Nach einem Sektempfang verbrachten Eschenbachs Senioren bei Gaumen-, Augen- und Hörgenüssen frohe Stunden im Pfarrheim. Die von Heiterkeit geprägte Veranstaltung mit musikalischen und Wortspielerein ließ die Herzen der etwas älteren Jahrgänge höher schlagen und bot zwischendurch auch Gelegenheit zu Alltagsplaudereien.
Die Aufgaben eines Empfangskomitees übernahmen Maria Förster und ihre orientalisch anmutenden Mitarbeiterinnen und hießen mit launischen Worten eine erwartungsfrohe Gemeinschaft willkommen, in der die Gruppe des Obst- und Gartenbauvereins als Salatköpfe Farbtupfer setzte. Als Storch landete Pfarrer Johannes Bosco im Saal und kommentierte mit Blick auf eine Denkschrift „vom Kirchturm aus“ noch einmal die wichtigsten Stationen der Jahreswanderung 2025 der Senioren. Mit „Storchenmacht“ sagte er Maria Förster und deren Team Dank für das Tourenprogramm. Auf musikalische Weltreise begab sich über mehrere Stunden das Duo Gerd und Werner und wählte als ersten Abschnitt die Strecke von den 100 000 Händen des Oktopus bis an den Strand von Maratonga. Neugierig waren die Besucherinnen bei Pfarrhaushälterin Resi. Neben der Brotzeit des Pfarrers interessierte sie die Zusammensetzung einer Bowle, bis nach vielem Rätselraten ein Thermomix plötzlich das Rätsel löste. Als Gast aus dem hohen Norden kündigte Seniorenbeauftragter Klaus Lehl einen Wikinger Marcus an, der auf der Suche nach seiner Wiki durch die Tischreihen ruderte und viele Suchgespräche führte.
Von Beifall umtost stürmte die Grüne Garde der Faschingsgesellschaft mit Kinderprinzenpaar den Saal, bot begeisternde Auftritte und zierte das Seniorenteam mit Faschingsorden 2026. Nicht fehlen durften an diesem Nachmittag, der mit Kaffee und Krapfen begonnen hatte, eine sehr bunte Polonaise, Schunkelrunden, ein weiterer Sketch und eine schier unendliche Folge gängiger deutscher Schlager. Melodie und Rhythmus waren Trumpf. Würstchen mit Kraut und „Nachschluck“ leiteten das Ende des Seniorenfaschings ein, begleitet vom Versprechen „…bis dass der Morgen erwacht“, denn „so ein Tag wie heute, der dürfte nie vergeh’n“.