Das Kirchengremium um Pfarrer Udo Klösel dankte für das ehrenamtliche Wirken in der Pfarrei. (Bild: Karl Ziegler)

Pfarrfamiliennachmittag in Eslarn mit Rückblick und Ehrungen

Im Pfarrheim „St. Marien“ in Eslarn fand ein öffentlicher, familiärer Pfarrfamiliennachmittag statt. Der unterhaltsame und zugleich informative Nachmittag wurde musikalisch von einem Teil des Kirchenchors, der Schola, mit dem alpenländischen Lied „Da Tag“ eröffnet. Pfarrer Udo Klösel begrüßte die Anwesenden herzlich und dankte für das solidarische Miteinander. Unter den Gästen befanden sich Pfarrvikar Dr. Basil Ngwega, Bürgermeister Thomas Kleber, Gemeindereferent Benedikt Eckert sowie die Pfarrgemeinderatssprecherin Agnes Härtl. Pfarrer Klösel betonte den Wunsch nach einer guten Zusammenarbeit mit allen Gremien und der Gemeinde und dankte für das bereits gezeigte Engagement. Für einen weiteren musikalischen Höhepunkt sorgte ein Duett mit Martina Brenner am Klavier und Magdalena Eckert an der Klarinette. In ihrem Rückblick erinnerte Pfarrgemeinderatssprecherin Agnes Härtl an die letzte Pfarrversammlung im Oktober 2023 und die seither eingetretenen Veränderungen. Besonders hervorgehoben wurden die Verabschiedung von Pfarrer Erwin Bauer nach 22 Jahren sowie die Einführung von Pfarrer Udo Klösel im September 2025 in der neu gegründeten Pfarreiengemeinschaft. Erfreulich sei zudem die Verlängerung des Wirkens von Pfarrvikar Basil sowie die zusätzliche Unterstützung durch Gemeindereferent Benedikt Eckert und Diakon Herbert Sturm. „Dadurch sei es möglich, regelmäßig Gottesdienste auch in Eslarn anzubieten.“ Ein besonderer Dank galt allen ehrenamtlich engagierten kirchlichen Gremien wie Frauenbund, der Kolpingsfamilie, dem Kirchenchor, den liturgischen Diensten sowie den Helferinnen und Helfern im Hintergrund wie Hausmeister, Reinigungskräften und Blumenschmuck-Team. „Ohne dieses Engagement wäre ein lebendiges Pfarreileben nicht möglich – ein herzliches Vergelt’s Gott dafür“, so Härtl. Im Anschluss berichtete Kirchenrechnungsprüfer Karl Schmid aus der Kirchenverwaltung. In sieben Sitzungen seien insgesamt 75 Punkte behandelt worden. Die katholische Kirche finanziere sich hauptsächlich aus der Kirchensteuer, ergänzt durch Vermögenserträge, Staatsleistungen, Spenden und Kollekten. Schmid erläuterte zudem die Einnahmen im Detail: zweckgebundene Spenden in Höhe von 3.875,20 Euro, Kollekten und Opfergelder von 15.108 Euro, Messstipendien von 2.700 Euro sowie Erlöse aus dem Pfarrfest (2.860 Euro) und dem Pfarrfasching (1.100 Euro).
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Anmeldungen zur Ferien-Fußballschule und für Mädchenfußball

Der TSV lädt alle sportbegeisterten Kinder und Jugendlichen herzlich zu seinen vielfältigen Angeboten rund um Bewegung, Gemeinschaft und Spaß ein. Mit 768 Mitgliedern ist er der größte Verein vor Ort und ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens. Besonders stark ist die Jugendarbeit: Wöchentlich werden über 100 Kinder in Turn- und Fußballstunden betreut und gefördert. Weitere Teilnehmer sind jederzeit willkommen. Engagierte Übungsleiter und Betreuer stehen bereit, um noch mehr Kindern sportliche Entwicklung, neue Freundschaften und Gemeinschaft zu ermöglichen. Eine ideale Einstiegsmöglichkeit bietet die Ferien-Fußballschule vom 17. bis 19. August. Sie richtet sich an alle fußballinteressierten Mädchen und Jungen. Start ist am 17. August um 10 Uhr, an den zwei Folgetagen jeweils von 10 bis 16 Uhr. Die Teilnehmer erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Training, Spielformen und viel Bewegung. Jedes Kind erhält eine komplette Trainingsausstattung mit Trikot, Hose, Stutzen, Trinkflasche, Ball und Ballnetz. Die Teilnahme kostet 108 Euro, für Geschwister 98 Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Kinder begrenzt (ab Jahrgang 2020). Anmeldeschluss ist der 1. Juli, die Formulare stehen online bereit. Ein Dank gilt dem Unterstützer „Josef-Reger-Bau“ für die Förderung des Nachwuchssports. Zusätzlich gibt es ein Schnuppertraining für Mädchen ab Jahrgang 2017. Es findet am Fußballplatz statt, Vorkenntnisse sind nicht nötig. Ansprechpartnerinnen sind Kathrin Zinkl (Telefon 0170/78 55 373) und Steffi Kaiser-Lehner (Telefon 0176/21 03 78 47). Die Spielgemeinschaft Eslarn-Pullenried-Schönseer Land freut sich über neue Mitglieder – egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene. Der TSV steht für Sport, Integration und Werte wie Teamgeist, Fairness und Respekt. Jetzt anmelden und Teil der Gemeinschaft werden!
Frauenbundvorsitzende Silke Singer (5.v.r.) überreichte im Beisein von Pfarrer Udo Klösel (li) und der Vorstandschaft an HvO-Leiterin Corinna Völkl (4.v.l.) einen Spendencheck in Höhe von 1000 Euro. (Bild: Silvia Völkl)

Ein starkes Zeichen der Nächstenliebe: 1.000 Euro für die Helfer vor Ort in Eslarn

