Einen tollen Tag mit Klettern und Rodeln verbrachten die Ministranten aus Pirk und Bechtsrieth in Pottenstein. (Bild: Romina Keck)

Hoch hinaus und rasant bergab beim Ministrantenausflug der Pfarrei Pirk

Rund 50 Ministrantinnen und Ministranten aus Pirk und Bechtsrieth machten sich gemeinsam mit ihrem Betreuerteam auf zu einem abwechslungsreichen Ausflug nach Pottenstein. Organisiert und begleitet wurde die Fahrt von den Verantwortlichen des Pfarrgemeinderats um Volker Keck. Erstes Ziel war der Kletterwald. Nach einer ausführlichen Sicherheitseinweisung konnte das Kletterabenteuer beginnen. Zwei Stunden lang ging es für die jungen Kletterer über verschiedene Parcours, Hindernisse und Seilbrücken hoch über dem Boden. Die jüngeren Ministranten wurden dabei von Oberministranten und Betreuern begleitet und konnten so gut gesichert ihre Grenzen austesten. Für die älteren Teilnehmer wartete mit dem schwarzen Parcours eine besondere Herausforderung: Ab 14 Jahren durfte dieser auch ohne Begleitung absolviert werden. Besonders beeindruckend war für Thomas die Fahrt mit dem Flying Fox. Dafür musste zunächst ein anstrengender Aufstieg bewältigt werden. Die Mühe lohnte sich jedoch: „Die lange und sehr hohe Seilbahn war einfach eine berauschende Fahrt“, schwärmte er anschließend. Nach der sportlichen Herausforderung war erst einmal eine Pause angesagt. Danach wartete bereits das nächste Highlight: die Rodelbahn. Jeder Teilnehmer erhielt zwei Freikarten und durfte damit zweimal die Strecke hinuntersausen. Wer danach noch Lust auf weitere rasante Abfahrten hatte, konnte auf eigene Kosten zusätzliche Runden drehen. Doch auch abseits der Rodelbahn war einiges geboten. Auf dem Spielplatz wurde getobt, bei einer gemütlichen Brotzeit neue Kraft getankt oder einfach gemeinsam die Zeit genossen. So war für jeden etwas dabei – egal, ob sportliche Herausforderung, rasante Abfahrt oder entspanntes Zusammensitzen. Gegen 17 Uhr hieß es schließlich, wieder die Heimreise anzutreten. Hinter den Ministranten aus Pirk und Bechtsrieth lag ein erlebnisreicher Tag mit viel Bewegung, Mut, Gemeinschaft und jeder Menge Spaß.
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Fronleichnam in Bechtsrieth – Zeugnis des Glaubens in unserer Zeit

Am letzten Sonntag der Pfingstferien versammelte sich die Pfarrgemeinde von Bechtsrieth, um das Hochfest Fronleichnam in würdiger und feierlicher Weise zu begehen. Dieses Fest erinnert die Gläubigen daran, dass Christus nicht fern von den Menschen bleiben wollte, sondern in der Eucharistie mitten unter ihnen gegenwärtig ist und ihren Lebensweg begleitet. Nach dem Gottesdienst setzte sich die Fronleichnamsprozession durch die Straßen des Ortes in Bewegung. Pfarrer Andreas Hanauer trug das Allerheiligste unter Gebet und Gesang durch die festlich geschmückten Straßen. Viele Gläubige begleiteten die Prozession und bekannten damit ihren Glauben an die Gegenwart Christi in der Eucharistie. Ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit innerhalb der Dorfgemeinschaft waren die Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine sowie die Vertreter aus der Politik, die sich in die Prozession einreihten. Ihr Mitgehen machte deutlich, dass christlicher Glaube nicht nur im Gotteshaus seinen Platz hat, sondern auch das öffentliche Leben prägen und bereichern. Die Flossenbürger Blasmusik verlieh dem Fest mit ihrer festlichen musikalischen Gestaltung einen würdigen Rahmen. Die feierlichen Klänge unterstützten das gemeinsame Beten und Singen und halfen dabei, die besondere Atmosphäre dieses Tages erfahrbar zu machen. Fronleichnam lädt dazu ein, den Blick auf das Wesentliche zu richten: auf Christus, der sich den Menschen schenkt und sie zu Gemeinschaft, Frieden und Nächstenliebe ruft. Ein herzlicher Dank gilt den Ministrantinnen und Ministranten sowie allen Helferinnen und Helfern, die mit großem Engagement und viel Sorgfalt zum Gelingen dieses Festtages beigetragen haben. Durch ihren Einsatz wurde die Feier zu einem würdigen Ausdruck lebendigen Glaubens und gelebter Gemeinschaft. So bleibt die Hoffnung, dass die Erfahrung dieses Fronleichnamsfestes noch lange nachwirkt und die Menschen in ihrem Alltag daran erinnert, dass Gott seinen Weg mit ihnen geht.


