Stellvertretender Bezirkssportleiter Hans Kellner und Bürgermeister Reiner Gäbl (v.r.) gratulieren dem neu formierten Vorstandsteam und besonders (vorne v.r.) Schriftführer Christoph Kulzer, Schützenmeister Daniel Biermeier, stellvertretender Schützenmeister Markus Werner und Kassiererin Maria Wazl. (Bild: Carolin Karl)

Wahl einer neuen Schützenvorstandschaft und Rückblick auf ein arbeits- und erfolgreiches Vereinsleben
von Karl Ziegler

Auf ein rühriges Schützenjahr blickte die Schützengesellschaft „Hubertus“ in der Jahreshauptversammlung im Gasthof „Böhmerwald“ zurück. Geprägt war das Jahr laut Schützenmeister Daniel Biermeier von bilateralen Treffen mit den Schützen aus der tschechischen Patengemeinde Bělá nad Radbuzou, dem ersten Damentraining im Schützenhaus und weiteren Veranstaltungen. Das größte Highlight in der bisherigen Vereinsgeschichte war im Rahmen des Heimatfestes das 32. Bayerischen Böllerschützentreffen in Eslarn. „Auch wenn der Wecker für den Arbeitstrupp bereits um 5 Uhr klingelte.“ Zudem brachten sich die Mitglieder aktiv beim Heimatfest und Markttreiben mit der Übernahme von Arbeitsdiensten mit ein, stellten einen Festwagen und feierten täglich ausgiebig im Festzelt. Der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann begrüßte stellvertretend für den Schirmherrn, dem Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, alle Gäste. Ein Dank im Zusammenhang mit dem einzigartigen Schützentreffen ging zudem an Schirmherr Hubert Aiwanger, Ehrenschirmherrn Herzog Franz von Bayern, der von Prinz Wolfgang von Bayern und seiner Gattin Prinzessin Gudila von Bayern vertreten wurde, an Bürgermeister Reiner Gäbl, Festleiter Georg Zierer, an Böllerpfarrer Alfred Binder und Pfarrer Udo Klösel und an die zahlreich anwesenden Schützenabordnungen. „Die SG Hubertus war ein perfekter Gastgeber, machte den Verein und Eslarn bayernweit positiv bekannt und schaffte es auf vier Seiten in die Bayerische Schützenzeitung“, stellte Biermeier mit Stolz fest und dankte allen Mitgliedern um Eventmanager Markus Werner für ihren Einsatz. „Nun ist die SG Hubertus wieder im Tagesgeschäft angekommen und es freut mich, dass wieder regelmäßig die Jugend um Jugendleiter Ulli Bauer am Training teilnimmt.“ Als Schriftführer berichtete Christoph Kulzer im „Mammutjahr 2025“ von neun Ausschusssitzungen, unzähligen Veranstaltungen und Unternehmungen. Sportlich sprach Kulzer mit den Sportleitern Fabian Wild und Christoph Brenner, sowie Jugendleiter Ulli Bauer von einem besonders sportlichen Jahr. „Mit unseren Schützenmeister Daniel Biermeier hat die SG einen zweiten Bezirksschützenkönig und mit Elisa Zelt einen Gaujugendkönig in seinen Reihen.“ Zudem stieg das 3. Luftgewehrteam (LG) wieder in die Gauliga auf, knapp am Aufstieg in die Bezirksliga gescheitert ist die 2. LG-Team und wacker schlagen sich das Luftpistolenteam in der Oberpfalz-Liga und Luftgewehr-Team in der Bezirksliga. An das Böllerschützenjahr erinnerten Böllerschützenmeister Maximilian Härtl und Stellvertreter Christoph Bauer. Die Ehrengäste, Bürgermeister Reiner Gäbl und stellvertretender Bezirkssportleiter Hans Kellner gratulierten zum gelungenen Bayerischen Böllertreffen in Eslarn und hoben die Leistungen und den Zusammenhalt der Hubertusschützen hervor. Beide gratulierten zur Anwesenheit zweier Staatsminister und königlichen Hoheiten beim Böllertreffen. Kellner wünschte sich bei den Gau-Wahlen auch Vertreter von der Eslarner Hubertus im Team und lud alle zum 100-Jährigen des Sportschützengrenzgaus ein. Die anstehenden Neuwahlen brachte Markus Brenner zügig mit Melanie Frank, Johana Sajblova und Sigrid Kleber über die Bühne. Die 48 Wahlberechtigten bestätigten die Vorstandschaft und bestimmten Daniel Biermeier zum Schützenmeister, Markus Werner zum 2. Schützenmeister, Maria Wazl zum Financier und Christoph Kulzer zum Schriftführer. Des Weiteren wurden Christoph Brenner zum 1. Sportleiter für Langwaffen und Fabian Wild zum 1. Sportleiter für Kurzwaffen, sowie Tobias Brenner als Stellvertreter, Ulli Bauer zum 1. Jugendsportleiter und Mark Asmus 2. Jugendsportleiter gewählt. Wieder gewählt wurde Jugendsprecher Elias Zelt und neue Böllermeister wurden Maximilian Härtl und Stellvertreter Wolfgang Sorgenfrei. Erneut zum Schussmeister wurde Thomas Ziegler von den anwesenden Böllerschützen bestimmt. Den Vereinsausschuss bilden Sebastian Balk, Christian Messer, Carolin Karl, Gerald Grötsch, Michael Kleber, Andreas Sorgenfrei und neu Fabian Balk, die Fahne trägt Stefan Ittner und Christoph Kulzer und die Kasse prüfen Georg Bauer und Hans Brenner.
Im Namen der SG Hubertus dankte Schützenmeister Daniel Biermeier (hinten 3.v.r.) und Ehrenschützenmeister Hans Werner (vorne Mitte) allen langjährigen Mitglieder für die Treue, insbesondere Konrad Härtl (vorne re.) für 40 Mitgliederjahre und Georg Bauer (vorne li) für außergewöhnliche 50 Jahre.  (Bild: Carolin Karl)