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) Eslarn hat erneut ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt in der Gemeinde gesetzt. Im Rahmen einer Spendenaktion konnte die Vorstandschaft des örtlichen Frauenbundes 1.000 Euro an die Helfer vor Ort Eslarn übergeben. Die Spendensumme stammt aus den Erlösen des traditionellen Fastenessens sowie dem Verkauf von Palmbüscheln und Palmartikeln am Palmsonntag vor der Kirche. Bereits bei der Eröffnung des Fastenessens kündigte die Vorsitzende Silke Singer vom KDFB im Beisein von Pfarrer Udo Klösel an, dass die Vorstandschaft großen Wert darauf gelegt habe, die Einnahmen im Ort zu belassen und damit direkt lokale ehrenamtliche Arbeit zu unterstützen. Die offizielle Spendenübergabe fand im Rahmen einer Versammlung des Frauenbundes im Pfarrheim „Sankt Marien“ statt. Dabei wurde Corinna Völkl, Leiterin der HvO-Ortsgruppe, ein Spendenscheck überreicht. Die Höhe von 1.000 Euro blieb bis zu diesem Moment ein Geheimnis, sodass die Überraschung und Freude für HvO-Leiterin Corinna Völkl umso größer war. Wie die HvO-Leiterin erklärte, wird die Spende für den Unterhalt des HvO-Standorts in Eslarn sowie für das Einsatzfahrzeug verwendet, das vollständig durch Spenden finanziert wurde. Die Unterstützung kommt genau zum richtigen Zeitpunkt: In den vergangenen Monaten mussten unter anderem ein Motorschaden sowie Defekte an der Sondersignalanlage des Fahrzeugs behoben werden. Im Namen der Helfer vor Ort zeigte sich Völkl nicht nur dankbar für die finanzielle Unterstützung, sondern wertete die Spende als Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit. Jeder kann einmal die Hilfe der HvO benötigen, waren sich alle einig. Gleichzeitig wurde deutlich, was beide Organisationen verbindet: Sowohl der Frauenbund als auch die HvO-Gruppe engagieren sich unentgeltlich für das Wohl der Gemeinschaft – sei es durch soziale Veranstaltungen oder durch schnelle Hilfe in Notfällen.
Bei der Rücküberstellung des „ausgeliehenen” Maibaums erhielten die Brauchtumsdiebe eine Brotzeit zugesagt und die Imker neue Mitglieder. (Bild: Anton Ziegler)

Maibaum-Diebstahl mit Bienenstich im Nachgang

Am ersten Mai passieren bekanntlich die seltsamsten Dinge – aber was sich heuer zwischen den Festburschen und den Imkern abgespielt hat, hätte selbst der Zufall kaum besser inszenieren können. Alles begann mit einer klassischen Nacht-und-Nebel-Aktion: Die Festburschen, geschniegelt mit Stirnlampen und einer gehörigen Portion Abenteuerlust, schlichen sich zum Lehrbienenstand und „befreiten“ kurzerhand den Maibaum der Imker. Mit erstaunlicher Ausdauer – und vermutlich noch erstaunlicherem Orientierungssinn – trugen sie das gute Stück bis nach Eslarn. Dort nahm die Geschichte eine unerwartete Wendung. Am Straßenrand standen zufällig einige Mitglieder des Imkervereins, frisch auf dem Heimweg von der Zoiglstum, noch bestens gelaunt und hilfsbereit. Kaum wurden sie angesprochen, packten sie ohne Zögern mit an – schließlich hilft man ja gerne, wenn’s was zu tragen gibt. Gemeinsam wurde der Maibaum sicher im Hinterhof der Gaststätte Böhmerwald verstaut. Erst als alle wieder zu Atem gekommen waren, dämmerte den freiwilligen Helfern langsam die Wahrheit: „Moment mal… war das nicht unser Maibaum?“ Die Erkenntnis kam – wie so oft – ein kleines bisschen zu spät. Doch anstatt in Ärger auszubrechen, bewiesen die Imker Humor und Verhandlungsgeschick. Bei der feierlichen Rücküberstellung des Maibaums bekamen die Brauchtumsdiebe zwar eine Brotzeit zugesagt, aber einer charmanten Bitte der Imker konnten sechs Festburschen nicht widerstehen. Sie unterschrieben kurzerhand den Mitgliedsantrag des Imkervereins. So endete die Geschichte mit einem beiderseitigen Happy End: Die Festburschen bekamen eine zünftige Brotzeit und eine gute Geschichte für die nächsten Jahre – und die Imker freuten sich über tatkräftigen Nachwuchs und klingelnde Mitgliedsbeiträge.
Die nächtliche und nicht alltägliche Aktion einiger Auserwählten von der FFW wertete Hausbesitzer Jürgen Merold mit Daumen hoch. (Bild: Anja Merold)

Maibrauch der etwas anderen Art: Wenn die Feuerwehr baden geht

Es war jene magische Stunde in der sogenannten Walpurgisnacht, in der selbst die Gartenzwerge anfangen zu zweifeln, ob sie wirklich festbetoniert sind: kurz nach Mitternacht zum 1. Mai. Die Nacht war mild, fast schon verdächtig freundlich – ein laues Lüftchen zog durch den Garten und diese besondere Walpurgis-Stimmung, bei der man nie genau weiß, ob gleich Hexen tanzen oder Jugendliche Unsinn treiben. Ohne Vorwarnung – und vermutlich mit strategischer Präzision geplant – marschierten plötzlich unangesagte Gäste in den Garten der Familie Merold ein. Zielobjekt: das heimische Schwimmbecken. Der Angriffstrupp, keine Geringeren als Aktive der Freiwilligen Feuerwehr Eslarn. Der abgedeckte Pool wurde kurzerhand zur Einsatzstelle erklärt. Ob ein imaginärer Brand gelöscht werden musste oder einfach nur der Durst nach einer spektakulären Maiaktion überwog, bleibt ungeklärt. Fest steht: Die nächtlichen Außentemperaturen machten das Baden zu einem wackeren Einsatz. Nach „ein paar Minuten“ und dem Erscheinen des Hausherrn war der feuchtfröhliche Einsatz schon wieder vorbei. Doch wie es sich für eine ordentliche Maibrauch-Aktion gehört, endete das Ganze nicht mit klappernden Zähnen und nassen Stiefeln. Nein – der Einsatz verlagerte sich anschließend in die Garage der Familie Merold, wo spontan ein Umtrunk stattfand. Vermutlich wurde dort anderweitig gelöscht und umso mehr gelacht. Die eigentliche Pointe dieser Geschichte liegt jedoch drei Jahre zurück. In einer früheren Walpurgisnacht war ein ähnlicher Poolbesuch groß angekündigt – und dann leider nichts geworden. Damals ließ sich Jürgen Merold zu einer folgenschweren Bemerkung hinreißen: „Ihr traut euch doch nicht.“ Ein Satz, der offenbar in den Archiven der Feuerwehr nicht gelöscht, sondern fein säuberlich abgeheftet wurde – unter der Kategorie: Langfristige Einsatzplanung. Drei Jahre später kam die Antwort. Pünktlich – Nass – Unübersehbar. So wurde aus einer leichtsinnigen Bemerkung ein feuchtfröhlicher Maibrauch, der umso mehr in den Erinnerungen aller Beteiligten bleibt. Denn eines ist klar: Wenn die Feuerwehr Eslarn feiert, dann nicht halb – sondern mit Anlauf. Und neuerdings gelegentlich auch im Pool.
Das rührige Küchenteam mit Carina Kaiser, Madeleine Brenner, Stefanie Kaiser-Lehner und Daniela Kleber (v.l.) legten sich mächtig ins Zeug. (Bild: Karl Ziegler)

