Peter Hofmann (3.v.l.) wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft im Feuerwehrverein Rieden von Kreisbrandmeister Jürgen Ehrensberger (v.l.), Erstem Bürgermeister Erwin Geitner, Vereinschef Stefan Scharl, Zweitem Bürgermeister Josef Weinfurtner und Erstem Kommandanten Rainer Salbeck geehrt. (Bild: Michael Rabenhofer)

Feuerwehr Rieden ehrt Mitglieder bei Hauptversammlung

Zur Jahreshauptversammlung des Riedener Feuerwehrvereins durfte Erster Vorsitzender Stefan Scharl neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern auch die Bürgermeister Erwin Geitner und Josef Weinfurtner, Kreisbrandmeister Jürgen Ehrensberger sowie Ehrenvorstand und Ehrenmitglied Herbert Scharl und die Ehrenmitglieder Josef Wagner und Georg Reindl begrüßen. Der Verein zählt aktuell 404 Mitglieder. Im Vereinsleben waren die Riedener Floriansjünger sehr aktiv. Ein Renner ist das Vatertagsfest am Feuerwehrhaus, das für viele Riedener ein liebgewonnener Termin geworden ist. Letztes Jahr übernahm die Riedener Wehr zum 13. Mal die Siegenhofener Wiesenkirwa. Hier richtete Scharl Dankesworte an die Familien Koller und Weinfurtner für das Bereitstellen des Areals. Stolz konnte Scharl verkünden, dass man die Eintragung in das Vereinsregister abschließen konnte. Einen positiven Kassenbestand trotz zahlreicher Investitionen konnte Kassier Andreas Weinfurtner vermelden. Zufrieden zeigte sich Weinfurtner, da die Feuerwehr Rieden finanziell den Nachwuchsbereich im Verein unterstützt. Jugendwart Elias Hollweck berichtete von vielen Aktivitäten der Riedener Jugendfeuerwehr. Vier Jugendliche durften in den Aktivenbereich wechseln, aktuell sind 15 Jugendliche dabei. Der Höhepunkt war laut Hollweck die 24-Stunden-Übung im Mai mit acht realitätsnahen Einsätzen. Viel konnten die Nachwuchskräfte dazulernen. Bürgermeister Erwin Geitner freute sich über den großartigen Dienst, welchen die Riedener Feuerwehrkräfte im Dienst am Nächsten verrichten. Zudem ist die Feuerwehr Rieden im Vereinsleben eine tragende Säule für die Bürgerschaft vor Ort. Zum Ende der Versammlung wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft im Feuerwehrverein Peter Fleischmann sowie für 40 Jahre Treue zur Feuerwehr Rieden Thomas Dietl, Andreas Fleischmann und Hubert Söllner geehrt. 50 Jahre Mitglied sind Alois und Peter Hofmann, Alfons Wagner und Erhard Richthammer wurden für ihre 60-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.
Das Spiel ohne Grenzen der Kinderfeuerwehren im Landkreis Amberg-Sulzbach richteten voller Erfolg die Riedener 2025 aus. (Bild: Michael Rabenhofer)