Ehrungen langjähriger Schützenmitglieder

Der Höhepunkt der Jahreshauptversammlung bei der Schützengesellschaft (SG) „Hubertus” im Gasthof „Böhmerwald” waren Ehrungen langjähriger Mitglieder. Zu Beginn wies Schützenmeister Daniel Biermeier auf die Planungen einer internen Ehrenordnung, einer Gedenkscheibe mit den verstorbenen Ehrenmitgliedern, einer Tafel mit allen Königen der SG und nicht zuletzt auf die Überarbeitung der Vereinssatzung hin. Den langjährigen Mitglieder ist die SG Hubertus aufgrund ihrer Treue und Anwesenheit bei Veranstaltungen zu großem Dank verpflichtet. Viele stärken zudem mit ehrenamtlichen Arbeitsleistungen den Verein. Als sichtbares Zeichen des Dankes überreichte das Vorstandsteam den treuen Mitgliedern erstmals die neuen Ehrenzeichen. Geehrt wurden für 10 Jahre Miriam Hanauer, Vincent Kleber, Luis Kleber, Florian Wagner, Martin Ram und Michael Hartinger, für 20 Jahre Silvia Hutter, Tobias Ziegler, Maximilian Möstl, Ramona Eder, Daniela Eder, Isabelle Kleber, Katrin Kindl, Christine Meindl, Michaela Bösl, Michael Kleber, Melanie Frank, für 25 Jahre Markus Werner und Sonja Förtsch und für 30 Jahre Christian Bösl, Manuel Wildenauer und Ferdinand Landgraf. Ein besonderer Dank für 40 Mitgliederjahre ging an Konrad Härtl, Georg Pemsl und für außergewöhnliche 50 Jahre an Georg Bauer und Roland Liegl. Die beiden Schützen halten ihrer SG seit über einen halben Jahrhundert die Treue. Leider konnten nicht alle persönlich anwesend sein. Veranstaltungen der SG Hubertus Eslarn: 13.12.2025: Fahrt nach Bela zum Klein- und Großkaliberschießen, 20.12.2025: Weihnachtsfeier beim Streher, 05.01.2026: Winterwanderung nach Saubersrieth, 01.02.2026: Kinderfasching Eventhalle 07.02.2026: Hubertus Schützenball, 04.07.2026: Sommernachtsfest.
Im Namen der Schützengesellschaft gratulierte Vorsitzender Daniel Biermeier allen zu ihren Erfolgen und dankte allen Spendern. (Bild: Daniel Biermeier)

Die Königsfeier der Hubertusschützen bereicherte eine Schützenabordnung aus Tschechien

