Neun Böllerschützen der Schützengesellschaft Hubertus Eslarn machten sich mit 15 Begleitern mit dem Bus auf den Weg zum 33. Bayerischen Böllerschützentreffen nach Aschelsried der Gemeinde Karlskron. Mehr als 1.100 Hand- und Schaftböllerschützen aus ganz Bayern mit rund 50 Kanonen und Standböllern sorgten für ein eindrucksvolles Bild und machten das traditionelle Großereignis mit den historischen Salutschüssen zum größten Treffen dieser Art in Bayern. Ausrichter waren die „Lustigen Brüder“ Adelshausen gemeinsam mit den Böllerschützen und der Freiwilligen Feuerwehr Adelshausen. Gleich drei Jubiläen wurden an diesem Wochenende gefeiert: das 76-jährige Bestehen des Schützenvereins, das 25-jährige Bestehen der Böllerschützen sowie das 150-jährige Gründungsjubiläum der Feuerwehr. Entsprechend groß war die Resonanz mit rund 180 vertretenen Schützenvereinen aus ganz Bayern. Für die Eslarner begann der Tag im Festzelt mit einem gemeinsamen Mittagessen, bevor die aktiven Schützen zum Schießfeld marschierten und sechs verschiedene Schussfolgen abfeuerten. Besonders erfreulich war für die Eslarner das Wiedersehen mit vielen Vereinen und Kameraden, die erst im vergangenen Jahr beim 32. Bayerischen Böllerschützentreffen in Eslarn zu Gast gewesen waren. Dieses hatte am 10. August 2025 im Rahmen des 25. Heimatfestes der Marktgemeinde Eslarn unter dem Motto „Feiern aus Tradition“ sowie anlässlich des 55-jährigen Gründungsjubiläums der Eslarner Schützengesellschaft Hubertus stattgefunden. Ein besonderes Erkennungszeichen waren dabei die Eslarner Böllerabzeichen, die auf zahlreichen Böllerhüten zu sehen waren. Viele Schützen wurden darauf angesprochen und erinnerten sich gerne an das Treffen in Eslarn. Immer wieder war von der hervorragenden Organisation, der besonderen Atmosphäre, der schönen Lage und der gelebten Gastfreundschaft die Rede. Zu den Gesprächspartnern der Eslarner gehörte auch der 1. Landesböllerreferent Franz-Xaver Wagner, der sich ebenfalls sehr positiv an das Böllerschützentreffen in Eslarn erinnerte. Mit dabei waren außerdem Gauböllerreferent Markus Brenner sowie Bezirksböllerreferent Alexander Eichelberger, mit dem die Eslarner Böllerschützen seit Jahren eine vertrauensvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit pflegen. Die Böllerschützen in Adelshausen und Eslarn verbindet nicht nur die Pflege des bayerischen Brauchtums, sondern auch die gemeinsame Überzeugung: „Bei uns fängt jedes Fest mit dem richtigen Wumms an.“ Neben dem traditionellen Salut- und Böllerschießen stehen Kameradschaft, Disziplin und ein würdiges Auftreten im Mittelpunkt des Vereinslebens. Nach einem erlebnisreichen Tag voller Begegnungen, eindrucksvoller Schusssalven und bester Stimmung trat die Eslarner Gruppe am Abend die Heimreise an.