Riedener Feuerwehr sehr aktiv in allen Altersklassen

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Riedener Feuerwehrvereins stellte Erster Kommandant Rainer Salbeck seinen Jahresbericht zur aktiven Wehr im Ort vor. Ins Cafe Abseits kamen neben den Vereinsmitgliedern und Feuerwehraktiven auch die Bürgermeister Geitner und Weinfurtner sowie Kreisbrandmeister Jürgen Ehrensberger. Derzeit hat die Riedener Wehr 39 Aktive. Die Jugendfeuerwehr schließt mit 15 Anwärtern an. Letztes Jahr konnte man vier Jugendliche in die aktive Wehr übernehmen. „Fünf Mädchen wechselten in die Jugendfeuerwehr und setzen damit ihren Weg bei uns fort“, zeigte sich Salbeck stolz. Bei der Kinderfeuerwehr sind zur Zeit 25 Kinder dabei, sie werden von 4 Feuerwehraktiven betreut. Im Jahr 2025 kam die Riedener Feuerwehr auf insgesamt 26 Einsätze, darunter 14 Technische Hilfeleistungen, 7 Brandeinsätze, 2 Fehlalarme und 3 freiwillige Leistungen. Im Übungs- und Ausbildungsbereich lag vergangenes Jahr ein besonderer Schwerpunkt bei einer Übung zur Wasserförderung. Hier wurde von der Ensdorfer Vils bis hinauf zur Eggenbergkirche eine mehrere Hundert Meter lange Leitung zusammen mit den Feuerwehren Thanheim und Ensdorf gelegt. Zur Abnahme der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ im Mai traten neun Aktive der Wehr an, um sich sowohl bei den Prüfungspunkten Löscheinsatz, Hilfeleistungseinsatz aber auch der Gerätekunde zu beweisen. Alle hatten die Prüfung bestens gemeistert. Salbeck blickte auf die sehr guten Ergebnisse der 24-Stunden-Übung der Riedener Jugendfeuerwehr, welche von deren Jugendwart Elias Hollweck angeleitet wurde. Mit Blick auf die Kinderfeuerwehr war laut Salbeck sicher ein absolutes Highlight das Ausrichten des Spiel ohne Grenzen am 28. Juni. Auf dem Gelände des 1. FC Rieden kämpften spielerisch und mit viel Freude insgesamt 17 Kinderfeuerwehren aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach um die ersten Plätze. Ein großes Dankeschön richtete der Kommandant im Namen der Feuerwehr an den 1. FC Rieden, welcher das Gelände zur Verfügung stellte.
Voll im Einsatz bei der Christbaumversteigerung: Vereinsvorsitzender Stefan Scharl (v.l.) und das Versteigererduo Johannes Haas und Dieter Hofmeister. (Bild: Michael Rabenhofer)

Riedener Feuerwehr versteigert Christbaum

Leidenschaftliche Versteigerer, beste Stimmung, tolle Preise und begeisterte Besucher: Die Riedener Christbaumversteigerung der Feuerwehr Rieden im Schützenheim war gespickt mit tollen Höhenpunkten. Vereinsvorsitzender Stefan Scharl begrüßte im voll besetzten Schützensaal neben den vielen Gästen auch die Ehrenmitglieder des Vereins und Ersten Bürgermeister Erwin Geitner. Viele tolle Versteigerungswaren hatten die Feuerwehrler in den Wochen davor gesammelt. Für das leibliche Wohl gab es von deftig bis süß allerlei Schmankerl zum Mitbieten. „Etz hamma dou geräucherte Bratwürstl mit Spitzl am Zweigerl…“. Scharl rief die ersten schmackhaften Brotzeiten auf die Hand aus. Der Duft von Geräuchertem, warmen Leberkässemmel und anderen Brotzeiten erfüllte den ganzen Saal, flott und fleißig wurde aus dem Publikum geboten. „Zehn Euro zum Ersten, Zehn Euro zum Zweiten….“. Manch Feuerwehrmitglied kam kaum hinterher, die gesteigerten Waren an den Mann und die Frau zu bringen, derart groß war der Hunger bei den Besuchern. Wundertüten mit tollen Überraschungen darin fanden ebenso reißenden Absatz. Weiter gings auf der Bühne neben den geschmückten Christbaum mit dem Dieter Hofmeister und dem Malotta Marcel als heißblütiges Versteigererduo. Es war eine Schau mit viel Witz, Schmunzeln und deftigen Sprüchen. Die Versteigerer wechselten sich ab. Zwischendurch kam Johannes Haas an die Reihe. Einmal kurz umgedreht, waren schon die nächsten Preise ausgerufen. „Etz homma a Fassl Naabecker Bier ....“. Viele Ehrenamtliche der Feuerwehr Rieden halfen an diesem so unterhaltsamen Abend mit, sei es beim Versteigern, dem Preise herrichten oder in der Küche. Die Zusammenarbeit mit den Schützen der SG Vilstal Rieden klappte hervorragend und so kam jeder Gast auf seine Kosten. Für die Liebhaber von Süßspeisen durfte es auch ein Tortenstückerl sein. Himbeersahnetorte mit einem Tasserl Kaffee? Auf jeden Fall zugreifen hieß es da für so manchen Feinschmecker. Ganz zum Ende hin versteigerte Erster Bürgermeister Erwin Geitner den Gipfel für einen guten Zweck. Etliche Vereine, Privatleute und Firmen aus Rieden und der Umgebung steigerten fleißig mit und gaben den Gipfel wieder zurück. Vereinsabordnungen, wie etwa der Narrhalla Rieden oder der Feuerwehr Vilshofen waren stark auf der Christbaumversteigerung vertreten.
Die FC Radler besuchen Riedens Feuerwehrzentrale und bekommen Infos aus erster Hand von Kommandant Rainer Salbeck und Bürgermeister Erwin Geitner. (Bild: Josef Weinfurtner)

