Die Ausführungen über den öffentlichen Nahverkehr finden eine interessierte Zuhörerschaft (Bild: Jan Wiltsch)

Informationsveranstaltung zum Öffentlichen Nahverkehr für Ukrainer in Kirchenthumbach

Der SPD-Ortsverein Kirchenthumbach hat eine Informationsveranstaltung für in der Region lebende Ukrainerinnen und Ukrainer organisiert. Im Mittelpunkt standen praktische Hinweise zur Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), des Rufbussystems „Baxi” sowie des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN). Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Jan Wiltsch, begrüßte die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer herzlich und zeigte sich erfreut über das große Interesse an der Veranstaltung. Ein besonderer Dank galt Sabine und Patrick Kißler, die sich seit langer Zeit mit großem Engagement in der Integrationshilfe vor Ort einsetzen. „Ohne ihren unermüdlichen Einsatz wäre vieles nicht möglich gewesen”, würdigte Wiltsch ihre Unterstützung. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung erläuterte Armin Eckert, nebenberuflicher Taxi- und Baxi-Fahrer, ausführlich die zahlreichen Tarife und Verbindungen im ÖPNV sowie die Nutzung von Baxi und VGN. Damit alle Informationen für die ukrainischen Gäste gut verständlich waren, übersetzte Oksana Hilchuk die Inhalte engagiert und zuverlässig ins Ukrainische. Die Teilnehmenden erhielten verständliche Informationen zu Fahrplänen, Ticketkauf, Tarifzonen sowie zur praktischen Nutzung der Angebote. Fragen konnten direkt gestellt werden, was von den Anwesenden rege genutzt wurde. Die Veranstaltung wurde von allen Beteiligten als voller Erfolg gewertet. Der SPD-Ortsverein kündigte an, auch künftig ähnliche Informationsangebote, beispielsweise für Rentner und Senioren, organisieren zu wollen.


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Angehende Wähler informieren sich auf Einladung des SPD Ortsverbandes (Bild: Eva Bößl)

„Pizza & Politik”: SPD Kirchenthumbach wirbt für Engagement und Wahlbeteiligung junger Menschen

Mit dem Format „Pizza & Politik” hat der SPD-Ortsverein Kirchenthumbach vergangenes Wochenende gezielt Erstwählerinnen und Erstwähler angesprochen – und gezeigt, dass politische Diskussionen auch fernab von Podium, Power Point und Rednerpult funktionieren können. In lockerer Atmosphäre kamen junge Menschen aus Kirchenthumbach und der Region bei Pizza und Getränken mit kommunalpolitisch Engagierten ins Gespräch. Im Mittelpunkt standen intensive Tischgespräche zu kommunalpolitischen Themen, die junge Menschen direkt betreffen. Der offene Austausch auf Augenhöhe ermöglichte es den Teilnehmenden, eigene Anliegen zu formulieren, kritisch nachzufragen und Politik als gestaltbar zu erleben. Die entspannte Gesprächsatmosphäre senkte bewusst Hemmschwellen und förderte einen lebendigen Dialog. Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Kirchenthumbach, Jan Wiltsch, unterstrich die Bedeutung solcher Formate: „Demokratie lebt davon, dass sich junge Menschen einbringen, Verantwortung übernehmen und von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Wer nicht wählt, überlässt Entscheidungen anderen.” Die Veranstaltung machte deutlich, dass das Interesse an politischen Themen bei jungen Menschen vorhanden ist, wenn ihnen Raum zum Mitreden gegeben wird. Der SPD-Ortsverein Kirchenthumbach zieht ein positives Fazit und hofft bei einer Neuauflage von „Pizza & Politik” auf mehr Zulauf.
Gäste Sportlerball 2026 (Bild: Gerhard Fronhöfer)

