auf dem Bild sind die Ehejubilare des Jahres 2026, zusammen mit Pfarrer Julius Johnrose v.li., stellvertretender Pfarrgemeinderatssprecher Stefan Roth 3. v.li. und Arbeitskreis-Koordinator Ehe & Familie Richard König 2. v.li. (Bild: Alexander Hörl)

Ehejubilare feiern Dankgottesdienst in der Pfarreiengemeinschaft

Den ersten Teil der Feierlichkeiten haben die Eheleute schon am vergangenen Mittwoch erlebt, als sie zu einem Vortrag zum Thema „Weil die Liebe niemals endet“ mit Referent Andreas Holzfurtner eingeladen waren. Im zweiten Teil zogen die 24 Ehejubilare aus der Pfarreiengemeinschaft Neusorg-Pullenreuth gemeinsam mit Pfarrer Julius und den Ministranten vom Rathaus hinauf zur Pfarrkirche St. Martin in Pullenreuth. Dort angekommen, wurden die Jubilare von den zwei wartenden Ministranten mit einer Rose begrüßt. Als alle Platz genommen hatten, begrüßte der Geistliche mit folgenden Worten die Ehejubilare recht herzlich: „Der Herr, der uns alle täglich segnet, sei mit euch“. Weiter ging es dann mit der Lesung, die eine Jubilarin vorgetragen hatte. Nach dem Evangelium aus Johannes erzählte Pfarrer Julius den Ehejubilaren in seiner Predigt, dass sie es sind, die gemeinsam durch eine lange Zeit zusammen gelebt haben, egal ob über schöne oder über traurige Momente hielten sie zusammen, so er weiter. Nach dieser Predigt segnete der Geistliche die Ehejubilare, würdigte Ihre Lebenszeit und sprach ihnen Gottes Segen aus. Weiter ging es mit den Fürbitten, die von den Jubilaren vorgetragen worden sind. Bei der Kommunion konnten die Ehejubilare alle beide Gestalten der Kommunion in Empfang nehmen, was sie auch taten. Nach der Kommunion verlasen zwei Jubilarinnen im Wechsel eine besinnliche Meditation. Während des gesamten Gottesdienstes sang die Chorgemeinschaft Pullenreuth/Ebnath unter der Leitung von Alexander Hecht einige Lieder für die Ehejubilare. Mit Lieder wie „Blick vom Himmelsthron“ und dem gemeinsamen „Großer Gott, wir loben dich“ gaben sie ihr Bestes. Stefan Roth als Vertreter von Robert Bauer sprach ein paar nette Worte von der Pfarrgemeinderat und verglich die Ehe mit einer Kerze, die auch bei finsterer Zeit hell aufleuchtet. Seine Kollegen im Arbeitskreis Ehe und Familie überreichten noch eine Erinnerungskerze als Geschenk. Nach dem Schlusssegen ging es dann weiter zum gemeinsamen Mittagessen ins Schützenhaus Pullenreuth.
Auf dem Bild v.li. nach re.: KEB Tirschenreuth Hans Stelzl, Pater Gerhard, Arbeitskreiskoordinator Stefan Roth und Pfarrvikar Pater Arul  (Bild: Alexander Hörl)

Pater Gerhard zu Gast in Neusorg

Mit einem gut vorgetragenen Referat berichtete der Gastredner Clemens Lagleder alias Pater Gerhard die zahlreichen Besucher der Pfarreiengemeinschaft Neusorg-Pullenreuth über seine Missionsarbeit in Südafrika im Zululand. Seit seiner Priesterweihe am 06.01.1987 ist er nun als Missionar in Südafrika tätig und hat u.a. mir der Unterstützung des Malteser-Hilfsdienstes eine Palliativ-, Hospiz und ambulante Hospizstation auf. Auch ein sogenanntes Haart-Programm haben sie ins Leben gerufen, um die vielen AIDS-Patienten zu behandeln bzw. medizinisch zu versorgen. Da es auch sehr viele Kinder Vorort gab, die ohne Eltern aufwuchsen, baute man auch noch nach und nach ein Kinderheim für Waisenkinder auf. Hier konnten sie dann Kinder aufnehmen, die ausgesetzt, vernachlässigt, misshandelt, krank oder behindert sind und Ihnen helfen mit deren Situation umzugehen. In seiner Tätigkeit als Missionar haben sie auch noch einen Stipendien-Fonds eingerichtet, der nur mit Spendengeldern finanziert wird und somit den angehenden Studenten helfen kann ihre Begabung weiter auszubauen, so Pater Gerhard zum Schluss seines Vortrages. Mit einigen Filmbeiträgen zeigte der Referent den Besuchern noch einige Ausschnitte vom Kinderheim, Kindergarten und von den verschiedenen Hilfefonds für die armen Kranken, die sich die Medikamente selbst nicht leisten können. Arbeitskreis-Koordinator Stefan Roth bedankte sich am Ende beim Gastredner und beim Publikum für die große finanzielle Unterstützung. Wir können heute Pater Gerhard eine beachtliche Summe übergeben, denn es ist eine schöne Summe in Höhe von 555€ zusammengekommen, so Stefan Roth sehr dankbar.
auf dem Bild sind die getauften Kinder mit ihren Eltern und Paten zu sehen, auch dabei waren Pfarrer Julius hi.re., Diakon Harald 2. hi.re., PGRSpr. Robert Bauer hi.3.re., Arbeitskreis-Kordinator Richard König re., Pfarrvikar Pater Arul hi.li. und die Ministranten hinten in der Mitte. (Bild: Alexander Hörl)

