Bereits unter Karl dem Großen (um 800) gab es für die Königsgüter genaueste Vorschriften über Gartenbau und Baumzucht. Vom Mittelalter bis zur Neuzeit wurden immer wieder von den Regierungen oder von übergeordneten Behörden Anleitungen und Anstöße für die private Gartennutzung gegeben. Die Bedeutung der Obst- und Gartenbauvereine beziehungsweise des heimischen Obst- und Gemüseanbaues war oftmals auch für die Ernährung der Bevölkerung wichtig. Man zog Gemüse nicht zum Spaß, sondern aus schlichtem Hunger. Spaß und Freude an Gartenkultur, Tradition und Brauchtum und auch an Geselligkeit sind heute tragende Elemente der Obst- und Gartenbauvereine. Dies offenbarte sich in diesen Tagen im Heim der Kleintierzüchter, in das der OGV zur Jahreshauptversammlung geladen hatte.
In ihrer Rückschau auf 2025 ließ Petra Engelmann bei einer Bildernachlese 34 Anlässe Revue passieren, die ob ihrer Vielfalt und ihres Variantenreichtums auf ein nahezu professionelles Veranstaltungsmanagement schließen ließen und auch für Aha-Effekte sorgten.. Sie rief Arbeitseinsätze im Vereinsgarten, Adventskranzbinden, Baumschnittaktionen auf Sträuobstwiesen, Kürbis-Schnitzen, Muttertagsbasteln, Sensen- und Baumschnittkurse, Stationen der Erweiterung einer Sträuobstwiese und die Teilnahme am Faschingszug in Kirchenthumbach in Erinnerung, kommentierte Fachvorträge, Valentinsfeier; die Ausflüge nach Bamberg und zum Kräutergarten Schnaittenbach die Beteiligungen an Landesgartenschau Furth im Wald und am Tag der offenen Gartentür in Vohenstrauß, Bürgerfest, Kinderbürgerfest, Halloween-Geisternacht und Adventsmarkt beim Taubnschuster. Engelmann schwärmte vom Geschehen bei Pflanzentauschbörse, Weinprobe am Barbaraberg, Gartenfest mit „Kunst im Garten“, Sommerstammtisch Vermessungsamt und städtischem Blumenschmuckwettbewerb und schätzte das zunehmende Interesse an den monatlichen Stammtischen und Gesprächsrunden im „Weißen Roß“. Steten Helfern und Unterstützern dankte sie für die engagierten Beiträge zu Vereinsveranstaltungen. Der von Grazia Miccoli-Hey vorgetragene Kassenbericht zeugte von einer soliden Kassenführung.
Die Inhalte der bisherigen Vereinssatzung entsprachen nicht den Vorgaben für die Eintragung ins Vereinsregister. Schriftführerin Barbara Harrer trug den langen Wortlaut der geänderten Satzung vor, die der Mustersatzung des Landesverbandes angeglichen ist. Die Versammlung nahm die Satzungsänderung einstimmig an. Mit einer erfreulichen Nachricht wartete Petra Engelmann auf und gratulierte Diana Kleber zur „Zertifizierten Obstbaumpflegerin“.