Bella Bavaria! TSV zaubert italienische Nacht mit Lust auf ein Urlaubsfeeling direkt vor die Haustür

Urlaub, Sonne, Dolce Vita – dafür muss man nicht immer gleich über die Alpen reisen. Auch im eigenen Freistaat lässt sich ein Hauch von Italien genießen. Genau das bewies eindrucksvoll die „Italienische Nacht“ im Sportzentrum des Turn- und Sportvereins (TSV), die sich schnell als echter Geheimtipp entpuppte. Schon beim Betreten des Sportheims lag italienisches Flair in der Luft. Wo sonst bayerische Gemütlichkeit dominiert, verwandelte sich der Raum in eine kleine Piazza. Das rührige Küchenteam vom TSV mit Madeleine Brenner, Stefanie Kaiser-Lehner, Carina Kaiser und Daniela Kleber hatte sich mächtig ins Zeug gelegt: Von knuspriger Pizza aus dem Steinofen über klassische Pasta bis hin zu raffinierten Spezialitäten wie Lachsfilet mit Risotto war für jeden Geschmack etwas dabei. Auch Klassiker wie Spaghetti Carbonara, Tagliatelle Napoli und Rigatoni al Forno durften natürlich nicht fehlen. Ein bunt gemischtes Buffet mit Vorspeisen und verführerischen Desserts rundete das Angebot ab. Am Zapfhahn sorgten zweiter Vorsitzender Stefan Singer und Manuel Meckl ständig für volle Gläser und die Bedienungen Silke Singer und Kathrin Zinkl kümmerten sich beim Bedienen um das Wohl der Gäste. Das Team kräftig unterstützten die TSV-Mädels Teresa Zinkl und Franziska Lehner. Für das perfekte Urlaubsgefühl fehlte eigentlich nur das Meer – wobei der nahegelegene See zumindest ein kleines Stück Sommeridylle beisteuerte. Den Rest erledigten die engagierten Akteurinnen und Akteure des Turn- und Sportvereins, die mit viel Herzblut und Leidenschaft eine Atmosphäre schufen, die kulinarisch an laue Abende in Italien erinnerte. So wurde die Italienische Nacht nicht nur zu einem kulinarischen Highlight, sondern auch zu einem stimmungsvollen Treffpunkt für alle, die sich ein Stück Süden nach Hause holen wollten. Viele Besucher zogen übereinstimmend das Fazit: Dolce Vita gibt’s nicht nur am Mittelmeer – sondern auch direkt vor der eigenen Haustür.
Zahlreiche HelferInnen der drei Ortsvereine CSU, SPD und FW unterstützten mit dem Bauhof beim Maibaumaufstellen. (Bild: Karl Ziegler)

Die Maibaumtradition verbindet Ortsvereine und Bevölkerung

Ein fester Bestandteil ist das Aufstellen des Maibaums, der als Symbol für Frühling, Fruchtbarkeit und Lebenskraft gilt. Auch in Eslarn wurde dieser Brauch seit Jahrzehnten eindrucksvoll gepflegt. Erstmals vereinten sich die drei Ortsvereine der CSU, SPD, FW mit dem Bauhof zu einem tatkräftigen Arbeitstrupp. Die Initiative für ein gemeinschaftliches Aufstellen ging von Marktrat Christian Schmucker aus. Die Organisation im Vorfeld übernahmen die Markträtinnen Laura Roth und Eva-Maria Procher. Die Organisation des Baumfällens und -transportes organisierten die Markträte Bernd Reil und Albert Gollwitzer. Die Mitglieder packten beim Baumfällen, Schmücken, Aufstellen und bei der Maifeier mit an. Bereits um 6 Uhr machte sich eine auserwählte Gemeinschaft in den Wald auf den Weg, um eine rund 20 Meter hohe Fichte zu fällen. Den Transport vom Wald zum Tillyplatz in Eslarn stellte Florian Wazl mit dem Langholzanhänger von Bauhofmitarbeiter Manuel Demleitner sicher. Durch die morgendliche Aktion am 1. Mai konnte auch ein möglicher Maibaumdiebstahl ausgeschlossen werden. Für den passenden Baumschmuck sorgte Gemeinde-Floristin Daniela Hölzl mit zwei gebundenen Kränzen und blau-weißen Bändern. Auch der Bauhof und einige Markträte leisteten mit maschinellem und körperlichem Einsatz wertvolle Hilfe. Nach dem erfolgreichen Aufstellen wurde gemeinsam gefeiert. Die Ortsvereine bewirteten zahlreiche Gäste mit Weißwürsten, Brezen und Bratwürsten sowie alkoholischen und alkoholfreien Getränken. „So viele Besucher waren bei einem Maifest noch nicht da.“ Für Thomas Kleber war es am 1. Mai seine erste Amtshandlung als neu gewählter Bürgermeister. Der Unternehmer packte tatkräftig mit an und unterstützte beim Aufstellen wie Bauhofmitarbeiter Manuel Demleitner mit einem Teleskopradlader. Moderne Technik und vereinte Kräfte machten es möglich, dass der Maibaum im Beisein vieler Zuschauer zügig aufgestellt war. Der Einsatz aller Beteiligten und das harmonische Miteinander verdienen laut Bürgermeister Kleber große Anerkennung und machen den besonderen Gemeinschaftsgeist sichtbar. Das Maibaumaufstellen zeigte einmal mehr: Tradition und Geselligkeit verbinden. Dieses überparteiliche Miteinander ist laut Bürgermeister Thomas Kleber ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt in der Gemeinde. Nicht zuletzt sorgte die FFW mit verkehrslenkenden Maßnahmen für die Sicherheit beim Aufstellen.
Vorsitzender Josef Kleber (re) und Stellvertreter Matthias Riedl (li) dankten Mitgliedern für die Treue und sportlichen Leistungen. (Bild: Karl Ziegler )

