300,- Euro Weihnachtsgeld vom BSJ Amberg für die Jugendarbeit des 1.FC Rieden von links: Andreas Weiß, Carolin Kemmeter, Reinhard Weber. (Bild: Matthias Becker)

Der 1. FC Rieden startet mit dem Motto „Grenzen verschieben“ in das Jahr 2026

Moderator Florian Gröninger, der bekannte Musiker und Mitstreiter des BR-Brettl-Spitzen-Ensembles, hätte es beim diesjährigen Neujahrsempfang des 1. FC Rieden im Sportheim Café Abseits nicht besser zum Ausdruck bringen können. „Der 1. FC Rieden leistet Großartiges, das auch durchaus von vielen anderen Vereinen über die Grenzen der Oberpfalz hinweg mit großem Interesse betrachtet wird.“ Neben der großartigen Sportanlage und der beispielhaften Jugendarbeit bewältigt der derzeit 938 Mitglieder starke Vilstalclub mit seinen vielen ehrenamtlichen Helfern jedes Jahr ein unglaubliches Pensum mit unzähligen Veranstaltungen. Juniorvorstand Andreas Weiß ließ das zurückliegende Jahr, das unter dem Leitsatz stand „Haltung zeigen“, nochmal in Worten und mit beeindruckenden Bildern, als Video-Collage aufbereitet, auf der Leinwand Revue passieren. Juniorvorständin Carolin Kemmeter gab einen Ausblick auf das umfangreiche Programm im Jahr 2026, das unter dem Motto „Grenzen verschieben“ absolviert wird. Allein im Jugendbereich stehen wieder zahlreiche spannende Turniere auf dem Programm. Alle diese und viele andere Veranstaltungen, wie z. B. Bike and Run, werden rechtzeitig in der Tagespresse bekannt gegeben. Zusätzlich soll am neu angelegten Kunstrasenplatz ein Padel- und Fußball-Court entstehen. Ob das Fußballtraining der Jüngsten, die Abteilung Young Fitness mit Kinderturnen, Taekwondo, Leichtathletik und Jumping, das Winterprogramm des Ski-Clubs, die Abteilung Volleyball, die Sparte Tauziehen & more oder die breit aufgestellte Abteilung Fitness, überall findet man erstklassig ausgebildete Übungsleiter und ein Top-Programm für alle Mitglieder. Das Highlight in diesem Jahr wird aber zweifelsohne am 9. Mai stattfinden, wenn der sich zurzeit in der Bauphase befindliche Mehrgenerationenspielplatz am Sportgelände offiziell und feierlich eröffnet wird. Unter den Gästen befanden sich u. a. auch Riedens zweiter Bürgermeister Josef Weinfurtner (CSU) und MdL Bernhard Heinisch (FW). Ein besonderer Moment des Abends war die erstmalige Auszeichnung des 1. FC Rieden durch Reinhard Weber von der BSJ (Bayerische Sportjugend) Amberg, verbunden mit einer Förderung in Höhe von 300 Euro Weihnachtsgeld für die erfolgreiche Jugendarbeit. Im weiteren Verlauf sprach Katharina Reuter von der Lebenshilfe Amberg (Inklusionshilfe InklusFair) über das Thema Inklusion und die Zusammenarbeit mit dem Verein. FC-Vorstand Hans Fischer unterstrich in seinen Worten die Bedeutung von Zusammenhalt, Ehrenamt und gesellschaftlicher Verantwortung. Dem Förderkreis-Vorsitzenden und Altbürgermeister „Kik“ Färber war es vorbehalten, die harmonische Veranstaltung mit dem traditionellen Abschlusssong „Immer wieder 1. FC Rieden“ abzuschließen und damit das große anschließende Buffet zu eröffnen.
Mit Reinhard Orywol (3.v.l.) hat die SG Vilstal Rieden ein drittes Ehrenmitglied. Dazu gratulierten Deutscher Schützenbund-Ehrenmitglied Ludwig Mayer (v.l.), Erster Schützenmeister Thomas Graf, Ehrenmitglied Klaus Jaintzyk, Zweiter Schützenmeister Thorsten Malotta und Erster Bürgermeister Erwin Geitner. (Bild: Michael Rabenhofer)

