erfolg hatten auch die Netto-Kunden, sowie die Mitglieder der Schützengesellschaft. Über mehrere Wochen hinweg wurde fleißig Leergut gesammelt, um die Pfandspenden für die Aktion zu erhöhen. Die Freude über die wertvolle finanzielle Unterstützung ist im Verein entsprechend groß. „Eine solche Summe müssten wir uns sonst bei zahlreichen Veranstaltungen erst mühsam erarbeiten. Deshalb bedeutet diese Unterstützung für unseren Verein sehr viel“, fügten der Schützenmeister an.
Beim Kegelabend der FFW stand neben sportlicher Betätigung vor allem der Humor im Vordergrund. (Bild: Karl Ziegler)

Feuerwehr trifft sich zur Einsatzübung auf der Kegelbahn - Kameradschaftskegeln mit viel Humor

Einen rundum gelungenen Kameradschaftskegelabend verbrachten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr im Sportzentrum. Bei diesem Einsatz blieben die Schläuche im Spind und dafür räumte die Feuerwehr auf der Kegelbahn ab. Beste Bedingungen für einen sportlichen Wettkampf bot die bestens gepflegte Kegelbahn des Sportkegelclubs (SKC) Eintracht Eslarn. Im Mittelpunkt stand vor allem Fairness und solidarisches Miteinander. Anstatt wie gewohnt Feuerwehrschläuche auszurollen, ließen die Floriansjünger diesmal die Kugeln über die Bahn rollen. Neben den zahlreichen ehrenamtlichen Einsätzen durfte auch der Spaß nicht zu kurz kommen – und der war an diesem Abend garantiert. Der Ehrgeiz war groß – die Trefferquote schwankte allerdings gelegentlich ebenso stark wie die Treffersicherheit mit mancher Kugeln. Insgesamt 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, aufgeteilt in acht bunt gemischte Mannschaften, wetteiferten mit viel Ehrgeiz und ebenso viel Gelächter um die begehrten Pizzagutscheine, die Feuerwehrvorstand Jürgen Bösl organisiert hatte. Die sportliche und organisatorische Leitung lag in den erfahrenen Händen des Keglerehepaares Anja und Jürgen Merold, sie im Sportausschuss des SKC und er Zugführer bei der FFW. Tatkräftig unterstützt wurde das Kegler-Duo von der stellvertretenden Sportwartin Silke Menzel von der Eintracht, sodass der Ablauf bestens funktionierte. Die Keglerprofis gaben dabei auch so manchen Tipp und hielt mit guter Laune und Humor den Überblick. Dass in den Reihen der Feuerwehr durchaus verborgene Talente schlummern, zeigte sich im Laufe des Abends mehrfach. Besonders bemerkenswert: Die jüngste Teilnehmerin, Lena Demleitner, stellte mit ihren fünf Jahren ihr Können unter Beweis. Auch einige Führungskräfte der Wehr ließen sich den sportlichen Wettkampf nicht entgehen. So erwiesen sich sowohl Vorstand Jürgen Bösl als auch zweiter Kommandant Markus Lehner als engagierte und treffsichere Teilnehmer auf der Bahn. Am Ende waren sich die Verantwortlichen einig: Dieser unterhaltsame Abend war ein voller Erfolg und soll im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholt werden. Gleichzeitig nutzten die Organisatoren die sportliche Kurzweil, um sich bei den Feuerwehrangehörigen für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz zu bedanken. Neben dem sportlichen Ehrgeiz gemischt mit Spaß, Zusammenhalt und guter Stimmung stand vor allem eines im Mittelpunkt: der Zusammenhalt und das kameradschaftliche Miteinander. Diese Werte sind nicht nur auf der Kegelbahn, sondern auch im Feuerwehralltag von großer Bedeutung. Am Ende waren sich alle einig: Dieser kameradschaftliche Abend war ein Volltreffer.
Bei der Vorstandssitzung würdigte (v.l.) Vorsitzender Wolfgang Kleber im Namen der Jagdgenossenschaft die Verdienste von Josef Bösl und Georg Hanauer. (Bild: Karl Ziegler)