FC Radler besichtigen Riedener Feuerwehrhaus

Die Riedener „FC Radler“ sind eine humorige Truppe. Regelmäßig halten sich die Herren fit, indem sie sich wöchentlich gemeinsam aufs Radl schwingen. Gerade in den wärmeren Monaten sind die Herren in neongelben Trikots quer durchs Vilstal, aber auch im Lauterachtal und darüber hinaus unterwegs, bleiben in Bewegung und kehren natürlich nach der Tour in Rieden und Umgebung auf eine kameradschaftliche Brotzeit ein. Gemeinsame Besuche auf Veranstaltungen, etwa in diesem Jahr unter anderem auf der Spotznkirwa beim Hirschenwirt oder der Riedener Kirwa, werden regelmäßig zelebriert. Jetzt, wo es recht frisch draußen ist, wird auch noch Fahrrad gefahren. Jedoch nicht so ausgeprägt, wie im Sommer. Zudem sind die Herren um deren Organisator Norbert Niebler an ihrer Heimat interessiert und so kam es, dass Niebler mit den Verantwortlichen der Riedener Feuerwehr und Bürgermeister Erwin Geitner eine Besichtigung der neuen Riedener Feuerwehrzentrale vereinbarte. Die Truppe der FC Radler, zu der auch Altbürgermeister Gotthard Färber und Zweiter Bürgermeister Josef Weinfurtner gehören, erfuhr die Eckdaten zum Gebäude an der Hirschwalder Straße von Bürgermeister Erwin Geitner. Eingeweiht wurde das Feuerwehrhaus 2021, im Mai 2022 bei einem Tag der Offenen Türe präsentierte man den Gebäudekomplex der Bevölkerung. Über eine Million Euro wurden vom Markt Rieden investiert, die Riedener Feuerwehrleute leisteten zudem tausende Helferstunden. Zweieinhalb Jahre wurde auf dem Grundstück gebaut. Erster Kommandant Rainer Salbeck führte durch die Räumlichkeiten auf zwei Ebenen, zeigte unter anderem die Elektronik und Heizung auf dem neuesten Stand der Technik. Sehr stolz sind die Kameradinnen und Kameraden, so Kommandant Rainer Salbeck, auf das hochmoderne barrierefreie Gebäude. Im Obergeschoss ist der 70 Quadratmeter große Schulungsraum ein wahres Schmuckstück geworden. Der rundum gelungene Besuch der FC Radler bei Riedens Feuerwehr wurde mit einer gemeinsamen Brotzeit abgeschlossen.
Auf dem Areal der Feuerwehr Rieden fand am zweiten Adventswochenende der Christbaumverkauf statt. (Bild: Michael Rabenhofer)