Eslarn. „Es freut mich ganz besonders, dass auch eine Delegation aus der tschechischen Nachbargemeinde Bela nad Radbuzou bei uns zu Gast ist“, begrüßte Schützenmeister Daniel Biermeier erstmals einige Schützenfreunde aus Tschechien. Der Schützenmeister der Schützengesellschaft Hubertus dankte allen Spendern und den 57 Mitgliedern für die Teilnahme am fünftägigen Königsschießen. Die vorbildliche Nachwuchsarbeit zeigte sich in der Schützenhalle im Sportzentrum an der überragenden Teilnahme und in den Ergebnissen. So war vor allem der Jugendpokal hart umkämpft. Die Höhepunkte waren die Bekanntgaben der Könige, die nach der Auswertung durch zweiten Schützenmeister Markus Werner durch die beiden Sportleiter Christoph Brenner und Fabian Wild bekannt gegeben wurden. Schützenkönig mit Luftgewehr wurde Michael Kleber mit einem 102,6 Teiler, der sich über die Schützenscheibe von Christoph Brenner und die Königskette freuen durfte. Die Bockwurstkette ging an Vizekönig Sebastian Balk mit 103,5 Teiler und die Schützenscheibe von Paula Steger an Schützenliesl Maria Wazl mit einem 296,1 Teiler. Vizeliesl mit Luftgewehr wurde Carolin Karl mit einem 510,4 Teiler. Den Siegerpokal von Maximilian Härtl und Königswanderpokal erhielt Luftpistolenkönig Konrad Härtl mit einem 10,7er Blattl. Den zweiten Platz und die Wurstkette mit „Pfälzern“ sicherte sich Ulli Bauer mit einem 154,5 Teiler. Über die Schützenscheibe von Bürgermeister Reiner Gäbl und die Königskette freute sich Jugendkönig Elias Zelt (357,6) und Zweiter mit Luftgewehr wurde Mark Asmus (443,4). Die Kindtaufscheibe von Madeleine und Christoph Brenner erhielt Fabian Wild (56,1) und die Hochzeitsscheibe von Antonia und Andreas Sorgenfrei Ulli Bauer (23,4). Die weiteren Ergebnisse: Nichtaktivenpokal (Spender 2. Bürgermeister Thomas Kleber): 1. Paula Steger (189,4), 2. Madeleine Brenner (225,6), 3. Isabelle Kleber (318); Jugendpokale (3. Bürgermeister Bernd Reil): 1. Selina Zwick (96), 2. Elias Zelt (105,9) und 3. Luis Kleber (149,5); Jugendwanderpokal (Spender Georg Zierer): 1. Elias Zelt 89 Ringe, 2. Selina Zwick 86; Wanderpokal Luftgewehr (Spender Einrichtungshaus Lang): 1. Ulli Bauer 97 Ringe, 2. Michael Kleber + Christoph Brenner (95,94); Wanderpokal Luftpistole (Marco Procher): 1. Christian Wild 93 Ringe, 2. Max Härtl (92,92), 3. Daniel Biermeier (92,91). Beim Wettbewerb „Schuss ins Schwarze“ mussten Jugendliche einen Schuss in den elektronischen Stand abgeben, obwohl keine Zielscheibe eingelegt war. Die größte Zielgenauigkeit hatte dabei Vincent Kleber (245,8 Teiler), der sich über die Schützenscheibe von Ulli Bauer freuen durfte. Dahinter folgten Julian Brenner (335,1) und Mark Asmus (348). Ebenfalls neu war der Kirwa-Wettbewerb „Wilden Brotzeitteiler“. Jeder der mit einem Seitenspanner ohne Ausrüstung am wenigsten vom 111-, 333-, 666-, 999-, 1111-Teiler entfernt lag, erhielt einen Brotzeitteller. Ein Genusspaket von „Wilde Sachen“ ging an Ulli Bauer, 4 Pfund Brot an Christoph Bauer, 1 Kilo Eier mit Wurstgläsern an Andreas Sorgenfrei. Glückwünsche zu den Leistungen kamen von den Bürgermeistern Reiner Gäbl, Thomas Kleber und Bernd Reil und allen Spendern. Im Namen der Hubertusschützen gratulierte Schützenmeister Daniel Biermeier allen zu den Preisen, dankte den Spendern und lud alle zu einem geselligen Miteinander ein.
Die Mädels und Jungs staunten über die von Böller-Schussmeister Tom Ziegler aufgezeigten Ausstattung mit Schaftböllern und kleiner Kanone. (Bild: Daniel Biermeier)