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Gemütliches Beisammensein bei bestem Wetter rund um die Filialkirche St. Josef (Bild: Alfred Wulfänger)

Pfarrfest in Bechtsrieth: Himmlische Stimmung bei St. Josef

Wenn der Himmel über Bechtsrieth strahlt und der Duft von Gegrilltem durch die Straßen zieht, dann kann das nur eines bedeuten: Das traditionelle Pfarrfest der Filialgemeinde St. Josef am Fronleichnamstag hat wieder seine Tore geöffnet. Zahlreiche Gäste aus Bechtsrieth und der gesamten Umgebung folgten der Einladung und verwandelten den Platz um die Kirche und Pfarrheim in einen lebendigen Treffpunkt für Jung und Alt. Während am Grill fleißig Würstchen und Steaks ihre perfekte Bräune erhielten, sorgten kühle Getränke für die nötige Erfrischung. Auch die Kaffeeliebhaber kamen voll auf ihre Kosten: Das beeindruckende Torten- und Kuchenbuffet ließ kaum Wünsche offen und stellte manche Besucher vor die schwierige Frage, ob es nun das zweite oder doch schon das dritte Stück Kuchen sein durfte. Für die jüngsten Gäste waren die Attraktionen schnell gefunden. Die Hüpfburg wurde nahezu im Dauereinsatz getestet und bestand sämtliche Belastungsproben. Nicht minder beliebt war die Zuckerwatte, die so manches Kind – und auch einige Erwachsene – mit klebrigen Fingern, aber strahlenden Gesichtern zurückließ. Musikalisch umrahmt wurde das Fest von Herrn Richard Wagner aus Waldthurn, der mit seiner stimmungsvollen Musik für beste Unterhaltung sorgte und dem Fest eine besonders gemütliche Atmosphäre verlieh. Dank des angenehmen Wetters, der guten Bewirtung und vieler netter Gespräche verging die Zeit wie im Flug. Erst am frühen Abend machten sich die letzten Gäste auf den Heimweg – zufrieden, gut gestärkt und mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck. Ein großes Lob gebührt dem Pfarrgemeinderat unter der Leitung von Alfred Wulfänger sowie seinen zahlreichen treuen Helferinnen und Helfern. Mit viel Engagement, Organisationstalent und Herzblut sorgten sie dafür, dass das Pfarrfest erneut zu einem vollen Erfolg wurde. So bleibt am Ende die Erkenntnis: In Bechtsrieth versteht man es nicht nur, Feste zu feiern, sondern auch Gemeinschaft zu leben.
Die aktuelle Vorstandschaft; von links: Stefanie Reintsch, Sandra Beer, Julia Zirngibl, Karin Bauer, Hildegard Ziegler, Nadine Bausch, Christina Kaube, Lolita Rosner (Bild: Hildegard Ziegler)

Förderverein für Kinder und Jugendliche Bechtsrieth/Trebsau e.V. zieht positive Jahresbilanz

Der Förderverein für Kinder und Jugendliche hat bei seiner Jahreshauptversammlung am 18. März im Feuerwehrhaus Bechtsrieth auf ein gelungenes Vereinsjahr zurückgeblickt. Die Vorsitzende Karin Bauer leitete die Versammlung. In ihrem Rückblick machte sie deutlich, wie vielfältig das Jahresprogramm gestaltet war.  Der Verein legt bewusst Wert darauf, seine Angebote abwechslungsreich zu planen und unterschiedliche Altersgruppen anzusprechen – von jüngeren Kindern bis hin zu älteren Jugendlichen. So wechseln sich die Aktionen gezielt ab, sodass für jeden etwas dabei ist. Das vergangene Jahr bot dementsprechend eine bunte Mischung: Neben sportlichen Aktivitäten wie dem Eislaufen – an dem auch Eltern teilnehmen konnten – kamen vor allem die Kinder bei den weiteren Veranstaltungen auf ihre Kosten. Besonders das „Fußball Fun”-Event in Zusammenarbeit mit den engagierten Feuerwehrfußballern der Freiwilligen Feuerwehr Bechtsrieth blieb vielen in guter Erinnerung. Ergänzt wurde das Programm durch Ausflüge, Ferienaktionen, einer Burgführung sowie einem Selbstverteidigungskurs und einem Weihnachtskino. Die Veranstaltungen wurden durchweg gut angenommen und zeigen, wie wichtig solche Angebote für das gemeinsame Miteinander vor Ort sind. Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet. Zum Abschluss dankte Karin Bauer allen Mitgliedern sowie den Unterstützern des Vereins für ihr Engagement.  Auch künftig dürfen sich Kinder und Familien auf ein abwechslungsreiches Programm mit vielfältigen Aktionen freuen.
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