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Musikalisches Treffen in Premenreuth zieht regionale Talente an

Edeltraud Frank begrüßte zu Beginn die anwesenden Gruppen und bedankte sich für die regelmäßige Teilnahme an der Veranstaltung in diesem Jahr. Zuerst begann man mit dem ruhigen Teil der Feier. Das Neunkirchner Trio startete mit dem Stück „Das Abendrot“. Mit dem Lied „Grüß Gott liabe Leit“ gaben Nicole, Maria und Traudl ihren Beitrag dazu. „Misteln vom Baam“ und „Aber Heidschi Bumbeidschi bum bum“ sang Marianne Helm in Begleitung von Anni Konz. Mit seiner Bassklarinette spielte Herbert Storek ein „Hirtenlied“ oder „Weihnachten wie’s früher war“. Dann gab Erwin Hornauer mit „Gott gröißt enk Leit’ln“ und „A Musi für’s Christkind“ gesanglich und auf seiner Steirischen sein Bestes, wobei er von Christa Böhm auf der Gitarre begleitet wurde. Werner Heider hatte das Stück „Stuben-Menuett“ mit seiner Steirischen gut im Griff. Anni und Klaus Konz trugen ihre Beiträge „S’Bacherl“ sowie den „Stefani-Boarischen“ vor. Man freut sich in Premenreuth auch immer wieder, wenn auswärtige Musikanten ab und zu mal vorbeischauen. Roland Lutz und Hans Schiller aus Bayreuth mit Konzertina und Klarinette spielten den Weihnachts-Mazurka „Im Hain“, eine Polka mit einem eigenen Klang. Der Josefshofer Hausg’sang beendete in dieser weihnachtlichen Runde den offiziellen Teil. „Alle Joahr um dei Zeit“ und „Ganz still is im Land umadrum“ sangen sie mit Gitarrenbegleitung. Dann sangen alle „Leise rieselt der Schnee“, bevor man mit einer lustigen Runde den Abend fortsetzte. Jeder durfte noch ein paar seiner Lieder vortragen. Dazwischen gab es noch einige G’schichten zu hören. Am Schluss bedankte man sich bei den Wirten Thomas Köllner und Egon Böhm mit einem kleinen Präsent. Dank gilt auch dem ersten Vorsitzenden des TSV Reuth, Peter Schieder, der den Musikanten die letzten drei Jahre das Sportheim für das Treffen überlassen hatte. Im nächsten Jahr, im Januar 2026, findet die Veranstaltung zum ersten Mal im Landgasthof Grünbauer ebenfalls in Premenreuth statt. Näheres wird noch bekannt gegeben.
Die Teilnehmer des Adventssingens (Bild: Egon Böhm)

Besinnliche Klänge beim Premenreuther Adventssingen

Die Bläser der Neuhauser Boum eröffneten das Konzert mit dem „Langenwanger Jodler“. Pfarrer Michael begrüßte die Zuhörer und die mitwirkenden Musikanten. Edeltraud Frank stellte die Gruppen vor und freute sich über den zahlreichen Besuch. Sie bedankte sich auch beim Pfarrer dafür, dass das Adventssingen wie jedes Jahr in der Premenreuther Kirche stattfinden durfte. Das Duo Markus Schraml und Oswald Kopp sang „Ich klopfe an zum heiligen Advent“ und „Wenn as Christkindl kummt“ und spielte mit dem Schifferklavier dazu. Hans Spörrer, der als Vorleser fungierte, las einige selbst gedichtete Geschichten wie „Der Postbote und der Nikolaus“ oder „Heilige Nacht“ vor. Der Erbendorfer Zitherclub mit Hackbrett und Zither konnte mit seinen Stücken „Unter unserem Himmel“ und dem „Lebenslauf“ die Zuhörer begeistern. Auch der Josefshofer Hausg’sang mit Pfarrer Michael sang „Liebster Josef lass uns gehen“ und „Reinste Jungfrau o betrachte“ in Gitarrenbegleitung. Nachdem die Veranstalterinnen noch „S’is überall sua finza“ vortrugen, wartete man gespannt auf die Kinder aus der Gemeinde Reuth. Mit Begeisterung sangen sie „Schneeflöckchen Weißröckchen“ und wurden von Edeltraud Frank am Eingang abgeholt. Einige von den Kindern trugen kurze Gedichte vor. Auch das „Nussknackerlied“ sangen sie, sowie „Im Schein der Kerzen“ und „Was tuat denn der Ochs im Kripperl drin“ durfte zum Schluss nicht fehlen. Sie wurden mit einem spontanen Applaus für die Aufführung belohnt. Die Initiatorin bedankte sich noch bei allen Mitwirkenden und bei den Zuhörern. Pfarrer Michael sprach noch einige Schlussworte und spendete allen den Segen. Die Spenden gingen dieses Mal an die Tafel im Landkreis Tirschenreuth. Es kamen 417,90 Euro zusammen. Frau Mila Braun und Anni Riedl von der Tafel nahmen es dankend in Empfang.

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