Spannendes Kinderprogramm bei den Hubertusschützen

Die Mitglieder der Schützengesellschaft Hubertus veranstalteten für die Kinder ein vielfältiges und spannendes Ferienprogramm. Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten einen Einblick in das Vereinsleben und konnten spielerisch erste Erfahrungen rund um den Schießsport sammeln. Mit Eifer erkundete der Nachwuchs die sichere Handhabung mit den fünf Lasergewehren und ins sportliche Schießen. Im Schützenheim wurde zudem mit viel Freude gemeinsam gebastelt und gespielt. Ein besonderes Highlight war die Vorführung der Böllerausstattung mit Böller-Schussmeister Tom Ziegler. Mit lautem und kräftigem Donner hallte im Freien ein Kanonenschuss aus der Mini-Kanone über das Gelände. Ein Erlebnis, das bei den Kindern für Staunen und Begeisterung sorgte und unvergessen bleiben wird. Zum Abschluss stärkten sich alle bei einer kleinen Brotzeit, bevor die Kinder mit vielen Eindrücken und einem Lächeln nach Hause verabschiedet wurden. Die Schützengesellschaft Hubertus bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern für die Unterstützung und die Kinder mit einigen Eltern für den erlebnisreichen Tag. Abschließend lud Schützenmeister Daniel Biermeier die Jugendlichen jeden Dienstag und Freitag ab 18 Uhr zu einem zwanglosen Jugendtraining ins Schützenhaus am Sportzentrum ein. Abschließend waren sich alle Schützenmitglieder einig, dass das Kinderferienprogramm die beste Werbung für den Schießsport war.
Das Sommernachtsfest der Hubertusschützen war sehr gut besucht.<br> (Bild: Karl Ziegler)

Sommernachtsfest mit Musik, Leckereien und Tanzaufführungen

Eine gute Vorbereitung, sommerliche Temperaturen und zahlreiche Besucher führten das Sommernachtsfest der Schützengesellschaft Hubertus am Kommunbrauhaus zum Erfolg. Die Bankreihen am romantisch beleuchteten Kommunbrauhaus waren voll belegt und die Gäste ließen sich in der geselligen Runde bei guter Laune von den Musikanten und den Hubertusschützen regelrecht verwöhnen. Die Schützendamen und -brüder hatten beim Bedienen, am Ausschank, Grill und Holzbackofen alle Hände voll zu tun und ließen trotz schwüler Temperaturen keine Wünsche offen. Am Holzbackofen versorgte ein Team von 11 Mitgliedern um Maestro-Mann Daniel Biermeier mit schwarzer Mütze die Gäste mit leckeren Pizzen und Flammkuchen. Die einheitlich mit schwarzen Oberteil, grüner oder schwarzer Schürze bekleideten Pizzabäcker waren ein regelrechter Hingucker und boten wie am Fließband italienische Gaumenfreude. Am Ausschank, am Grill und beim Bedienen sorgten weitere Frauen und Männer zügig für flüssigen und kulinarischen Nachschub. Zudem wurden die Gäste mit verschiedenen Getränken, unter anderen in der Schnaps- und Weinbar mit einem besonderen Gläschen Aperol Spritz und einem fruchtig-lieblichen Aperitif verwöhnt. Zwischen Wein, Bier, Flammkuchen und Pizza wurde gelacht, gefeiert und getanzt und das Pizzateam wünschte allen „Buon Appetito”. Beste musikalische Unterhaltung garantierte die seit 2015 bestehende „Rüscherl Muse” mit einer Besetzung aus der schönen nördlichen Oberpfalz. „Wir haben es uns zum Ziel gemacht, die alpenländische Tanzlmusi in unserer Heimat publik zu machen und der Musi mit oberkrainerischen Klängen, aber auch modernen Rhythmen und Abstecher in die Blasmusik einen neuen, frischen Schwung zu verleihen”, umschrieben die Musiker ihr Repertoire. Mit kernigen Sound und schmissigen Liedern begeisterten die fünf Jungs das Publikum. Die Musikgruppe feiert 2025 das Zehnjährige und lädt im November zu einem Jubiläumsabend ein. Der Höhepunkt des Sommerabends waren die Tanzdarbietungen der Tänzerinnen „Grün-Weiß” von der Arbeiterwohlfahrt Oberviechtach unter dem Vereinsmotto „Tanzen ist Träumen mit den Beinen”. Inzwischen sind die verschiedenen Tanzformationen in der gesamten Oberpfalz bekannt. Die 1990 gegründete Tanzsportgruppe feiert nach 35 Jahres ein kleines Jubiläum. Bei den schwungvollen Aufführungen der Mädels kam in der einstudierten Choreographie die Professionalität und qualifizierte Betreuung zum Vorschein. „Es war eines der Highlights an diesem Abend”, fügte Schützenmeister Daniel Biermeister an und dankte allen für den Besuch und Akteuren für den ehrenamtlichen Einsatz. „Danke an alle, die diesen Abend so besonders gemacht haben.” Das Jahr 2025 ist auch für die SG Hubertus aufgrund des 55-jährigen Vereinsjubiläums und des Bayerische Böllerschützentreffens am 10.8.2025 in Eslarn ein ganz besonderes Jahr.
Die Schützengesellschaft Hubertus erklärte den Mitgliedern vom tschechischen Schützenverein den Brauch mit dem Böllerschießen. (Bild: Karl Ziegler)