Spickerverein „Germanenpfeil“ weiter auf Erfolgskurs – Starke Gemeinschaft und sportliche Spitzenleistungen im Fokus

Zur Jahreshauptversammlung des Spickervereins „Germanenpfeil“ begrüßte Vorsitzender Josef Kleber im Vereinsheim „Schellenbach“ zahlreiche Mitglieder, darunter auch Ehrenmitglieder. In einer Gedenkminute wurde der verstorbenen Vereinsmitglieder gedacht, insbesondere an Eike Beutel, Ilona Goldberg, Albert Bauriedl und Sibylle Rauch. In seinem Tätigkeitsbericht blickten Vorsitzender Josef Kleber und Schriftführer Gerhard Riedl auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurück. Sportlich konnte die erste Mannschaft in der Spickerrunde 2024/2025 einen starken zweiten Platz belegen. Auch das Vereinsleben kam mit einer Vatertagswanderung mit Verpflegungsstation am „Milchbankerl“ bei Anton Riedl und dem Ziel beim Zoiglwirt Zäpferten nicht zu kurz. Ebenso standen das Sommernachtsfest, das Gartenfest der Nachbarvereine sowie die aktive Teilnahme am Heimatfest mit Sternenmarsch, Festzug und eigenem Festwagen im Mittelpunkt des Rückblicks. In der laufenden Spickerrunde 2025/2026 knüpft der Verein an die Erfolge an: Die erste Mannschaft belegt erneut mit 16:8 Punkten den zweiten Platz, die zweite Mannschaft rangiert mit 4:20 Punkten auf Platz vier. Wiederum überzeugte Matthias Riedl als bester Einzelwerfer mit 1636 Ringen und war damit der erfolgreichste Teilnehmer im gesamten Altlandkreis. Ein weiterer Höhepunkt war die Ausflugsfahrt zum Weihnachtsmarkt in Pullman City. Auch die Weihnachtsfeier mit 44 Erwachsenen und zehn Kindern fand großen Zuspruch. Beim Franz-Berger-Pokal setzte sich erneut Matthias Riedl mit 1662 Ringen vor Martin Forster (1460) durch, während Patrick und Dominik Riedl die Plätze drei und vier belegten. Kleber dankte der gesamten Vorstandschaft für die engagierte Unterstützung. Schriftführer Gerhard Riedl berichtete von zwei Neuaufnahmen, fünf Vorstandssitzungen sowie der Teilnahme an mehreren Veranstaltungen. Den detaillierten Kassenbericht der Kassiere Rosi und Josef Frischmann bestätigten die Kassenprüfer Martin Forster und Manfred Wild. Für ihre Vereinstreue wurden sechs Mitglieder geehrt: für 10 Jahre erhielten Gabi Ebnet-Krollikowski und Alfred Krollikowski ein Weizenglas mit Vereinssymbol, Emily Riedl 10 Euro, für 20 Jahre Helga Novak eine Kaffeetasse mit Logo und für 25 Jahre Michaela Zierer einen Geschenkkorb. Als besonders leidenschaftlicher Spickerer wurde Martin Forster ausgezeichnet, der seit 36 Jahren mit außergewöhnlichen Leistungen überzeugt und im Training wiederholt das Bestergebnis von 25 Ringen erreichte. Die diesjährige Vereinsfahrt führt am 26. September nach Plzeň in den Zoo und Botanischen Garten. Anmeldungen sind bis 14. Mai für Mitglieder und ab 15. Mai für Nichtmitglieder möglich. Zudem findet am 14. Mai die Vatertagswanderung nach Bruckhof statt. Die Weihnachtsfeier ist für den 5. Dezember im Gasthof „Goldener Löwe“ in Moosbach geplant. Anfang Dezember wird es wieder Geräuchertes von der Familie Riedl geben. Mit dem traditionellen dreifachen Spickerruf „Germanen – Pfeil“ endete die harmonisch verlaufene Versammlung.
Ein Dank für die langjährige Treue kam von Pfarrvikar Basil Bazir, Pfarrer Udo Klösel, zweiten Bürgermeister Thomas Kleber, Vorsitzender Silke Singer (v.l.) und von Diözesanvorsitzender Martha Bauer (re).  (Bild: Karl Ziegler)

Glaube, Gemeinschaft und Initiativen prägten das Vereinsjahr des Frauenbundes

Die Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbundes fand im Pfarrheim „St. Marien“ statt und wurde von der Vorsitzenden Silke Singer eröffnet. Sie begrüßte besonders Pfarrer Udo Klösel, die Diözesanvorsitzende Martha Bauer sowie den 2. Bürgermeister Thomas Kleber. Zu Beginn wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht, besonders an die verstorbene Schatzmeisterin Ingrid Höllerl. Im Anschluss gab Schriftführerin Barbara Pöllmann einen umfassenden Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr, das von Neuerungen und Reformen geprägt war. Der Frauenbund beteiligte sich unter anderem an der Bewirtung beim Pfarrfasching sowie am Faschingsfrühstück „Naschn Pfinsta“. Traditionell wurde im März der Weltgebetstag gefeiert und am Palmsonntag fanden die selbstgebastelten Ostersachen großen Anklang. Ein wichtiger Einschnitt war die Neuwahl der Vorstandschaft am 4. April: Silke Singer wurde zur neuen Vorsitzenden gewählt, Gunda Hölzl übernahm das Amt der Stellvertreterin. Ein besonderer Dank galt der bisherigen Vorsitzenden Beate Roth. Zu den weiteren Aktivitäten zählten die Organisation einer Maiandacht an der „Dainskapelle“ sowie eine Wallfahrt zum Eichelberg bei Hemau. Der kunstvoll gestaltete Blumenteppich an Fronleichnam war erneut ein besonderer Blickfang. Auch beim Pfarrfest und beim Barthlmarkt im Rahmen des Heimatfestes engagierte sich der Frauenbund mit Kaffee- und Kuchenverkauf. Großen Zuspruch fand die Vorführung der Marke LUMARA mit ihren Backwaren. Zum Patrozinium der Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ wurden Kräuterbüschl angeboten. Ein weiterer Höhepunkt war der Gründungsgottesdienst der Pfarreiengemeinschaft an der Kapelle in Ragenwies sowie der Festgottesdienst zur Installierung von Pfarrer Udo Klösel am 26. Oktober. Sehr gut angenommen wurde auch das Buffet unter dem Motto „Kulinarische Reisen“. Es folgten ein Oktoberrosenkranz sowie kreative Bastelabende für Adventsdekorationen unter der Anleitung von Carmen Floß. Mit der Adventfeier im Gasthof Böhmerwald und dem Frauentragen im Dezember fand das Vereinsjahr einen stimmungsvollen Abschluss. Den Kassenbericht trug die Vorsitzende Silke Singer vor und die Kasse prüften Silvia Völkl und Petra Forster. Die Entlastung der Vorstandschaft erfolgte einstimmig. Bei den Neuwahlen wurde Michaela Maier zur neuen Schatzmeisterin gewählt. Ein weiterer wichtiger Programmpunkt waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Auf außergewöhnliche 50 Jahre blicken Agnes Bauriedl, Maria Bauriedl, auf 40 Jahre Gerda Prem, 30 Jahre Brigitte Biermeier, Rosmarie Frischmann, Gerlinde Hanauer, 20 Jahre Bettina Reindl, Barbara Winter und auf 10 Jahre Anja Biller, Daniela Forster, Elisabeth Gräber, Heidi Hammer, Isabelle Kleber, Johanna Kölbl, Diana Maier, Michaela Maier, Katrin Stahl zurück.
Die Tanzlehrer Sven und Yvonne Müller legten besonderen Wert auf individuelle Anleitung. (Bild: Jürgen Schmidt)

