Die Vereine 1898 Thumsenreuth (2. Vorsitzender Andreas Heinz - links), Freiwillige Feuerwehr Thumsenreuth (Jugendwart Michael Schraml - mitte) und der Siedlerverein Thumsenreuth (Beisitzer Maximilian Sirtl - 2. von rechts) freuten sich mit Bürgermeisterin Marion Höcht (rechts) über die unerwartete Spende von je 1000 Euro, die vom Kassier Aron Steiner (hinten links) und Vorsitzernden Fabian Moller (hinten rechts) überreicht wurde. (Bild: Herbert Mattes)

Treff-Förderverein feiert 2026 sein 20jähriges Gründungsjubiläum und spendet 3000 Euro

Zur Jahreshauptversammlung begrüßte Vorsitzender Fabian Moller., 31 Mitglieder, unter ihnen 1. Bürgermeisterin Marion Höcht und 2. Bürgermeister Herbert Mattes. Entgegen dem allgemeinen Trend ist die Zahl der Mitglieder im vergangenen Jahr um sieben, auf nunmehr 84 angewachsen, resümierte Fabian Moller stolz. Er erinnerte an die Veranstaltungen des vergangenen Jahres: Erfolgreich verliefen der Faschingsball mit der Prinzengarde aus Reuth, das Sommerfest mit vielen Attraktionen sowie die Teilnahme an Veranstaltungen der Gemeinde mit dem leuchtendorangen vereinseigenen Pilsstand. Die Erfolge spiegeln sich in der Kasse wieder: Kassenführer Aron Steiner verzeichnete zwar ein geringes Defizit – doch der Verein hatte im vergangenen Jahr insgesamt 1500 Euro an die Freiwillige Feuerwehr, dem Schützenverein und dem Kindergarten Krummennaab gespendet. Für 2026 erwartet der Verein wieder schwarze Zahlen. Auf dem Dorfanger soll vom 25. – 26. Juli das 20jährige Gründungsfest ordentlich gefeiert werden. Hierzu laufen die Vorbereitungen auf vollen Touren. Die Spitzenband aus der Region „Südwind” konnte bereits verpflichtet werden. Ein Festzelt ist ebenfalls bereits gebucht. Es werden wieder viele Schmankerl angeboten. Moller dankte allen Helfern und Organisatoren bei den Vorbereitungen und freute sich über den besonderen Zusammenhalt. Auch in diesem Jahr reicht der Verein Spenden für die Jugendarbeit in den örtlichen Vereinen aus: Der Schützenverein 1898, die Freiwillige Feuerwehr und auch der Siedlerverein für die Gestaltung des Kinderspielplatzes erhielten je 1000 Euro. Bürgermeisterin Marion Höcht fand für die Treff-Verantwortlichen und die helfenden Mitglieder des Vereins nur anerkennende Worte. Besonders hob sie den Zusammenhalt im Verein hervor. Da Mario Maderer als Beisitzer zurücktrat, wurde einstimmig Jakob Sieder in das Vorstandsgremium gewählt.


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Der erste Vorsitzende Georg Neugirg (am Mikrofon) begrüßte die Teilnehmer, insbesondere Pfarrer Michael und Pfarrer Sauer (rechts daneben). (Bild: Herbert Mattes)