Internationale Saisonabschlussfeier mit Böllerschießen bei den Hubertusschützen
von Karl Ziegler

Die Mühen mit Vorbereitungen, Organisieren und Zeltaufbau für die erste internationale Saisonabschlussfeier haben sich für die Schützengesellschaft (SG) Hubertus gelohnt. Am großen Grillspieß bruzzelte ein von den Schützen-Grillmeistern Christoph Brenner und Markus Werner vorbereitetes Spanferkel. Als Ehrengäste begrüßte Schützenmeister Daniel Biermeier eine tschechische Delegation vom Schützenverein SSK Újezd Svatého Kríže, ein zu Bela nad Radbuzou gehörender Ort. Zwischen den Orten Eslarn und Bela besteht seit 15 Jahren eine deutsch/tschechische Patenschaft. Nun wollen die Schützenvereine eine Partnerschaft schließen. Der verhältnismäßig junge Schützenverein in Tschechien besteht aus lediglich 23 Mitgliedern, darunter 14 unter 23 Jahren. Gemeinsam mit dem tschechischen Vorsitzenden Josef Franta erinnerte Biermeier bei einem Besuch an das Schießen am elektronischen Kleinkaliberstand in Ujezd. „Vor allem unsere Jugendlichen konnten in Ujezd erste Erfahrungen am Kleinkaliberstand und beim Luftgewehrschießen im Liegen sammeln.” Im Rahmen des Besuchs stand auch ein Treffen mit den Bürgermeistern Reiner Gäbl aus Eslarn und Libor Picka aus Bela nad Radbuzou auf dem Programm. Ein Thema war die Vorbesprechung zur Gründung einer bilateralen Partnerschaft zwischen den Schützenvereinen. Beim Gegenbesuch in Eslarn bereicherte eine tschechische Delegation die Abschlussfeier am Schützehaus in Eslarn. Die 15 Personen um Schützenchef Josef Franta bestaunte bei einer Führung das bestens ausgestattete Schützenhaus. Am Schießstand kam es zu einem kurzen internationalen Wettbewerb zwischen den Jugendlichen aus beiden Ländern. Die Jungschützen durften sich über Dankeschön-Tassen vom Markt Eslarn und über Süßigkeiten von der SG freuen. „Die Gäste waren von der Größe, Sauberkeit und modernen Einrichtung überwältigt und fanden es gut, dass mehrere Vereine im guten Einvernehmen in einem Gebäude reichlich Platz finden”, fügte Biermeier an. Überrascht wurden die Gäste zudem von einem nicht bekannten Brauchtum, dem Böllerschießen. „Die Böllerabteilung zeigte sich von seiner besten Seite und konnte fünf perfekt getimte Schusssalven abgeben”, fasste Böllerschütze Daniel Biermeier zusammen. Ein besonderer danke ging an Böllerschützenmeister Thomas Ziegler für die perfekte Leitung. Nach dem Rundgang und Böllern wurde das Fassbier angezapft und das butterweiche Spanferkel fachgerecht von Konrad Härtl und Ulli Bauer zerlegt. Als Beilage gabs Knödel (tschechisch Knedlík) mit Soße und Kartoffelsalat. Begeistert waren die Ehrengäste auch von den sportlichen Leistungen, besonders vom jeweiligen 1. Platz der Luftgewehr-A-Schülermannschaft und des zweiten Luftgewehr-Teams in der Gauliga. Das 1. Luftpistolenteam schießt aktuell sogar in der Oberpfalzliga. Nach vielen guten und offen geführten Gesprächen und der Gründung von Freundschaften war das bilaterale Treffen der Schützenvereine sicherlich nicht die letzte Begegnung. Zuletzt erinnerte Schützenmeister Daniel Biermeier an das Sommernachtsfest am 28.6. am Kommunbrauhaus und ans Heimatfest vom 1.8. bis 10.8. in Eslarn. Ein Highlight wird das Bayerische Böllerschützentreffen am 10.8.2025 in Eslarn sein.
Die Schützenelite aus drei Schützengaus trafen sich in Eslarn zum Aufstiegskampf in die Bezirksliga. (Bild: Karl Ziegler)