Jagdgenossenschaft Gmeinsrieth dankt langjährigen Ehrenamtlichen

Beim Ehrenabend der Jagdgenossenschaft Gmeinsrieth in der Zoiglgaststätte „Zum Strehern“ dankte Vorsitzender Wolfgang Kleber langjährigen Mitgliedern für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement. Seit 2024 steht Wolfgang Kleber an der Spitze der Jagdgenossenschaft. Zuvor war er fünf Jahre als Schriftführer tätig. Bei der Vorstandssitzung würdigte er besonders die Verdienste von Georg (Schorsch) Hanauer und Josef (Sepp) Bösl, die sich über Jahrzehnte hinweg ehrenamtlich in der Vorstandschaft eingebracht haben. Wie Kleber bei seinen Recherchen in alten Akten, Zeitungsberichten und Protokollen feststellte, wurden beide bereits am 26. Februar 1989 in ihre Ämter gewählt. „Die beiden sind schon so lange im Amt, wie ich alt bin“, bemerkte Kleber mit einem Schmunzeln und unterstrich damit die außergewöhnliche Dauer ihres Engagements. Hanauer war von 1989 bis 2024 Jagdvorsteher der Jagdgenossenschaft, nachdem er bereits ab 1984 als stellvertretender Vorsitzender tätig gewesen war. In den Unterlagen sei zuvor der gleichnamige Ehrenvorsitzender, Georg Hanauer, als Vorsitzender verzeichnet gewesen. Nach 40 Jahren aktiver Mitarbeit bleibt Hanauer als Beisitzer weiterhin der Jagdgenossenschaft erhalten und bringt auch künftig seine große Erfahrung in die Vorstandschaft mit ein. Zudem erwähnte Kleber, dass Hanauer den Jagdkataster über viele Jahre hinweg stets gewissenhaft auf dem aktuellen Stand gehalten habe. Volles Engagement für die Jagdgenossenschaft zeigte auch Josef Bösl, der von 1984 bis 2024 als Kassenprüfer tätig war. In die langjährige Amtszeit fiel unter anderem auch der Wechsel des Jagdpächters von Otto Wildenauer an Hans Hanauer. Rückblickend stellte Kleber fest, dass sowohl die Vorstandssitzungen als auch die Versammlungen stets harmonisch verlaufen sind. Auch der letzte Wahlgang habe solidarisch und reibungslos funktioniert. Ein wahrer Schatz für die Jagdgenossenschaft sei es, dass die Vorstandschaft weiterhin auf die Erfahrungen von „Schorsch“ Hanauer und „Sepp“ Bösl zurückgreifen könne. Im Namen der Jagdgenossenschaft bedankte sich Wolfgang Kleber bei beiden für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er jeweils einen Geschenkkorb – ganz nach dem Motto, dass man „zum Essen und Trinken immer etwas brauchen kann“ – sowie einen Tankgutschein der örtlichen Tankstelle Würfl. Besonders betonte Kleber das stets gute und vertrauensvolle Miteinander innerhalb der Jagdgenossenschaft sowie mit den Jagdpächtern. Größere oder turbulente Ereignisse habe es in den vergangenen Jahren nicht gegeben. Die Jäger würden sich gewissenhaft und eigenständig um die Regulierung von Wildschäden kümmern. Zum Abschluss des Ehrenabends lud die Jagdgenossenschaft alle zu einem gemeinsamen Essen ein. Die Jagdgenossen ließen sich in der „Zoiglstum“ bei Lisa und Albert Grießl ein leckeres Schnitzel mit Kartoffelsalat schmecken und verbrachten miteinander noch einige gesellige Stunden.


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Bezirksverband der bayerischen Wildhalter zu Besuch in Eslarn (Bild: Petra Brenner)

