Robert Hümpfner, Hans Schiller und Roland Lutz (Bild: Maria Storek)

Frühjahrsklänge in Premenreuth

Der neue Treffpunkt für die Musikanten der Volksmusik in Premenreuth im Landgasthof Grünbauer wurde gut angenommen. Nach dem Beginn spielte das Neunkirchner Trio auf. Mit Liedern wie „In der Bauernstube“ oder „Der Herzensbrecher“, bei denen Herbert Storek sie mit seiner Bassklarinette begleitete. Die Neunkirchner können nicht nur gut instrumental spielen, sondern auch gesanglich etwas darbieten. Dies stellten Traudl und Nicole in Begleitung von Manfred mit den Liedern „Drunt am Bach“ und „Wo die Wälder heimlich rauschen“ unter Beweis. Das Trio aus Oberfranken, bestehend aus Roland Lutz, Robert Hümpfner und Hans Schiller, konnte mit der „Wachtelpolka“ und einem Walzer „Die Lorettoglocken“ brillieren. Herbert Storek brachte mit seiner Steirischen die Lieder „As Rindvieh“, „Unter den Kastanien“ und „Der alte Jäger“, wobei er von Nicole begleitet wurde, zum Besten. Auch Marianne Helm, die manchmal ohne Begleitung singt, kann sich sehen lassen. Zusammen mit Nicole trug sie „Das kleine Edelweiß“ vor. Der aus Ramlesreuth kommende Musiker Oswald Kopp war zum ersten Mal im neuen Gasthaus und spielte „Auf der Schleif“ oder „Der alte Holzknecht“. Der Josefshofer Hausg’sang trug passend zum Frühjahr „Fangt scho's apern a“ und „Wenn's an schöina Frühling gibt“ vor, wobei die Zuhörer mitsingen konnten. Mit „Bist du einsam heut Nacht“ und „Die kleine Kneipe“ gab Wolfgang Hagen seine Stücke zum Besten. Natürlich hatte Edeltraud Frank ein paar Gschicht’n mit dabei. Die von Werner Schebek stammenden Anekdoten „A bsonderer Kranker“ oder „A Pfuarz“ brachten die Zuhörer zum Schmunzeln. Die Tänzer kamen auch nicht zu kurz. Es fanden sich immer wieder welche auf der Tanzfläche ein. Das nächste Treffen ist am Mittwoch, den 29. April.


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Musikalisches Treffen in Premenreuth zieht regionale Talente an

Edeltraud Frank begrüßte zu Beginn die anwesenden Gruppen und bedankte sich für die regelmäßige Teilnahme an der Veranstaltung in diesem Jahr. Zuerst begann man mit dem ruhigen Teil der Feier. Das Neunkirchner Trio startete mit dem Stück „Das Abendrot“. Mit dem Lied „Grüß Gott liabe Leit“ gaben Nicole, Maria und Traudl ihren Beitrag dazu. „Misteln vom Baam“ und „Aber Heidschi Bumbeidschi bum bum“ sang Marianne Helm in Begleitung von Anni Konz. Mit seiner Bassklarinette spielte Herbert Storek ein „Hirtenlied“ oder „Weihnachten wie’s früher war“. Dann gab Erwin Hornauer mit „Gott gröißt enk Leit’ln“ und „A Musi für’s Christkind“ gesanglich und auf seiner Steirischen sein Bestes, wobei er von Christa Böhm auf der Gitarre begleitet wurde. Werner Heider hatte das Stück „Stuben-Menuett“ mit seiner Steirischen gut im Griff. Anni und Klaus Konz trugen ihre Beiträge „S’Bacherl“ sowie den „Stefani-Boarischen“ vor. Man freut sich in Premenreuth auch immer wieder, wenn auswärtige Musikanten ab und zu mal vorbeischauen. Roland Lutz und Hans Schiller aus Bayreuth mit Konzertina und Klarinette spielten den Weihnachts-Mazurka „Im Hain“, eine Polka mit einem eigenen Klang. Der Josefshofer Hausg’sang beendete in dieser weihnachtlichen Runde den offiziellen Teil. „Alle Joahr um dei Zeit“ und „Ganz still is im Land umadrum“ sangen sie mit Gitarrenbegleitung. Dann sangen alle „Leise rieselt der Schnee“, bevor man mit einer lustigen Runde den Abend fortsetzte. Jeder durfte noch ein paar seiner Lieder vortragen. Dazwischen gab es noch einige G’schichten zu hören. Am Schluss bedankte man sich bei den Wirten Thomas Köllner und Egon Böhm mit einem kleinen Präsent. Dank gilt auch dem ersten Vorsitzenden des TSV Reuth, Peter Schieder, der den Musikanten die letzten drei Jahre das Sportheim für das Treffen überlassen hatte. Im nächsten Jahr, im Januar 2026, findet die Veranstaltung zum ersten Mal im Landgasthof Grünbauer ebenfalls in Premenreuth statt. Näheres wird noch bekannt gegeben.
Die Teilnehmer des Adventssingens (Bild: Egon Böhm)