SG Vilstal Rieden hat nun drei Ehrenmitglieder

Stolz ist man bei der ganzen Schützenfamilie der Schützengesellschaft Vilstal Rieden auf ihr neues Ehrenmitglied Reinhard Orywol. Er wurde in der jüngsten Jahreshauptversammlung des Vereins einstimmig dazu ernannt. Erster Schützenmeister Thomas Graf hielt eine würdevolle Laudatio für Orywol und hob seine Verdienste um das örtliche Schützenwesen und den Verein hervor. Gratulationen kamen selbstverständlich von den anwesenden Mitgliedern sowie Erstem Bürgermeister Erwin Geitner. Mit Rainer Salbeck Senior, Klaus Jaintzyk und Reinhard Orywol hat der Verein nun drei Ehrenmitglieder. Rainer Salbeck Senior hat zudem den Ehrentitel Oberschützenmeister inne. Er vertrat den Verein von 1979 bis 1998 als Erster Schützenmeister. Der 67-Jährige Orywol ist seit 30 Jahren Vereinsmitglied und damit auch Mitglied des Oberpfälzer Schützenbundes. In vielfältiger Weise hat sich der Amberger für die Riedener Schützen engagiert. Zum Schützenverein kam Reinhard über den Campingplatz, der sich in unmittelbarer Nähe zum Schützenheim südlich vom Freibad befindet. Mit seiner bereits verstorbenen Frau Gabi hatte Reinhard lange Zeit einen Stellplatz und fand so immer mehr die Freundschaft mit den Riedener Schützen. In der Vorstandschaft beteiligt sich Reinhard Orywol bis heute. Von 2000 bis 2002 war er Dritter Jugendleiter im Verein, von 2002 bis 2010 leitete er als Erster Jugendleiter den Nachwuchsbereich der Vilstalschützen. Seit 2010 ist er als Beisitzer im Ausschuss vertreten, welchen er auch in der aktuellen Amtsperiode bis 2030 angehört. Egal ob beim Sommerfest, den vereinsinternen Schießen, als Teilnehmer im Vilstalwanderpokal oder bei Fest- und Kirchenzügen. Reinhard Orywol ist bei vielen Vereinsterminen aktiv. Mit Ehefrau Gabi war Reinhard im Schützenheim Rieden ein eingespieltes Team. Bekannt ist er auch vom Garagenverkauf der Schützen beim Riedener Faschingszug. Sportlich zeigt Reinhard Orywol, der mittlerweile aufgelegt am Schießstand antreten darf, sein Können. Zuletzt wurde er 2018 Schützenkönig, vergangenes Jahr schoß er das beste Blattl beim Jubiläumsschießen zur 70-jährigen Fahnenweihe der Schützengesellschaft.
Die neue Vorstandschaft der SG Vilstal Rieden mit Erstem Schützenmeister Thomas Graf (10.v.l.), Zweitem Schützenmeister Thorsten Malotta (2.v.r.) und Erstem Bürgermeister Erwin Geitner (r.) (Bild: Michael Rabenhofer)

SG Vilstal Rieden hat neu gewählt

Die Schützengesellschaft Vilstal Rieden hielt ihre Jahreshauptversammlung im Riedener Schützenheim. Erster Schützenmeister Thomas Graf begrüßte neben den Mitgliedern Ersten Bürgermeister Erwin Geitner, Ehrenmitglied Klaus Jaintzyk und Ehrenmitglied des Deutschen Schützenbundes, Ludwig Mayer mit Gattin Hannelore. Graf ging auf das vergangene Jahr ein. 2025 war man besonders auf die abgehaltene Marktmeisterschaft mit rekordverdächtigen 108 Teilnehmern und das 70-jährige Fahnenjubiläum im Rahmen der Königsproklamation stolz. Aktuell hat der Verein 151 Mitglieder. „Viele Nachwuchsschützen durften bei diversen Wettbewerben an die Stände gehen, etwa dem Raiffeisencup, dem Vilstalwanderpokal, Landesmeisterschaften des Oberpfälzer Schützenbundes, Bayerische Meisterschaften sowie der vereinseigenen Marktmeisterschaft”, so Jugendleiter Thomas Rybak. Sportleiter Manfred Hiermann bestätigte den positiven Trend im Verein. An die Schießstände gingen 2025 in Summe 754 Schützinnen und Schützen, was eine Steigerung um 50 Prozent bedeutet. Rechnet man die Marktmeisterschaft heraus, ist es weiterhin ein enormer Zuwachs von 30 Prozent. Kassier Samuel Fritz vermeldete einen positiven Kassenstand. Bürgermeister Erwin Geitner zeigte sich beeindruckt von den Berichten aus den einzelnen Ressorts „Es ist toll, zu sehen, was hier in diesem Verein das ganze Jahr über geleistet wird“. Geitner würdigte in persönlichen Worten die großen Verdienste von Ehrenmitglied Klaus Jaintzyk. Dieser hörte im Oktober nach fast 40 Jahren als Fahnenträger des Vereins auf. Bei den Neuwahlen gab es mit Rainer Salbeck einen neuen Kassier zu vermelden, ihn vertritt Jochen Lehr. Erster Schützenmeister ist weiterhin Thomas Graf, sein Vize Thorsten Malotta. Sportleiter bleiben Manfred Hiermann als Erster, Stellvertreter ist Daniel Malotta. Bastian Klever führt weiter die Schriften, ihn vertritt Michaela Graf. Die Jugendleiter heißen auch künftig Thomas Graf und Simon Wiesner, die Kasse prüfen künftig Georg Geck und Florian Schaul. Als Beisitzer agieren Klaus Jaintzyk, Reinhard Orywol und Michael Rabenhofer.
Franz (v.l.), Papa Marco, Bruder Xaver, Mama Lisa und Goaslandlerleiterin Franziska Haas-Würz (Bild: Michael Rabenhofer)