Der Bezirksverband der bayerischen Wildhalter traf sich am Wochenende in Eslarn

Bezirksvorsitzender Martin Biegerl begrüßte zahlreiche Gäste aus der Oberpfalz und als Referenten den Vorsitzenden des bayerischen Landesverbandes und stellvertretenden Bundesvorsitzenden MdL a.D. Max Weichenrieder aus Wolnzach. Anfangs besichtigten die Teilnehmer das Gehege des 1. Bürgermeisters Reiner Gäbl an der „Brunnenlohe”. Gäbl ist seit 2009 Gehegezüchter und hat sich auf Rotwild spezialisiert. Danach ging es auf Einladung des Bürgermeisters zum Frühschoppen in das „Biererlebnis Kommnunbrauhaus”, dem ein reger fachlicher Austausch der Anwesenden folgte. Landesvorsitzender Max Weichnrieder sprach aktuelle Themen der Gehegezüchter an. Völlig abwegig sei der Forderung, Hirsche mit Ohrmarken zu versehen. Es handle sich um Wildtiere, das Anbringen von Ohrmarken bringe die Züchter in Lebensgefahr, weil die Muttertiere den natürlichen Instinkt anwenden und zum Schutz ihres Nachwuchses jeden Menschen als Feind sehen und angreifen. Überhaupt kein Einsehen hatten die Teilnehmer an der europäischen Vorgabe, Sikawild als sogenannte „invasive Art” zu bewerten. Sikawild stammt ursprünglich aus dem asiatischen Raum und hat sich mittlerweile hier verbreitet. Das Wildfleisch genießt unter Kennern einen sehr guten Ruf. Züchter, die diese Wildart in ihren Gehegen beheimaten sollen nach EU-Vorgabe ihre Bestände aufgeben. Neben den wirtschaftlichen Folgen, die einzelne Unternehmer in den Ruin treiben, macht dieser Zwang in der Praxis keinerlei Sinn! Die Tiere sind in den Gehegen isoliert und können in der freien Wildbahn zu keiner Vermehrung führen. Einig waren sich die Teilnehmer, alle Schritte in die Wege zu leiten, diese unsinnige Vorschrift zu verhindern. Ein Appell dazu geht an die Vertreter im Bundestag sowie an die Abgeordneten der jeweiligen Landtage.
Der Vorsitzende Daniel Bäumler (li) und Stellvertreter Stefan Singer (re) dankten (ab 2.v.l) dem ehemaligen Vorsitzenden Thomas Meckl, der Leiterin der Turnabteilung Manuela Klug und Jugendabteilungsleiter Alexander Kühner für das langjährige Engagement. (Bild: Kathrin Zinkl)

Ehrungen verdienter Persönlichkeiten im Ehrenamt

Beim TSV Eslarn stand die erste offizielle Amtshandlung der neu formierten Vorstandschaft ganz im Zeichen des Dankes und der Anerkennung. Zeit ist das kostbarste Gut, das drei Vereinsfunktionäre mit unzähligen und unbezahlbaren Stunden ihrem Verein schenkten. Die Drei waren mit vielen anderen der Herzschlag des TSV, die alles am Laufen halten. „Danke, dass ihr eure Zeit und Leidenschaft eingebracht habt und damit gesorgt habt, dass alle den Sport und das Hobby leben konnten.” Vorsitzender Daniel Bäumler nutzte den Anlass, um die drei langjährigen Vereinsfunktionäre öffentlich zu würdigen. „Sie haben ihren Verein über viele Jahre hinweg mit außergewöhnlichem ehrenamtlichem Engagement geprägt.” Die Ehrungen entwickelten sich zu einem bewegenden Moment, der die große Wertschätzung innerhalb der Vereinsfamilie eindrucksvoll widerspiegelte. Besonders hervorgehoben wurde das Wirken seines Amtsvorgängers Thomas Meckl. Über mehr als ein Jahrzehnt hinweg führte er den TSV als erster Vorsitzender mit Tatkraft, Verantwortungsbewusstsein und Weitblick. In dieser Zeit wurden zahlreiche zukunftsweisende Projekte realisiert. Dazu zählen unter anderem der Bau des neuen Grillhauses, die Modernisierung der Flutlichtanlagen sowie verschiedene infrastrukturelle Verbesserungen am Vereinsgelände. Mit seinem unermüdlichen Einsatz habe Meckl entscheidende Impulse für eine nachhaltige und positive Entwicklung des Vereins gesetzt und dessen Profil langfristig gestärkt. Eine weitere Ehrung galt Alexander Kühner, der sich über zwei Jahrzehnte hinweg als Jugendabteilungsleiter engagierte. Darüber hinaus war er viele Jahre als aktiver Trainer in unterschiedlichen Jugendmannschaften tätig. Mit großem persönlichen Einsatz, unzähligen ehrenamtlich geleisteten Stunden und viel Herzblut habe er maßgeblich zum Aufbau und zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der erfolgreichen Nachwuchsarbeit beigetragen. Sein Wirken bilde einen zentralen Baustein für die hervorragende Jugendarbeit und damit für die Zukunftsfähigkeit des Vereins. Große Anerkennung erhielt nicht zuletzt Manuela Klug für ihren außergewöhnlichen Einsatz als Leiterin der Turnabteilung. Über zehn Jahre hinweg führte sie die Abteilung und betreute darüber hinaus 18 Jahre lang mit bemerkenswerter Hingabe und Kreativität das Kinderturnen. Mit Begeisterung und Verantwortungsbewusstsein habe sie Generationen von Kindern für Bewegung und Sport begeistert und damit einen unschätzbaren Beitrag zum lebendigen Vereinsleben geleistet. Ihr Engagement gilt als tragende Säule des TSV. Die Bedeutung der Turnabteilung unterstreicht ein Blick auf die Zahlen: Von den rund 210 Kinder und Jugendlichen nehmen rund die Hälfte regelmäßig an den wöchentlichen Übungsstunden teil. Für die Betreuung zeichnen 18 ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer mit Helferinnen und Helfern in der Turn- und Fußballabteilung verantwortlich. Auch Frauenturnen mit Walkinggruppe und Bodyshake sowie die Tanzgruppe sind beliebt. Feste Größen im Jahreskalender sind Kinderferienprogramm, Kinderweihnachtsfeier und Kinderfasching. Die geehrten Persönlichkeiten bedankten sich ihrerseits herzlich bei allen Helferinnen und Organisatoren für die tatkräftige Unterstützung sowie bei der Vereinsführung für die besondere Würdigung ihres langjährigen Wirkens. Der Abend machte einmal mehr deutlich, wie sehr der TSV Eslarn vom ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder lebt und wie wichtig es ist, diesen Einsatz sichtbar zu würdigen.
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Reparaturen, Kino und Handytreff beim Quartiermanagement