Besinnliche Klänge beim Premenreuther Adventssingen

Die Bläser der Neuhauser Boum eröffneten das Konzert mit dem „Langenwanger Jodler“. Pfarrer Michael begrüßte die Zuhörer und die mitwirkenden Musikanten. Edeltraud Frank stellte die Gruppen vor und freute sich über den zahlreichen Besuch. Sie bedankte sich auch beim Pfarrer dafür, dass das Adventssingen wie jedes Jahr in der Premenreuther Kirche stattfinden durfte. Das Duo Markus Schraml und Oswald Kopp sang „Ich klopfe an zum heiligen Advent“ und „Wenn as Christkindl kummt“ und spielte mit dem Schifferklavier dazu. Hans Spörrer, der als Vorleser fungierte, las einige selbst gedichtete Geschichten wie „Der Postbote und der Nikolaus“ oder „Heilige Nacht“ vor. Der Erbendorfer Zitherclub mit Hackbrett und Zither konnte mit seinen Stücken „Unter unserem Himmel“ und dem „Lebenslauf“ die Zuhörer begeistern. Auch der Josefshofer Hausg’sang mit Pfarrer Michael sang „Liebster Josef lass uns gehen“ und „Reinste Jungfrau o betrachte“ in Gitarrenbegleitung. Nachdem die Veranstalterinnen noch „S’is überall sua finza“ vortrugen, wartete man gespannt auf die Kinder aus der Gemeinde Reuth. Mit Begeisterung sangen sie „Schneeflöckchen Weißröckchen“ und wurden von Edeltraud Frank am Eingang abgeholt. Einige von den Kindern trugen kurze Gedichte vor. Auch das „Nussknackerlied“ sangen sie, sowie „Im Schein der Kerzen“ und „Was tuat denn der Ochs im Kripperl drin“ durfte zum Schluss nicht fehlen. Sie wurden mit einem spontanen Applaus für die Aufführung belohnt. Die Initiatorin bedankte sich noch bei allen Mitwirkenden und bei den Zuhörern. Pfarrer Michael sprach noch einige Schlussworte und spendete allen den Segen. Die Spenden gingen dieses Mal an die Tafel im Landkreis Tirschenreuth. Es kamen 417,90 Euro zusammen. Frau Mila Braun und Anni Riedl von der Tafel nahmen es dankend in Empfang.
Das gut besuchte Sportheim bei der Seniorenkirwa.  (Bild: Christa Böhm)