Riedener „D´Goaslandler” spenden für hilfreiche Delfintherapie

Die Theatergruppe „D´Goaslandler“ aus Rieden haben ein Herz für Projekte, mit denen Vereine aber auch Mitmenschen in schweren Situationen unterstützt werden. Mittlerweile hat es sich etabliert, dass aus den Erlösen der Theaterstücke jährlich gespendet wird. Bei der Aufführung am 28. Dezember des Stückes „Dämmergötterung“ durfte sich Familie Schuh aus Amberg über 500 Euro für eine Delfintherapie ihres Sohnes Franz freuen. Spartenleiterin Franziska Haas-Würz durfte die Familie mit Papa Marco, Franz, Mama Lisa und Bruder Xaver bei der Theatervorstellung begrüßen und überreichte den Spendenscheck an die Familie. Der Kontakt zu den Riedener Theaterleuten kam über den Kollegenkreis von Lisa zustande. Franz leidet an einem seltenen Gendefekt, der neben Epilepsie, Essstörungen und Entwicklungsstörungen, unkontrollierte Muskelanspannungen und anderen Auffälligkeiten auslöst. Er ist auf dauerhafte Betreuung angewiesen. Franz teilt sich selbst nicht durch Sprechen, sondern mithilfe kleiner Magnetschilder mit, mit denen er seinen Eltern andeutet, was er gerade machen will. Wasser ist Franz Element und macht den lieben Jungen sichtlich glücklich. Dort fühlt sich der 8-Jährige sehr wohl und liebt das Plantschen darin. Jedoch müssen seine Eltern stets sehr vorsichtig mit ihrem Sohn sein, da er nicht schwimmen kann und Gefahren nicht abschätzen kann. Die Idee zur Delfintherapie kam der Familie bereits 2024, Lisa Schuh startete daraufhin einen Spendenaufruf über ihren Instagram-Account (lisaschuhprivat). Die Resonanz und die Mithilfe aus der Region waren überwältigend. Eine erste Therapie konnte so bereits in Amerika stattfinden und hat der Familie und vor allem Franz sehr geholfen. Etliche Spendengelder kamen für die Therapie für Franz zusammen. Unterstützt werden sie dabei von der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach. Weiterhin ist es möglich, für Folgetherapien unter goodcrowd.org für die Spendenkampagne für Franz Therapie eine Unterstützung zukommen zulassen. Über Social Media teilt Lisa Schuh die neuesten Entwicklungen und Fortschritte mit. Der Gendefekt ist nicht heilbar. Ziel ist es jedoch mit den Therapien, dass Franz in die Hände von fremden Fachpflegekräften gegeben werden kann.
Die Kinder freuen sich mit Georg Geck (CSU, v.l.), Kirchenpfleger Christian Bauer, Elternbeirätin Franziska Bösl, Bürgermeister Erwin Geitner (CSU, Sitzend), Zweiter Bürgermeister Josef Weinfurtner (CSU), Kindergartenleiterin Bianca Hammer und Elternbeirat Florian Schaul. (Bild: Michael Rabenhofer)

CSU Rieden-Vilshofen spendet an den Riedener Kindergarten

Der CSU Ortsverein Rieden-Vilshofen hat dem Riedener Kindergarten St. Georg eine Spende von 1000 Euro zukommen lassen. Zur Übergabe des Spendenschecks besuchten Riedens CSU-Chef und Zweiter Bürgermeister Josef Weinfurtner, Erster Bürgermeister Erwin Geitner sowie CSU-Kassier Georg Geck vom Ortsverband den Kindergarten. Die Spendensumme stammt aus den Erlösen der CSU mit ihrem Verpflegungsstand vom vergangenen Marktsonntag, als die Parteimitglieder unter anderem warme Leberkäsesemmeln verkauften. „Uns liegt das Wohl der jüngsten Generation im Ort sehr am Herzen“, so Riedens Bürgermeister Erwin Geitner. Josef Weinfurtner freute sich, dass der Kindergarten St. Georg Rieden durch die Zuwendungen verschiedene Anschaffungen tätigen kann. Kindergartenleiterin Bianca Hammer erklärte, dass der Kindergarten mit den Mitteln Langbänke sowie für die Kinderkrippe Gartenmöbel beschaffen wird. Um die Verwaltung des Kindergartens kümmert sich Kirchenpfleger Christian Bauer vom Träger, der katholischen Kirchenstiftung, mit. Aktuell besuchen über 70 Kinder die verschiedenen Gruppen in der Tagestätte an der Thanheimer Straße. Kurz vor der CSU-Spendenübergabe überreichte zudem Erster Bürgermeister Erwin Geitner aus privater Hand einen Baum für die Beschattung Außenspielgeländes des Kindergartens. Ebenfalls stifteten einen Baum Thomas Färber (Färbos Vilstal) und Thomas Hollweck (Hollweck Plan und Bau). Die Baumspenden hatten eine Summe von über 1.000 Euro erreicht. Die Bäume sind mittlerweile im Herzen des Außenbereiches des Kindergartens gepflanzt worden.
Voll im Einsatz bei der Christbaumversteigerung: Vereinsvorsitzender Stefan Scharl (v.l.) und das Versteigererduo Johannes Haas und Dieter Hofmeister. (Bild: Michael Rabenhofer)