Bereits bewährt hat sich beim Quartiermanagement das „Eslarner Reparatur-Café“ zum Motto „Reparieren statt Wegwerfen“ im Veranstaltungsraum in der Schulhausstraße 1. Ob Fahrräder, kleine Möbel, Spielsachen, Garten-, Haushalts- oder Elektrokleingeräte – beim Reparaturcafé können am 17. März von 16 bis 18.30 Uhr alle defekten Geräte repariert werden. Neben der ersten Einschätzung zur Reparaturfähigkeit und der Reparatur der mitgebrachten Gerätschaften gibt es während der Wartezeit Kaffee und Kuchen. Die Reparaturen sind kostenfrei, Spenden sind willkommen. Anmeldung unter 09653-92070 zwingend erforderlich! Die Seniorenhausgemeinschaft in der Schulhausstraße 1 lädt am 19. März um 14 Uhr die Bevölkerung zum Motto „Gemeinsam statt einsam“ zu einem Kinonachmittag ein. Gezeigt wird der aktuelle Film „Wer früher stirbt, ist länger tot“. Ein fester Bestandteil ist der „Offene Handytreff smart unterwegs 60+“. Alle interessierten BürgerInnen ab 60 Jahren sind zum nächsten Handytreff am 30. März 2026 von 18 bis 20 Uhr in den Veranstaltungsraum in der Schulhausstraße 1 eingeladen. Beim Handytreff wird den BürgerInnen durch Quartiersmanagerin und ehrenamtlich tätigen Jugendlichen eine erfahrene Hilfe beim Umgang mit dem Smartphone oder Tablet angeboten. In der geselligen und ungezwungenen Runde werden gemeinsam Apps oder andere Anwendungen ausprobiert, installiert, deinstalliert oder andere praktische Übungen durchgeführt.
Die neue Vorstandschaft und Abteilungsleiter mit (vorne v.r.) Schriftführer Herbert Zwick, 2. Vorsitzenden Stefan Singer, Vorsitzenden Daniel Bäumler und Hauptkassiererin Madeleine Brenner mit Stellvertreterin Carina Kaiser.  (Bild: Kathrin Zinkl )