Partytime am „Kuchsaal“ – Tanzabend und Tanzkurs sorgen für Begeisterung

Unter dem Motto „Bewegen mit Tanzen“ verwandelte sich der Kuchsaal kürzlich in einen Ort voller Lebensfreude, Musik und Bewegung. Zahlreiche tanzbegeisterte Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung und genossen einen beschwingten Abend, der Erinnerungen an frühere Tanzveranstaltungen weckte. Dazu gab’s passende Stimmung mit Discofox-Hits aus den 70er-Jahren, Klassikern der 80er und bekannte Rocktitel. Die Tanzfläche blieb dabei kaum leer. Ein besonderes Highlight war die Rückkehr einer liebgewonnenen Tradition: das Tanzen unter der glitzernden Kristallkugel, die dem Abend ein nostalgisches und zugleich festliches Flair verlieh. Auch für das leibliche Wohl war durch das Team von Gastwirt Jürgen Schmidt bestens gesorgt, sodass einem rundum gelungenen Abend nichts im Wege stand. Großen Anklang fand auch der im April erstmals angebotene Tanzkurs. Organisiert wurde die Veranstaltung von Quartiersmanagerin Petra Brenner vom Markt Eslarn gemeinsam mit Gastwirt Jürgen Schmidt. Der Kuchsaal bot hierfür den idealen Rahmen und wurde einmal mehr zum Treffpunkt für Tanzfreunde aus der Region. Mit elf teilnehmenden Paaren war dieser vollständig ausgebucht – die Nachfrage war sogar so groß, dass eine Warteliste geführt werden musste. Die Teilnehmerzahl wurde laut Brenner bewusst begrenzt, um eine intensive Betreuung durch die mobile Tanzschule „Tanzhexle“ aus Windischeschenbach zu gewährleisten. Die Tanzlehrer Sven und Yvonne Müller legten dabei besonderen Wert auf individuelle Anleitung und persönliche Förderung jedes einzelnen Paares. Der Auftaktkurs überzeugte auf ganzer Linie: sportlich, unterhaltsam und lehrreich zugleich. Die Teilnehmer erlernten die Grundschritte sowie erste Figuren im Discofox und zeigten sich begeistert von der Kombination aus Bewegung, Musik und Gemeinschaft. Die stimmungsvolle Beleuchtung im Saal trug zusätzlich zur besonderen Atmosphäre bei. Aufgrund des großen Erfolgs geht der Tanzkurs nun in die zweite Runde. Im Mai haben Interessierte erneut die Gelegenheit, ihre Kenntnisse zu vertiefen oder ganz neu einzusteigen. Ob Anfänger oder Wiedereinsteiger – alle sind willkommen, gemeinsam zu tanzen, zu lachen und die Freude an der Bewegung zu entdecken. Denn eines ist sicher: Tanzen verbindet – und macht einfach glücklich. Die Plätze werden nach der Anmeldung verteilt, deshalb ist eine sofortige Anmeldung bis 30.04.2026 unter der Telefonnummer 09653/92070 erforderlich. Termine der zweiten Runde: 5.5.2026 und 12.5.2026 jeweils von 19.00–20.30 Uhr am Kuchsaal in Eslarn, Preis: 22,50 Euro pro Person und Kurseinheit (90 Minuten).


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Die neuen Übungsleiterinnen Christiane Salomon (li) und Nicole Voit (3. Reihe re) freuen sich mit denn zahlreichen Kindern auf jede Turnstunde. (Bild: Karl Ziegler)

TSV setzt auf Nachwuchsarbeit und begrüßt zwei neue qualifizierte Übungsleiterinnen

