Die Böllerschützen mit dem Vorsitzenden Daniel Biermeier (hinten 2.v.r.) und dem tafelträger Christoph Kulzer der Schützengesellschaft Hubertus.  (Bild: Markus Brenner)

Eslarner Böllerschützen beim 33. Bayerischen Böllerschützentreffen in Aschelsried

Neun Böllerschützen der Schützengesellschaft Hubertus Eslarn machten sich mit 15 Begleitern mit dem Bus auf den Weg zum 33. Bayerischen Böllerschützentreffen nach Aschelsried der Gemeinde Karlskron. Mehr als 1.100 Hand- und Schaftböllerschützen aus ganz Bayern mit rund 50 Kanonen und Standböllern sorgten für ein eindrucksvolles Bild und machten das traditionelle Großereignis mit den historischen Salutschüssen zum größten Treffen dieser Art in Bayern. Ausrichter waren die „Lustigen Brüder“ Adelshausen gemeinsam mit den Böllerschützen und der Freiwilligen Feuerwehr Adelshausen. Gleich drei Jubiläen wurden an diesem Wochenende gefeiert: das 76-jährige Bestehen des Schützenvereins, das 25-jährige Bestehen der Böllerschützen sowie das 150-jährige Gründungsjubiläum der Feuerwehr. Entsprechend groß war die Resonanz mit rund 180 vertretenen Schützenvereinen aus ganz Bayern. Für die Eslarner begann der Tag im Festzelt mit einem gemeinsamen Mittagessen, bevor die aktiven Schützen zum Schießfeld marschierten und sechs verschiedene Schussfolgen abfeuerten. Besonders erfreulich war für die Eslarner das Wiedersehen mit vielen Vereinen und Kameraden, die erst im vergangenen Jahr beim 32. Bayerischen Böllerschützentreffen in Eslarn zu Gast gewesen waren. Dieses hatte am 10. August 2025 im Rahmen des 25. Heimatfestes der Marktgemeinde Eslarn unter dem Motto „Feiern aus Tradition“ sowie anlässlich des 55-jährigen Gründungsjubiläums der Eslarner Schützengesellschaft Hubertus stattgefunden. Ein besonderes Erkennungszeichen waren dabei die Eslarner Böllerabzeichen, die auf zahlreichen Böllerhüten zu sehen waren. Viele Schützen wurden darauf angesprochen und erinnerten sich gerne an das Treffen in Eslarn. Immer wieder war von der hervorragenden Organisation, der besonderen Atmosphäre, der schönen Lage und der gelebten Gastfreundschaft die Rede. Zu den Gesprächspartnern der Eslarner gehörte auch der 1. Landesböllerreferent Franz-Xaver Wagner, der sich ebenfalls sehr positiv an das Böllerschützentreffen in Eslarn erinnerte. Mit dabei waren außerdem Gauböllerreferent Markus Brenner sowie Bezirksböllerreferent Alexander Eichelberger, mit dem die Eslarner Böllerschützen seit Jahren eine vertrauensvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit pflegen. Die Böllerschützen in Adelshausen und Eslarn verbindet nicht nur die Pflege des bayerischen Brauchtums, sondern auch die gemeinsame Überzeugung: „Bei uns fängt jedes Fest mit dem richtigen Wumms an.“ Neben dem traditionellen Salut- und Böllerschießen stehen Kameradschaft, Disziplin und ein würdiges Auftreten im Mittelpunkt des Vereinslebens. Nach einem erlebnisreichen Tag voller Begegnungen, eindrucksvoller Schusssalven und bester Stimmung trat die Eslarner Gruppe am Abend die Heimreise an.
Spendenübergabe am Netto-Marken-Discount in Eslarn mit (v.l.) Schützenmeister Daniel Biermeier, Kassiererin Maria Wazl, Filialleiterin Ulrike Eschenbecher und Verkaufsleiter Bertold Reber. (Bild: Karl Ziegler)

Rekordspende aus regionaler Spendeninitiative von Netto für die Hubertusschützen

Große Freude herrscht bei der Schützengesellschaft Hubertus: Im Rahmen der regionalen Spendeninitiative am Netto Marken-Discount unter dem Motto: „Bring dich ein für deinen Verein“ durften sich die Hubertusschützen über eine außergewöhnlich hohe Unterstützung in Höhe von 3.748,77 Euro freuen. Den Spendenscheck nahm Schützenmeister Daniel Biermeier mit Kassiererin Maria Wazl entgegen. Seitens Netto gratulierten die regionale Vertriebsleiterin Bettina Riedl, Verkaufsleiter Bertold Reber, der vom Standort Ponholz aus insgesamt zehn Filialen betreut, und die Filialleiterin des örtlichen Netto-Marktes, Ulrike Eschenbecher. „Mit dieser Aktion legen wir den Fokus auf die Förderung und Unterstützung von regionalen gemeinnützigen Vereinen“, erklären Riedl und Reber. Die beachtliche Summe stammt aus der Netto-Spendeninitiative, bei der sich Vereine aus der jeweiligen Region online um eine Förderung bewerben können. Nach einer Bewerbungsphase entscheiden Kunden und Unterstützer in einem Online-Voting, welcher Verein als regionaler Spendenpartner gefördert wird. Während des Aktionszeitraums haben es wiederum die Kundinnen und Kunden in der Hand, ihren Einkaufsbetrag an der Kasse auf den nächsten 10-Cent-Betrag aufzurunden oder ihr Pfandgeld über einen speziellen Spenden-Button am Leergutautomaten direkt an den Verein zu spenden. Auf diese Weise kommt über viele kleine Beiträge eine beachtliche Summe zusammen – ein Beispiel dafür, wie gemeinschaftliches Engagement große Wirkung entfalten kann. Für die Schützengesellschaft Hubertus war es bereits die dritte erfolgreiche Teilnahme an der Aktion. Beide gratulierten dem Verein herzlich zu diesem beeindruckenden Ergebnis und würdigten zugleich das große Engagement der Vereinsmitglieder. Einen erheblichen Anteil am Erfolg hatten auch die Netto-Kunden, sowie die Mitglieder der Schützengesellschaft. Über mehrere Wochen hinweg wurde fleißig Leergut gesammelt, um die Pfandspenden für die Aktion zu erhöhen. Die Freude über die wertvolle finanzielle Unterstützung ist im Verein entsprechend groß. „Eine solche Summe müssten wir uns sonst bei zahlreichen Veranstaltungen erst mühsam erarbeiten. Deshalb bedeutet diese Unterstützung für unseren Verein sehr viel“, fügten der Schützenmeister an.
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