TSV Eslarn stellt mit neuer Vorstandschaft die Weichen für die Zukunft

Bei der Jahreshauptversammlung des TSV Eslarn standen vor allem Neuwahlen auf der Tagesordnung. Die einzelnen Abteilungen sind laut Vereinsführung sportlich auf einem guten Weg und blicken optimistisch in die Zukunft. Im Herrenbereich sind zwei Teams und im Jugendbereich sieben Mannschaften im Spielbetrieb. Rund 90 Kinder und Jugendliche trainieren regelmäßig auf dem Vereinsgelände. Dazu kommt noch die Turnabteilung, die Tanzgruppe und BodyShake. Mit einem Rückblick aufs Vereinsgeschehen erinnerte Vorsitzender Thomas Meckl an die vielen Unternehmungen. Hauptkassiererin Madeleine Brenner erläuterte die Ein- und Ausgaben. Ein Dank ging an die Mitglieder, Spender und Vereinsführung. Eine tadellose Kassenführung bescheinigte Kassenprüferin Gabi Lindner und von 10 Sitzungen berichtete Schriftführer Andreas Miketta. „Der Verein hat aktuell 768 Mitglieder, dies ist gleichsam der Höchststand in der Vereinshistorie und betreut 210 Kinder und Jugendliche.“ Ein Höhepunkt waren Neuwahlen einer neuen Vorstandschaft und Abteilungsleiter durch Wahlleiter Georg Zierer. Zum ersten Vorsitzenden wurde neu Daniel Bäumler gewählt. Unterstützt wird er von Stellvertreter Stefan Singer, Hauptkassiererin Madeleine Brenner und ihrer Stellvertreterin Carina Kaiser. Vom Stellvertreter zum 1. Schriftführer wurde Herbert Zwick und neu zum stellvertretenden Schriftführer Peter Brenner bestimmt. Das Amt eines Beisitzer übernahmen Stefanie Kaiser-Lehner, Manfred Feselmeier, Florian Bauer, Johannes Meckl, Marco Warta, Matthias Kaiser und Albert Zinkl. Die Kassenprüfung bleibt weiterhin in den bewährten Händen von Gabriele Lang und Petra Salomon. Auch in den Abteilungen ergaben sich personelle Veränderungen. Die Turnabteilung wird künftig von Regina Schmid und Nicole Voit geleitet. Im Jugendfußball übernehmen mit Benjamin Heider, Julian Salomon und Kathrin Zinkl gleich drei neue Abteilungsleiter die Verantwortung. Für die Fußballabteilung übernahmen Tim Singer und Christian Windirsch die Leitung. Der neue Vorsitzende Daniel Bäumler dankte allen für die Übernahme der Ehrenämter. Ein wichtiger Punkt der Versammlung war die einstimmig beschlossene moderate Erhöhung der Mitgliedsbeiträge um sechs Euro ab dem Jahr 2027. Die Vorstandschaft erläuterte aufgrund der stetig steigenden Kosten für den Verein die unumgängliche Entscheidung. „Insbesondere Ausgaben für den Unterhalt und die Modernisierung der Sportanlagen, steigende Energie- und Betriebskosten, Anschaffungen für den Trainings- und Spielbetrieb sowie allgemeine laufende Vereinskosten stellen den TSV zunehmend vor finanzielle Herausforderungen.“ Zum Abschluss bedankte sich mit einem optimistischen Blick in die Zukunft der neue Vorsitzende Daniel Bäumler bei allen Mitgliedern, Trainern, Helfern und Unterstützern für ihren Einsatz. Ein weiterer Dank ging an den Ehrenvorsitzenden Franz Singer, der die Koordination von Trauerfällen und die Vertretung des Vereins bei Beerdigungen übernimmt.
Die Akteure der Blaskapelle „Schlutupers“ und die Beichtgemeinschaft versammelten sich schließlich mit dem Stroh-Prinzen „Jaromír Jäger“ zu einem letzten Erinnerungsfoto. (Bild: Hans-Jürgen Bauer)

