„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“ Diese Erkenntnis des 1900 verstorbenen Philosophen Friedrich Nietzsche findet in der Zahl der Schüler der Musikschule VierStädtedreieck ihren Niederschlag. Sie steigerte sich von „knapp über 400“ im Jahr 2022 auf 487 zum Ende des Jahres 2025. Die Berichte zur Jahreshauptversammlung des Fördervereins waren Spiegelbild einer musikfreudigen Region.
Dr. Georg Bayerl beschränkte sich in seinem Bericht auf die Finanzierung von jeweils einer Klarinette, Dreiviertelgeige, Marimbaphon und Keybord, Rahmentrommeln, Geigenbögen, Saiten und elektrischen Geräten und auf Hinweise zu Reparaturen an Leihinstrumenten. Das Angebot von Leihinstrumenten hielt er für sehr wichtig. Sie erleichterten die Entscheidung zum Musikunterricht, „da nicht gleich ein teures Instrument angeschafft werden muss“. Zu weiteren Fördermaßnahmen zählte der Vorsitzende die Übernahme der Kosten für Notenmaterial, die Unterstützung des Streichorchesters beim Weihnachtskonzert, des Nikolauskonzerts der Früherziehungsgruppen und der Musikschul-Anfänger und des Probenwochenendes der Bläser. Dank sagte er Mitgliedern und Schülereltern für die Unterstützung bei Veranstaltungen. An die Lehrkräfte der Schule appellierte er, Kontakte zu Schülereltern mit dem Ziel zur Gründung einer Elternvertretung aufzunehmen, die sich bei Veranstaltungen zum Nutzen ihrer Kinder engagiert. Mit dem Argument „der Jahresbeitrag von zehn Euro tut sicher keinem weh“ rief er alle Musikfreunde dazu auf „unserem Verein beizutreten, um die musikalische Ausbildung in unserer Stadt zu unterstützen und zu erhalten“.
Auffallende Zahlen in der Schülerstatistik Joachim Stepperts waren circa 25 Kinder in der Zwergenmusik und circa 80 Kinder in der Musikalischen Früherziehung. Nach Informationen zu Verwaltungs- und Lehrpersonal legte er Planungen zu Elternumfrage, Informations- und Elternabend vor und nannte als Ziel seiner Initiativen „die Musikschule als Lebensraum zu verstehen, der gemeinsam von Schülern, Lehrern und Eltern gestaltet wird“. Christine Rozinski informierte über die angefallenen Kosten zu den Fördermaßnahmen.
Bürgermeister Marcus Gradl, er regte Werbemaßnahmen für den Förderverein an, leitete die Neuwahlen, bei denen Dr. Georg Bayerl (Vorsitzender), Walter Thurn (2. Vors.), Christine Rozinski (Kassiererin), Dagmar Höller (Schriftführerin), Brigitte Brüchner und Gerhard Schäftner (Revisoren) und Martina Häfner, Sieglinde Hollmer, Bernd Lober, Christine Renner, Dr. Sabine Schultes, Antonia Stock, Peter Teschke und Veronica Woodworth (Beisitzer) in ihren Ämtern bestätigt wurden. Mit einem Blumenpräsent verabschiedete Bayerl Maria Förster, die sich über Jahrzehnte als Beisitzern eingebracht hatte.