Ein lustiger Kirwa-Nachmittag der Reuther Frohsinn-Senioren

Auf Einladung des Reuther Bürgermeisters Werner Prucker und der Frohsinn-Senioren zum Kirwa-Nachmittag kamen viele Besucher ins Sportheim nach Premenreuth. Selbstverständlich, so sagte der Bürgermeister, übernehme er die Kosten für Kaffee und Kuchen. Er betonte in seiner Begrüßung, wie wichtig es sei, dass es den Seniorenverein in der Gemeinde gibt. Ist er doch ein wichtiges soziales Bindeglied zwischen den Generationen. Es müsse doch möglich sein, so seine Worte, dass sich ein neuer Vorstand für diese rührige Truppe finde, da es den Posten demnächst neu zu besetzen gelte. Vorsitzende Elfriede Ackermann begrüßte die Anwesenden mit dem Ruf: „Wer hout Kirwa, mir hom Kirwa“. Sie überbrachte gute Genesungswünsche an die Kranken und gratulierte den Geburtstagskindern im Oktober. Der Josefshofer Hausg’sang wünschte mit einem Ständchen alles Gute und zeigte den ganzen Nachmittag wieder einmal, was er alles in seinem Repertoire hat. Wie etwa traditionelle Volksmusik, Couplets wie dem „Einkaufsrausch“ und alte Schlager, die alle gerne mitsangen. Dazwischen gab es Anekdoten und Witze aus dem Leben gegriffen, welche die Lachmuskeln ganz schön strapazierten. Immer wieder wurde Zugabe gefordert. Der Nachmittag verging im Flug und schon wurde es Zeit für das Abendessen. Es wurde Schaschlik bestellt und man wurde von den Sportheimwirten Tommy und Egon gut bedient. Die Vorsitzende bedankte sich nochmal bei allen fürs Kommen. Sie erwähnte noch das nächste Treffen am 11. November in der Zoiglstube in Letten und dass jeder willkommen sei. Beim Auseinandergehen konnte man noch hören: „O Kirwa lou niat nou, ich hob ja nu a Fünferl dou“.
Die anwesenden Sänger und Musikanten beim Treffen im September. (Bild: Egon Böhm)

Musikanten spielen zum Herbstanfang auf

Trotz Sperrung auf einigen Straßen fanden sich wieder zahlreiche Musikanten im Sportheim in Premenreuth ein. Den Auftakt machte das Neunkirchner Trio mit dem „Almrauschlandler“ und der „Herzensbrecher Polka“. Edeltraud Frank begrüßte alle Gruppen und Einzelspieler. Dann spielte Herbert Storek mit der Steirischen in Begleitung von Nicole auf ihrem Schifferklavier die Stücke das „Achensee Walzerlied“ und das beliebte „Schlammersdorfer Lied“. Erwin Hornauer begrüßte musikalisch die Gäste mit „Grüß di Gott Frau Wirtin“ sowie dem „Gföller Marsch“ und wurde von Christa Böhm mit der Gitarre dazu begleitet. Mit „Dem alten Jäger“ und „Eine Herde weißer Schafe“ spielte Oswald Kopp auf seinem Schifferklavier und sang dazu. Passend zum Oktoberfest brachte Wolfgang Hagen „In München steht ein Hofbräuhaus“ und das „Frankenwaldlied“ zu Gehör. Auch über einen Neuzugang konnte man sich freuen. Peter Fink, ein altbekannter Musikant aus Pechbrunn, trug auf seiner Steirischen die Stücke vom „Rehragout“ und den „Knödl Boarischen“ vor. Mit dem „Hausberglandler“ und der „Munti Polka“ gaben Anni und Klaus Konz ihre Lieder zum Besten. Edeltraud Frank und Christa Böhm als Josefshofer Hausg‘sang durften mit ihrem Gesang natürlich auch nicht fehlen. „Die Oberpfalz, erdäpfelreich“ und „Da Säppl“ trugen sie wie immer in Gitarrenbegleitung vor. Die Zuhörer konnten auch wieder bei den Liedern aus der Mappe mitsingen. Der Marktredwitzer Musikant Werner Heider gab seine Stücke „A Musikant mit seiner Ziach“ oder „Nach meiner Heimat“ zum Besten. Man kann auch ohne Instrument seine Lieder vortragen, wie Conny Lang aus Großbüchlberg unter Beweis stellte. Mit „Heia im Ungarland“ und „Frau Wirtin, schenk ein“ konnte er mit seinem Gesang die Zuschauer begeistern. Zwischen den Vorträgen gab es immer wieder lustige Witze oder Anekdoten zu hören. Wer Lust hatte, durfte auch ein Tänzchen wagen. Das nächste Treffen findet am 29. Oktober zur Kirwa statt.
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