Am Aschermittwoch war endgültig alles vorbei

Die Regieleitung des „Fosndagrom in Isling“ bat am Aschermittwoch zum absoluten Endspurt: In der Faschingshochburg Böhmerwald versammelten sich alle Akteure zum bühnenreifen zweiten Akt der närrischen Spielzeit. Die letzten Töne der „Islouer Fosnd“ und der finale Schnaufer von Prinz „Jaromír Jäger“ erklangen in der vollbesetzten Gastwirtschaft – begleitet von der Faschingsband Schlutupers. Jahr für Jahr stehen die Organisatoren vor der Herausforderung, genügend Musiker für die erforderliche Besetzung zu gewinnen. Viele spielen in unterschiedlichen Kapellen oder sind engagierte Freizeitmusiker. Der Bandname „Schlutupers“ entstand einst bei einem Stammtischtreffen – Namensgeber war ausgerechnet eine Bratheringsdose. Aus der urtümlichen „Blechdose“ entwickelte sich über die Jahre das augenzwinkernde Motto vom „reinen Blech“. Inzwischen sind Jahrzehnte vergangen, die Instrumente moderner, die Leidenschaft jedoch unverändert. Zum Leben erwachen die Tonkünstler vor allem in der Faschingszeit. So traf sich auch heuer das unermüdliche Faschingsvolk im „Böhmerwald“ und ließ es am Aschermittwochabend zum Ausklang noch einmal kräftig krachen. Vor dem Umzug bat Faschingskardinal Daniel Biermeier im roten Gewand zur Gemeinschaftsbeichte. Abseits des Trubels spendete „Herr Merkwürden“ mit dem „Wasserpinsel“ die feuchtfröhliche Absolution. Für besonders schwere Fälle nahm sich der Faschingspater bei einer „Solobeichte“ etwas mehr Zeit – „Extras kosten bekanntlich mehr“, bemerkte er augenzwinkernd. Die symbolische Sühne erfolgte traditionell durch das Hinabspülen „Hochprozentiger“ samt kleiner Steuerabgabe. Angesichts der Vielzahl an närrischen Fehltritten geriet der Geistliche im engen Beichtstuhl durchaus ins Schwitzen. Die Akteure der „Schlutupers“ und die Beichtgemeinschaft versammelten sich schließlich mit dem Stroh-Prinzen „Jaromír Jäger“ zu einem letzten Erinnerungsfoto. Bevor das Ritual des „A’groms“ vollzogen wurde, drehte das Faschingsvolk unter Leitung von Christian Schmucker mit Pauken und Trompeten noch eine musikalische Runde. Im Mittelpunkt stand der auf einer Trage platzierte Faschingsprinz, begleitet von seiner trauernden Witwe Paula Steger und Kreuzträger Thomas Bösl. Nach einem kurzen Gang vom Marktplatz zum Tillyplatz folgte das Sterberitual, bei dem der strohige Prinz die leidige Hauptrolle spielte. In seiner Trauerrede erinnerte Pater Daniel Biermeier an die Leidenschaften von „Jaromír“: „Er war nicht nur dem Fasching, sondern 24 Stunden auch den Frauen, der Musik und dem Bier verfallen.“ Sein früher Tod sei daher kaum überraschend gewesen. Mit einem Augenzwinkern verabschiedete Pater Daniel sich vom Dahingegangenen: „Lieber Freund, mach’s gut dort oben, wir werden weiter fröhlich toben. Wenn wir im Fasching Gläser heben, wirst du in unsren Herzen leben. Und sollte irgendwo ein Korken knallen, wissen wir: Du warst’s – vor allen.“ Beim Verbrennen des Prinzen in der Feuerschale kämpften die Trauernden – nicht zuletzt wegen der Rauchschwaden – mit tränenden Augen. Nach tröstenden Worten endete mit dem feurigen „Agrom“ in „Isling“ endgültig die fünfte Jahreszeit. Im „Böhmerwald“ erwartete alle ein traditionelles Aschermittwochsessen. Aufgetischt wurden Sahneheringe, Bratheringe, Kartoffeln, Käseplatten und Brezn. So klang die Islinger Fosnd aus – ganz im Sinne des bekannten Liedes von Margit Sponheimer: „Am Aschermittwoch ist alles vorbei.“ Nach Meinung aller war es wiederholt ein würdiger Abschluss einer ausgelassenen, schauspielreifen und traditionsreichen Faschingssaison.
Am Grill sorgten die Mitglieder vom Fischereiverein kräftig für Nachschub. (Bild: Karl Ziegler)

