Reihe vorne von links nach rechts: Erna Übelmesser, Helene Heindl, Marianne Weyh, Rosmarie Greger und hintere Reihe von links nach rechts: 2. Bürgermeisterin Christa Bayer, Pfarrer Julius, Dagmar Spörrer, Gunda Schmucker, Sabine Bayer, Paula Bayer, Cornelia Medick, Vorsitzende Anni König (Bild: Alexander Hörl)

Jahreshauptversammlung des Mütterverein Pullenreuth

Die Vorsitzende Anni König begrüßte zu Beginn der Versammlung zahlreiche Mitglieder, Pfarrer Julius Johnrose und zweite Bürgermeisterin Christa Bayer. Nach ihrem Rechenschaftsbericht würdigte sie noch die Verdienste der zu ehrenden Mitglieder, bevor Irene Ritter den Jahresbericht vortrug. Nach der Jahreshauptversammlung im April starteten die Mütter traditionell ins Vereinsjahr mit der Maiandacht in der Pfarrkirche Pullenreuth. Diese wurde wieder vom Kirchenchor mit eindrucksvollen Marienliedern umrahmt. Im Anschluss an die Maiandacht versammelten sie sich im Vereinslokal zur Muttertagsfeier. Hierbei wurden Geschichten zum Muttertag vorgelesen, teils heiter, teils etwas nachdenklich. Die bereits im Vereinskalender fest verankerte Drei-Tages-Fahrt mit dem Kirchenchor führte dieses Mal Ende Mai zum Neusiedler See – Burgenland. Mit dem Schiff ging es dann über den Neusiedler See, vorbei an der Seefestspielbühne. Zum Abschluss des eindrucksvollen Tages ging es mit dem Pferdewagen zum berühmten Heurigen mit echter berühmter Schrammelmusik und einem guten „Glasl“. Auch das Burgenland – Wienerwald durften bei dieser eindrucksvollen Fahrt nicht fehlen. Bei hochsommerlichen Temperaturen im Juni trafen sich einige Frauen zur Besichtigung des Klosters Speinshart. Müller, die als Fremdenführerin vor Ort war, erläuterte bei einem Rundgang des Klosterdorfes die Geschichte der Abtei. Sie wird zurzeit von sieben Patres betreut. Ein besonderes Highlight sind auch immer wieder die besonderen Konzerte, die sich immer großen Zuspruchs erfreuen. Nachdem sich die Frauen geschichtlich inspirieren ließen, folgte natürlich auch noch der Besuch in der Klostergaststube bei Kaffee, Kuchen und einer guten Brotzeit. Die Diözesanwallfahrt musste aufgrund mangelnder Beteiligung ausfallen. Im Oktober beteten wir wieder den Rosenkranz in der Pfarrkirche Pullenreuth, der mittlerweile auch zum festen Teil im Jahresprogramm gehört. Er wurde von der Veeh-Harfen-Gruppe aus Ebnath musikalisch umrahmt. Adventliche Stimmung herrschte wiederum Ende November mit der Adventsfeier zum Thema: „Da wird uns was blühen – Hoffnungszeichen Christrose“. Musikalisch wurde die Feier von Birgitta Rickauer und Julia Würstl umrahmt. Die Fahrt zu einem Weihnachtsmarkt ging dieses Mal ins Bundesland Thüringen, nach Annaberg-Buchholz. Hier erwartete sie die einzigartige Schnitzkunst, Weihnachtspyramiden, Nussknacker, besonderer Weihnachtsschmuck aus Glas oder handgearbeiteten Spitzen und die berühmten Bergmannslieder. Auch wenn Bratwurst und Glühwein nicht fehlen dürfen, sind es die typisch erzgebirgischen Speisen und ihre eigenwilligen Namen, die uns neugierig machten. Das neue Jahr begann im Januar mit unserem Frauenfrühstück, das nun schon zum 19. Mal stattfand. Nachdem sie sich am reichhaltigen Frühstücksbüfett verköstigt hatten, ergriff unser Referent Pfarrer Sven Grillmeier das Wort. Auf eindrucksvolle Art verstand er es, uns die Fastenzeit bzw. die Karwoche – Hl. Woche mit ihrer Bedeutung und den einzelnen wichtigen liturgischen einzigartigen Gottesdiensten näherzubringen. Humorvoll brachte er auch dazu einige Anekdoten aus seiner Zeit als Ministrant zu Gehör. Im März trafen sie sich dann zu einem Vortrag mit einem besonderen Thema, das eigentlich nicht zum täglichen Alltag gehört, aber dennoch für unser Leben in bestimmten Situationen sehr wichtig ist. Dr. Thomas Fütterer aus Neusorg, tätig am Klinikum Weiden, erklärte anhand einer Bildpräsentation die verschiedensten Arten der Narkose, die je nach Art des Eingriffs und dem Zustand des Patienten eingesetzt werden. Grundsätzlich unterscheidet man hier zwischen Allgemeinanästhesie, Regionalanästhesie und Lokalanästhesie. Wie er zum Ausdruck brachte, kann auch bei kleinen Kindern, Säuglingen, Neu- und Frühgeborenen eine Narkose in allen akut- und lebensbedrohlichen Bereichen sicher durchgeführt werden. Moderne Narkoseverfahren sind heute sehr sicher, werden sorgfältig überwacht und sind gut verträglich. Den Abschluss des Vereinsjahres bildete der Kreuzweg in der Pfarrkirche am ersten Fastensonntag sowie das Basteln von Palmsymbolen und -sträußen. Sie wurden gemeinsam mit der KLB Langentheilen gebastelt. Der Bastelnachmittag fand große Resonanz. In Hl. Messen wurde zu Ehren der hl. Elisabeth und der schmerzhaften Muttergottes und der verstorbenen Mitglieder gedacht. Die Veranstaltungen, ob kirchlich oder weltlich, erfreuen sich immer großer Beliebtheit und guter positiver Zusammenarbeit.
auf dem Bild sind der Referent Dr. Thomas Fütterer, 1. Vorsitzende Anni König, Marianne Fütterer, Lisa Michl und weitere Vorstandsmitglieder  (Bild: Alexander Hörl)