Riedener Feuerwehr versteigert Christbaum

Leidenschaftliche Versteigerer, beste Stimmung, tolle Preise und begeisterte Besucher: Die Riedener Christbaumversteigerung der Feuerwehr Rieden im Schützenheim war gespickt mit tollen Höhenpunkten. Vereinsvorsitzender Stefan Scharl begrüßte im voll besetzten Schützensaal neben den vielen Gästen auch die Ehrenmitglieder des Vereins und Ersten Bürgermeister Erwin Geitner. Viele tolle Versteigerungswaren hatten die Feuerwehrler in den Wochen davor gesammelt. Für das leibliche Wohl gab es von deftig bis süß allerlei Schmankerl zum Mitbieten. „Etz hamma dou geräucherte Bratwürstl mit Spitzl am Zweigerl…“. Scharl rief die ersten schmackhaften Brotzeiten auf die Hand aus. Der Duft von Geräuchertem, warmen Leberkässemmel und anderen Brotzeiten erfüllte den ganzen Saal, flott und fleißig wurde aus dem Publikum geboten. „Zehn Euro zum Ersten, Zehn Euro zum Zweiten….“. Manch Feuerwehrmitglied kam kaum hinterher, die gesteigerten Waren an den Mann und die Frau zu bringen, derart groß war der Hunger bei den Besuchern. Wundertüten mit tollen Überraschungen darin fanden ebenso reißenden Absatz. Weiter gings auf der Bühne neben den geschmückten Christbaum mit dem Dieter Hofmeister und dem Malotta Marcel als heißblütiges Versteigererduo. Es war eine Schau mit viel Witz, Schmunzeln und deftigen Sprüchen. Die Versteigerer wechselten sich ab. Zwischendurch kam Johannes Haas an die Reihe. Einmal kurz umgedreht, waren schon die nächsten Preise ausgerufen. „Etz homma a Fassl Naabecker Bier ....“. Viele Ehrenamtliche der Feuerwehr Rieden halfen an diesem so unterhaltsamen Abend mit, sei es beim Versteigern, dem Preise herrichten oder in der Küche. Die Zusammenarbeit mit den Schützen der SG Vilstal Rieden klappte hervorragend und so kam jeder Gast auf seine Kosten. Für die Liebhaber von Süßspeisen durfte es auch ein Tortenstückerl sein. Himbeersahnetorte mit einem Tasserl Kaffee? Auf jeden Fall zugreifen hieß es da für so manchen Feinschmecker. Ganz zum Ende hin versteigerte Erster Bürgermeister Erwin Geitner den Gipfel für einen guten Zweck. Etliche Vereine, Privatleute und Firmen aus Rieden und der Umgebung steigerten fleißig mit und gaben den Gipfel wieder zurück. Vereinsabordnungen, wie etwa der Narrhalla Rieden oder der Feuerwehr Vilshofen waren stark auf der Christbaumversteigerung vertreten.
Zu einer der fünf Sternsingergruppen gehörten mit dem Engel und den Heiligen Drei Königen Simon Kopf (v.l.), Hanna Müllner, Simon Hollweck und Phillip Müllner. Gerade überbrachten sie den Segen bei Christa Bauer (2.v.l.) und Christian Bauer (4.v.l.). (Bild: Michael Rabenhofer)

Riedener bekamen Sternsingerbesuch

In der Pfarrei Rieden waren am 2. Und 3. Januar die Sternsinger unterwegs und überbrachten die frohen Botschaften zum Dreikönigstag in die Häuser und Familien. „Christus segne dieses Haus und alle die da gehen ein und aus. Gott ist allen Menschen nah. Sein Sohn Jesus ist geboren“, so Kaspar, Melchior und Balthasar bei der Überbringung des Segens. Die Sternsinger erinnern mit ihren Kronen und den königlichen Gewändern an die Heiligen Drei Könige, die zum Jesukindelein in der Krippe im Stall kamen. Ihre Gaben an Jesus waren Gold, welches dafürsteht, dass Jesus für sie der größte König ist. Weihrauch überbrachten sie im Zeichen dafür, dass Gott überall bei uns ist. Myrrhe steht dafür, dass Jesus als Mensch auf die Welt gekommen ist. Der Engel begleitete die Sternsinger bei ihrer Verkündungsreise durch die Orte. In diesem Jahr stand die Aktion Dreikönigssingen wieder unter dem Motto „Sternsingen gegen Kinderarbeit, Schule statt Fabrik“. Das so gesammelte Geld in der Pfarrei geht schließlich an das Kindermissionswerk „Die Sternsinger e.V.“. In der gesamten Pfarreiengemeinschaft starteten die Sternsinger am Freitag, dem 2. Januar in Ensdorf, Rieden, Götzenöd, Thannlohe und Seulohe, am Samstag kamen Vilshofen, Bernstein, Hirschwald und Leidersdorf hinzu. Am Montag, dem 5. Januar ging es für die Sternsingergruppen auch nach Wolfsbach, am Dreikönigstag selbst wurden von den Sternsingern die Häuser in Thanheim gesegnet. Natürlich gab es auch die ein oder andere Süßigkeit für die fleißigen Ministranten. Sie übernahmen den Sternsingerdienst in ihren Pfarreien. In der Pfarrei Rieden wurden die 5 Gruppen mit insgesamt 20 Sternsingern begleitet unter anderem von Marion Hollweck und Michaela Hetzenecker.


