Riedens Bürgermeister Erwin Geitner (v.l.), die Geehrten Bernhard Ibler, Stephan Graf, Ensdorfs Dritter Bürgermeister Roland Müller und Vereinschef Sebastian Bösl (Bild: Michael Rabenhofer)

Imker ehren Mitglieder bei Hauptversammlung

Erster Vorsitzender Sebastian Bösl durfte neben den Mitgliedern des Imkervereins Unteres Vilstal auch Riedens Bürgermeister Erwin Geitner und Ensdorfs Dritten Bürgermeister Roland Müller im Landgasthof Zum Bärenwirt zur Jahreshauptversammlung begrüßen. In der Versammlung blickte Bösl auf ein Jahr mit sehr guter Honigernte bei den Mitgliedern zurück. Am Lehrbienenstand in Ensdorf, welcher durch Peter Schirm betreut wird, werden vier Bienenvölker bearbeitet. Zudem gesellten sich vier Neuimker zu den Mitgledern, alle Neuimker aus dem Jahr 2023 sind weiterhin im Verein und beim Imkern aktiv. Grandios verlief die Teilnahme des Imkervereins Unteres Vilstal beim Sommerferienprogramm der Gemeinden Ensdorf und Rieden. 16 Kinder durfte man vergangenen August für einen Tag in die Welt der Bienen mitnehmen. Eine selbstgebastelte Biene als Mitbringsel vom Ferienprogramm des Vereins sorgte für glückliche Kinderaugen. Die Leihgeräte des Vereins können laut Bösl bei Ansprechpartner Josef Reindl abgeholt werden. Den Blick auf das kommende Bienenjahr gerichtet informierte der Erste Vorsitzende über die anstehenden Vereinstermine. Am 6. März findet der erste Imkerstammtisch beim Bärenwirt mit einem Vortrag von Corinna Stoiber über Heilkräuter und die Wirkung auf Honig statt. Aktuell hat der Verein 98 Mitglieder. Die Bienenvölker der Mitglieder erhöhten sich binnen eines Jahres von 694 auf 718. Kassier Albert Stepper berichtete von einer positiven Kassenentwicklung. Bürgermeister Erwin Geitner lobte die rührige Arbeit der Mitglieder im Verein und zeigte sich hocherfreut, dass auch im Nachwuchsbereich des Imkervereins Unteres Vilstal so viel Begeisterung herrscht. Dem schloss sich Ensdorfs Dritter Bürgermeister Roland Müller an. Das der Verein gemeindeübergreifend hervorragendes Ehrenamt leistet, sei für Ensdorf und Rieden ein absoluter Gewinn, so Müller. Für 15 jährige Mitgliedschaft wurde Anton Ströhl, für 25 Jahre Treue zum Verein Bernhard Ibler und Stephan Graf geehrt.
Die Narrhalla Rot-Weiß-Gold Rieden präsentierte sich beim Kehraus mit Prinzenbegräbnis am Faschingsdienstag das letzte Mal für diese Saison dem Publikum. (Bild: Daniel Kellner)