Weihnachtsbäume von der Riedener Feuerwehr der Renner

„Grüß Gott die Dame und der Herr, welcher Baum darf es denn sein?“, fragte ganz freundlich der Anderl Martin so manche Christbaumkäufer bei deren Ankunft auf dem Feuerwehrgelände. Die Riedener Wehr veranstaltete in diesem Jahr erstmals einen Christbaumverkauf. Angeboten wurden Bäume aus der Oberpfalz mit bis zu drei Metern Höhe. Etliche Helferinnen und Helfer hatten mit angepackt, um die Aktion möglich zu machen. Vereinsvorsitzender Stefan Scharl und Kommandant Rainer Salbeck dankten den ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden. Egal ob Feuerwehraktive, Vorstandsmitglieder oder die Kinder- und Jugendfeuerwehr: Bei der Riedener Feuerwehr zieht man an einem Strang. „Mei hamm mir scheyne Bamm dou“, schaute der Hofmeister Daniel zwinkernd zwischen den Bäumen hervor. Am zweiten Adventswochenende kamen viele Riedenerinnen und Riedener in die Hirschwalder Straße zum Feuerwehrhaus und besorgten sich ihren Christbaum für zu Hause von der Feuerwehr Rieden. Als Dank für den Einkauf gab es je Baum einen Gratispunsch- oder Glühwein ausgeschenkt. Außerdem bot man einen Lieferservice des ausgesuchten Baumes im Ort an. Gerade ältere Bürger nutzten diese tolle Gelegenheit. Schwungvoll beförderten etwa der Graf Thomas und der Malotta Daniel die Bäume durch die Röhre, um am Ende eingenetzt auf ihre neuen Besitzer zu warten. Natürlich durfte der ein oder andere Ratsch nicht fehlen. Bei kalten und warmen Getränken, einer frisch gegrillten Bratwurst vom Rost oder einem Crepes war es ein kurzweiliger Besuch bei den Riedener Floriansjüngern. Anders als in den Vorjahren gibt es in diesem Jahr keine Weihnachtspackerlaktion, da man am 10. Januar 2026 im Riedener Schützenheim die diesjährige Christbaumversteigerung veranstaltet. Die Packerlaktion wurde in der Pandemiezeit ins Leben gerufen, um den Bürgern zumindest etwas Versteigerungsflair nach Hause zu bringen in Form von Geräuchertem, Bier und Spitzl. Im Dezember 2026 soll es laut den Vereinsverantwortlichen wieder eine Packerlaktion geben.
Bei der 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Rieden wurden an verschiedenen Orten im Gemeindegebiet Einsätze simuliert. (Bild: Vera Preischl)