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Die FC Radler besuchen Riedens Feuerwehrzentrale und bekommen Infos aus erster Hand von Kommandant Rainer Salbeck und Bürgermeister Erwin Geitner. (Bild: Josef Weinfurtner)

FC Radler besichtigen Riedener Feuerwehrhaus

Die Riedener „FC Radler“ sind eine humorige Truppe. Regelmäßig halten sich die Herren fit, indem sie sich wöchentlich gemeinsam aufs Radl schwingen. Gerade in den wärmeren Monaten sind die Herren in neongelben Trikots quer durchs Vilstal, aber auch im Lauterachtal und darüber hinaus unterwegs, bleiben in Bewegung und kehren natürlich nach der Tour in Rieden und Umgebung auf eine kameradschaftliche Brotzeit ein. Gemeinsame Besuche auf Veranstaltungen, etwa in diesem Jahr unter anderem auf der Spotznkirwa beim Hirschenwirt oder der Riedener Kirwa, werden regelmäßig zelebriert. Jetzt, wo es recht frisch draußen ist, wird auch noch Fahrrad gefahren. Jedoch nicht so ausgeprägt, wie im Sommer. Zudem sind die Herren um deren Organisator Norbert Niebler an ihrer Heimat interessiert und so kam es, dass Niebler mit den Verantwortlichen der Riedener Feuerwehr und Bürgermeister Erwin Geitner eine Besichtigung der neuen Riedener Feuerwehrzentrale vereinbarte. Die Truppe der FC Radler, zu der auch Altbürgermeister Gotthard Färber und Zweiter Bürgermeister Josef Weinfurtner gehören, erfuhr die Eckdaten zum Gebäude an der Hirschwalder Straße von Bürgermeister Erwin Geitner. Eingeweiht wurde das Feuerwehrhaus 2021, im Mai 2022 bei einem Tag der Offenen Türe präsentierte man den Gebäudekomplex der Bevölkerung. Über eine Million Euro wurden vom Markt Rieden investiert, die Riedener Feuerwehrleute leisteten zudem tausende Helferstunden. Zweieinhalb Jahre wurde auf dem Grundstück gebaut. Erster Kommandant Rainer Salbeck führte durch die Räumlichkeiten auf zwei Ebenen, zeigte unter anderem die Elektronik und Heizung auf dem neuesten Stand der Technik. Sehr stolz sind die Kameradinnen und Kameraden, so Kommandant Rainer Salbeck, auf das hochmoderne barrierefreie Gebäude. Im Obergeschoss ist der 70 Quadratmeter große Schulungsraum ein wahres Schmuckstück geworden. Der rundum gelungene Besuch der FC Radler bei Riedens Feuerwehr wurde mit einer gemeinsamen Brotzeit abgeschlossen.
Stimmungsvoll und besinnlich war es beim Adventskonzert zu 20 Jahren Jugendchor Lords Day in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Rieden. (Bild: Michael Rabenhofer)

Adventskonzert zu 20 Jahren Jugendchor Lords Day

Zum 20-jährigen Bestehen des Jugendchors Lords Day veranstalte dieser zusammen mit der Blaskapelle St. Georg Rieden und den Riedener Hirten ein Adventskonzert. Am zweiten Adventssonntag, bei Einbruch der Dunkelheit, machten sich etliche Musikinteressierte auf den Weg in die Riedener Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Chorleiter Stefan Weinfurtner begrüßte die Besucher. Zu Beginn stimmte der Chor das Lied „Ein Licht“ an, bei dem auch Sologesang den Kirchenraum auf tiefgründige Weise erfüllte. Stefan Weinfurtner dirigierte den Chor, instrumental am Klavier von Angelika Weinfurtner begleitet. Die entzündeten Kerzen waren in dieser adventlichen Stunde in der Riedener Pfarrkirche die einzige Lichtquelle und so wurde es besonders stimmungsvoll. Eine Stunde zum Innehalten und die Seele baumeln lassen. Das nächste Lied „Menschen auf dem Weg durch die dunkle Nacht“ soll in der staaden Zeit den Menschen vor allem Hoffnung spenden, gerade wenn die Strophe „Christus hat der Welt das Licht gebracht“ zu hören ist. Die Abordnung der Blaskapelle St. Georg Rieden, angeleitet von Dirigent Miroslaw Zgrzendek, spielte von oben auf der Empore und füllte die Kirche mit weichen Tönen. Andächtig ging es weiter, als im Altarraum die Riedener Hirten mit Max Wagner an der Quetschn, Taktgeber und Oberhirte Werner Meiler sowie Armin Hofrichter, Hans Weiß und Hubert Haas ihren mehrstimmigen Gesang in Oberpfälzer Mundart und adventlich eingefärbt das erste Mal erklingen ließen. So wechselten sich die Musiker ab und sorgten für ein vielfältiges Klangerlebnis. Bürgermeister Erwin Geitner zeigte sich beeindruckt vom Konzert: „Euer Chor lebt nicht nur von Noten und Stimmen, sondern von Menschen, die sich einbringen, miteinander wachsen und tragen. Genau das spürt man bei Lords Day.“ Geitner überreichte als kleine Unterstützung eine Spende des Marktes. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Weinfurtner übergab nach seinen Grußworten eine Spende der Pfarrgemeinde. Der Jugendchor Lords Day wurde im Jahre 2005 vom damaligen Pfarrer Gottfried Schubach initiiert und gegründet, damals noch als Kinderchor. Die Kinder sind mittlerweile junge Erwachsene geworden und viele von Anfang an mit dabei.
Der Adventsmarkt der Riedener Caritas Tagespflegeeinrichtung „Unteres Vilstal” wurde sehr gut angenommen. (Bild: Michael Rabenhofer)