Emotionales Prinzenbegräbnis bei Riedener Narrhalla

Es wurde hochemotional in Riedens Faschingsverein und so manche Tränen waren zu sehen. Beim Kehraus mit dem Prinzenbegräbnis der Narrhalla Rot-Weiß-Gold Rieden in der Riedener Mehrzweckhalle ließ man am Faschingsdienstag die fünfte Jahreszeit im Vilstal noch einmal hochleben. Zusammen mit den Prinzenpaaren und Ela Bierler vom Präsidium des Landesverbandes der Ostbayerischen Faschingsgesellschaften durfte Präsident Josef Hollweck zahlreiche Leistungsabzeichen überreichen. „Das Gardeleistungsabzeichen ist ein Symbol für Engagement, Disziplin, Kameradschaft, Ausdauer und für Fleiß“, so der Präsident. Das Bronzene Gardeleistungsabzeichen 2026 erhielt Laura Patzelt, das Silberne wurde Mayla Brockhoff, Franzi Fehlner, Alina Götz, Leonie Salbeck und Heidi Vogel überreicht. Mit dem Goldenen Leistungsabzeichen würdigte der Verein Marie Richthammer. Mit dem Goldenen Leistungsabzeichen mit Stein wurden Laura Friedl, Luisa Graf, Sophie Grunewald, Elena Haas, Eva Hofrichter, Hannah Kellner, Janin Leithold, Hanna und Milena Richthammer, Sarah Schneider und Alina Spies ausgezeichnet. Ein dreifach kräftiges Rieden Oho! Ertönte wiederholt durch die Halle. Hollweck dankte herzlichst dem Präsidium, den Elferdamen und Elferräten, den Gardistinnen und Trainerinnen sowie den Helfern im Hintergrund für die großartige und gemeinsam gestaltete Faschingssaison. An die Tänzerinnen richtete Hollweck einen besonderen Dank: „Liebe Gardemädchen, liebe Tänzerinnen unserer Kindergarde, Jugendgarde und Prinzengarde, Ihr seid das Herz unseres Vereins, und jede einzelne von euch trägt dazu bei, dass unsere Garden so strahlen, wie sie es tun“. Noch einmal präsentierten die Garden ihre Tänze. Der Fasching 2025/2026 stand bei der Narrhalla unter dem Motto „Die Karten werden neu gemischt“. Der letzte elegante Walzer der Prinzenpaare Timo I. und Elena I. sowie von Max I. und Leonie I. rührte das ganze Publikum zutiefst. Das Ableben der beiden Prinzen betrauerten die Prinzessinnen tränenreich.
Der Markt Rieden zahlte an 21 Familien das Babybegrüßungsgeld für die Geburten im Jahr 2025 aus. (Bild: Brigitte Huber)

Markt Rieden übergibt Babybegrüßungsgeld

Es war einer der äußerst schönen Termine im Riedener Rathaus, zu dem viele Familien eingeladen wurden: Das Babybegrüßungsgeld des Marktes Rieden mit 100 Euro je Kind wurde an die Familien ausgeschüttet. Der Empfang der Marktgemeinde Rieden fand im Riedener Rathaussaal statt. Für die Geburten 2025 wurden 21 Eltern mit ihren Neugeborenen bedacht. „Heute stehen Menschen im Mittelpunkt, die zwar noch ganz klein sind, aber schon jetzt unser Leben und unsere Gemeinde bereichern: die neugeborenen Kinder – unsere jüngsten Bürgerinnen und Bürger. Zu diesem wunderbaren Ereignis möchte ich Ihnen von Herzen gratulieren. Die Geburt eines Kindes ist etwas ganz Besonderes. Sie bringt neues Leben, neue Freude und oft auch ein ganz neues Gefühl dafür, was wirklich wichtig ist im Leben“, so Bürgermeister Erwin Geitner. Der Markt Rieden komme dieser freiwilligen Leistung sehr gerne nach laut dem Rathauschef. Seit 2008 werde das Begrüßungsgeld an jedes Kind überreicht. Eingeführt wurde es bereits 1993, anfangs wurde es ab dem dritten Kind ausgegeben. Den Glückwünschen schlossen sich die Vertreter der im Marktrat vertretenen Fraktionen an. „Dieses Geld ist natürlich nur eine kleine Geste – ein symbolisches Willkommen für Ihr Kind und ein Zeichen unserer Wertschätzung für Sie als Eltern. Denn wir wissen alle: Kein Betrag der Welt kann aufwiegen, was Sie Ihren Kindern geben – Ihre Zeit, Ihre Kraft, Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Herz. Aber wir möchten Ihnen zeigen: Sie sind nicht allein. Der Markt Rieden freut sich mit Ihnen und steht an Ihrer Seite“ erklärte Bürgermeister Erwin Geitner. Er zeigte die Projekte auf, von denen gerade junge Familien in der Marktgemeinde profitieren, etwa den neuen Riedener Kindergarten St. Georg in der Thanheimer Straße. Auch den Bau der Offenen Ganztagesschule wird man von Gemeindeseite demnächst angehen.
Die Riedener Turnhalle war in bester Partylaune. (Bild: Matthias Becker)

