Zehn kleine Dörfer und Weiler mussten bereits zwischen 1907 und 1910 dem Truppenübungsplatz weichen, weitere 58 Siedlungen wurden bei dessen Erweiterung in der NS-Zeit aufgegeben. Welche Spuren der verlorenen Heimat noch heute im Sperrgebiet sichtbar sind, zeigt Gerald Morgenstern, Autor des Truppenübungsplatzbuches, in seinem Vortrag „Verlorene Heimat – Die aufgelassenen Ortschaften im Truppenübungsplatz“. Der Heimatverein Eschenbach lädt dazu am Dienstag, 27. Januar, um 19 Uhr in das Taubnschusterhaus ein. Ein zweiter Termin folgt am Montag, 9. Februar, um 18 Uhr im Museum in Grafenwöhr. Historische Fotos werden dabei aktuellen Aufnahmen der Wüstungen gegenübergestellt.