Tradition trifft Genuss: Fischereiverein begeistert mit regionaler Fastenspeise

Was in der Bibel als das Wunder der Speisung der Fünftausend bekannt ist, fand am Aschermittwoch am „Atzmannsee“ im 21. Jahrhundert eine kulinarische Fortsetzung. Der Fischereiverein lud zur traditionellen Fastenspeise ans Vereinsheim „Fischerhäusl“ ein und lockte zahlreiche Besucher aus der gesamten Region an. Für die Vorstandschaft des Vereins steht die Qualität und die Regionalität an oberster Stelle. Deshalb ist die zentrale Herkunft ein besonderes Anliegen. „Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Fische aus regionalen Betrieben stammen“, so die Verantwortlichen. Kurze Transportwege und die Unterstützung heimischer Erzeuger garantieren nicht nur Frische, sondern auch ein nachhaltiges Genusserlebnis für die Verbraucher. Das Werben mit der Kulinarik aus der Räucherkammer scheint zu funktionieren. Schon von Weitem lockte der Duft von frisch gegrillten und geräucherten Spezialitäten die Gäste zur Freizeitanlage. In der vereinseigenen Räucherkammer und auf den Grillrosten wurden Makrelen und Forellen fachmännisch zubereitet. Für viele Besucher ist der Gang zum Fischerhäusl am Karfreitag und Aschermittwoch mittlerweile ein fester Bestandteil. Um eine schmackhafte und traditionelle Alternative zum Fleischgericht auf den Teller zu bekommen, wurde eine Anmeldung voraus gesetzt. Hinter dem reibungslosen Verkauf steckte eine logistische und gemeinsame Meisterleistung. Zahlreiche helfende Hände waren nötig, um die Organisation, die Vorbereitungen und den Ansturm zur Mittagszeit zu bewältigen. Nach getaner Arbeit durfte sich auch das leidenschaftliche Helferteam über die eigenen kulinarischen Leckerbissen freuen. Vorsitzender Karl Roth zog eine positive Bilanz und dankte im Namen des Fischereivereins allen engagierten Frauen und Männern für ihre kräftige Unterstützung. Ein besonderer Dank galt zudem den vielen Kunden, die teils weite Wege auf sich nahmen, um das regionale Angebot zu unterstützen.
Zum Fosnd-Agrom trafen sich im Sportheim zahlreiche MusikerIn und BegleiterInnen. (Bild: Karl Ziegler)

Leidenschaftlicher Sound und Strohfeuer zum Ende der fünften Jahreszeit

Die Jesse-James-Band bläst zum Halali und verabschiedet sich nach der fünften Jahreszeit für ein Jahr von ihren Anhängern. Vom „Naschn Pfinsda“ bis zum Faschingsdienstag heizten die „Islouer“ Vereine und Musikgruppen den Eslarner und Gästen gehörig ein. So wurde zum Endspurt nicht einfach nur gefeiert – sondern mit leidenschaftlicher Energie musiziert und vorher gemeinschaftlich gebeichtet. Der berüchtigte Regisseur „Fasching“ persönlich gab den Befehl, und die Jesse-James-Band unter Kapellmeister Manuel Meckl stürmte die Sportheim-Bühne für den ersten Akt des „Fosnd-Agroms“. Die Combo, deren Name wohl nach einer besonders geselligen und vermutlich hopfenlastigen Nacht entstand, war so international wie ein G7-Gipfel – zumindest für Oberpfälzer Verhältnisse. Die Eslarner wurden durch Musiker aus Schönsee, Pfrentsch, Teunz, Weiding, Schwarzenfeld verstärkt und sogar aus der Landeshauptstadt München war einer angereist. Mittendrin: Das 12-jährige Nachwuchstalent Teresa Kaiser, die an den Tschinellen den Takt angab – vermutlich, um die älteren Herren rhythmisch wieder auf Spur zu bringen. Im wirklichen Leben spielt die junge Eslarnerin seit ihrem achten Lebensjahr die steirische Harmonika und hat mit ihren Eltern schon so manchen Auftritt gemeistert. Bevor der Trauermarsch starten konnte, hieß es: Ab in den Büßerwinkel zur Faschingsbeichte bei Faschingspater Daniel Bäumler. Notfalls war auch für einen „Backup“ gesorgt, der nur anwesend sein sollte, falls Herr Merkwürden selbst im Sündensumpf versinken sollte. Auch wenn Pater „Merkwürden“ bei den Zwiegesprächen kräftig ins Schwitzen kam, hielt er standhaft durch. Das Prinzip war simpel: Je mehr hochprozentige Ausrutscher man in der Faschingszeit verbucht hatte, desto tiefer musste man in die Tasche greifen. Dieses „Bußgeld“ floss natürlich direkt zurück in die flüssige Seelsorge der „Schäflein“ – eine Win-win-Situation für Leib und Seele! Zum Ende brannten nicht nur die Kehlen, sondern auch der Prinz. Nachdem das „Teufelszeug“, ein Gemisch, das die Sünden noch einmal kurz hochschwappen ließ, die Kehlen geölt hatte, setzte sich der Tross in Bewegung. Die Vorsitzende Steffi Kaiser-Lehner vom Förderkreis bremste den kleinen Faschingszug mit ihrem Musikwunsch „Paul und sein Gaul“ noch einmal. Kapellmeister Manuel Meckl erklärte die Melodie kurzerhand zur „Islouer Fosnd Hymne“. Im Anschluss setzte sich der Trauerzug mit Musikern und Fackelträgern in Bewegung. Vier sportlich bekleidete TSV-Mädels übernahmen die Trage mit dem Prinzen. Mit schmissigen Klängen der Jesse-James-Band ging’s durch Eslarn direkt zum Gasthof „Böhmerwald“ und nach einer Stunde unter erschwerten Bedingungen wieder zurück zum Sportheim. Vor Ort löste sich „Erwin I.“ im Flammenmeer auf und die Witwe alias Lukas Dobmeier jammerte mit den Umstehenden um ihren in Rauch auflösenden, strohigen Prinzen. Im warmen Sportzentrum erwartete die Trauergäste zum Faschingsende mit einer ordentlichen Brotzeit eine kräftige Stärkung vom Gasthaus Hösl. Nach einer ausgiebigen Feier verschwand die Jesse-James-Band wieder in der Anonymität und die Musiker mischten sich wieder unter ihre Stammkapellen.
Eine Vielfalt an Kostümen bot sich den Erwachsenen und Kindern beim Einzug der Turngruppen in den Turnsaal. (Bild: Manuela Klug)

