Fünftklässler bei einer praktischen Übung zur Verkehrserziehung (Bild: Carolin Weidner)

„Achtung Auto 2.0” begeistert Fünftklässler der Mittelschule Kirchenthumbach

Welche Folgen kann ein kurzer Blick auf das Handy haben? Und warum ist der Sicherheitsgurt bereits bei niedrigen Geschwindigkeiten lebenswichtig? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse der Mittelschule Kirchenthumbach im Rahmen des kostenfreien Verkehrssicherheitsprogramms „Achtung Auto 2.0” der ADAC Stiftung. Unter der Leitung von Asmir Cucak erlebten die Kinder eine 90-minütige Unterrichtseinheit, bei der Theorie und Praxis eng miteinander verbunden wurden. Im Mittelpunkt stand die Formel „Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg”. Statt die Inhalte nur zu hören, konnten die Schülerinnen und Schüler diese selbst erleben: Bei Lauf- und Sprintübungen erfuhren sie, wie sich der Reaktionsweg auf den Anhalteweg auswirkt. Anschließend beobachteten sie am Aktionsfahrzeug eindrucksvoll, welchen Brems- und Anhalteweg ein Auto tatsächlich benötigt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Gefahren von Ablenkungen im Straßenverkehr. Besonders deutlich wurde den Kindern, dass bereits ein kurzer Blick auf das Smartphone schwerwiegende Folgen haben kann – sowohl für Fußgänger als auch für Autofahrer. Auch die Auswirkungen von Sekundenschlaf sowie Alkohol- und Drogeneinfluss auf die Reaktionsfähigkeit wurden altersgerecht thematisiert. Großes Interesse weckte außerdem die richtige Sicherung im Auto. Die Schülerinnen und Schüler lernten die korrekte Position des Sicherheitsgurts kennen und erfuhren, warum Kinder unbedingt einen passenden Kindersitz benötigen. Ein besonderes Highlight war die Vollbremsung bei etwa 15 km/h im Aktionsfahrzeug, die alle Kinder – selbstverständlich gut gesichert – selbst miterleben durften. Die Begeisterung der Fünftklässler war während der gesamten Veranstaltung deutlich spürbar. Dank der abwechslungsreichen und anschaulichen Durchführung durch Asmir Cucak wurden wichtige Inhalte zur Verkehrssicherheit nachhaltig vermittelt.


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Gruppenbild der Wanderfreunde Kirchenthumbach mit Blick auf Opatija und das Ucka-Gebirge. (Bild: Karin Nürnberger)

Wanderfreunde Kirchenthumbach erlebten abwechslungsreiche Tage an der Kvarner Bucht

Fünf erlebnisreiche Tage verbrachten die Wanderfreunde Kirchenthumbach bei ihrem diesjährigen Vereinsausflug in Kroatien. Ziel der Reise war die malerische Küstenstadt Opatija an der Kvarner Bucht, die mit ihrem mediterranen Flair und ihrer reichen Geschichte den idealen Ausgangspunkt für zahlreiche Entdeckungen bot. Bereits am ersten Tag nach der Ankunft stand die Erkundung der näheren Umgebung auf dem Programm. Zuerst führte die Fahrt nach Rijeka, der größten Hafenstadt Kroatiens. Dort erkundeten die Teilnehmer die historische Altstadt mit ihren lebhaften Plätzen und besichtigten bedeutende Sehenswürdigkeiten. Danach besuchte man Opatija, welches mit prachtvollen Villen aus der Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie, gepflegten Parkanlagen und die berühmte Uferpromenade „Lungomare“ beeindrucken konnte. Den Abschluss des Tages bildete ein Besuch im charmanten Küstenort Lovran. Die engen Gassen, die historische Altstadt und der Blick auf das glitzernde Meer sorgten für einen stimmungsvollen Ausklang. Am nächsten Tag stand ein Ausflug nach Rovinj auf der Halbinsel Istrien auf dem Programm. Die Teilnehmer zeigten sich begeistert von der romantischen Altstadt, deren verwinkelte Gassen auf einem Felsen direkt am Meer liegen. Besonders die imposante Kirche der Heiligen Euphemia, das Wahrzeichen der Stadt, bot einen herrlichen Ausblick über die roten Dächer und die vorgelagerten Inseln. Bei einem gemütlichen Spaziergang entlang der Hafenpromenade konnten die Wanderfreunde das besondere Ambiente dieser oft als schönste Stadt Istriens bezeichneten Perle genießen. Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Ausflug am letzten Tag auf die Insel Krk, die über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Die Insel Krk beeindruckte mit ihrer abwechslungsreichen Landschaft, historischen Orten und idyllischen Buchten. Während einer Rundfahrt lernten die Teilnehmer die kulturellen und landschaftlichen Besonderheiten der Insel kennen. Besonders großen Anklang fand eine traditionelle Schinken-, Käse- und Weinprobe. Dabei konnten die Wanderfreunde regionale Spezialitäten kosten und sich von der Qualität der kroatischen Produkte überzeugen. In geselliger Runde wurden heimischer Schinken, ein besonderer Schafskäse und ausgewählte Weine verkostet – ein Genuss für alle Sinne. Mit zahlreichen schönen Erinnerungen und vielen neuen Eindrücken kehrten die Wanderfreunde Kirchenthumbach schließlich nach fünf erlebnisreichen Tagen wieder in ihre Heimat zurück.
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