Festgottesdienst für die getauften Kinder 2025

Die Pfarreiengemeinschaft Neusorg/Pullenreuth feierte einen Festgottesdienst für die getauften Kinder des Jahres 2025. Begonnen hat alles mit einem Vortrag von Pater Arul im Jugendheim in Neusorg und nun feierten die Eltern, Großeltern und Paten in der Kirche Patrona Bavariae Neusorg am Tag, an dem damals Johannes der Täufer Jesus am Jordan getauft hatte, einen gemeinsamen Gottesdienst. Zu Beginn des Gottesdienstes zogen Pater Arul, Pfarrer Julius und Diakon Harald mit ihren Ministranten ein. Die Begrüßung von Pater Arul begann mit den Worten: „Herr Jesus Christus, der uns in der Taufe zu Kindern Gottes gemacht hat, sei mit euch.“ Wir denken an diesen Sonntag an die Kinder, die im letzten Jahr getauft worden sind, so der Geistliche weiter. Musikalisch umrahmt wurde die Messe vom Kirchenchor Patrona Bavariae Neusorg unter der Leitung von Julia Daubner. In seiner Predigt hob Pater Arul das Taufversprechen hervor, dass die Eltern und Paten im Auftrag der Kinder gegeben haben und sie dadurch als Kinder Gottes gefeiert wurden. In der Taufe wird ein kleiner Mensch in die Gemeinschaft mit Jesus Christus aufgenommen und prägt die Kinder für immer und ewig, denn Gott bleibt bei uns, so Pater Arul. Den Eltern und Paten gab er noch mit auf dem Weg, dass sie durch ihr Vorleben und ihrer Erziehung ein Vorbild für die heranwachsenden Kinder sind. Während des gesamten Gottesdienstes lasen verschiedene Mütter bzw. Patinnen die Lesung, die Fürbitten und die Meditation nach der Kommunion. Bevor Pfarrvikar Arul den Schlusssegen spendete, bedankte sich er noch von allen, die dazu beigetragen haben, so einen Gottesdienst feiern zu können. Vom Pfarrgemeinderatsssprecher Robert Bauer war zu hören, dass er sich auf Nachwuchs in der Gemeinschaft freuen würde und er brachte ein paar wichtige Worte zum Thema Taufe vor, dass hauptsächlich den Eltern, Großeltern und Paten gerichtet war. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden die neun Eltern mit den Paten zu einem kleinen Imbiss ins Pfarrheim eingeladen.
auf dem Bild sind die 59 Firmlinge zusammen mit Pfarrer Julius hi.re., Pater Arul, Diakon Harald Schraml vo.li. und mit H.H. Weihbischof Reinhard Pappenberger vo.re. (Bild: Alexander Hörl)

Pfarreiengemeinschaft Neusorg/Pullenreuth feierte das Sakrament der Firmung

In der Pfarreiengemeinschaft Neusorg-Pullenreuth empfingen 59 junge Christen das Sakrament der Firmung. Seit dem Frühjahr hatten sie sich durch gemeinsame Aktionen wie einen Vorbereitungstag, Teilnahme an überregionalen Jugendtagen, Vorstellungsgottesdienst und Beichte sowie zuletzt durch die Gestaltung einer Firmkerze zusammen mit den Firmpaten auf diesen großen Tag vorbereitet. Als Firmspender begrüßten Pfr. Julius Johnrose und der Pfarrgemeinderatssprecher Robert Bauer Weihbischof Reinhard Pappenberger in der Pfarrkirche Neusorg. Als Vertreter der Firmbewerber hieß Jakob Pinzer den Bischof , der als kleine Erinnerung eine selbst gestaltete Kerze erhielt, herzlich willkommen. Beim feierlichen Gottesdienst übernahmen die Jugendlichen verschiedene Lektorendienste und erneuerten vor dem Empfang des Firmsakramentes ihr Taufversprechen. In seiner Predigt ging Weihbischof Pappenberger auf die Geschichte der Neusorger Pfarrkirche ein. Nach der Katastrophe des Weltkrieges hatte man die Kirche bewusst unter den Schutz Marias gestellt und damit die Sehnsucht nach göttlichen Schutz, der über den Schutz der Menschenwelt hinausgeht, zum Ausdruck gebracht. Sich bewusst unter den Schutz Gottes zu stellen bedeute aber auch, in Gottes Nähe zu leben und damit für andere da zu sein, wie das Beispiel des Hl. Martin, des Schutzpatrons der Pullenreuther Kirche, zeige. „Wer glaubt, ist nicht allein und lässt nicht allein“ , ermutigte der Bischof die jungen Menschen. Die Firmung sei eine Stärkung für das Gute, eine Absage an das Böse und ein Segen auf dem Weg durch das Leben. Während der Sakramentenspendung wurden die Firmkerzen als Zeichen der Herabkunft des Hl. Geistes entzündet. Der Meditation „Wünsche für die Neugefirmten“ schlossen sich sicher viele Eltern, Paten und Verwandte im Herzen an.
north