24-Stunden-Übung der Riedener Jugendfeuerwehr

Die 24-Stunden-Einsatz-Übung Ende Mai der Jugendfeuerwehr Rieden, welche zusammen mit den Betreuern der Riedener Feuerwehr abgehalten wurde, schärfte die Sinne der Nachwuchskameraden und vermittelte Ihnen viel praktisches Wissen für den Ernstfall. Erster Kommandant Rainer Salbeck hatte alles bestens im Blick, als nach der Fahrzeugübergabe um 17 Uhr die erste Alarmierung einging. Simuliert wurde eine verschmutzte Fahrbahn auf der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Rieden und Vilshofen auf einer Fahrbahnlänge von 700 Metern, bei der eine Technische Hilfeleistung (THL 1) erforderlich war. Mit voller Fahrzeugstärke durch das Löschfahrzeug LF-20, dem Schlauchwagen und dem Mannschaftstransportwagen rückten die Nachwuchsfeuerwehrler aus. Nach einem gemeinsamen Abendessen im Feuerwehrhaus Rieden wurde die junge Truppe zu einer besonderen Technischen Hilfeleistung gerufen. Bei der Übung „Technische Hilfeleistung bei einer Personensuche“ in Kreuth wurden die Riedener Kameradinnen und Kameraden von den Feuerwehren Vilshofen, Schmidmühlen, Ensdorf und Thanheim unterstützt. Dabei kam eine Drohne der Wasserwacht Burglengenfeld zum Einsatz. Die Taubenbacher Kreuzung und ein nahegelegenes Waldstück waren dabei der Ort des Geschehens. Elias Hollweck leitete die Einsätze, unterstützt wurden die zehn Jugendfeuerwehrkameraden zusätzlich von ihren Betreuern. Zu guter Letzt musste noch in der Nacht eine Technische Hilfeleistung in Form des Ausleuchtens eines Landeplatzes für den Rettungshubschrauber in Kreuth geleistet werden. Frühmorgens waren sie bereits beim nächsten Einsatz „B4, Gebäudebrand mit angrenzender Scheune“ oberhalb der Thanheimer Straße gefordert. Dabei wurde eine Schlauchleitung von rund 500 Metern vom Hydranten zum Einsatzort gelegt um den Brand zu löschen. Nach weiteren kleinen Einsätzen erfolgte gegen Mittag dann die große Abschlussübung. Zusammen mit den Kameraden der Feuerwehr Vilshofen wurden sie zu einem Verkehrsunfall mit PKW-Brand in das Schotterwerk Vilshofen gerufen. Die Rettungsschere wurde ausgepackt, denn eine eingeklemmte Person musste befreit werden. Stolz zeigten sich sowohl Jugendleiter Elias Hollweck als auch Kommandant Rainer Salbeck ob der erbrachten Leistungen ihrer Nachwuchskameraden der Riedener Jugendfeuerwehr.
Das Feuerwehrareal an der Hirschwalder Straße verwandelte sich am Vatertag in ein Festgelände. (Bild: Michael Rabenhofer)

Riedener Feuerwehrfest kurzweilig und zünftig

Eine bunte Mischung aus gemütlichem Beisammensein bei leckerem Essen, schwungvoller Musik und Aktionen für die Kinder machte das Sommerfest der Riedener Feuerwehr zu einem großen Erfolg. Für zahlreiche Riedener ist das Feuerwehrfest eine gern angenommene Gelegenheit, mit Freunden und Bekannten in urgemütlicher Runde zusammen zu kommen und zu feiern. Viele Helfer hatten angepackt und den Vorplatz und die Fahrzeughalle des Feuerwehrhauses an der Hirschwalder Straße am Vatertag in einen Festplatz verwandelt. Vorne an der Straße grüßten die Fahrzeuge der Riedener Wehr, der Mannschaftstransportwagen sowie das Löschfahrzeug LF 20 und der Schlauchwagen. Der LF 20 wurde von Robert Fleischmann und Stefan Lang für Familienrundfahrten gesteuert. Bei den Fahrten durch Rieden hatten die mitgenommenen Kinder viel Freude und kamen ganz schön ins Staunen, was so alles für Gerätschaften in einem Feuerwehrfahrzeug zu sehen sind. Zum Mittagstisch servierten die Kameradinnen und Kameraden allerlei schmackhafte Braten, den Nachmittag konnten sich die Besucher am reichhaltigen Kuchen- und Tortenbuffet versüßen. Für Feinschmecker gab es neben den Kuchen und Torten auch die beliebten Küchln aus der Riedener Küche. Nicht fehlen durfte sowieso die obligatorische Bratwurstsemmel und eine frische gekühlte Halbe. Einen Klassiker, die Sauernen Bratwürste im Zwiebelsud, boten die Floriansjünger ebenso auf ihrer Karte an. Erstmals kamen Grillkäseburger auf den Grill. Sowohl die Blaskapelle St. Georg Rieden als auch Musikant Michael Köppl spielten zünftig auf und so wurde es wieder für viele Gäste ein kurzweiliger Besuch bei der Riedener Wehr. Das Wetter hatte mitgespielt und bescherte den Verantwortlichen und den Besuchern einen Sonne-Wolken-Mix bei rund 20 Grad. Die Aktionen für die ganz kleinen Besucher hatte die Riedener Kinder- und Jugendfeuerwehr mit Leiterin Stefanie Igl organisiert. Nach einer Mitfahrt im LF 20 wollten viele Kinder sich bei Löschübungen am Feuerwehrholzhäusl beweisen. Dosenwerfen und Kindertattoos rundeten das Fest für die kleinen Besucher ab. Für den neuen Feuerwehrvereinsvorsitzenden Stefan Scharl war es das erste Sommerfest im Amt: „Wir freuen uns, dass unser Feuerwehrfest am Vatertag wieder sehr gut von der Bevölkerung angenommen wurde“, freute sich Scharl.
Die neun geprüften Feuerwehraktiven der Riedener Wehr mit den Schiedsrichtern KBM Jürgen Ehrnsberger (v.l.), KBM Dominik Ernst, Bürgermeister Erwin Geitner (2.v.r.) und Erstem Kommandant Rainer Salbeck (r.) (Bild: Michael Rabenhofer )