Dr. Fütterer zu Gast beim Mütterverein Pullenreuth

Der Mütterverein Pullenreuth hatte zu einem sehr interessanten Vortrag mit Dr. Thomas Fütterer vom Klinikum Weiden zum Thema „Anästhesie“ ins Vereinslokal Maschauer eingeladen. Dieser Einladung waren viele interessante Zuhörer gefolgt. Anhand einer Bilddokumentation erklärte er die verschiedensten Arten der Narkose, die je nach Art des Eingriffs und dem Zustand des Patienten eingesetzt wird. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Allgemeinanästhesie, Regionalanästhesie und Lokalanästhesie. Bei der Allgemeinanästhesie, auch Vollnarkose genannt, wird der Patient in einen tiefen schlafähnlichen Zustand versetzt, in dem er keine Schmerzen empfindet und sich später nicht an den Eingriff erinnert. Dabei werden wichtige Körperfunktionen wie Atmung und Kreislauf kontinuierlich überwacht und bei Bedarf unterstützt. Alternativ dazu bleibt der Patient bei der Regionalanästhesie bei Bewusstsein, jedoch wird nur ein bestimmter Bereich des Körpers betäubt. Diese Methode wird häufig bei Operationen an Armen, Beinen oder im Bauchraum angewendet, beispielsweise durch eine Spinal- oder Periduralanästhesie. Eine zusätzliche Beruhigung kann dabei helfen, den Eingriff für den Patienten angenehmer zu gestalten. Die Lokalanästhesie schließlich betrifft nur eine sehr kleine Körperstelle, etwa bei kleineren chirurgischen Eingriffen oder beim Zahnarzt. Der Patient ist dabei vollständig wach und spürt lediglich im betäubten Bereich keine Schmerzen. Insgesamt hängt die Wahl der Narkoseform von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Art und Dauer der Operation sowie der allgemeine Gesundheitszustand des Patienten. Auch bei kleinen Kindern, Säuglingen, Neu- und Frühgeborenen kann eine Narkose in allen akut- und lebensbedrohlichen Bereichen sicher durchgeführt werden. Moderne Narkoseverfahren sind heute sehr sicher, werden sorgfältig überwacht und sind gut verträglich.