Caritas-Tagespflege bot besinnlichen Adventsmarkt in Rieden

Einen wunderschönen Adventsmarkt bot in diesem Jahr die Caritas Tagespflege Einrichtung Unteres Vilstal in Rieden an. Am Samstag des zweiten Adventswochenendes verwandelte sich die Einrichtung in einen besinnliches Adventsdorf mit Ständen, Musik und allerlei Genußmomenten für Leib und Seele. Das ganze Team der Einrichtung um Leiter Johannes Sellmeyer hatte viel Zeit in den Aufbau der Stände und die Organisation des besinnlichen Marktes gesteckt. Der Erlös aus dem Markt wird natürlich in die Einrichtung investiert und kommt gerade so den Pflegebedürftigen zu Gute. Allerlei Köstlichkeiten, natürlich Klassiker vom Grill aber auch Käsespätzle und eine bunte Getränkeauswahl sorgten für das leibliche Wohl der Besucher. Der Singkreis Pittersberg umrahmte im Außenbereich den Markt mit besinnlichen Adventsliedern. Der Nikolaus stattete der Einrichtung einen Besuch ab. Im Inneren konnten sich die Gäste im Warmen bei Kaffee und Kuchen zusätzlich stärken. Eine weihnachtliche Geschichte von der Herbergssuche der Heiligen Familie erzählte Frau Rösch den Besuchern. Die Räumlichkeiten waren geöffnet und so nutzten auch einige Familien die Gelegenheit, um sich etwa für die ältere Generation der Familie zu informieren und erste Eindrücke von der Einrichtung zu bekommen. Mit den Mitarbeitern konnte man in lockerer Atmosphäre ins Gespräch kommen. Derweil boten weitere Stände mit kleinen Dekoartikeln oder selbstgemachten Leckereien als Geschenkidee die Möglichkeit zum Flanieren und Stöbern. Das Areal des ehemaligen Riedener Kindergartens wird seit August 2022 unter dem Motto „Wir pflegen Menschlichkeit“ von der Caritas betrieben und bietet Tagesbetreuungsplätze für Pflegebedürftige Menschen an. In den vergangenen drei Jahren seit der Eröffnung am 1. August 2022 hat sich die Pflegestation zu einem Wohlfühlort für ihre Gäste entwickelt.
Auf dem Areal der Feuerwehr Rieden fand am zweiten Adventswochenende der Christbaumverkauf statt. (Bild: Michael Rabenhofer)

Weihnachtsbäume von der Riedener Feuerwehr der Renner

„Grüß Gott die Dame und der Herr, welcher Baum darf es denn sein?“, fragte ganz freundlich der Anderl Martin so manche Christbaumkäufer bei deren Ankunft auf dem Feuerwehrgelände. Die Riedener Wehr veranstaltete in diesem Jahr erstmals einen Christbaumverkauf. Angeboten wurden Bäume aus der Oberpfalz mit bis zu drei Metern Höhe. Etliche Helferinnen und Helfer hatten mit angepackt, um die Aktion möglich zu machen. Vereinsvorsitzender Stefan Scharl und Kommandant Rainer Salbeck dankten den ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden. Egal ob Feuerwehraktive, Vorstandsmitglieder oder die Kinder- und Jugendfeuerwehr: Bei der Riedener Feuerwehr zieht man an einem Strang. „Mei hamm mir scheyne Bamm dou“, schaute der Hofmeister Daniel zwinkernd zwischen den Bäumen hervor. Am zweiten Adventswochenende kamen viele Riedenerinnen und Riedener in die Hirschwalder Straße zum Feuerwehrhaus und besorgten sich ihren Christbaum für zu Hause von der Feuerwehr Rieden. Als Dank für den Einkauf gab es je Baum einen Gratispunsch- oder Glühwein ausgeschenkt. Außerdem bot man einen Lieferservice des ausgesuchten Baumes im Ort an. Gerade ältere Bürger nutzten diese tolle Gelegenheit. Schwungvoll beförderten etwa der Graf Thomas und der Malotta Daniel die Bäume durch die Röhre, um am Ende eingenetzt auf ihre neuen Besitzer zu warten. Natürlich durfte der ein oder andere Ratsch nicht fehlen. Bei kalten und warmen Getränken, einer frisch gegrillten Bratwurst vom Rost oder einem Crepes war es ein kurzweiliger Besuch bei den Riedener Floriansjüngern. Anders als in den Vorjahren gibt es in diesem Jahr keine Weihnachtspackerlaktion, da man am 10. Januar 2026 im Riedener Schützenheim die diesjährige Christbaumversteigerung veranstaltet. Die Packerlaktion wurde in der Pandemiezeit ins Leben gerufen, um den Bürgern zumindest etwas Versteigerungsflair nach Hause zu bringen in Form von Geräuchertem, Bier und Spitzl. Im Dezember 2026 soll es laut den Vereinsverantwortlichen wieder eine Packerlaktion geben.
Am Christkönigssonntag wurden die neuen Ministranten der Pfarrei Rieden herzlich aufgenommen in die Pfarrfamilie. (Bild: Marion Hollweck)