Riedener Feuerwehraktive meistern Leistungsprüfung

Zur Abnahme der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ bei der Feuerwehr Rieden traten neun Aktive der Wehr an, um sich sowohl bei den Prüfungspunkten Löscheinsatz, Hilfeleistungseinsatz aber auch der Gerätekunde zu beweisen. Bürgermeister Erwin Geitner als Dienstherr der Aktiven sowie Erster Kommandant Rainer Salbeck beobachteten die Leistungen ihrer Truppe, welche von den Schiedsrichtern der Landkreisfeuerwehr abgenommen wurden. Hier agierten als Prüfer Kreisbrandmeister Jürgen Ehrnsberger und Kreisbrandmeister Dominik Ernst. Riedens neuer Zweiter Kommandant Johannes Haas nahm ebenfalls an der Prüfung teil. Er gab als Gruppenführer die Kommandos und rief seinen Kameraden bei Beginn zu: „Gruppe zur Leistungsprüfung antreten!“. Geprüft wurden die Riedener Feuerwehraktiven beim sogenannten Außenangriff – der Wasserentnahme aus dem Hydranten. Für die Übung wurde der Brand eines Nebengebäudes angenommen, bei der keine Atemschutzgeräteträger notwendig waren. Unter anderem mussten bei der Einsatzübung Saugleitungen gekuppelt und eine Trockensaugprobe durchgeführt werden. Zudem mussten Knoten und Stiche vorgeführt werden. Die Männer der Riedener Wehr bewiesen als Angriffs-, Wasser- und Schlauchtrupps ihr Können und so wurden auch die in der Prüfung vorgesehenen Zeiten eingehalten. Die Aktiven Maximilian Graf, Fabian Renner und Nikolas Meier legten die Stufe 1 ab, Daniel Hofmeister und Johannes Haas tragen ab sofort das Leistungsabzeichen der Stufe 3. Anton Graf und Marcel Malotta erhielten das blau unterlegte goldene Leistungsabzeichen in der Stufe 4, in Stufe fünf bewiesen sich Daniel Malotta und Johannes Höfler, sie bekamen das gold-grüne Leistungsabzeichen von Dominik Ernst und Jürgen Ehrnsberger überreicht, die im Anschluss lobende Worte für die Prüflinge fanden. Bürgermeister Erwin Geitner dankte den Aktiven für ihren unermüdlichen Einsatz für die Marktgemeinde und zeigte sich ebenso wie Kommandant Rainer Salbeck stolz ob der erbrachten Leistungen. Im Anschluss gab es ein gemeinsames Essen im Riedener Feuerwehrgebäude.
Eine tolle Gemeinschaftsaktion war das „Ramma Damma” der Kinder- und Jugendfeuerwehr Rieden am vorletzten Samstagvormittag (Bild: Michael Rabenhofer)