Mit Christiane Salomon und Nicole Voit haben zwei engagierte Vereinsmitglieder im April 2026 die Übungsleiter-C-Lizenz im Breitensport erfolgreich erworben. Beide sind seit Jahren im TSV aktiv und setzen auf praxisnahe Ausbildung mit Kindern. Die 35-jährige Christiane Salomon betreute zunächst die „Kleinen Racker“ und übernahm später Verantwortung bei den „Großen Rackern“. „Sport und Bewegung sind für Kinder enorm wichtig.“ In ihrer Prüfung setzte sie auf spielerische Übungen zur Verbesserung der Schnelligkeit. Dagegen arbeitet die 42-jährige Nicole Voit bereits seit fünf Jahren mit Kindern im Vorschul- und Grundschulalter. Ihr Antrieb liegt vor allem in der Entwicklung der Kinder: „Es macht Spaß zu sehen, wie sie Fortschritte machen und Freude an Bewegung entwickeln.“ Ihr Schwerpunkt lag bei der Prüfung auf Kondition und Koordination mit dem Gymnastikball. Die Ausbildung umfasste rund 120 Lerneinheiten in Theorie und Praxis. Inhalte waren unter anderem Trainingslehre, Methodik und Didaktik sowie zahlreiche Sportarten – von Leichtathletik und Turnen bis hin zu Ballsportarten und Koordinationstraining. Der TSV ist der größte Verein im Ort und betreut eine Vielzahl an Kindern und Jugendlichen. Die sieben Fußballgruppen mit 101 Mädels und Jungs betreuen 13 Trainerinnen und Trainer. Auch im Turnen ist die Nachfrage ungebrochen hoch, sodass 114 Kinder regelmäßig von neun Gruppenleiterinnen betreut werden. Mit der Lizenz übernehmen die neuen Übungsleiterinnen nicht nur sportliche Aufgaben, sondern auch Verantwortung. Wer aus dem Verein kommt, kennt laut der Vereinsführung um Vorsitzenden Daniel Bäumler die Strukturen und die Kinder – das ist ein großer Vorteil. Denn die Grundlage für ein funktionierendes Vereinsleben bleibt der Einsatz von Menschen, die ihre Begeisterung für den Sport an die nächste Generation weitergeben. Die Eltern sehen, wie die Kinder aufblühen und die Mitglieder stehen zurecht mit Stolz hinter ihrem TSV und seinen Übungsleitern. Mit Christiane Salomon und Nicole Voit hat der Verein weitere zwei engagierte Frauen aus den eigenen Reihen, die ihre Übungsleiterprüfung erfolgreich bestanden haben. Ein Dank geht daher vor allem an alle Übungsleiter und Betreuer, die Eltern und engagierten Kinder und Jugendlichen.
Der Stammtisch der Kartler verlegte seine Aktivitäten am Radlersonntag zum Kommunbrauhaus. (Bild: Karl Ziegler)

Eslarn feiert mit begeisterten Gästen einen gelungenen Start in die Radlsaison

Der traditionelle Radlersonntag am 26. April 2026 stand in Eslarn ganz im Zeichen des gemeinsamen Radfahrens und war ein gelungener Auftakt in die neue Saison. Als zentraler Ausgangspunkt am Bockl-Radweg sowie am Bayerisch-Böhmischen Freundschaftsweg zog die Marktgemeinde begeisterte Besucherinnen und Besucher an, die das vielfältige Angebot in der Gemeinschaft gerne nutzten. Nach einem eher ruhigen Vormittag füllte sich das Gelände am Kommunbrauhaus. Bei herrlichem Frühlingswetter fühlten sich die Gäste im Freien und bei Bedarf auch in der Festhalle wohl. Großen Anklang fand zudem das Biererlebnis-Museum, das interessante Einblicke in die regionale Braukunst bot. Für das leibliche Wohl der Radlerinnen und Radler, Familien sowie Ausflügler zeigten sich vor allem die örtlichen Organisationen verantwortlich. Die Freiwillige Feuerwehr um Vorsitzenden Jürgen Bösl versorgte die Gäste mit herzhaftem Weißwurstfrühschoppen und Grillspezialitäten und reichte dazu vielfältige Getränke. Dagegen bot der Elternbeirat des Kindergartens mit Vorsitzender Manuela Bösl eine vielfältige Kuchenauswahl – auch zum Mitnehmen – und reichte dazu Kaffee. Das ehrenamtliche Engagement trug maßgeblich zur familiären und einladenden Atmosphäre bei. Ein besonderer Treffpunkt war das Kommunbrauhaus auch für gesellige Runden. So verlagerte ein Kartenstammtisch kurzerhand sein Treffen ins Freie und bereicherte das bunte Treiben zusätzlich. Auch organisierte Gruppen nutzten den Tag aktiv – unter anderem wurden Radlergruppen per Omnibus nach Eslarn gebracht, um von dort aus nach einer Brotzeit die Heimfahrt mit dem Fahrrad anzutreten. Als wichtiger Knotenpunkt war Eslarn zudem optimal an den kostenlosen Radlerbus angebunden, der eine flexible An- und Abreise ermöglichte und von vielen Gästen gerne genutzt wurde. Ergänzt wurde das Angebot vor Ort durch praktische Einrichtungen wie eine E-Bike-Ladestation und eine WC-Anlage. Der Radlersonntag in Eslarn zeigte einmal mehr, wie lebendig Gemeinschaft sein kann. Ein herzlicher Dank gilt allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, den Vereinen, Organisatoren und Unterstützern, die mit großem Einsatz für einen reibungslosen Ablauf und die hervorragende Versorgung der Gäste gesorgt haben. Ohne dieses Engagement wäre ein solcher Tag nicht möglich. So bleibt der Radlersonntag in Eslarn als rundum gelungene Veranstaltung in Erinnerung – geprägt von Geselligkeit, regionaler Verbundenheit und der Freude am Radfahren.
Die beiden Prüfungsgruppen mit den Prüfern und den Beobachtern der FFW. (Bild: Karl Ziegler)

Fit für den Feuerwehreinsatz

Neben der Brandbekämpfung hat die Technische Hilfeleistung (THL) bei der Freiwilligen Feuerwehr Eslarn einen hohen Stellenwert. Gerade bei schweren Verkehrsunfällen ist der Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte wie Schere, Spreizer und Rettungszylinder unerlässlich. Im Rahmen einer Leistungsprüfung stellten zwei Gruppen ihr Können unter Beweis. Dabei zeigte sich, wie wichtig es ist, alle Geräte sicher zu beherrschen und deren Einsatzabläufe routiniert umzusetzen. Die Feuerwehrfrauen und -männer überzeugten durch präzises und koordiniertes Arbeiten. Entscheidend ist nicht nur die Zeit, sondern laut Kreisbrandrat Marco Saller vor allem eine saubere, fehlerfreie Ausführung. Beide Gruppen meisterten die gestellten Aufgaben erfolgreich. Schiedsrichter KBR Marco Saller, unterstützt von Kreisbrandinspektor Martin Weig, Kreisbrandmeister Thomas Kleber und Kreisjugendwart Dominik Zintl, bescheinigte den Teilnehmern ein hohes Ausbildungsniveau. Auch Kommandant Georg Rauch, sein Stellvertreter Markus Lehner sowie Vorsitzender Jürgen Bösl und zweiter Bürgermeister Thomas Kleber verfolgten die Prüfung. Die Stufe 1 (Bronze) erhielten Johannes Schaller, Michaela Maier, Franziska Ruhland und Leonie Dierl, Stufe 2 Wolfgang Voit, Stufe 3 Maria Wazl und Felix Wild, Stufe 4 Florian Wazl, Janine Krämer und Ulli Bauer und Stufe 6 (Gold-Rot) Sebastian Wild, Manuel Demleitner und Christoph Demleitner. Das Leistungsabzeichen „BFV1-Ü40“ des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberpfalz richtet sich an erfahrene Feuerwehrangehörige über 40 Jahre, die bereits die Stufe Gold-Rot erfolgreich absolvierten. Das Abzeichen erhielten Manuela und Jürgen Bösl. Bürgermeister Kleber zeigte großen Respekt für das ehrenamtliche Engagement und betonte die Bedeutung der Feuerwehr für die Gemeinde. KBI Weig lobte die fehlerfreien Übungen und die gute Zusammenarbeit innerhalb der Mannschaft. Kommandant Rauch unterstrich die Wichtigkeit kontinuierlicher Ausbildung und zeigte sich erfreut über die starke Beteiligung. Die Prüfung habe erneut bewiesen, dass die Wehr bestens vorbereitet ist. Zum Abschluss wurden die Abzeichen überreicht. Allen Beteiligten galt ein herzlicher Dank und Anerkennung für ihren Einsatz sowie Glückwünsche zu den bestandenen Prüfungen.
Bei der Ramadama-Aktion in Eslarn beteiligten sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene. (Bild: Maria Wazl)