Erfolgreicher Faschingsball 2026: Sportclub feiert ausgelassen

Am Samstag feierte der Sportclub seinen ersten großen Faschingsball im Jahr 2026. Los ging es um 20 Uhr mit der Band „Feierhaisl Boum”. Das Prinzenpaar Janina I. und Lukas I. mit ihrem Elferrat waren unter den Gästen in der ausverkauften Sporthalle. Das Prinzenpaar verlieh an die Vorstände Josef Reisner und Nicole Schusser-Schindler ihren Faschingsorden. Der Auftritt der Mädchentanzgruppe mit den Trainerinnen Nadine und Tina Reisner, waren der erste Höhepunkt des Abends mit ihrem Tanz aus dem Disneyfilm „Vaiana”. Zur späteren Stunde traten die SCK-Herren auf, die den Saal zum Kochen brachten. Einstudiert wurden diese Tänze von Susann Meier und Co Trainer Sandro Sendlbeck. Der Vorstand des Sportclubs, Josef Reisner, bedankte sich bei allen Trainerinnen mit Blumen und Gutscheinen. Die „fleißigen Bienen” in der Küche verköstigten die Faschingsnarren bis spät in die Nacht. Auch in der Bar war großer Andrang, hier wurden die Gäste von der SCK-Frauenmannschaft mit verschiedenen teilweise neu kreierten Getränken versorgt. Die Vorstandschaft des Sportclubs bedankte sich bei allen Helfern und Organisatoren (Pia Fronhöfer, Theresa Götz, Sebastian Weber, usw.) für diese sehr gelungene Veranstaltung. Das Dekorieren der Sporthalle übernahmen im Vorfeld Marion Eller, Martina Heindl und das Weiberfaschingteam. Am Donnerstag, 12.2.26 geht es weiter mit dem legendären SCK-Weiberfasching.
Vorsitzender Reinhold Wilterius bei seiner Präsentation  (Bild: Rainer Knoll)

Jahreshauptversammlung Bund Naturschutz Kirchenthumbach

Die gut besuchte Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Biemichl eröffnete der Vorsitzende der Ortsgruppe Bund Naturschutz in Kirchenthumbach, Reinhold Wilterius, und begrüßte ganz besonders auch Bürgermeister Ewald Plößner sowie Gäste, die sich für die Arbeit der OG interessieren. Mit einer umfangreichen Präsentation ließ Wilterius das vergangene, arbeitsreiche Jahr Revue passieren. So war gleich zu Beginn des Jahres 2025 eine dringende Reparatur der Eingangstüre zum Fledermauskeller am Schönsteiner Berg fällig. Die Kosten hat das Staatliche Bauamt übernommen, das auch Eigentümer des Kellers ist. Im Steinbruch Kerschgraben bei Sommerau waren wieder schweißtreibende Arbeiten wie Stockrücknahme und Wiesenmahd nötig, um die drohende Verbuschung zu verhindern. Erfreut berichtete Wilterius, dass für diese Arbeiten die Fördermittel für 2024 bis 2026 doch noch zugesagt wurden, nachdem lange Zeit darüber Ungewissheit bestand. Ob diese unverzichtbaren Fördergelder weiterhin die Kosten ausgleichen werden, bleibt bislang leider im Unklaren, was eine sinnvolle Planung und Beschaffung erheblich und unnötig erschwert. Für die vorbildliche Unterstützung bei der Abfuhr der extrem großen Astmengen bedankte sich Wilterius ausdrücklich bei Jürgen Adelhardt, dem Leiter des Bauhofs. Wilterius berichtete über große Fortschritte beim Umbau des Waldstückes im Steinbruch in Zusammenarbeit mit dem Revierförster Sebastian Höllerer. Bei einer Begehung wurden wertvolle Laubbäume wie Ulme, Wildkirsche, Esche und alle drei Ahornarten gefunden und markiert. Neben den erhaltenswerten Samen- und Biotopbäumen soll eine gelichtete Fläche eingezäunt und dann seltene Bäume wie Elsbeere und Speierling gepflanzt werden. Revierförster Höllerer hat für diese Maßnahme eine Förderung in Aussicht gestellt. Wilterius berichtete den Zuhörern von Ortsterminen mit dem Staatlichen Bauamt (Herr Schwab) und der Unteren Naturschutzbehörde (Frau Wittmann). Ziel war es, umliegende Ausgleichsflächen in das Projekt Steinbruch zu integrieren (siehe Bild 2). Dazu sollen neue Pachtverträge mit dem Bauamt abgeschlossen werden, in denen sich die Pächter verpflichten, vom intensiven Ackerbau und Weidewiesen auf Blühwiesen umzustellen. Dies sei für die seltenen Bodenbrüter wie z. B. das Rebhuhn oder Feldlerche enorm wichtig, so Wilterius, da sie ansonsten keine Winternahrung und Rückzugsgebiete vorfinden würden. Das hierfür nötige und schwer erhältliche Saatgut solle von Biotopwiesen im Truppenübungsplatz gewonnen werden. Mit der Gemeinde wurde eine Zusammenarbeit unter anderem bei der Grünflächenpflege, der ökologischen Grabenräumung und Verbesserungen beim Straßenbegleitgrün vereinbart. Damit beendete Wilterius seine Präsentation nicht ohne auch noch auf die neue BN-Seite auf Instagram (bn_kirchenthumbach) hinzuweisen, mit der die OG auch das Interesse bei Jüngeren wecken möchte.
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