Riedener Nachwuchsfeuerwehrler räumen ordentlich auf

Vor Kurzem gab es eine „Ramma Damma“-Aktion des Naturparks Hirschwald in und um die Vils im Landkreis Amberg-Sulzbach. Nun war wieder Müll sammeln angesagt. Die Kinder- und Jugendfeuerwehr Rieden trommelte ihre Mitglieder zusammen und räumte im Gemeindebereich des Marktes Rieden auf. Müll aufräumen, der einfach weggeschmissen wurde, wo er nicht hingehört, war das Ziel von acht Betreuern sowie sieben Jugendlichen und elf Kindern. Da kamen einige blaue Abfallsäcke zusammen. Als größter Einzelmüll wurde ein Metallgestell eines Gartenstuhles mitten in der Flur entdeckt. „Wir haben das Ramma Damma in Rieden zum dritten Mal hintereinander vom Feuerwehrnachwuchs durchgeführt. Schön ist zu sehen, dass wir von Jahr zu Jahr weniger Müll entdecken“, freute sich Betreuerin Stefanie Igl. Die Bevölkerung sei laut Igl auch mehr sensibilisiert durch solche Aktionen wie dem Ramma Damma. Ausgerüstet mit Schutzbrillen, Handschuhen, Müllsäcken und Müllgreifern sowie Warnwesten waren die Kinder und Jugendlichen mit Begeisterung bei der Sache und lernten auch so Wichtiges außerhalb von Feuerwehrübungen. Betreuer Daniel Malotta konnte zum Ende des Arbeitseinsatzes stolz sein auf die Kinder und Jugendlichen „Eine super Sache, diese Aktion“, erklärte er. Einen Wunsch hatten die Betreuer der Riedener Kinder- und Jugendfeuerwehr für künftige Aktionen: „Ein Ramma Damma der Jugendabteilungen aller Riedener Vereine zusammen im Herbst an einem Tag und im Anschluss ein gemeinsames Fest wäre toll“.
Die Kindergarde begeisterte das Publikum beim Kinderfasching der SG Vilstal Rieden und der Feuerwehr Rieden. (Bild: Michael Rabenhofer)

Toller Kinderfasching im Schützenheim

Das Schützenheim in Rieden war am letzten Sonntag der närrische Mittelpunkt in der Marktgemeinde. Jede Menge Spaß hatten die kleinen Gäste beim Kinderfasching im Schützenheim an der Vilshofener Straße, veranstaltet von der Feuerwehr Rieden und der Schützengesellschaft Vilstal. Recht bald war der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt und die beiden Vereinsvorstände, Thomas Graf und Stefan Scharl begrüßten die kleinen und großen Gäste aufs Herzlichste. Allerhand Kostümierungen sowohl von den Kindern als auch deren Eltern sorgten für einen bunt erleuchteten Nachmittag. Spiderman, viele Feen und Prinzessinnen, Ritter und Polizisten in allen Altersklassen konnte man unter anderem beim Kinderfasching entdecken. Viel Musik für die Kinder mit ordentlich Stimmung hallten durch das Schützenheim und luden ein zum Mitklatschen, Mitsingen und Mittanzen. Zwischendurch konnten sich die Gäste am reichhaltigen und faschingsbezogenen Kuchen- und Tortenbuffet bedienen. Eine Schminkstation war eine begehrte Anlaufstelle bei den kleinen Narrhallesen. Ganz am Anfang gab es eine große Polonaise durch das Vereinsheim, getanzt wurde ebenfalls flott auf dem Parkett. Die Kindergarde der Riedener Narrhalla, trainiert von Julia Singer und Stefanie Richthammer, zeigte ihren Gardetanz und begeisterte die Zuschauer. Einige Zeit später, nach verschiedenen Spielen und viel Musik, hieß es von Hofmarschall Tim Götz: „Bitte begrüßen Sie mit mir die Jugendgarde der Narrhalla Rot-Weiß-Gold Rieden mit einem kräftigen Applaus!“. Die Jugendgarde wird von Angelika Graf und Bianca Hofrichter trainiert. In ihren Piratenkostümen präsentierten die Jugendlichen ihren diesjährigen Showtanz als Vilstal Pirates mit dem „Tanz auf den Wellen“. Nicht fehlen durfte an diesem Nachmittag die Vorstellung des Kinderprinzenpaares, Ihre Lieblichkeit Lea II. und ihr Prinz Simon I. Das Kinderprinzenpaar tanzte einen Walzer und wurde wie die Garden lautstark vom Publikum mit einem kräftigen „Rieden! Oho!“ bejubelt. Für die Organisatoren, Thomas Graf von den Schützen sowie Stefan Scharl und Armin Hofrichter vom Feuerwehrverein, gab es zum Dank vom Kinderprinzenpaar der Narrhalla den Vereinsorden verliehen.
Der neue stellvertretende Feuerwehrkommandant in Rieden, Johannes Haas (3. v.l.) und Riedens Kommandant Rainer Salbeck (4. v.l.). Es gratulierten Zweiter Bürgermeister Josef Weinfurtner (v.l.), Kreisbrandmeister Jürgen Ehrnsberger, Erster Bürgermeister Erwin Geitner und Kreisbrandrat Christof Strobl. (Bild: Michael Rabenhofer)

