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Fronleichnam in Bechtsrieth – Zeugnis des Glaubens in unserer Zeit

Am letzten Sonntag der Pfingstferien versammelte sich die Pfarrgemeinde von Bechtsrieth, um das Hochfest Fronleichnam in würdiger und feierlicher Weise zu begehen. Dieses Fest erinnert die Gläubigen daran, dass Christus nicht fern von den Menschen bleiben wollte, sondern in der Eucharistie mitten unter ihnen gegenwärtig ist und ihren Lebensweg begleitet. Nach dem Gottesdienst setzte sich die Fronleichnamsprozession durch die Straßen des Ortes in Bewegung. Pfarrer Andreas Hanauer trug das Allerheiligste unter Gebet und Gesang durch die festlich geschmückten Straßen. Viele Gläubige begleiteten die Prozession und bekannten damit ihren Glauben an die Gegenwart Christi in der Eucharistie. Ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit innerhalb der Dorfgemeinschaft waren die Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine sowie die Vertreter aus der Politik, die sich in die Prozession einreihten. Ihr Mitgehen machte deutlich, dass christlicher Glaube nicht nur im Gotteshaus seinen Platz hat, sondern auch das öffentliche Leben prägen und bereichern. Die Flossenbürger Blasmusik verlieh dem Fest mit ihrer festlichen musikalischen Gestaltung einen würdigen Rahmen. Die feierlichen Klänge unterstützten das gemeinsame Beten und Singen und halfen dabei, die besondere Atmosphäre dieses Tages erfahrbar zu machen. Fronleichnam lädt dazu ein, den Blick auf das Wesentliche zu richten: auf Christus, der sich den Menschen schenkt und sie zu Gemeinschaft, Frieden und Nächstenliebe ruft. Ein herzlicher Dank gilt den Ministrantinnen und Ministranten sowie allen Helferinnen und Helfern, die mit großem Engagement und viel Sorgfalt zum Gelingen dieses Festtages beigetragen haben. Durch ihren Einsatz wurde die Feier zu einem würdigen Ausdruck lebendigen Glaubens und gelebter Gemeinschaft. So bleibt die Hoffnung, dass die Erfahrung dieses Fronleichnamsfestes noch lange nachwirkt und die Menschen in ihrem Alltag daran erinnert, dass Gott seinen Weg mit ihnen geht.
Gemütliches Beisammensein bei bestem Wetter rund um die Filialkirche St. Josef (Bild: Alfred Wulfänger)

Pfarrfest in Bechtsrieth: Himmlische Stimmung bei St. Josef

Wenn der Himmel über Bechtsrieth strahlt und der Duft von Gegrilltem durch die Straßen zieht, dann kann das nur eines bedeuten: Das traditionelle Pfarrfest der Filialgemeinde St. Josef am Fronleichnamstag hat wieder seine Tore geöffnet. Zahlreiche Gäste aus Bechtsrieth und der gesamten Umgebung folgten der Einladung und verwandelten den Platz um die Kirche und Pfarrheim in einen lebendigen Treffpunkt für Jung und Alt. Während am Grill fleißig Würstchen und Steaks ihre perfekte Bräune erhielten, sorgten kühle Getränke für die nötige Erfrischung. Auch die Kaffeeliebhaber kamen voll auf ihre Kosten: Das beeindruckende Torten- und Kuchenbuffet ließ kaum Wünsche offen und stellte manche Besucher vor die schwierige Frage, ob es nun das zweite oder doch schon das dritte Stück Kuchen sein durfte. Für die jüngsten Gäste waren die Attraktionen schnell gefunden. Die Hüpfburg wurde nahezu im Dauereinsatz getestet und bestand sämtliche Belastungsproben. Nicht minder beliebt war die Zuckerwatte, die so manches Kind – und auch einige Erwachsene – mit klebrigen Fingern, aber strahlenden Gesichtern zurückließ. Musikalisch umrahmt wurde das Fest von Herrn Richard Wagner aus Waldthurn, der mit seiner stimmungsvollen Musik für beste Unterhaltung sorgte und dem Fest eine besonders gemütliche Atmosphäre verlieh. Dank des angenehmen Wetters, der guten Bewirtung und vieler netter Gespräche verging die Zeit wie im Flug. Erst am frühen Abend machten sich die letzten Gäste auf den Heimweg – zufrieden, gut gestärkt und mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck. Ein großes Lob gebührt dem Pfarrgemeinderat unter der Leitung von Alfred Wulfänger sowie seinen zahlreichen treuen Helferinnen und Helfern. Mit viel Engagement, Organisationstalent und Herzblut sorgten sie dafür, dass das Pfarrfest erneut zu einem vollen Erfolg wurde. So bleibt am Ende die Erkenntnis: In Bechtsrieth versteht man es nicht nur, Feste zu feiern, sondern auch Gemeinschaft zu leben.
Der hl. Josef wird von kräftigen Händen in seine Kirche getragen  (Bild: Alfred Wulfänger)

