Der 30. Juni 1276 gilt als Weihetag des nach einem Brand wieder aufgebauten Regensburger Doms. Genau 750 Jahre später machten sich die diesjährigen Vorschulkinder des Tännesberger Kinderhauses mit dem Zug auf nach Regensburg. Selbstverständlich durfte da ein Besuch der wichtigen Kirche nicht fehlen. Die große Orgel und der edle Stuhl des Bischofs fiel den Kindern dabei gleich ins Auge. Auch der lachende Engel und die bunten Fenster wurden von der Gruppe begutachtet. Bereits bei der Anfahrt staunten die zukünftigen Schulanfänger über die großen Türme, doch traditionell ging es vorher zuerst einmal mit dem Bus in die Kletterhalle nach Lappersdorf. Dort wagten sich die Kinder gut ausgerüstet und aufgewärmt mit den Trainern des DAV an die Wände. Nach einer kleinen Einweisung durfte dann so hoch geklettert werden, wie man es sich zutraute. Ein Großteil der Gruppe schaffte sogar die 10m hohen Wände bis unter die Decke. Applaus von den Freunden gab es jedoch für jedes Kind, egal wie hoch geklettert wurde. Wieder zurück in der Innenstadt durften sich die kleinen Ausflügler am Spielplatz austoben und mit der von Mama eingepackten Brotzeit stärken. Der traditionelle Zwischenstopp an der Eisdiele durfte anschließend natürlich auch nicht fehlen. Bei einem Eis verfolgte man in der Sonne den Trubel der Großstadt. Mit dem Zug ging es dann wieder zurück bis Nabburg, wo die Gruppe bereits sehnsüchtig von den Eltern erwartet wurde. Der Ausflug der Vorschulkinder zum Ende der Kindergartenzeit gilt im Tännesberger Kinderhaus als besonderes Ereignis, auf das sich sowohl Kinder als auch die Mitarbeiterinnen der Einrichtung jedes Jahr freuen.