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Bild von der Polonese bei der Maskenprämierung (Bild: Josef Maschauer)

Weiberfasching Schützenhaus Pullenreuth

Für beste Stimmung beim Weiberfasching sorgte dieses Jahr wieder Walter Kobel sowie das Männerballett der Rawetzer Fastnachts Freunde, das Männerballett des Waldecker Carneval Vereins. Des Weiteren wurde auch wieder eine Maskenprämierung abgehalten. Auch hier gibt es Besonderheiten beim Weiberfasching in Pullenreuth. Von der Jury werden die besten 5 Masken ausgesucht und diese bekommen jeweils eine Flasche Sekt. Diese 5 Masken werden dann dem ABC nach ausgerufen, somit gibt es keinen ersten und keinen letzten Platz. Nicht fehlen durfte natürlich das Männerballett des Schützenvereins, das Highlight beim Weiberfasching. Unter der Leitung von Larissa Wegmann und Organisator Thomas Wegmann haben sich die Akteure wieder selbst übertroffen. Auch heuer konnten die Regeln eingehalten werden, keine Männer beim Weiberfasching, mit Ausnahme des Personals. Die Frauen werden ausschließlich von Männern bedient und bekocht. Auch an der Theke, in der Bar und die Platzanweiser sind selbstverständlich Männer. Für kurzentschlossene die das treiben am Faschingssamstag miterleben möchten, sind noch Plätz an der Abendkasse erhältlich. Für Unterhaltung sorgt Bernd Günther mit Bine. Die Garde des WCV Waldeck und natürlich das vereinseigene Männerballett. Am Faschingsdienstag findet ab 14.00 Uhr der Kinderfasching statt. Durch Programm führt André Pinzer mit seiner Adjutantin Veronica Hecht. Außerdem ist die Minigarde des WCV Waldeck mit dabei.
Das Bild zeigt von links: Bügermeister Hubert Kraus, Alexander Pschörer, 2. Vorsitzenden Stefan Philbert, Ludwig Rickauer, Bianca Rothe, Georg Rickauer, Heinz Kraus, 1. Kommandant Andreas Philipp, 1. Vorsitzenden Franz Rickauer (Bild: Felix Wegmann)