Ministrantenfeier in Rieden

Im letzten Sonntag im Kirchenjahr feierten Gläubige in der Riedener Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt das Christkönigsfest mit einer heiligen Messe. Pfarrer Slawomir Niemczewski zelebrierte den Gottesdienst, zudem die Ministranten zu Beginn ein Holzherz auf einem roten Tuch mit einer Krone darauf zum Altar trugen. Aufgesteckte Leuchter umrahmten das rote Tuch. Es solle laut dem Geistlichen zeigen, wie sehr uns Jesus in seinem Herzen trägt. Die Krone war als Symbol für den Christkönigssonntag zu verstehen. Gleichzeitig war der Christkönigssonntag auch in der Pfarreiengemeinschaft Ensdorf-Rieden-Vilshofen der traditionelle Termin für das Ministrantenfest. Mit Anna Kopf und Lukas Graf wurden zwei junge, neue Ministranten in die Gemeinschaft aufgenommen und aufs Herzlichste von Pfarrer Slawomir Niemczewski im Gottesdienst willkommen geheißen. Von der Ensdorfer Pfarrei wurden drei Ministranten dagegen verabschiedet. Natürlich waren auch viele Eltern bei der Messe anwesend und dementsprechend sehr stolz auf ihre ministrierenden Kinder. Der Ministrantendienst ist in der heutigen Zeit leider keine Selbstverständlichkeit mehr. Umso erfreulicher, dass man in der Pfarreiengemeinschaft wieder neue Ministranten aufnehmen konnte. Nach dem Gottesdienst machten sich die Ministranten mit Pfarrer Slawomir Niemczewski, Pater Joseph John, den Mesnern Johannes Zeindl und Hans Hiller auf in den Pfarrhof, wo bereits die Feuerschale entzündet und der Grill von mehreren Helfern und Eltern angeschürt war. In gemütlicher Runde bei Bratwürsten und Limo wurde es ein kurzweiliger Abend und die Gemeinschaft dabei gestärkt.
Ochs und Esel für die Krippe sind Handwerkskunst von Mesner Johannes Zeindl (m.) mit der tatkräftigen Unterstützung der Ministranten. Mit ihm freuen sich Josef Hollweck (l., Kirchenverwaltung) und Christian Bauer (r., Kirchenpfleger). (Bild: Marion Hollweck)

Riedener Krippe bekam Ochs und Esel dazu

Mit viel Engagement haben Mitglieder der Pfarrei Rieden, Kirchenpfleger Christian Bauer, die Mesner Hans Hiller und Johannes Zeindl sowie die Riedener Ministranten im vergangenen Jahr die neue Holzkrippe für die Adventszeit gebaut. Nun bekam die heilige Familie in der Krippe aus Holz Zuwachs mit einem wunderschönen Ochs und einem herrlichen Esel. In vielen Stunden mühevoller Handarbeit konnten dank der Materialspende von der Schreinerei Fischer die beiden Tiere entstehen. Das Material für die große Holzkrippe, welche im November 2024 entstand, stifteten ebenfalls die Schreinerei Fischer und die Firma Fenstertechnik Weinfurtner. Die Malereien mit eindrucksvollen Konturen erhielten die Figuren von Mesner Johannes Zeindl. Er ist Porzellankünstler und hat seine Künstlerwerkstatt zu Hause in Rieden unweit der Pfarrkirche. Über das Ergebnis freute sich Pfarrer Slawomir Niemczewski sichtlich. Die Krippe mit Maria, Josef, dem Jesuskind sowie Ochs und Esel konnten von der Bevölkerung beim KAB – Adventsmarkt in Rieden am Samstag des ersten Adventswochenendes bestaunt werden. Nach dem dritten Adventssonntag wandert die Krippe zur Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt beim Brunnen, wo sie in der Nähe des Christbaums am Marktplatz aufgebaut wird. Auf dem Bankerl beim Brunnen können nun Spaziergänger, Anwohner und Interessierte verweilen und die beleuchtete Krippe auf sich wirken lassen. Die Idee kam dem Riedener Kirchenpfleger Christian Bauer, der zusätzlich zum Christbaum des Heimatvereins für weitere besinnliche und weihnachtliche Stimmung rund um die Riedener Kirche sorgen möchte. Nun sind sie in der Pfarrei stolz, dass viele Beteiligte ihr Wissen, Können und viel Fleiß miteingebracht haben, damit das weihnachtliche Kripperl entstehen konnte.
Bei der Hilfsaktion Pomoc beteiligten sich auch heuer wieder viele Kinder der Riedener Grundschule. Organisiert hatte alles Marga Kraus (l.). (Bild: Daniel Kellner)

