Die „Rama-Dama“-Aktion ist in Eslarn längst zu einem festen Bestandteil des Gemeindelebens geworden. Auch in diesem Frühjahr folgten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger dem Aufruf der Marktgemeinde, um unter dem Motto „Rama-Dama – Räumen tun wir“ gemeinsam die Natur von achtlos entsorgtem Müll zu befreien. Dabei wurde erneut deutlich, wie wichtig gemeinschaftliches Engagement für den Umwelt- und Naturschutz ist. Insgesamt beteiligten sich 39 freiwillige Helferinnen und Helfer, darunter 21 Erwachsene sowie 18 Jugendliche und Kinder. Mit dabei waren auch zweiter Bürgermeister Thomas Kleber, Marktrat Georg Zierer und die künftige Markträtin Eva-Maria Procher, sowie Mitglieder des Fischereivereins, des Oberpfälzer Waldvereins und Vertreter von SPD und CSU. Besonders erfreulich war die starke Beteiligung der jungen Generation. Die Jugendabteilung des TSV stellte mit Jugendleiter Benny und Julian die größte Gruppe. Die Organisation lag in den Händen der Marktgemeinde in Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen und der Verwaltung. Die Durchführung koordinierte Marktrat Georg Zierer. Bereits um 8 Uhr starteten die Helferinnen und Helfer vom Bauhof aus in verschiedene Sammelgebiete im Gemeindegebiet, im Umland sowie entlang der Radwege. Bis zur Rückkehr gegen 11:30 Uhr kam eine beachtliche Menge Müll zusammen. Die Funde reichten von Verpackungen, Flaschen und Dosen über Plastikabfälle bis hin zu Reifen und Dachpappe. Diese Vielfalt macht deutlich, wie notwendig solche Aktionen sind, um Natur und Landschaft zu schützen und das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Abfällen zu stärken. Im Anschluss lud die Gemeinde zu einer gemeinsamen Brotzeit im Bauhof ein, die von Bauhofvorarbeiter Johannes Meckl vorbereitet wurde. Diese kleine Stärkung war zugleich ein Zeichen der Anerkennung für den tatkräftigen Einsatz aller Beteiligten. In einer kurzen Abschlussrunde würdigte zweiter Bürgermeister Thomas Kleber die hohe Beteiligung und den reibungslosen Ablauf. Er betonte, dass die Aktion nicht nur dem Umweltschutz dient, sondern auch den Zusammenhalt in der Gemeinde stärkt. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass es selbstverständlich sein sollte, Müll ordnungsgemäß zu entsorgen. Positiv hob er hervor, dass im Vergleich zu den Vorjahren insgesamt weniger Abfall gesammelt wurde. Mit einem herzlichen Dank richtete sich Kleber an alle Helferinnen und Helfer, die engagierten Jugendlichen, die Organisatoren der Gemeinde sowie alle Unterstützerinnen und Unterstützer. Die Rama-Dama-Aktion zeigt eindrucksvoll, wie wichtig gemeinsames Handeln für eine saubere und lebenswerte Heimat ist – heute und für kommende Generationen.