52. FC-Ball in Rieden – volles Haus, Riesenstimmung und Unterhaltung der Extraklasse

Der Sportlerball des 1. FC Rieden gehört schon seit Jahrzehnten zu den Highlights in der Oberpfälzer Faschingsszene. In diesem Jahr folgte bereits die 52. Auflage. Die Pforten der Turnhalle mussten erwartungsgemäß schon früh vorzeitig geschlossen werden, um eine sicherheitsgefährdende Überfüllung der Halle auszuschließen. Die zahlreichen Besucher verwandelten die Riedener Mehrzweckhalle kurzerhand in eine Faschingshochburg. Die Faschingssause startete ab 20 Uhr mit der in Bestbesetzung angetretenen Blaskapelle Showband St. Georg Rieden. Mit Ihrer ersten Ball- Performance in Kooperation mit dem FCR waren sie die perfekten „Opener“ für einen unvergesslichen Abend. Eine Stunde später übernahm die beliebte Oberpfälzer Band „Grögötz Weißbir“ und lief dabei zur Hochform auf. Mit tollen Hits quer durch den Gemüsegarten war wirklich für jeden etwas dabei. Kathi, Hane, Flori, Seppi und Johannes heizten kräftig ein. Die Tanzfläche war von Anfang an immer proppenvoll. Ob Hip-Hop, Pop und Rock, Faschingshits und Partykracher, mit ihrer Musikauswahl trafen die sympathischen Musiker immer voll ins Schwarze. Die kunterbunt maskierte Faschingsgesellschaft stürmte regelrecht die Tanzfläche. Die immense Länge einer ausgelassenen Polonaise wirkte rekordverdächtig. Die Narrhalla Rot-Weiß-Gold Rieden präsentierte sich mit ihrem Hofstaat, Prinzenpaar Elena I. und Timo I., sowie den bezaubernden Gardegirls. Ob der zackige Gardetanz der Jugendgarde oder später der hinreißende Showtanz der aktuell auftretenden Generation. Erst nach einer ausgiebigen Zugabe durften die reizend anzuschauenden Mädchen die Tanzfläche wieder verlassen. Bei der großen Bar und dem Hauptausschank blieb der Durst schnell auf der Strecke und auch der Happen zwischendurch konnte sich über fehlende Fans nicht beklagen. Bis in die frühen Morgenstunden frönte das närrische Treiben in der Riedener Turnhalle.


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Die Kindergarde der Narrhalla Rot-Weiß-Gold Rieden begeisterte mit ihrem Showtanz „Juwelen des Orients”. (Bild: Michael Rabenhofer)

Bunter Kinderfasching der Feuerwehr und Schützen

Der Kinderfasching der Feuerwehr Rieden und der Schützengesellschaft Vilstal Rieden war eine Riesengaudi für Jung und Alt. Im Schützenheims war alles kunterbunt dekoriert mit allerlei Girlanden, Luftballons und mehr. Schützenmeister Thomas Graf und Feuerwehrvereinsvorsitzender Stefan Scharl begrüßten die zahlreich herbeigeströmten Familien mit ihren Kindern. Schon legten sie schunkelnd los mit der ersten Polonaise durch den Saal. Bei Kaffee und Kuchen konnten es sich die Eltern und Großeltern gut gehen lassen. Die Kinder erlebten lustige Momente bei vielen verschiedenen Spielen und Mitmachaktionen, welche der Jugendleiter der Schützen, Thomas Rybak, initiierte. Die Augen der Gäste wurden groß, als die Jugend- und Kindergarde der Narrhalla Rieden mit ihren schönen Kostümen im Schützenheim eintrafen. Hofmarschall Daniel Kellner, Präsident Josef Hollweck und die Trainerinnen begleiteten die Gardistinnen. Nicht fehlen durfte die Überreichung der diesjährigen Narrhallaorden an die Helfer und Organisatoren des Kinderfaschings. Stellvertretend bekamen Stefan Scharl, Thomas Graf und Thomas Rybak die Orden übergestreift. Das Kinderprinzenpaar mit eben der Prinzessin und Prinz Max I. zeigte ihren beeindruckenden Paartanz. Ein kräftiges „Rieden Oho! Kinderprinzenpaar Oho! Rieden Oho! hallte anschließend durch den Saal. Hofmarschall Daniel Kellner durfte die Jugendgarde mit ihrem Gardetanz „Let´s Dance“ in den Saal rufen. Tolle Hebefiguren und Tänze mit viel Glanz und Glitzer begeisterten das Publikum. Ein Höhepunkt war der Showtanz der Kindergarde, den Hofmarschall Daniel Kellner vorstellte: „Liebe Kinder, liebe Eltern, jetzt öffnet sich ein Tor in eine Welt voller Farben, Glanz und Geheimnisse. Eine Welt, in der funkelnde Kostüme, strahlende Augen und kleine Tänzerinnen zu echten Juwelen des Orients werden.“ Ein toller, bunter und freudiger Kinderfasching ging so in den Abendstunden zu Ende. Kinder, Eltern und Großeltern verließen das Schützenheim mit strahlenden Augen.
Einen beeindruckenden Gardetanz zeigte die Riedener Jugendgarde beim Kinderfasching. (Bild: Michael Rabenhofer)

