Bei strahlendem Sonnenschein übten die Kinder mit ihren „Schloris” im Salzwasserpool des Hotels Wurzer (Bild: Manuela Hinkel)

Pinguintag kurzfristig in den Außenpool verlegt

Aktuell laufen die Vorbereitungen der Kinderhaus-Pinguine für die Seepferdchenprüfung. Seit einigen Wochen steht somit für die 21 Vorschulkinder das Erlernen der Schwimmtechniken in Vordergrund. Ungefähr die Hälfte der kleinen Pinguine kann inzwischen 25 Meter ohne Schwimmhilfe schwimmen und traut sich sowohl den Sprung vom Beckenrand, als auch das Hochtauchen eines Gegenstandes aus schultertiefem Wasser zu. Der andere Teil der Gruppe übt noch mit Hilfe von „Schloris” (um den Bauch gebundene Luftkissen) die Technik von Armen und Beinen. Der Spaß steht jedoch immer in Vordergrund. Und gerade diesmal war es für die Gruppen ein besonderer Schwimmtag. Momentan steht das Schwimmbad des Sporthotels Post, welches die Einrichtung seit Jahren nutzen darf, aufgrund Reparaturarbeiten nicht zur Verfügung. Welch ein Glück, dass gerade „die Nachbarn” des Kinderhauses ihren neuen Außenpool in Betrieb genommen haben. Die Freude bei Personal und Kindern war groß, als Doris Wurzer sofort gestattete, dass diesmal die Übungseinheit dort stattfinden darf. Ein etwas lustiges Bild konnten dann die Passanten in Tännesberg beobachten, als die Kinder bestückt mit Handtuch und in Bademänteln mit den Mitarbeiterinnen über den Marktplat huschten. (Der direkte Zugang von der Liegewiese muss erst noch fertig gestellt werden). In zwei Wochen dürfen die Kinder ihr Können dann bei der Seepferdchenprüfung beweisen. Besonders die Eltern schätzen dieses Angebot der Tännesberger Einrichtung, die mit den bereits vierjährigen Kindern regelmäßig „schwimmen” am Programm hat. Das Seepferdchen ist im Übrigen lediglich ein Abzeichen für Frühschwimmer und bescheinigt, dass die Grundlagen der Wassergewöhnung vorhanden sind. Es bedeutet jedoch noch kein sicheres Schwimmen. Auch wenn die Tännesberger Pinguine nun Schwimmen können, geht dieser Apell besonders an die Eltern.
Ein großer Kreis Kinder bei der Mitmachaktion im Konferenzraum  (Bild: Manuela Hinkel)

Tännesberger Kinder zu Besuch im Haus der Biodiversität

Das Haus der Biodiversität ist eine Einrichtung zur Vermittlung von Umweltwissen. Ziel ist es über die Wichtigkeit von Artenvielfalt für Ökosysteme, Kreisläufe und den Menschen aufzuklären. Dabei soll nicht nur Theorie, sondern auch Praxis vermittelt werden. Gemäß diesem Motto trafen sich am Mittwoch Vormittag im Rahmen der Kooperation Schule-KiGa die 18 Vorschulkinder des Kinderhauses mit den 13 Erstklässlern der Grundschule. Empfangen wurden die Gruppen von Dagmar Sand und Bettina Hafner, die als Mitarbeiterinnen des Hauses eine Mitmachaktion für die Kinder vorbereitet hatten. Etwas aufgeregt - schließlich testeten die Tännesberger Kinder das zum ersten Mal angebotene Programm für Kindergärten und Schulen - ging es nach der Begrüßung in den Konferenzraum der Einrichtung. Mittels verschiedener Lebensmittel erfuhr die Gruppe dann das eigentliche Vorhaben, dem gemeinsamen Zubereiten eines gesunden Frühstücks. Dabei erarbeiteten die Kinder nicht nur, welche Lebensmittel zu einem gesunden Frühstück passen, sondern staunten auch über die Zuckermengen, die sich in so manchen „Essen” verstecken. Aufgeteilt in mehrere „Teams” bekamen die Kinder dann verschiedene Aufgaben zugeteilt, die in der gut ausgestatteten Küche erledigt werden wollten. Dort angekommen wurden dann eifrig die Tische eingedeckt, Obst und Gemüse geschnippelt, sowie Brot und Aufstriche bereit gestellt, bevor man es sich endlich gemeinsam schmecken lies. Nach dem Aufräumen, da halfen im Übrigen alle zusammen, führten die beiden Mitarbeiterinnen noch durch die Ausstellung. Ein kleiner Film über die Artenvielfahrt, die man gerade in Tännesberg bestaunen kann, rundete das Programm ab. Das Haus der Biodiversität hat neben verschiedenen Mitmachaktionen für Kinder auch speziell Angebote für Schulklassen und Kindergärten im Programm. Gerne kann man mit den Verantwortlichen Kontakt aufnehmen. Den Tännesberger Kindern hat es jedenfalls sehr gut gefallen!
In der Kletterhalle hatten die Kinder viel Spaß.  (Bild: Manuela Hinkel)

