Zahlreiche Familien und Kinder machten sich am Karfreitag gemeinsam auf den Weg, um den Kinder- und Familienkreuzweg in Rieden zu erleben. Bei frühlingshaftem Wetter führte der Weg von der Pfarrkirche aus über den Radweg zur Wiese vor das Rathaus und über den Pfarrhof schließlich wieder zurück zur Kirche.
An insgesamt fünf Stationen wurde die Ostergeschichte kindgerecht vermittelt. Die Stationen standen unter den Themen „Jesus zieht in Jerusalem ein“, „Das letzte Abendmahl“, „Im dunklen Garten - Jesus ist tot“, „Das Grab ist leer“ und „Jesus lebt“.
Einen besonderen Zugang zur Geschichte bot eine durchgehende Erzählung: Im Mittelpunkt stand ein kleiner Esel, der gemeinsam mit seinem Freund, einem jungen Hirten, Jesus auf seinem Weg begleitete. Aus ihrer Perspektive erlebten die Kinder die Ereignisse rund um Ostern mit – ein Ansatz, der die biblische Geschichte lebendig und greifbar machte.
Besonders begeistert waren die Kinder von der interaktiven Gestaltung des Kreuzwegs. An jeder Station sammelten sie einen Gegenstand – ein Blatt, ein Stück Brot, kleine Äste, einen Stein und eine Blume. Diese wurden im Laufe des Weges auf einen kleinen Holz-Esel geklebt, den die Kinder am Ende mit nach Hause nehmen durften. So entstand nicht nur ein kreatives Erinnerungsstück, sondern auch eine greifbare Verbindung zur erzählten Geschichte.
Am Ende des Kreuzwegs versammelten sich alle Teilnehmer wieder in der Kirche. Dort wurde gemeinsam das „Vaterunser“ gebetet, bevor die Familien den abschließenden Segen erhielten.
Organisiert wurde der Kinder- und Familienkreuzweg vom Pfarrgemeinderat, der mit viel Engagement eine kindgerechte Veranstaltung auf die Beine stellte. Für viele Familien war der gemeinsame Weg ein besonderer Moment der Besinnung und des Miteinanders am Karfreitag.