Das Ehepaar Aurelia und Michael Lindner (vorne links) wurden feierlich nach über 20 Jahren treuen Wirkens aus dem Mesnerdienst verabschiedet. Pfarrer Pater Johannes, Pfarrer i.R. Helmut Süß sowie Mitglieder der Kirchenverwaltung sagten ein herzliches Vergelt´s Gott. (Bild: Monika Fuhrich)

Viele Jahrzehnte im Dienst der Kirche

In einem feierlichen Gottesdienst wurden Aurelia und Michael Lindner nach vielen Jahren treuen Wirkens als Mesner-Ehepaar der Kirche Sassenreuth verabschiedet. Für ihren langjährigen und engagierten Dienst erhielten sie als besondere Auszeichnung die Bischof-Johann-Michael-Sailer-Medaille, die Pfarrer Pater Johannes Bosco Ernstberger im Namen von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer überreichte. Diese hohe Ehrung wird für herausragende Verdienste um die Kirche verliehen. Den Gottesdienst in der Filialkirche St. Georg zelebrierten Pater Johannes und Pfarrer i. R. Helmut Süß gemeinsam. In seiner Ansprache würdigte Pater Johannes das Ehepaar für seinen unermüdlichen Einsatz, seine Zuverlässigkeit und tiefe Verbundenheit zur Kirche und Pfarrgemeinde. Mit Herzblut, Sorgfalt und Hingabe hätten die Lindners über Jahrzehnte das Gotteshaus gepflegt und für eine stets einladende Atmosphäre gesorgt. Neben der Medaille überreichte die Pfarrgemeinde als Zeichen des Dankes einen Geschenkkorb und einen Gutschein. Pater Johannes erinnerte zudem an besondere Höhepunkte der Mesnerzeit, etwa die Besuche von Bischof Rudolf Voderholzer – 2014 spontan und 2017 beim 75-jährigen Jubiläum der Filialkirche St. Georg. Mit großem Applaus, herzlichen Worten und sichtlicher Dankbarkeit verabschiedeten sich die Mitglieder der Kirchenverwaltung und die Gottesdienstgemeinde vom Mesner-Ehepaar Lindner, das in den wohlverdienten Ruhestand eintritt. Damit die Kirche auch künftig in guten Händen bleibt, wird nun für die Filialkirche Sassenreuth ein neuer Mesner oder eine neue Mesnerin gesucht. Alternativ wäre auch eine Gruppe engagierter Gemeindemitglieder denkbar, die sich die Aufgaben teilen. Interessierte können sich im Pfarrbüro melden.
Gruppenfoto mit den Erstkommunionkindern, Pater Johannes, Alfred Kick und den Minis . (Bild: Isabelle Naber )

Ein unvergessliches Fest der Gemeinschaft und des Glaubens

Am vergangenen Sonntag durften 14 Kinder aus Kirchenthumbach zum ersten Mal den Leib Christi empfangen und ihre erste heilige Kommunion feiern. Im Schulhof segnete Pater Johannes die Kreuze und hängte sie den Erstkommunionkindern um. Den feierlichen Kirchenzug, angeführt von der Blaskapelle Kirchenthumbach begleiteten die Ministranten und die Familien mit den Kommunionkindern. In der gut besuchten Pfarrkirche wurde der Gottesdienst musikalisch vom Kirchenchor „Augenblicke“ unter Leitung von Angela Dauth gestaltet. Herr Fraunhofer begleitete die Gemeinde beim Ein- und Auszug sowie beim Schlusslied „Großer Gott, wir loben dich“ musikalisch. Ein besonderes Highlight war, dass die Kinder im festlich geschmückten Altarraum sitzen durften – sichtbar für alle Anwesenden, was die Bedeutung dieses Tages unterstrich. In seiner Predigt ging Pater Ernstberger auf die Lesung und das Evangelium ein. Er sprach ergreifend über die Zukunft der Kirche und wünschte den Kindern, dass eine offene und zeitgemäße Kirche viele Menschen in ihren Bann ziehen möge. Das Motto der Feier „Kommt her und esst“ wurde dabei treffend aufgegriffen: Es ist eine Einladung, das Herz für Jesus zu öffnen, ihm zu vertrauen und seine Nähe zu spüren. Während der Eucharistie empfingen die Kinder erstmals die heilige Kommunion. Zu den Kommunionkindern gehörten unter anderem Mila Kotlar, Basti Gradl, Hannes Landgraf, Hannah Brütting, Niklas Albersdorfer, Sophia Goß, Paul Münster, Mariella Neumann, Noam Lenk, Jonas Diertl, Carlotta Lauterbach, Hannah Kausler, Lea Thumbeck und Tobias Hertrich. Für sie war dieser Moment ein unvergessliches Erlebnis. Nach dem Gottesdienst zogen alle feierlich aus der Kirche aus, um sich für ein gemeinsames Gruppenfoto aufzustellen. Die Familien feierten dann in den Gasthöfen der umliegenden Orte weiter, Sicher wird der festliche Tag den Erstkommunionkindern mit ihren Familien noch lange in Erinnerung bleiben.

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