Vorschulkinder unterwegs in Regensburg

Der 30. Juni 1276 gilt als Weihetag des nach einem Brand wieder aufgebauten Regensburger Doms. Genau 750 Jahre später machten sich die diesjährigen Vorschulkinder des Tännesberger Kinderhauses mit dem Zug auf nach Regensburg. Selbstverständlich durfte da ein Besuch der wichtigen Kirche nicht fehlen. Die große Orgel und der edle Stuhl des Bischofs fiel den Kindern dabei gleich ins Auge. Auch der lachende Engel und die bunten Fenster wurden von der Gruppe begutachtet. Bereits bei der Anfahrt staunten die zukünftigen Schulanfänger über die großen Türme, doch traditionell ging es vorher zuerst einmal mit dem Bus in die Kletterhalle nach Lappersdorf. Dort wagten sich die Kinder gut ausgerüstet und aufgewärmt mit den Trainern des DAV an die Wände. Nach einer kleinen Einweisung durfte dann so hoch geklettert werden, wie man es sich zutraute. Ein Großteil der Gruppe schaffte sogar die 10m hohen Wände bis unter die Decke. Applaus von den Freunden gab es jedoch für jedes Kind, egal wie hoch geklettert wurde. Wieder zurück in der Innenstadt durften sich die kleinen Ausflügler am Spielplatz austoben und mit der von Mama eingepackten Brotzeit stärken. Der traditionelle Zwischenstopp an der Eisdiele durfte anschließend natürlich auch nicht fehlen. Bei einem Eis verfolgte man in der Sonne den Trubel der Großstadt. Mit dem Zug ging es dann wieder zurück bis Nabburg, wo die Gruppe bereits sehnsüchtig von den Eltern erwartet wurde. Der Ausflug der Vorschulkinder zum Ende der Kindergartenzeit gilt im Tännesberger Kinderhaus als besonderes Ereignis, auf das sich sowohl Kinder als auch die Mitarbeiterinnen der Einrichtung jedes Jahr freuen.
Stolz zeigten die Kinder ihre Stempel (Bild: Manuela Hinkel)