Patrozinium in der Kirche St. Josef, Bechtsrieth

In tiefer Ehrfurcht und freudiger Erwartung beging die Filialgemeinde von St. Josef/Bechtsrieth ihr diesjähriges Patrozinium – ein Tag des Dankes, der Betrachtung und der Gemeinschaft, durchwirkt vom Geist des heiligen Josef, des gerechten Mannes, des stillen Dieners Gottes, des Hüters der heiligen Familie. Schon am Vormittag versammelte sich die Gemeinde, geeint im Glauben, zum feierlichen Kirchenzug. In der Prozession bewegte sich die versammelte Schar, angeführt vom Altardienst, gefolgt von den Abordnungen der Gemeinde, der Bürgermeister Markus Ziegler mit dem Altbürgermeister Hans Götz, den Gemeinde- und Pfarrgemeinderäten, der Kirchenverwaltung. Die Freiwillige Feuerwehr, Turnverein und die Siedlergemeinschaft waren mit ihren Fahnenabordnungen vertreten. Es war, als ob sich Himmel und Erde begegneten, als das Volk Gottes, getragen vom Lobpreis der Bläsergruppe aus Flossenbürg, in das Haus des Herrn einzog. Die Glocken von St. Josef läuteten mit kraftvoller Stimme und riefen zum Gebet, zum Lob und zur Danksagung. Im Zentrum dieser Feier stand die ehrwürdig geschmückte Tragfigur unseres Patrons – des heiligen Josef. Mit Blumen umrankt und in festlichem Glanz erstrahlend, wurde sie von kräftigen Händen getragen, gleichsam ein sichtbares Zeichen jener Treue und Stärke, die Josef auszeichnete: ein Mann des Schweigens, aber nicht der Passivität; ein Mann des Gebets, aber auch des entschlossenen Handelns. Die Kirche selbst war ein Ort der Schönheit: festlich geschmückt, erfüllt vom Duft des Weihrauchs, geöffnet in stiller Erwartung auf das Kommen des Herrn in Wort und Sakrament. In seiner Predigt sprach Pfarrer Stohldreier mit bewegender Klarheit und geistlicher Tiefe über das Leben des heiligen Josef, den Nährvater Jesu, den Gerechten, der sein Ja zu Gottes Plan nicht mit Worten, sondern mit seinem Leben gesprochen hat. Er zeichnete das Bild eines Mannes, der ohne Aufsehen wirkte, aber dessen Wirkung in die Ewigkeit reicht – weil er Gott den ersten Platz in seinem Herzen ließ. Josef, so betonte der Pfarrer, sei ein leuchtendes Vorbild für unsere Zeit: ein Vater im Glauben, ein Beschützer der Schwachen, ein Wegweiser in der Stille. Sein Leben ruft uns zu, dass Heiligkeit nicht in Worten, sondern in Treue, nicht in Größe, sondern in Hingabe liegt. Aktuell hob der zelebrierende Priester den Tod des Papstes Franciscus hervor, der ein besonderer Arbeiter im Weinberg des Herrn war. In seinem Engagement war er besonders für die Kleinen, Armen und Hilfsbedürftigen da. Nach der Eucharistie, in der Christus selbst gegenwärtig wurde unter den Gestalten von Brot und Wein, setzte sich das Fest der Gemeinschaft fort. Im Pfarrheim, zu dem der Pfarrgemeinderat unter Anführung von Alfred Wulfänger mit Andrea Leicht und Sonja Lehner einlud, trafen sich die Gläubigen zum Frühschoppen – ein Ort der Begegnung, der Freude, des gelebten Miteinanders. In den Gesprächen klang die Predigt nach, im Lachen lag die Freude des Glaubens, in der Gemeinschaft spiegelte sich die lebendige Kirche wider: als Familie Gottes, verwurzelt im Vorbild der heiligen Familie von Nazareth. So war dieses Patrozinium nicht nur ein Gedenktag, sondern ein lebendiges Zeugnis: dass der heilige Josef uns nicht nur im Himmel vor dem Thron Gottes nahe ist, sondern auch hier, mitten unter uns, als Bruder im Glauben, als Vater in der Sorge, als Schutzpatron auf unserem Weg.
Die Ehejubilare und Pfarrer Andreas Hanauer  (Bild: Sophia Fischer)

