Die Erstkommunionkinder 2026 der Pfarreien Rieden und Vilshofen mit Pfarrer Slawomir Niemczewski (r.) und den Schullehrerinen Jana Neumann (v.l.) und Anna Liebhäuser, Rektorin Christine Kölbl sowie die Ministranten. (Bild: Michael Rabenhofer)

15 Kinder aus den Pfarreien Vilshofen und Rieden empfingen erstmals Kommunion

Im Rahmen der feierlichen Erstkommunion empfingen 15 Kinder der Pfarreien Vilshofen und Rieden erstmals den Leib Christi. Die gemeinsame Kommunion in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt stand unter dem Motto „Gottes Liebe ist wie ein bunter Regenbogen“. Pfarrer Slawomir Niemczewski zelebrierte den Gottesdienst, der von der Gruppe Dreiklang & Friends aus Vilshofen musikalisch gestaltet wurde. Passend zu diesem Motto war ein bunter Regenbogen am rechten Seitenaltar angebracht, der die Bilder der Kinder an den Regenbogensträngen zeigte. „Der Regenbogen ist mehr als nur ein faszinierendes Phänomen. Er ist auch ein Symbol für Eure Erinnerung auf Hoffnung und Liebe“, so der Geistliche. Die Kinder durften ihre Kerzen an der Osterkerze entzünden. Im Bildungshaus des Klosters Ensdorf bereiteten sich die Kommunionkinder auf den Tag ihrer Erstkommunion vor. Schulrektorin Christine Kölbl sowie die beiden Klassenlehrerinnen Anna Liebhäuser und Jana Neumann besuchten ebenfalls den Gottesdienst. An zahlreichen kirchlichen Veranstaltungen in den letzten Monaten nahmen die Kommunionkinder teil. Zum Ende des Gottesdienstes bildeten die Erstkommunionkinder einen Kreis um den Altar. Danach spendete ihnen Pfarrer Niemczewski die erste Heilige Kommunion. Die Kinder beteten anschließend ein Dankesgebet. Sie drehten sich um und sangen zu den anwesenden Gläubigen mit der Musikbegleitung „Ich schenk Dir einen Regenbogen rot und gelb und blau. Ich wünsch Dir was! Was ist denn das? Du weißt es doch genau……Ich schenke Dir mein ganzes Herz, das sagt: Ich mag Dich so! Ich wünsch Dir was! Was ist denn das? Jetzt weißt du´s sowieso!“. Kommunionkind Laura durfte sich vor dem abschließenden Segen stellvertretend für alle Kommunionkinder bei Eltern, Geschwistern und ihren Familien für die tolle Unterstützung auf dem Weg hin zur Erstkommunion bedanken. Zum Schluss der Feier zog der Geistliche mit den Ministranten und den Erstkommunionkindern feierlich zum hinteren Eingang aus.
Mitmachen war gefragt bei der Maiandacht für Kinder und Familien in der Siegenhofener Maria Hilf Kirche am 1. Mai. (Bild: Marion Hollweck)

Maiandacht in Siegenhofen für Kinder stärkt Glauben

Mit dem Leitspruch „Unter dem Mantel der Maria“ feierten Gläubige der Pfarreiengemeinschaft Ensdorf-Rieden-Vilshofen in der Siegenhofener „Maria Hilf“-Kirche eine Maiandacht, mit der besonders Kinder und Familien angesprochen werden sollten. Die Maiandacht in der ehemaligen Wallfahrtskirche von Siegenhofen wurde zu Ehren der Heiligen Maria, Mutter von Jesus, gefeiert. Musikalisch umrahmten mit der Querflöte Anna Kopf und Hannah Müllner mit der Klarinette den Gottesdienst, welcher von Pfarrer Slawomir Niemczewski zelebriert wurde. Am Altar war eine große Schatzkiste aufgebaut, welche die Kinder öffnen durften. In ihr war der Schutzmantel der Maria, den die Eltern schützend über die Kinder spannen. Den Kindern wurde in der Andacht erklärt, dass Menschen Schutz und Hilfe suchen und diese bei der Heiligen Maria finden können. Ihr Schutzmantel ist so groß, dass über alle Menschen schützend ausgebreitet wird. In der Kirche selbst durften die Kinder das Bild mit der Mariendarstellung suchen. Pfarrer Niemczewski ging mit zum Bild und erinnerte im Anschluss an Marias Leben: „Die heilige Maria wird oft mit einem schönen, großen Umhang dargestellt. Manches Mal hat sie auch Jesus auf ihrem Arm. Vielleicht hat Jesus als Kind auch unter ihrem Umhang Schutz gesucht“. Im Anschluss sang man gemeinsam das Lied „Maria breit den Mantel aus“. Jedes Kind durfte eine Blume in den Umhang hineinlegen. Die Lesung aus dem Buch Numeri trug Marion Hollweck vor.
Kleine Ministranten ganz Groß: Viel Spaß hatten die 22 Kinder aus der Pfarreiengemeinschaft Ensdorf-Rieden-Vilshofen beim diesjährigen Ministrantenausflug auf der Vils mit Kanus. (Bild: Marion Hollweck)

Ministranten auf der Vils ganz Groß

Einen sehr erlebnisreichen und aufregenden Tag durften die Ministranten der Pfarreiengemeinschaft Ensdorf-Rieden-Vilshofen zusammen mit acht Betreuern verbringen. Vor allem rund um die Vils drehte sich der Ausflug, ging es doch für die 22 Kinder zunächst mit Kanus in Rettungswesten von Theuern bis nach Ensdorf. Los ging es auf der Vils nähe des Kneippbeckens in Theuern. „Padeln, auf geht’s“, rief Betreuerin Michaela Hetzenecker, und schon machten sich die Boote flussabwärts auf den rund acht Kilometer langen weg. Ganz andere Blickwinkel erschlossen sich den Kindern und Jugendlichen auf dem Wasser. Wehre mussten zusammen gemeistert werden, manchmal floss das Wasser an Engstellen vorbei. Wachsam waren die Augen der Betreuer. Die atemberaubende Pflanzen- und Tierwelt im Wasser, am Wasser und der Natur drumherum sorgte für Begeisterung bei den Kindern. Der Zusammenhalt der Gruppe aus Wolfsbach, Thanheim, Rieden, Vilshofen, Ensdorf und Pilsheim wurde gestärkt und der Spaß als auch die Freude kamen sicherlich nicht zu kurz. Die Boote wurden kostenlos von der Umweltstation des Klosters Ensdorf zur Verfügung gestellt. Kaum gekommen in Ensdorf am Holzsteg, durften sich die Kinder an dem warmen Samstagmittag im Wasser abkühlen und noch einige Zeit im Flusswasser schwimmen und toben. Aus Dank für die geleisteten Dienste in Messen und Gottesdiensten sponserte Pfarrer Slawomir Niemczewski die Bratwurstsemmeln und Getränke.

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