Narrhalla-Kinderfasching in Rieden bunt und schön

Der Kinderfasching der Narrhalla Rot-Weiß-Gold Rieden war eine große Gaudi mit jeder Menge Spaß, Spielen und Musik für kleine Faschingsfans in der Riedener Mehrzweckhalle. Kinder und Eltern, Omas und Opas hatten sich toll verkleidet in allerlei bunten Kostümen. So sah man unter anderem kleine Löwen, Schmetterlinge, Hexen, Polizisten und Ritter beim Kinderfasching umherstreifen. Jugendhofmarschall Tim Götz moderierte durch den kunterbunten Nachmittag. Zu Beginn betrat der ganze Hofstaat mit Präsidium, Elferrat, den Garden und Prinzenpaaren die Bühne. Präsident Josef Hollweck begrüßte die vielen Familien. Die DJs Moritz und Markus Gottsauner lieferten die richtigen Hits für Klein und Groß und so kam schon bald die erste Polonaise durch die ganze Halle zu Stande. Präsident Josef Hollweck stellte die diesjährigen Hoheiten der fünften närrischen Zeit in Rieden vor. In diesem Jahr regieren Prinz Timo I. und Prinzessin Elena I. sowie das Kinderprinzenpaar Max I. und Leonie I. Der Showtanz der Kindergarde unter dem Motto „Juwelen des Orients“ sorgte für große Augen bei den Besuchern. „Unsere Kindergarde nimmt euch mit auf eine Reise durch goldene Paläste, bunte Basare und magische Momente, in denen Fantasie und Tanz Hand in Hand gehen. Mit ihrer Freude, ihrem Mut und ihrer Energie lassen sie die Bühne erstrahlen wie ein Schatz im Sonnenlicht. Liebe Gäste, macht euch bereit für ein kleines Abenteuer voller Zauber, Lächeln und orientalischem Glanz“, so Präsident Hollweck. Tim Götz stellte die Gardemädchen und ihre Trainerinnen einzeln mit Tusch und Applaus vom Publikum vor. „Auf unsere tolle Kindergarde, unsere Juwelen, ein dreifaches Rieden OHO, Kindergarde OHO, Rieden OHO“, rief Götz. Ein Malwettbewerb wurde angeboten, zudem wurden Spiele auf der Tanzfläche veranstaltet. Ein weiterer Höhepunkt war der Gardetanz „Let´s Dance“ der Jugendgarde der Rot-Weiß-Goldenen. Mit viel Energie, Leidenschaft und Freude boten die 12 Mädels der Jugendgarde eine beeindruckende Aufführung.
Vereinschef Robert Scherer (v.l.), Bernhard Fleischmann, Dieter Teich, Michael Steinbauer und Bürgermeister Erwin Geitner (Bild: Michael Rabenhofer)