Bunte Kostüme, tolle Tänze und beste Stimmung beim TSV-Kinderfasching

Ein dreifach kräftiges „Gelb und blau: TSV!“ schallte durch die voll besetzte Turnhalle, als Nicole Voit die kleinen und großen maskierten Mädels und Jungs zum traditionellen Kinderfasching des TSV begrüßte. Am Faschingsdienstag verwandelte sich der Eventsaal „Alte Turnhalle“ wieder in ein buntes Faschingsparadies – mit Spiel, Spaß und ganz viel guter Laune. Ein herzliches Dankeschön galt gleich zu Beginn allen Helferinnen und Helfern, Kuchenbäckerinnen sowie Trainerinnen, die diesen Nachmittag möglich machten. Ohne ihren unermüdlichen Einsatz wäre laut TSV-Vorsitzenden Thomas Meckl und Turnabteilungsleiterin Manuela Klug ein Fest dieser Größe längst nicht mehr zu stemmen. Für abwechslungsreiche Spiele sorgten Regina Schmid, Nicole Voit und Christine Salomon. Ob Seilziehen, Limbo-Dance, Eisschollen-Spiel oder viele weitere lustige Aktionen – für jeden Geschmack war etwas dabei. Die Kinder tobten, lachten und zeigten vollen Einsatz. Das absolute Highlight des Nachmittags waren jedoch die traditionellen Tanzaufführungen der vier Kinderturngruppen. Mit „Hände rauf und runter“ begeisterten die kleinen Racker unter der Leitung von Jessica und Jessica Lindner das Publikum. Die großen Racker versprühten mit dem gleichnamigen Lied jede Menge gute Laune. Einstudiert wurde der Song von ihren Trainerinnen Christiane Salomon und Katharina Kleber. Sportlich und akrobatisch wurde es bei den Power Kids: Zum Song „Ski you later“ zeigten sie eindrucksvolle Einlagen, trainiert von Nicole Voit und Petra Schmid. Den krönenden Abschluss der Tanzdarbietungen lieferten die Power-Teenies mit „Hausparty“, perfekt vorbereitet von Regina Schmid und Melanie Frank. Zur Zugabe durften schließlich alle Kinder gemeinsam auf die Bühne. Unter dem Motto „oben, unten, vorne und hinten gute Laune“ wurde noch einmal ausgelassen getanzt und gefeiert. Natürlich durfte auch eine fröhliche Polonaise durch die Halle nicht fehlen. Die Stimmung im Saal noch einmal höher schlagen ließ das beliebte Bobfahrerlied. Bevor es nach Hause ging, konnten sich die Kinder bei DJane Melissa Greber ihre ganz persönlichen Lieblingslieder wünschen – ein Wunschkonzert, das vor allem bei den „großen Kids“ für Begeisterung sorgte. Nicht zuletzt war auch kulinarisch für Groß und Klein bestens gesorgt. „Wir haben die halbe Sportheim-Küche in die Turnhalle gebracht“, scherzte Carina Kaiser vom TSV-Catering-Team. Das vielfältige Angebot ließ keine Wünsche offen und keinen Hunger aufkommen. Ein rundum gelungener Kinderfasching, der wieder einmal zeigte, wie lebendig das Vereinsleben beim TSV ist. Vorstand Thomas Meckl und Turnabteilungsleiterin Manuela Klug zogen ein durchweg positives Fazit und freuten sich über die zahlreichen Besucher und die tollen Masken.
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