Großer Frühjahrsputz in der Natur

Die „Rama-Dama“-Aktion ist in Eslarn längst zu einem festen Bestandteil des Gemeindelebens geworden. Auch in diesem Frühjahr folgten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger dem Aufruf der Marktgemeinde, um unter dem Motto „Rama-Dama – Räumen tun wir“ gemeinsam die Natur von achtlos entsorgtem Müll zu befreien. Dabei wurde erneut deutlich, wie wichtig gemeinschaftliches Engagement für den Umwelt- und Naturschutz ist. Insgesamt beteiligten sich 39 freiwillige Helferinnen und Helfer, darunter 21 Erwachsene sowie 18 Jugendliche und Kinder. Mit dabei waren auch zweiter Bürgermeister Thomas Kleber, Marktrat Georg Zierer und die künftige Markträtin Eva-Maria Procher, sowie Mitglieder des Fischereivereins, des Oberpfälzer Waldvereins und Vertreter von SPD und CSU. Besonders erfreulich war die starke Beteiligung der jungen Generation. Die Jugendabteilung des TSV stellte mit Jugendleiter Benny und Julian die größte Gruppe. Die Organisation lag in den Händen der Marktgemeinde in Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen und der Verwaltung. Die Durchführung koordinierte Marktrat Georg Zierer. Bereits um 8 Uhr starteten die Helferinnen und Helfer vom Bauhof aus in verschiedene Sammelgebiete im Gemeindegebiet, im Umland sowie entlang der Radwege. Bis zur Rückkehr gegen 11:30 Uhr kam eine beachtliche Menge Müll zusammen. Die Funde reichten von Verpackungen, Flaschen und Dosen über Plastikabfälle bis hin zu Reifen und Dachpappe. Diese Vielfalt macht deutlich, wie notwendig solche Aktionen sind, um Natur und Landschaft zu schützen und das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Abfällen zu stärken. Im Anschluss lud die Gemeinde zu einer gemeinsamen Brotzeit im Bauhof ein, die von Bauhofvorarbeiter Johannes Meckl vorbereitet wurde. Diese kleine Stärkung war zugleich ein Zeichen der Anerkennung für den tatkräftigen Einsatz aller Beteiligten. In einer kurzen Abschlussrunde würdigte zweiter Bürgermeister Thomas Kleber die hohe Beteiligung und den reibungslosen Ablauf. Er betonte, dass die Aktion nicht nur dem Umweltschutz dient, sondern auch den Zusammenhalt in der Gemeinde stärkt. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass es selbstverständlich sein sollte, Müll ordnungsgemäß zu entsorgen. Positiv hob er hervor, dass im Vergleich zu den Vorjahren insgesamt weniger Abfall gesammelt wurde. Mit einem herzlichen Dank richtete sich Kleber an alle Helferinnen und Helfer, die engagierten Jugendlichen, die Organisatoren der Gemeinde sowie alle Unterstützerinnen und Unterstützer. Die Rama-Dama-Aktion zeigt eindrucksvoll, wie wichtig gemeinsames Handeln für eine saubere und lebenswerte Heimat ist – heute und für kommende Generationen.
Seit Jahren bieten Organisationen und Vereine am Radlsonntag nicht nur den Radfahrern einen angenehmen Aufenthalt.  (Bild: Karl Ziegler)

Radlersonntag im Oberpfälzer Wald
von Karl Ziegler

Am 26. April 2026 lädt der beliebte Radlersonntag erneut zu einer genussvollen Entdeckungstour durch die nördliche Oberpfalz ein. Die Landkreise Tirschenreuth, Neustadt an der Waldnaab und Schwandorf sowie die Stadt Weiden i.d.OPf. bieten gemeinsam mit zahlreichen Partnern ein abwechslungsreiches Programm für alle Radbegeisterten. Ob sportlich ambitioniert oder gemütlich unterwegs – die Veranstaltung richtet sich an Groß und Klein. Entlang der Strecken im Naturparkland Oberpfälzer Wald, im Stiftland sowie auf dem Bayerisch-Böhmischen Freundschaftsweg erwarten die Teilnehmer vielfältige Stationen mit kulinarischen Angeboten, Aktionen und Informationen. Organisiert werden diese unter anderem von Kommunen, Vereinen und Initiativen wie der ILE Brückenland Bayern-Böhmen. Ein besonderes Angebot ist der Radlerbus, der verschiedene Orte miteinander verbindet und flexible Touren ermöglicht. Haltestellen befinden sich unter anderem in Nabburg, Wölsendorf, Oberviechtach, Schönsee, Stadlern und Eslarn. In Eslarn beginnt der Tag ab 9.30 Uhr mit einem Frühschoppen am Kommunbrauhaus. Neben Weißwurstfrühstück, Zoigl vom Fass sowie Kaffee und Kuchen sorgt ein musikalisches Rahmenprogramm für beste Unterhaltung. Auch bei schlechter Witterung ist mit einer beheizten Festhalle für Komfort gesorgt. Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Dazu befindet sich vor Ort eine WC-Anlage & E-Bike-Ladestation. Einen Einblick in die Braukunst gewährt das Museum Biererlebnis im Kommunbrauhaus. Für Speisen und Getränke sorgen die Freiwillige Feuerwehr und der Kindergarten. Auch die örtliche Gastronomie abseits des Weges freut sich auf Ihren Besuch. Eine Haltestelle des Radlerbusses befindet sich am Kommunbrauhaus. „Wir, die ILE Brückenland Bayern-Böhmen und unsere Partner die ILE Naturparkland Oberpfälzer Wald und die IKOM Stiftland sowie alle beteiligten Akteure und Vereine freuen sich an den Stationen auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher – ob jung oder alt, ob mit oder ohne Radl.“
Beste Unterhaltung versprechen die Musiker von Bockl-Blech am Tag des Bieres. (Bild: Karl Ziegler)