Dieter Teich nun Ehrenmitglied des Fischereivereins Rieden

Die Jahreshauptversammlung des Riedener Fischereivereins im Schützenheim Rieden zeigte, dass ein großer Zusammenhalt im Verein herrscht. Einer, der dazu seit langem beiträgt ist Dieter Teich. Er wurde vom Verein zum Ehrenmitglied ernannt. Sichtlich gerührt erklärte Teich, wie stolz ihn diese Auszeichnung mache. Dieter Teich trat dem Verein am 1. Januar 1995 bei und war seitdem eine tragende Säule der Riedener Fischer. Dieter Teich war in den Jahren 1996 bis 2008 als Zweiter Vereinsvorsitzender im Amt, von 2008 bis 2011 folgte die Phase als Jugendleiter. Es folgten drei Jahre bis 2014 als Erster Gewässerwart. Neun Jahre von 2014 bis 2023 war Dieter Teich schließlich als Erster Vereinsvorsitzender für den Fischereiverein Rieden verantwortlich. 2023 war er Gewässerwart für ein Jahr. In der Periode 2024 bis vor Kurzem leitete Teich den Jugendbereich des Vereins. Bei der jüngsten Neuwahl der Vorstandschaft stellte er sich als Beisitzer dem Verein zur Verfügung. Bei den Vereinsjubiläen 1996 (25 Jahre) und 2022 (50 Jahre) war er mitverantwortlich tätig. Die Nutzungsmöglichkeit des Fischerhaus Rieden in der Blumenthalstraße geht auf ihn mit zurück. Die Fischverkäufe am Fischerhäusl für den Aschermittwoch, zu Ostern, der Allerweltskirwa und Weihnachten wurden in seiner Zeit als Erster Vorsitzender eingeführt und dem Verein einen sehr guten Ruf darin beschert. Teich war stets sehr engagiert, den Riedener FV für die Zukunft auf feste Beine aufzustellen. So fallen Vertragsverlängerungen der Pachten von Vereinsgewässern und die Etablierung des Fischerfestes beim Schützenheim in Rieden in sein Wirken. Bürgermeister Erwin Geitner und Vereinsvorsitzender Robert Scherer würdigten das großartige Wirken von Teich. Für zehnjährige Mitgliedschaft im Verein wurden zudem Anton Walz, Barnabas Reindl, Benjamin Krieger, Bernhard Fleischmann, Helmut Ferstl, Korbinian Reindl, Michael Reinhart und Michael Steinbauer geehrt. 25 Jahre Mitglied und dafür ausgezeichnet wurde Georg Grosser.
Die Vorstandschaft 2026 des Fischereivereins Rieden mit Erstem Vorsitzenden Robert Scherer (7.v.l.), Zweitem Vorsitzenden Andreas Teich (9.v.l.) und Bürgermeister Erwin Geitner (r.) (Bild: Michael Rabenhofer)

Riedener Fischereiverein wählt Robert Scherer erneut zum Vorsitzenden

Zur Versammlung des FV Rieden begrüßte Vorsitzender Robert Scherer besonders Bürgermeister Erwin Geitner und die Ehren- und Gründungsmitglieder Herbert Wischniowski und Leo Pongratz sowie Ehrenmitglied Erich Hammer. Wichtigster Punkt: Neuwahlen. Scherer wurde einstimmig wiedergewählt. Vom Amt des Kassiers in das Amt des Stellvertretenden Vorsitzenden wechselt Andreas Teich, ihm folgt als Kassier Peter Pötzinger. Ein neues Gesicht im Verein ist der gewählte Gewässerwart Armin Bachl. Sein Stellvertreter ist künftig Thomas Wischniowski, die beiden Fischereiaufseher heißen wie bisher Mathias Höfler und Wolfgang Reindl. Für die Schriftführung ist Andreas Steinbauer weiterhin zuständig, Jan Esser ist der neue Jugendwart. Er folgt auf Dieter Teich. Um die Gerätschaften des Vereins kümmert sich Hermann Heimler. Die alten und neuen Kassenprüfer sind Thorsten Pongratz und Andreas Söldner, als Beisitzer agieren Jürgen Hausner und Dieter Teich. Der fünfköpfige Ehrenrat des Vereins besteht aus Gerhard Edenharter, Leo Pongratz, Erich Hammer, Nik Hollweck und Hans Eiber. Robert Scherer nannte die Mitgliederzahl mit 136, davon 20 Jugendliche. Die Fischverkäufe zu bestimmten Feiertagen fanden im vergangenen Jahr wieder großen Zuspruch in der Bevölkerung. In diesem Jahr bieten die Riedener Fischer ab 21. Februar einen Vorbereitungskurs zur Fischerprüfung an. Stolz ist Scherer auf insgesamt 2284 geleistete Arbeitsstunden der aktiven Mitglieder im vergangenen Jahr. Armin Bachl erläuterte das Zahlenwerk zur Fangstatistik 2024. 453 Fische mit einem Gesamtgewicht von 516 Kilo wurden gefangen. Jugendleiter Dieter Teich bedauerte das geringe Interesse an den Angeboten der Jugendgruppe. Von Kassier Andreas Teich gab es für 2025 eine gute Entwicklung der Kasse zu vermelden. Bürgermeister Erwin Geitner zeigte sich sichtlich stolz ob der Kameradschaft, des Zusammenhalts und der Gewässer- und Artenpflege bei den Riedener Fischern. „2284 Arbeitsstunden sind aller Ehren wert“.
Das Kongo Bar Team spendete in diesem Jahr für die Jugendabteilungen des 1. FC Rieden und der Narrhalla Rot-Weiß-Gold Rieden. (Bild: Michael Rabenhofer)

