Leidenschaftliche Versteigerer, beste Stimmung, tolle Preise und begeisterte Besucher: Die Riedener Christbaumversteigerung der Feuerwehr Rieden im Schützenheim war gespickt mit tollen Höhenpunkten. Vereinsvorsitzender Stefan Scharl begrüßte im voll besetzten Schützensaal neben den vielen Gästen auch die Ehrenmitglieder des Vereins und Ersten Bürgermeister Erwin Geitner. Viele tolle Versteigerungswaren hatten die Feuerwehrler in den Wochen davor gesammelt. Für das leibliche Wohl gab es von deftig bis süß allerlei Schmankerl zum Mitbieten. „Etz hamma dou geräucherte Bratwürstl mit Spitzl am Zweigerl…“. Scharl rief die ersten schmackhaften Brotzeiten auf die Hand aus. Der Duft von Geräuchertem, warmen Leberkässemmel und anderen Brotzeiten erfüllte den ganzen Saal, flott und fleißig wurde aus dem Publikum geboten. „Zehn Euro zum Ersten, Zehn Euro zum Zweiten….“. Manch Feuerwehrmitglied kam kaum hinterher, die gesteigerten Waren an den Mann und die Frau zu bringen, derart groß war der Hunger bei den Besuchern. Wundertüten mit tollen Überraschungen darin fanden ebenso reißenden Absatz. Weiter gings auf der Bühne neben den geschmückten Christbaum mit dem Dieter Hofmeister und dem Malotta Marcel als heißblütiges Versteigererduo. Es war eine Schau mit viel Witz, Schmunzeln und deftigen Sprüchen. Die Versteigerer wechselten sich ab. Zwischendurch kam Johannes Haas an die Reihe. Einmal kurz umgedreht, waren schon die nächsten Preise ausgerufen. „Etz homma a Fassl Naabecker Bier ....“. Viele Ehrenamtliche der Feuerwehr Rieden halfen an diesem so unterhaltsamen Abend mit, sei es beim Versteigern, dem Preise herrichten oder in der Küche. Die Zusammenarbeit mit den Schützen der SG Vilstal Rieden klappte hervorragend und so kam jeder Gast auf seine Kosten. Für die Liebhaber von Süßspeisen durfte es auch ein Tortenstückerl sein. Himbeersahnetorte mit einem Tasserl Kaffee? Auf jeden Fall zugreifen hieß es da für so manchen Feinschmecker. Ganz zum Ende hin versteigerte Erster Bürgermeister Erwin Geitner den Gipfel für einen guten Zweck. Etliche Vereine, Privatleute und Firmen aus Rieden und der Umgebung steigerten fleißig mit und gaben den Gipfel wieder zurück. Vereinsabordnungen, wie etwa der Narrhalla Rieden oder der Feuerwehr Vilshofen waren stark auf der Christbaumversteigerung vertreten.