Jahreshauptversammlung der FFW Pullenreuth

Vorsitzender Franz Rickauer begrüßte alle anwesenden Mitglieder, sowie die Ehrengäste KBI Otto Braunreuther, KBM Fabian Günther und Bürgermeister Hubert Kraus mit Gemeinderäten. Der Vorsitzende berichtete, dass dem Verein 118 Mitglieder angehören, 26 davon sind Frauen. Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder folgte der Jahresbericht. Es fanden 2 Vorstandschaftssitzungen, 15 Festbesuche, das jährliche Johannisfeuer statt und Geburtstage wurden besucht. Für das laufende Jahr steht die Besichtigung der Berufsfeuerwehr Regensburg auf dem Plan, eine Wanderung zur Glasschleif sowie andere Aktivitäten. Für Vereinszugehörigkeit konnten folgende Mitglieder geehrt werden. Für 10 Jahre Simon Rickauer, Sonja Wegmann und Bianca Rothe. Für 20 Jahre Alexander Pschörer, Ludwig Rickauer, Sabrina Filberth und Georg Rickauer. Für 30 Jahre Andreas Philipp. Für 55 Jahre Heinz Kraus und für 65 Jahre Alfons Hecht, Alfons Sticht und Albert Wegmann. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Mitgliedern für die Gute Zusammenarbeit. 1. Kommandant Andreas Philipp berichtete von 41 Aktiven Feuerwehrdienstleistenden darunter 7 Frauen. Die Jugendgruppe besteht aus 12 Jugendlichen. Im vergangenen Jahr mussten 14 Einsätze abgearbeitet werden, bei denen ca. 420 Einsatzstunden anfielen. Übungen und Unterrichte fanden 14 statt, sowie eine Atemschutzgemeinschaftsübung. Die Atemschutzübungsanlage in Neuhaus wurde zu den festen Terminen besucht. Im Juli fand die Brandschutzerziehung im Kinderhaus Steinwaldzwerge mit Unterstützung der anderen 4 Gemeindewehren statt. Im Oktober wurde durch den Landkreis der Katastrophenfall geübt, was größtenteils im Gemeindebereich Pullenreuth stattfand. Wir unterstützten auch hierbei. Verschiedene Lehrgänge für Sprechfunker, Ausbilder Tunnelbrand sowie Gruppenführer wurden mit Erfolg besucht. Die Kinderfeuerwehr besteht aus 16 Kindern mit denen 8 Treffen stattfanden. Es wurde eine Brandschutzerziehung mit Experimenten durchgeführt, Osternester gesucht, die Ausrüstung im Fahrzeug erklärt, die Rettungsgasse geübt, Pizza gebacken sowie im Advent vor dem Feuerwehrhaus der Christbaum geschmückt. Highlight war der Besuch des Rettungshubschraubers Christoph 80 in Weiden. Zum Löschmeister wurde Patrick Wegmann und zur Feuerwehrfrau Isabella Bayer befördert. Kommandant Philipp bedankte sich bei der Mannschaft und allen Unterstützern. Jugendwartin Johanna Kellner berichtete von 12 Jugendlichen, darunter 4 Mädchen. Sie trafen sich zu 27 Übungseinheiten 17 reguläre Übungstermine, sowie 10 zusätzliche für die Vorbereitung zum Jugendleistungsmarsch. Ein besonderer Höhepunkt war die 24-Stunden Übung im Juli. Stolz kann man auf die Plätze 4 und 7 beim Jugendleistungsmarsch in Krummenaab sein.Auch kameradschaftliche Aktivitäten wie Schlittschuhlaufen, Thermenbesuche, Pizzaessen und ein Besuch der Trampolinhalle in Bayreuth fanden statt. Johanna Kellner bedankte sich bei allen die sie unterstützt haben. Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther und Kreisbrandmeister Fabian Günther überbrachten die Glückwünsche des Landkreises und zeigten sich erfreut über die positiven Berichte. Bürgermeister Hubert Kraus bedankte sich im Namen der Gemeinde für die erbrachte ehrenamtliche Zeit und für die Erfolge der Jugend. Er wünschte für die Zukunft, dass alle Vereine weiter so gut zusammenarbeiten.
Klassentreffen. (Bild: Andreas Michl)

Jahrgang 1965/66 feiert Wiedersehn im Schützenhaus Pullenreuth

Das Einschulungsjahr 1972 der Volksschule Pullenreuth feierte am 31.01.2026 ein Wiedersehen. Zu Beginn fand in der katholischen Kirche „Patrona Bavariae” in Neusorg für die verstorbenen Lehrkräfte sowie Klassenkameraden ein Gedenkgottesdienst statt. Pfarrvikar H.H. Pater Arul leitete den Gottesdienst zum Gedenken an: Seppi Greger, Thomas Hörl, Rainer Schultes, Manfred Philipp und Manfred Schmidt. Ein herzliches Vergelt`s Gott an Johannes Bamberger, der die Fürbitten für diesen Gedenkgottesdienst geschrieben hat, sowie an Eva Maria Panzer, die sie vorgetragen hat. Danach ging es ins Schützenhaus nach Pullenreuth. Bei dem Treffen war auch der ehemalige Lehrer Hemut Höcht dabei. Die Begrüßung erfolgte durch Maria Braun mit einer Gedenkminute für die verstorbenen Klassenkameraden. Ein besonderer Moment war das gemeinsame Betrachten alter Klassenfotos, die uns Herr Lehrer Josef Bauer, der aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen konnte, durch Regina Heinl zukommen ließ. Organisiert wurde das Wiedersehen von Edeltraud Maria Schober, Maria Braun und Rosemarie Albersdörfer, die mit viel Herzblut dafür sorgten, dass der Abend zu einem echten Highlight wurde. Es wurden viele Erinnerungen an die Schulzeit wach, und es wurde gelacht bis in die Morgenstunden. Ein herzlicher Dank geht an die Metzgerei Weiß & Sohn GdR, die uns mit leckeren Speisen versorgte, und auch an die Betreiber des Schützenhauses Pullenreuth, die uns sehr freundlich aufnahmen und hervorragend bewirteten.
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