Kongo-Bar Team spendet an Narrhalla und FC Rieden

In fröhlichem Gedenken an die legendäre Riedener Kultdisco „Kongo Bar“ bauen seit mehreren Jahren rund 30 Freiwillige des „Kongo Bar Teams“ am Faschingssonntag eine Bar wieder auf. An diesem faschingsverrückten Tag in Rieden lautet dann das Motto vor, während und nach dem Faschingszug bei Vielen: „Auf zur Kongobar …. Und zwar da wo sie schon immer war“, an der Hirschwalder Straße in Rieden.“ An Ort und Stelle, an der schließlich für einen Tag eine rund 20 Meter lange Außenbar aufgebaut wird, befand sich im ehemaligen Stelzerkeller von 1967 bis 2018 zunächst unter dem Namen Kongo Bar die legendäre Disco und Kneipe als Anlaufpunkt für Feierwütige aus der ganzen Region. Zuletzt hieß das Lokal vor dem Abriss „Funny“, welchen den jüngeren Riedener Semestern durchaus noch bekannt sein dürfte. Die ehrenamtlichen Helfer des Kongo Bar Teams lassen den Fasching und das Erinnern an die Riedener Disco eben am Faschingssonntag hochleben. Alles wird für den guten Zweck ausgerichtet und so kommt Jahr für Jahr der gesamte Erlös einem gemeinnützigen Projekt in Rieden und Umgebung zugute. Heuer durften sich jeweils über eine vierstellige Summe die Jugendförderung des 1. FC Rieden und der Kinder- und Jugendbereich der Narrhalla Rot-Weiß-Gold Rieden freuen. Die Spendenübergabe fand im Cafe Abseits auf dem Sportgelände des 1. FC Rieden statt. Auch heuer dürfen sich die Freunde des Riedener Gaudiwurms freuen, wenn rund um den Faschingszug am Sonntag, dem 15. Februar es wieder lautstark gerufen wird: Rieden Oho! Dann öffnen wieder etliche bekannte und beliebte Gaststätten in Rieden und natürlich auch die „Revival Kongo Bar“ an der Hirschwalder Straße in Rieden.
Vier der nun sieben aktiven Helfer vor Ort in Rieden, welche zur Wasserwacht Vilstal-Kümmersbruck gehören: Elias Hollweck (v.l.), Christian Brockhoff, Nico Pilz und Samuel Fritz. (Bild: Michael Rabenhofer)