Schützenelite trifft sich zu Aufstiegskämpfen in Eslarn

Die Aufstiegskämpfe in die Bezirkslig Nord der Luftgewehr- und Luftpistolenschützen finden nur alle drei Jahre im Sportschützengrenzgau Vohenstrauß statt. Der Gastgeber war in diesem Jahr die Schützengesellschaft Hubertus in Eslarn. Im Namen der Hubertusschützen begrüßte Schützenmeister Daniel Biermeier die Mannschaften und vor allem Rundenwettkampfleiter und Organisator Manuel Arnold. Ein rühriges Team sorgte am Sportzentrum im Schützenhaus für einen angenehmen Aufenthalt. Ein Dank ging vor allem an Hobbykoch Konrad Härtl für die perfekte Bewirtung. Die Aufsicht bei den Aufstiegskämpfen übernahmen die Eslarner Schützen Christoph Brenner und Manfred Dobmeier. Startberechtigt beim Luftgewehr-Wettkampf waren jeweils die Erstplatzierten der Gauoberligen. Im Stiftlandgau ist dies Wildenau I, im Grenzgau Hubertus Eslarn II und im Nordgau Weiherhammer II. Die Erstplatzierten der Gauoberliga mit Luftpistole im Stiftlandgau sind Ottengrün I, im Grenzgau Gebhardsreuth I und im Nordgau Preissach I. Im Schützenhaus in Eslarn wurden jeweils zwei Durchgänge mit jeweils 40 Schuss geschossen. Den spannenden Wettbewerb verfolgten auch einige Zuschauer. Bei den Luftpistolenschützen entwickelte sich vor allem zwischen Ringelstein Ottengrün I und SV Gebhardsreuth I ein spannender Zweikampf. Nach dem Gebhardsreuth in der ersten Runde mit 1380:1377 Ringen noch in Führung lag, steigerte sich Ottengrün im zweiten Wettkampf mit 1368:1346 und erkämpfte sich mit dem Endergebnis von 2745:2726 Ringen knapp den 1. Platz. Damit steigt Ottengrün in die Bezirksliga auf. Mit 2681 Ringen kam SV Preissach I auf den dritten Rang. Die beste Serie erzielte der Gebhardsreuther Andreas Kappl mit 363 Ringen und der Preissacher Andreas Kümmel mit 355 Ringen. Dagegen einen klaren Sieg verbuchten beim Aufstiegskampf zur Bezirksliga die Luftgewehrschützen von SSG Weiherhammer II mit der Gesamtringzahl von 2977. Äußerst spannend dagegen verlief die Begegnng zwischen SG Wildenau I (2892) und SG Hubertus Eslarn II (2868). Die besten Serien schossen Lena Waldenmayer mit 387 und Isabel Erl mit 380 Ringen jeweils aus Weiherhammer. Künftig in der Bezirksliga schießen werden Weiherhammer und Wildenau. „Dass der Aufstieg in die Bezirksliga für Eslarn nicht geklappt hat, ist für uns nicht schlimm. da unser Mannschaftsziel von Anfang an der Nichtabstieg war”, stellte Schützenmeister Daniel Biermeier von der SG Hubertus Eslarn fest. „Umso mehr freuen wir uns, dass die zweite Mannschaft so gute Ergebnisse schießt und ordentlich Druck auf die erste Mannschaft ausübt”, fügte Biermeier an und gratulierte allen Teams zu ihren Ergebnissen und zum Aufstieg.
Ein Highlight war der Auftritt der Garde aus Oberviechtach. (Bild: Karl Ziegler)