Feier der Ehejubiläen in St. Josef

„Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast”, ist das Motto der Jubelpaare. In St. Josef feiern heuer zehn Ehepaare Jubiläumshochzeit. Den Gottesdienst feierte Pfarrer Andreas Hanauer und begrüßte die Ehejubilare: Nach einem viertel Jahrhundert ist die Ehe genauso beständig und wertvoll wie Silber. Die Silberhochzeit gehört zu den bekanntesten Hochzeitstagen in Deutschland und dazu wurden die Ehepaare mit 25 Jahren begrüßt: Tanja und Gerhard Gerstmann, Irene und Anton Reil, Tina und Josef Rötzer und Claudia und Artur Scheurell. 40 Jahre feiern Anna Rosa und Horst Reinsch. Es ist die Rubinhochzeit. Der Rubin ist ein Edelstein und wertvoll. Weil er mit seinem dunkelroten Farbton gleichzeitig die Farbe der Liebe trifft, lässt sich die Bezeichnung Rubinhochzeit für den 40. Hochzeitstag leicht erklären. Denn sie besagt, dass eine Ehe, die 40 Jahre gehalten hat, sehr wertvoll ist, so wertvoll, wie ein Rubin. Eine Ehe, die bereits seit einem halben Jahrhundert besteht, ist mindestens genauso beständig und wertvoll wie Gold. Die Goldene Hochzeit ist ein ganz besonderes Hochzeitsjubiläum: 50 Jahre sind vergangen, seit sich die Brautpaare das Jawort gegeben haben. Wer es so lange schafft, zusammen glücklich zu sein, hat es verdient, groß gefeiert zu werden! Für 50 Jahre: Gisela und Klaus Endres, Angelika und Josef Faltenbacher, Monika und Detlef Herrig, Elisabeth und Wolf Dieter Scholz sowie Romana und Alfred Wulfänger Eine Brautkerze, Rose, Eheringe, Scherben, Brot und Wein lagen am Altar. Symbole des Lebens wie die Einzigartigkeit einer Rose, die Ringe sind ohne Anfang und Ende, Scherben etwaiges Versagen oder Fehl. Am Ende des Gottesdiensts spendete Pfarrer Andreras Hanauer den Jubilaren den Segen. Alle erhielten je eine rote Rose, die Urkunde der Pfarrei. Im Namen des Pfarrgemeinderats gratulierte Frau Andrea Leicht und Frau Sonja Lehner herzlich, sie hatten im Team den Ehejubiläumsgottesdienst geplant und organisiert. An der Orgel begleitete Frau Dr. Karin Schönberger die Feier. Danach trafen sich alle mit den Angehörigen zum Sektempfang im Pfarrheim.

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