Wasserwacht Vilstal-Kümmersbruck freut sich über neues HvO-Fahrzeug

Im Kümmersbrucker Martin-Schalling-Haus begrüßte der Vorsitzende der Wasserwacht Vilstal-Kümmersbruck, Jens Günther, neben den anwesenden Mitgliedern auch Riedens Ersten Bürgermeister Erwin Geitner (CSU), Kümmersbrucks Zweite Bürgermeisterin Elisabeth Gruber (CSU) und Gemeinderätin Lisa Hartinger (SPD) sowie den Kreisgeschäftsführer des BRK Sebastian Schaller. Die Kreiswasserwacht war durch Michael Schmid und Martin Ströhl vertreten. In seinem Jahresrückblick war der Schwerpunkt auf den Jubiläen des Hallenbades K2 sowie des eigenen 50-jährigen Jubiläums mit einem Megaevent im Oktober gesetzt. „Im Nachgang bekamen wir sehr viel Lob von vielen Seiten für unser Jubiläum“, so Günther. Die Übergabe des neuen „Helfer vor Ort“-Fahrzeuges für Rieden und Umgebung war ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Wasserwacht. Die „HvO“ in Rieden sind Teil der Wasserwacht Vilstal-Kümmersbruck. Die Beschaffung durch die Kreiswasserwacht innerhalb kurzer Zeit bezeichnete Jens Günther als rekordverdächtig. Zudem sponserte der Markt Rieden für das Fahrzeug ein „LARDIS-Gerät“, dass eine Verbindung zwischen Funkzentrale und Einsatzfahrzeug herstellt. In Bezug auf die Jugend der Ortsgruppe konnte Jugendleiterin Corinna Huber stolz vermelden, dass eine weitere Gruppe von 22 Kindern aufgenommen werden konnte. Insgesamt hat die Wasserwacht-Ortsgruppe 385 Mitglieder, davon 88 Minderjährige. Der Finanzbericht des neuen Kassiers Andre Steinbacher fiel positiv aus. Erwin Geitner lobte die Entwicklungen bei der Wasserwacht und befand die Zusammenarbeit mit dem Markt Rieden bezüglich des hiesigen Freibads als vorbildlich. „BRK, Wasserwacht und Feuerwehren sind für mich eine unwahrscheinlich wichtige Gruppe im Dienst am Nächsten mit sehr hohem Ansehen in der Bevölkerung“, so Geitner. Elisabeth Gruber zeigte sich hocherfreut über den Zuwachs einer weiteren Jugendgruppe. Lisa Hartinger schloss sich ihren Vorrednern an und befand: „Bleibts dran, macht weiter so mit Eurer großartigen Arbeit“.
300,- Euro Weihnachtsgeld vom BSJ Amberg für die Jugendarbeit des 1.FC Rieden von links: Andreas Weiß, Carolin Kemmeter, Reinhard Weber. (Bild: Matthias Becker)

Der 1. FC Rieden startet mit dem Motto „Grenzen verschieben“ in das Jahr 2026

Moderator Florian Gröninger, der bekannte Musiker und Mitstreiter des BR-Brettl-Spitzen-Ensembles, hätte es beim diesjährigen Neujahrsempfang des 1. FC Rieden im Sportheim Café Abseits nicht besser zum Ausdruck bringen können. „Der 1. FC Rieden leistet Großartiges, das auch durchaus von vielen anderen Vereinen über die Grenzen der Oberpfalz hinweg mit großem Interesse betrachtet wird.“ Neben der großartigen Sportanlage und der beispielhaften Jugendarbeit bewältigt der derzeit 938 Mitglieder starke Vilstalclub mit seinen vielen ehrenamtlichen Helfern jedes Jahr ein unglaubliches Pensum mit unzähligen Veranstaltungen. Juniorvorstand Andreas Weiß ließ das zurückliegende Jahr, das unter dem Leitsatz stand „Haltung zeigen“, nochmal in Worten und mit beeindruckenden Bildern, als Video-Collage aufbereitet, auf der Leinwand Revue passieren. Juniorvorständin Carolin Kemmeter gab einen Ausblick auf das umfangreiche Programm im Jahr 2026, das unter dem Motto „Grenzen verschieben“ absolviert wird. Allein im Jugendbereich stehen wieder zahlreiche spannende Turniere auf dem Programm. Alle diese und viele andere Veranstaltungen, wie z. B. Bike and Run, werden rechtzeitig in der Tagespresse bekannt gegeben. Zusätzlich soll am neu angelegten Kunstrasenplatz ein Padel- und Fußball-Court entstehen. Ob das Fußballtraining der Jüngsten, die Abteilung Young Fitness mit Kinderturnen, Taekwondo, Leichtathletik und Jumping, das Winterprogramm des Ski-Clubs, die Abteilung Volleyball, die Sparte Tauziehen & more oder die breit aufgestellte Abteilung Fitness, überall findet man erstklassig ausgebildete Übungsleiter und ein Top-Programm für alle Mitglieder. Das Highlight in diesem Jahr wird aber zweifelsohne am 9. Mai stattfinden, wenn der sich zurzeit in der Bauphase befindliche Mehrgenerationenspielplatz am Sportgelände offiziell und feierlich eröffnet wird. Unter den Gästen befanden sich u. a. auch Riedens zweiter Bürgermeister Josef Weinfurtner (CSU) und MdL Bernhard Heinisch (FW). Ein besonderer Moment des Abends war die erstmalige Auszeichnung des 1. FC Rieden durch Reinhard Weber von der BSJ (Bayerische Sportjugend) Amberg, verbunden mit einer Förderung in Höhe von 300 Euro Weihnachtsgeld für die erfolgreiche Jugendarbeit. Im weiteren Verlauf sprach Katharina Reuter von der Lebenshilfe Amberg (Inklusionshilfe InklusFair) über das Thema Inklusion und die Zusammenarbeit mit dem Verein. FC-Vorstand Hans Fischer unterstrich in seinen Worten die Bedeutung von Zusammenhalt, Ehrenamt und gesellschaftlicher Verantwortung. Dem Förderkreis-Vorsitzenden und Altbürgermeister „Kik“ Färber war es vorbehalten, die harmonische Veranstaltung mit dem traditionellen Abschlusssong „Immer wieder 1. FC Rieden“ abzuschließen und damit das große anschließende Buffet zu eröffnen.
Mit Reinhard Orywol (3.v.l.) hat die SG Vilstal Rieden ein drittes Ehrenmitglied. Dazu gratulierten Deutscher Schützenbund-Ehrenmitglied Ludwig Mayer (v.l.), Erster Schützenmeister Thomas Graf, Ehrenmitglied Klaus Jaintzyk, Zweiter Schützenmeister Thorsten Malotta und Erster Bürgermeister Erwin Geitner. (Bild: Michael Rabenhofer)