„Tag des Bieres“ in Eslarn verspricht gute Stimmung

Am Donnerstag, 23. April 2026, von 16 bis 22 Uhr ist die Bevölkerung und Gäste aus nah und fern zum Tag des Bieres, auch bei schlechtem Wetter, in die beheizte Festhalle in der Brennerstraße 28 nach Eslarn eingeladen. Auf die Gäste wartet süffiges Rebhuhn-Zoiglbier, Schmankerl und stimmungsvolle Livemusik von „Bockl-Blech“. Den Ausschank übernehmen die Festburschen um Franz Singer und Josef Illing und die Bewirtung liegt in den bewährten Händen des Fischereivereins. Die Beliebtheit des naturtrüben Gerstensafts ist im Jahrhundertspruch „Jeder Tag ohne Bier ist ein Risiko“ eingemeißelt am gemeindeeigenen Kommunbrauhaus in Eslarn allgegenwärtig. Am „Tag des Bieres“ heißt es in der beheizten Festhalle wiederholt: Freunde treffen, um gemeinsam Zoiglbier und Unterhaltung zu genießen. Seit 1994 feiern die Bierbrauer das am 23. April 1516 erlassene Bayerische Reinheitsgebot und so lädt auch die Marktgemeinde interessierte Gäste aus nah und fern zum „Tag des Bieres“ ins Biererlebnis-Kommunbrauhaus ein. Das erstmals zur Einweihung des „Biererlebnisses“ am 9. Mai 2015 veranstaltete Bierfest hat sich zu einer beliebten Tradition entwickelt. Im geöffneten Kommunbrauhaus-Museum „Biererlebnis“ können die Gäste die Eslarner Brautradition in Worten, Bildern & Ton erleben. Nach dem Motto „Schauen, staunen, riechen, schmecken, fühlen“ kann jeder die Geheimnisse um Kommunbier & Zoigl mit allen Sinnen entdecken.
Der 1. Vorstand Timo Brenner (v.l.) gratulierte der besten Dame Renate Wiendl, dem Trostpreisempfänger Michael Grundl, dem Zweitplatzierten Daniel Schuster, Erstplatzierten Fredi Münch, dem Dritten und Marktmeister Franz Singer und Stefan Bock für den Hauptgewinn aus der Tombola. Den Gratulationen schloss sich Kassier und Mitorganisator Marco Stöckl (re) an.  (Bild: Matthias Zankl)

Eslarn wird zum Schafkopf-Zentrum Bayerns

Die Marktgemeinde stand ganz im Zeichen des bayerischen Traditionskartenspiels. Der Preisschafkopf des Bayern Fanclubs Eslarn 1981 e.V. lockte mit attraktiven Geld- und Sachpreisen zahlreiche Kartenfreunde aus ganz Bayern in die nördliche Oberpfalz. Rund 300 Frauen und Männer – darunter Spieler, Helfer und Zuschauer – füllten die große Halle am Tannenhof von Thomas Bösl bis auf den letzten Platz. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von rund 3.200 Euro sowie weitere 500 Euro bei der Tombola ausgespielt. Ergänzt wurde das Angebot durch zahlreiche Sachpreise, die aus Teilnehmergebühren sowie durch großzügige Spenden finanziert wurden. Gespielt wurde nach den klassischen Regeln mit kurzem Blatt, Solo und Wenz sowie einer Wertung nach Pluspunkten – ein Modus, der taktisch anspruchsvolle und spannende Partien bis in die Nacht garantierte. Kartenspieler aus der Region und weit darüber hinaus nutzten die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen und auf einen der begehrten Preise zu hoffen. Nach mehreren Spielrunden und einer Neuauslosung zur Halbzeit kristallisierten sich schließlich die besten Spieler heraus. Den ersten Platz und damit 1.000 Euro sicherte sich Fredi Münch aus Kulmbach mit starken 157 Punkten. Knapp dahinter folgte Daniel Schuster aus Auerbach mit 154 Punkten, der sich über 700 Euro freuen durfte. Den dritten Platz belegte als bester Eslarner Franz Singer mit 142 Punkten. Das Ehrenmitglied des Bayernfanclubs wurde damit gleichzeitig Eslarner Marktmeister und durfte den Wanderpokal entgegennehmen. Als beste weibliche Kartenspielerin setzte sich wie im Vorjahr erneut Renate Wiendl aus Bruck durch. Mit 117 Punkten wurde sie beste Frau des Turniers und erhielt einen Blumenstrauß. Der Trostpreis ging an Michael Grundl aus Marktredwitz, der sich mit 45 Punkten immerhin noch über einen Kasten Bier freuen durfte. Auch bei der Tombola gab es für viele Teilnehmer zusätzliche Gewinnchancen. Den ersten Preis von 250 Euro sicherte sich Stefan Bock. Für einen reibungslosen Ablauf sorgte das erfahrene Organisationsteam um Marco Stöckl, Markus Ach und Andreas Gollwitzer. Unterstützt wurden sie von rund 30 engagierten Helfern des Fanclubs, die in ihren roten Bayern-Shirts unter anderem als Einweiser, im Service, beim Ausschank und Losverkauf im Einsatz waren. Neben dem sportlichen Ehrgeiz kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz: Für das leibliche Wohl war mit Speisen, Getränken und Brotzeiten bestens gesorgt. Die hervorragende Organisation und die ausgelassene Stimmung trugen wesentlich zum Erfolg der Veranstaltung bei. Vorsitzender Timo Brenner zeigte sich am Ende äußerst zufrieden: „Mit 256 Teilnehmern sind wir voll und ganz zufrieden.“ Sein Dank galt insbesondere Thomas Bösl für die Bereitstellung der Halle sowie allen Sponsoren, Firmen und Spendern für ihre Unterstützung. Ein besonderer Dank ging an alle Kartenfreunde. Gemeinsam mit seinem Team blickt der Fanclub bereits auf eine rundum gelungene Veranstaltung zurück.
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