Rieden schickt Weihnachtspakete nach Bosnien-Herzegowina

In Rieden kümmerte sich in diesem Jahr wieder Marga Kraus, Seniorenbeauftragte des Marktes Rieden und Vorstandsmitglied des VdK Ortsverbandes Rieden-Vilshofen-Ensdorf, um die Aktion POMOC. Für bedürftige Kinder und Familien in Bosnien-Herzegowina soll es auch in diesem Jahr freudige und bescherte Weihnachten geben und so werden hierzulande Pakete für die Hilfsaktion aus Deutschland für bedürftige Familien dorthin zusammengestellt. Die Aktion findet überregional seit dem Jahr 1996 statt und sorgt jedes Jahr für große und glückliche Kinderaugen gerade in Südosteuropa. Im November lagen dazu leere Kartons mit Tipps zum Befüllen in Rieden an verschiedenen Stellen wie Banken, Geschäften, Schule und Kindergarten aus. Nicht nur Familien, auch Vereine, Schulklassen und Kindergärten können sich daran beteiligen. Was alles so reingehörte in die Packerl, stand in den Anleitungen, welche mit den leeren Kartons den Interessierten zum Daheimbefüllen mitgegeben wurden. Auf alle Fälle war wichtig, die Packerl mit Zahnbürsten, Zahnpaste und jeweils zwei Tafeln Schokolade zu befüllen. Immer hilfreich sind zudem Schul- und Schreibsachen, Sport- und Spielsachen aber auch kleine nützliche Dinge wie Socken und Mützen. In der Vilstalgemeinde war das Interesse groß und so kamen Ende November insgesamt 63 Pakte zusammen, welche in der Schule, im Kindergarten, bei der Pfarrei oder bei Marga Kraus selbst abgegeben wurden. In der Nachbargemeinde Ensdorf kamen 65 Hilfspakete zusammen. Marga Kraus zeigte sich zufrieden mit der großen Beteiligung bei der Aktion Pomoc in Rieden, auch wenn die Zahlen insgesamt leicht rückläufig waren. Nun geht es per Lastwagen für die Packerl nach Bosnien-Herzegowina und sorgen hoffentlich für viel Freude bei den bedürftigen Familien und vor allem deren Kinder.
Endlich ist es wieder soweit: Vor der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Rieden grüßt der Christbaum über den Marktplatz in der Advents- und Weihnachtszeit. (Bild: Michael Rabenhofer)

Christbaum vom Heimatverein Rieden aufgestellt

Um die weihnachtliche Ausschmückung von Rieden kümmert sich alljährlich der Riedener Heimatverein Unteres Vilstal. Mitglieder des Heimatvereins mit ihrem Ersten Vorsitzenden Hubert Haas stellten den diesjährigen Christbaum auf dem Markplatz vor der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt am Samstag vor dem Ersten Advent auf. Die Feuerwehr und Jugendfeuerwehr Rieden sicherte die Verkehrsführung ab. Der Baum stammt aus der Umgebung des Riedener Campingplatzes und wurde von der Marktgemeinde zur Verfügung gestellt. Die Lichterketten schmückten den Baum pünktlich zum Adventsmarkt in Rieden. Traditionell kümmert sich der Heimatverein um das Aufstellen des Riedener Christbaums. Der Betrieb „LBF” Phillip Haas, die Firma Scharl und der gemeindliche Bauhof beteiligten sich ebenfalls am Baumaufstellen. Bei nasskaltem Novemberwetter war der Arbeitseinsatz des Heimatvereins schon eine ordentliche Herausforderung. Umso stolzer war man, als der staatliche über zehn Meter hohe Christbaum bei Einbruch der Dunkelheit den ersten Abend über den Marktplatz leuchtete. Ebenfalls grüßt heuer ein Christbaum von den Höhen des Kalvarienbergs neben der Schloßbergkapelle. Zurzeit sind die Sanierungsarbeiten in vollem Gange, der Baum soll in der ersten Adventswoche am bekannten Platz neben dem kleinen Gotteshaus platziert werden. Der Heimatverein freut sich, in diesem Jahr wieder die beliebte Stodlweihnacht im Rösslwirtsstodl veranstalten zu können. Am vierten Adventssonntag, dem 21. Dezember ist Treffpunkt um 16.45 Uhr vor dem Christbaum auf dem Marktplatz. Zusammen wird über die Vilshofener Straße zum Rößlwirtstodl gewandert. Die Blaskapelle St. Georg Rieden, der Riedener Dorfgsang, die Riedener Hirten und der evangelische Posaunenchor werden den Abend musikalisch umrahmen, außerdem wird ein Krippenspiel gezeigt. Die Besucher können sich auf Weihnachten mit Bratwürsten, Glühwein, Punsch und weiteren Getränken einstimmen.
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