SG Vilstal Rieden hat nun drei Ehrenmitglieder

Stolz ist man bei der ganzen Schützenfamilie der Schützengesellschaft Vilstal Rieden auf ihr neues Ehrenmitglied Reinhard Orywol. Er wurde in der jüngsten Jahreshauptversammlung des Vereins einstimmig dazu ernannt. Erster Schützenmeister Thomas Graf hielt eine würdevolle Laudatio für Orywol und hob seine Verdienste um das örtliche Schützenwesen und den Verein hervor. Gratulationen kamen selbstverständlich von den anwesenden Mitgliedern sowie Erstem Bürgermeister Erwin Geitner. Mit Rainer Salbeck Senior, Klaus Jaintzyk und Reinhard Orywol hat der Verein nun drei Ehrenmitglieder. Rainer Salbeck Senior hat zudem den Ehrentitel Oberschützenmeister inne. Er vertrat den Verein von 1979 bis 1998 als Erster Schützenmeister. Der 67-Jährige Orywol ist seit 30 Jahren Vereinsmitglied und damit auch Mitglied des Oberpfälzer Schützenbundes. In vielfältiger Weise hat sich der Amberger für die Riedener Schützen engagiert. Zum Schützenverein kam Reinhard über den Campingplatz, der sich in unmittelbarer Nähe zum Schützenheim südlich vom Freibad befindet. Mit seiner bereits verstorbenen Frau Gabi hatte Reinhard lange Zeit einen Stellplatz und fand so immer mehr die Freundschaft mit den Riedener Schützen. In der Vorstandschaft beteiligt sich Reinhard Orywol bis heute. Von 2000 bis 2002 war er Dritter Jugendleiter im Verein, von 2002 bis 2010 leitete er als Erster Jugendleiter den Nachwuchsbereich der Vilstalschützen. Seit 2010 ist er als Beisitzer im Ausschuss vertreten, welchen er auch in der aktuellen Amtsperiode bis 2030 angehört. Egal ob beim Sommerfest, den vereinsinternen Schießen, als Teilnehmer im Vilstalwanderpokal oder bei Fest- und Kirchenzügen. Reinhard Orywol ist bei vielen Vereinsterminen aktiv. Mit Ehefrau Gabi war Reinhard im Schützenheim Rieden ein eingespieltes Team. Bekannt ist er auch vom Garagenverkauf der Schützen beim Riedener Faschingszug. Sportlich zeigt Reinhard Orywol, der mittlerweile aufgelegt am Schießstand antreten darf, sein Können. Zuletzt wurde er 2018 Schützenkönig, vergangenes Jahr schoß er das beste Blattl beim Jubiläumsschießen zur 70-jährigen Fahnenweihe der Schützengesellschaft.
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