Megaparty beim Kinderfasching der Hubertusschützen

Bestens vorbereitet auf dem Ansturm beim traditionellen Kinderfasching in der Schulturnhalle hatte sich Jugendsprecher Ulli Bauer mit seinem rührigen Team von der Schützengesellschaft „Hubertus”. Die kostümierten Kinder und Jugendlichen stürmten teilweise mit ihren Eltern und Großeltern den Saal und feierten mit den Schützen ausgelassen eine Megaparty. „Wir hatten keine freien Plätze mehr und die Kinder durften sich auf humorvolle und gesellige Stunden freuen”, stellte Schützenmeister Daniel Biermeier zufrieden fest. Die Schützen reichten flüssige Kost, Brotzeiten und zu Kaffee leckeren Kuchen. Es wurde getanzt und kräftig gesungen, zudem zog eine Polonaise durch den Saal. Die Kinderschar verwandelte den Saal in eine belebte Spielwiese und hatte Riesenspaß. Wer wollte erhielt bei Theresa Brenner und Anna Frank ein Kindertattoo und Geduld haben hieß es auch bei Markus Brenner, der im Akkord für jeden ein Luftballontier formte. Wer Glück hatte konnte in einen der ausgeworfenen Luftballons einen Verzehrgutschein vorfinden und wer leer ausging, durfte sich beim Auswerfen von Süßigkeiten auf sonstige Naschereien freuen. Während sich die Kinder im Saal so richtig austoben konnten, machten es sich die Eltern an den Tischen gemütlich. Ein absoluter Höhepunkt war der sehenswerte Schautanz-Auftritt der Tanzgarde „Grün-Weiß” von der Arbeiterwohlfahrt aus Oberviechtach. Die tollen akropatischen Aufführungen wurden mit kräftigen Applaus belohnt. Bereits beim Einmarsch stand ein besonderes Wesen im Rampenlicht. „Des is doch der vermisste Hubertus-Hirsch.” Das Symboltier der Hubertusschützen ließ sich aber nur kurz blicken. „Ein längerer Auftritt ist beim Hubertusball am Samstag vorgesehen.” Bevor sich auch die Garde wieder auf dem Heimweg machte, bekam Sebastian Balk für seine langjährige Jugendarbeit einen Faschings-Orden verliehen. Die kleinen Besucher, die mit ihren Kostümen in ihre Lieblingsrollen aus der Film-, Tier- und Fabelwelt geschlüpft waren, machten es den Preisrichtern bei der Maskenprämierung nicht leicht. Jeweils einen Pizzagutschein für die ersten drei Plätze erhielten Sophia Zinkl als Rehlein, Konstantin Kühner als Ruckby-Spieler und Pius Schmid als Eishockey-Spieler. Ein dickes Lob für die perfekte Organisation an die Schützenjugend kam von Daniel Biermeier. „Dabei lernt die Jugend eigenständig zu organisieren und Verantwortung zu übernehmen.” So stemmte die Schützenjugend in Eigenregie zum wiederholten Mal die Vorbereitungen, den Aufbau, die Durchführung und das Aufräumen. „Der Reinerlös aus den Einnahmen kommt daher auch der Schützenjugend zugute”, ergänzte Schützenmeister Biermeier.
Gratulationen und ein Dank für die Treue kamen von stellvertretenden Gauschützenmeister Josef Bäumler (re) und Schützenmeister Daniel Biermeier (Bildmitte hinten). (Bild: Karl Ziegler)