Riedener Wehr wählt ihre Kommandanten

Bei der Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereins Rieden gab Feuerwehrkommandant Rainer Salbeck traditionell seinen Tätigkeitsbericht zur aktiven Feuerwehr bekannt. Zudem wurden in der Versammlung der Kommandant und sein Stellvertreter neu gewählt. Salbeck gab die Stärkemeldung mit 36 Männern und zwei Frauen an, dazu gibt es 15 Feuerwehranwärter in der Jugend. Die Aktiven teilen sich auf in 16 Atemschutzträger, 4 Sanitäter und 10 Gruppenführer, dazukommen zwei Zugführer. In 2024 wurde die Riedener Wehr 25 mal alarmiert, darunter waren unter anderem neun Brandeinsätze und zehn technische Hilfeleistungen. Auch freiwillige Dienste wie die Absicherung des Riedener Faschingszuges und der 700-Jahre Feierlichkeiten des Marktes Rieden erbrachte die Riedener Wehr. Den Heimatverein unterstützte die Feuerwehr mit Gerätschaften bei der Stodlweihnacht und half mit, den Christbaum auf dem Riedener Marktplatz aufzustellen. Für den Katastrophenschutz wurde in Rieden eine Notfalltankstelle installiert. Mehrere Kameraden der Riedener Wehr nahmen vergangenes Jahr an Lehrgängen teil. Regelmäßige Übungen fanden statt. Weiter nahmen die Aktiven der Feuerwehr bei der Marschübung des Katastrophenschutzes teil. „Mitte des Jahres war dann die Anprobe der Neuen Einsatzkleidung von der Firma Viking die wir im Dezember geliefert bekamen, sozusagen als Weihnachtgeschenk. An dieser Stelle mein Dank an die Gemeinde für diese Investition“, so ‚Rainer Salbeck. Die Firma Hollweck spendete der Feuerwehr Rieden einen Rettungsdummy für Übungszwecke. Im Anschluss fanden die Wahlen der neuen Kommandanten statt. Weiterhin im Amt bleibt Erster Kommandant Rainer Salbeck. Bei der Wahl zum Stellvertretenden Kommandanten gab es zwei Wahlvorschläge. Am Ende setzte sich Johannes Haas gegen den bisherigen Zweiten Kommandanten Tobias Haas bei einer Enthaltung mit 18 zu 12 Stimmen durch. Beförderungen bei den Aktiven standen ebenso auf dem Plan. So wurden vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann Jonas Weiß, Elias Hollweck, Lukas Höfler und Daniel Hofmeister befördert. Eine Stufe höher ging es vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann für Andreas Rappl und Sebastian Bösl. Als letztes beförderte Kommandant Rainer Salbeck seinen bisherigen Stellvertreter Tobias Haas zum Brandmeister und lobte die langjährige und sehr gute Zusammenarbeit mit ihm.

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