Pfingsten - die Geburtstag der Kirchen

Trotz heftiger Westwinde mit Regenschauern kamen rund 150 Gläubige zur ökumenischen Pfingstandacht. Der Vorsitzende des Vereins zur Errichtung und Betreuung der Kapelle in Kohlbühl, Georg Neugirg, hatte zu einer ökumenischen Andacht an der Auferstehungskapelle auf dem Hasenbühl eingeladen. Trotz eines frischen Westwindes mit Regenschauern waren fast 150 Gläubige beider Konfessionen gekommen, um miteinander zu beten. Der Verein hatte gut vorgesorgt und am Vormittag zwei Pavillons aufgebaut, die vor Regen und Wind schützten. Eine feierliche Prozession zog um 13.45 Uhr von der katholischen Pfarrkirche mit Pfarrer Michael unter dem Geläut der Glocken zur evangelischen Kirche, wo die evangelischen Christen mit Pfarrer Sauer sich dem Zug anschlossen. Die Prozession empfing der Posaunenchor, unter der Leitung von Wolfgang Nikol mit einem Choral an der Kapelle. Neugirg dankte in seinen Grußworten allen Helfern, die den Kapellenplatz hergerichtet und mit aufgebaut hatten. Er lobte das besondere Miteinander der Helfer. In seiner Predigt würdigte Pfarrer Michael die Bedeutung von Pfingsten. „Es ist der Geburtstag der Kirchen”, führte er aus. „In unserer heutigen Zeit brauchen wir den Geist von Pfingsten nötiger den je”, fuhr er fort. Der gemeinsame Segen der beiden Geistlichen beschloss die feierliche Andacht. Bei gespendeten Kaffee mit leckeren selbst gebackenen Kuchen blieben die Teilnehmer im geschützten Zelt noch lange beieinander. Der Erlös aus den eingenommenen Spenden ist ausschließlich für die Unterhaltung der Auferstehungskapelle bestimmt.
Glückliche Gewinner vom Muttertagsschießen der SG 1898 Thumsenreuth. (Bild: Andreas Heinz)

Thumsenreuther Schützen veranstalten erfolgreiches Muttertagsschießen

Überaus gut besucht war das diesjährige Muttertagsschießen des Schützenvereins Thumsenreuth. Mit genau 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern feierte der Verein eine rundum gelungene Veranstaltung, bei der Spaß, Geselligkeit und ein wenig Glück im Mittelpunkt standen. Wie es der Anlass will, stand alles im Zeichen der Blume – sowohl im Ziel als auch bei den Preisen. Jeder Teilnehmende durfte sich über ein blumiges Präsent freuen, ganz gleich auf welchem Platz er oder sie landete. Für die Ermittlung der Platzierungen sorgte eine selbst entwickelte Preisschießsoftware von Andreas Heinz, dem zweiten Vorstand des Vereins. Die Zielscheibe in Form einer bunten Blume war in verschiedene Segmente unterteilt, hinter denen jeweils unterschiedliche Punktewerte verborgen waren. Wer ein Segment traf, erhielt dessen Punkte – wurden mit einem Schuss mehrere Felder gestreift, addierten sich die jeweiligen Werte. Drei Schüsse ergaben eine Wertung, das beste Ergebnis wanderte in die Highscore-Liste. Das erzielte Ergebnis konnte jeder Teilnehmer an einem Tablet abrufen. Wer mit seinem Ergebnis nicht zufrieden war, konnte beliebig viele weitere Serien nachlösen und sein Glück erneut herausfordern. Währenddessen genossen andere Besucher die gemütliche Atmosphäre bei kulinarischen Leckerbissen aus der Küche von Wirt Dominik von „Fire & Kitchen“. Nach rund zwei Stunden Schießbetrieb folgte die mit Spannung erwartete Preisverleihung. Insgesamt wurden 1323 Schüsse abgegeben – 47 davon verfehlten das Ziel und landeten neben der Blume. Die besten zehn Ergebnisse waren den ganzen Abend über live zu sehen, jedoch ohne Namen – so blieb die Spannung bis zum Schluss erhalten. Erst zur Siegerehrung lüftete Vereinsvorsitzender Horst Bauer charmant und unterhaltsam die Geheimnisse der Highscore-Liste.Mit herausragenden 1002 Punkten sicherte sich Manfred Krumholz den ersten Platz, gefolgt von Doris Häupl (946 Punkte) und Otto Fenzl (886 Punkte). Ebenfalls unter den Top Ten landeten Reinhard Naber (883), Stella Schieder (863), Volkmar Sirtl (827), Veronika Zwolan (811), Hannes Bayer (790), Matthias Hein (788) und Sieglinde Höcht (785). Auch der letzte Platz blieb nicht unbelohnt: Lisbeth Götz, die mit 390 Punkten den 100. Platz belegte, erhielt als Trostpreis eine hübsche lilafarbene Blumenampel. „Vielen Dank für eure Teilnahme“, freute sich Horst Bauer am Ende des Abends. Sein besonderer Dank galt dem gesamten Organisationsteam rund um Michaela, Melanie, Lena, Jakob, Michael und Petra, das für einen reibungslosen Ablauf sorgte.
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