50-jährige Treue bei den Hubertusschützen

Eslarn. Die Schützengesellschaft Hubertus hatte die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung geladen. In den Reihen konnte Schützenmeister Daniel Biermeier vor allem stellvertretenden Gauschützenmeister Josef Bäumler und Ehrenschützenmeister Hans Werner begrüßen. Während des Jahres traten die Schützen nicht nur sportlich, sondern auch gesellschaftlich ins Rampenlicht. Mit der Spende im Rahmen des Sponsorenlauf konnte die Grundschule weitere Tablets für die Schüler ankaufen und mitfinanziert wurde der Defibrillator am Sportzentrum. „Einem solchen Gerät verdanken wir es, dass unser Gründungsmitglied Franz Lanz noch unter uns ist”, fügte Biermeier an. Zukünftig erhalten die langjährigen Mitglieder ein Ehrenabzeichen und zum Gedenken an die Ehrenmitglieder wird eine Gedenkscheibe im Schützenhaus platziert. Zudem sollen auf einer Tafel alle bisherigen Könige verewigt werden. Beim 73. Bayerischen Schützentag in Vohenstrauß zeigte die Hubertus-Böllergruppe auf was sich die Besucher beim Eslarner Heimatfest und beim Bayerische Böllerschützentreffen im August freuen dürfen. Ein Dank ging an alle Vorstandsmitglieder, Funktionäre und an die Schützenteams. An neun Ausschusssitzungen, die Veranstaltungen, Arbeitsdienste und an die vielen geselligen und sportlichen Unternehmungen erinnerte Schriftführer Christoph Kulzer. In der Rückschau erwähnt wurde speziell der gut besuchten Schützenball, der Besucherrekord beim Sommernachtsfest und die gesellige Saisonabschlussfeier. Anlässlich des 160-jährigen Jubiläums beim Schützenverein Waidhaus wurde Daniel Biermeier neuer Luftpistolen-Gaukönig. Gefeiert wurden die Hochzeiten von Daniel und Belinda Bäumler und Andreas und Antonia Sorgenfrei. Beim Königsschießen wurde unter den 57 SchützenInnen Christoph Brenner mit einem 17,2-Teiler Schützenkönig, Schützenliesl wurde Paula Steger, Jugendkönig Mark Asmus und Luftpistolenkönig Maximilian Härtl. Leider stieg im Schützenjahr 2024 das 1. LG-Team in die Bezirksliga und die 3. LG in die A-Klasse ab. Die Böllergruppe um den Böllerschützenmeistern Maximilian Härtl und Christoph Bauer starteten mit dem Neujahrsanschießen und vielen Veranstaltungen ins Jahr 2024. Die Mitglieder sind am 21.12.2024 zur Weihnachtsfeier beim Strehern und im neuen Jahr am 4.1. zur Winterwanderung zum Fröhlich nach Pfrentsch eingeladen. Am 16.2. folgen mit dem Kinderfasching und am 22.2.2025 mit dem Schützenball weitere Höhepunkte im Vereinsjahr. Ein weiteres Highlight 2025 ist das fränkische und oberpfälzische Böllerschützentreffen und der „größte Knall” folgt mit dem Bayerischen Böllerschützentreffen anlässlich des Eslarner Heimatfestes im August 2025. Im Namen des Sportschützengrenzgaus bedankte sich 2. Gauschützenmeister Josef Bäumler für die tolle Mitarbeit im Grenzgau und Verein. „Der SV 1884 war bei allen Gauveranstaltungen sportlich und gesellschaftlich gut vertreten.” Ein besonderer Dank der Vereinsführung und vom Grenzgau ging für die Treue an die langjährigen Mitglieder. Für 50 Jahre an Georg Kleber, Harald Bernhardt, Hans Forster, Albert Gollwitzer, Hans Zimmermann, Hans Brenner, Robert Brenner, Hans Zierer, Anton Reindl, Stefan Reindl, Rudi Hammerl, Ernst Schmid, Gertraud Kleber, für 40: Markus Peyerl, Martin Frohmader, 30: Markus Brenner, Karl Kleber, Michael Deierl, Manuel Ziegler, Markus Klier, 25: Stephanie Danzl, Robert Buchmeier, Christoph Brenner, Tanja Brenner, Hermann Zimmermann, Bernhard Meindl, 20: Johannes Frischholz, Julia Werner, Hans-Jürgen Bauer, Laura Roth, Johannes Zierer, Alexandra Wild, Daniel Biermeier, Carolin Karl, Verena Forster, Marco Eder, 10 Jahre: Sylivia Karl, Christoph Demleitner, Michael Wagner, Felix Dobmeier, Lukas Dobmeier, Emma Härtl, Lukas Winter, Thomas Hammer, Miriam Herling und Simone Kraus.
Zahlreiche Schützenmitglieder sorgten beim sportlichen Laserschießen für einen reibungslosen Ablauf. (Bild: Karl Ziegler)

Mit dem Lasergewehr auf die Zielscheibe

Zum sportlichen und spannenden Kinderferienprogramm der Schützengesellschaft Hubertus kamen 40 Kinder. Bestens organisiert hatte das Schnupperschießen Jugendleiter Ulli Bauer und Sportleiter Christoph Brenner. „Für die jüngeren Schützen haben wir uns extra Lasergewehre angeschafft, so dass 1 Lasergewehr und Laserpistole dauerhaft für unsere Jungschützen vorhanden ist”, so Vorsitzender Daniel Biermeier. Nach einer kurzen Einweisung zur Handhabung der Laserwaffen versuchten am Schießstand jeweils 12 Kinder und Jugendliche nach dem Motto „auf die Plätze, fertig, zielen” ihr Glück beim Schießen. Mit Geduld warteten die zahlreichen Mädels und Jungs bis einer der Schießstände frei wurde. Die Treffer wurden auf einem Bildschirm unmittelbar nach dem Schuß aufgezeigt. Während der spannenden drei Stunden hatten die aktiven Schützen und Jungschützen bei der Aufsicht und Verpflegung alle Hände voll zu tun. Die Schützenmitglieder wiesen darauf hin, dass eine Waffe kein Spielzeug ist und sich jeder Sportschütze an bestimmte Regeln halten muss. Mit dem Lasergewehr darf man bereits ab 6 Jahren schießen. Während der Nachwuchs am Schießstand den Umgang mit der Waffe übte, wurden den wartenden Kindern im Aufenthaltsraum leckere Brotzeiten und Getränke serviert. Als Dreingabe und zum Dank für den Besuch gabs für die Kinder ein leckeres Eis und die Erwachsenen durften sich über Kaffee mit Kuchen freuen. „Wer aktuell noch Interesse am Schießsport hat, ist zu den Schießtagen jeden Dienstag und Freitag ab 18.30 Uhr herzlich eingeladen”, fügte Biermeier an.
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