Bewegung macht Spaß im Tännesberger Kinderhaus

Ganz nach dem olympischen Prinzip „Dabei sein ist alles” hat neulich im Kinderhaus ein kleines Sportfest, die „Knaxiade” stattgefunden. Dabei haben die Kinder schon allein durch die Teilnahme gewonnen. Ganz ohne Leistungsdruck, aber mit viel Abwechslung durften die kleinen Sportler schon am frühen Morgen die gestellten Bewegungsaufgaben lösen. Bereits nach Dienstantritt bauten die Mitarbeiterinnen die verschiedenen Bewegungsstationen für die Kinder im Schatten des Hauses auf. Nach einer Begrüßung zogen die Kinder schließlich von Station zu Station. Während die Älteren Aufgaben wie Sackhüpfen, Balancieren und Klettern erledigten, stand bei den jüngeren Kindern Bobbycar-Wettrennen, Säckchen werfen und Bälle einsammeln auf dem Programm. Waren alle Aufgaben abgearbeitet, hat jedes Kind sechs Stempel auf seiner Karte gesammelt. Als Belohnung gab es schließlich ein Eis, welches man sich noch am Brotzeitplatz unterm Haus schmecken lies. Die „Knaxiade” ist eine beliebte, wettbewerbsfreie Bewegungsolympiade für Kindergärten, die von den Sparkassen in Kooperation mit Sportverbänden (wie dem Bayerischen Turnverband) organisiert wird. Sie steht unter dem Motto „Bewegung macht Spaß” und soll Kinder spielerisch und ohne Leistungsdruck zur Bewegung motivieren. Bereits im Vorfeld haben Mitarbeiterinnen des Kinderhauses an einer Fortbildung teilgenommen, die der Sparkassenverband dazu kostenfrei organisiert hat. Die „Knaxiade” wurde im Jahr 1994 ins Leben gerufen und feierte damit in der Saison 2023/24 bereits sein 30-jähriges Bestehen
Interessiert betrachteten die Kinder die großen Vögel (Bild: Ursula Zimmermann)

Mit Vogel Strauß und Frettchen auf Tuchfüllung - Kinderhaus macht einen Ausflug nach Rackenthal

Bereits seit Tagen freuten sich die Kinderhaus-Kinder auf ihren alljährlichen gemeinsamen Ausflug, der in diesem Jahr zur Little-Hill- Ranch nach Rackenthal ging. Mit zwei großen Bussen machten sich die 75 Kinder mit ihren Betreuerinnen trotz schlechten Wetter auf den Weg. Aufgeteilt in zwei Gruppen erlebten die Kinder so einen abwechslungsreichen Vormittag, den Bianca Biegerl mit ihrem Team gestaltete. Ein Teil der Kinder durfte das Märchen „Hänsel und Gretel” hautnah erleben. Im naheliegenden Wald wurde schon bald das Hexenhaus entdeckt und von den Süßigkeiten genascht. Doch wie auch im richtigen Märchen kam, zur Überraschung der Kinder, die Hexe (dargestellt von einer Mitarbeiter der Ranch) aus dem Häuschen um nachzuschauen, wer daran „knuspert”. In einer etwas abgeänderten Version des Märchens durften die Kinder schließlich der Hexe ein Lied vorsingen und wurden mit Edelsteinen belohnt. Parallel dazu durften die andere Gruppe eine Vielzahl von Tieren bewundern. Wer hat schon mal ein Frettchen gestreichelt, oder ein Straußenei in der Hand getragen. Wie schwer ist ein Hirschgeweih und wann wirft der Hirsch das ab. Auch Ziegen, Hirsche, Alpakas, Esel und sogar Kängurus mit Nachwuchs konnten genau betrachtet werden. Die Kinder erfuhren so viele interessante Dinge über die Tiere. Nur Napoleon, das Hausschwein war nach dem es der ersten Gruppe seine Kunststücke vorgeführt hatte so müde, dass es den Besuch der zweiten Gruppe verschlief. Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen fuhren Alle dann wieder in die Einrichtung zurück.
Senioren und Kinder sangen und beteten gemeinsam. (Bild: Manuela Hinkel)

Senioren und Schlaufüchse erleben einen besonderen Nachmittag

Gemeinsam mit den Senioren der Pfarrei Tännesberg feierten heute die Schlaufüchse des Kinderhauses eine Maiandacht. Während im Garten der Betreuungseinrichtung noch die Kinder tobten, hatten bereits zahlreiche Erwachsene neben der mit Blumen geschmückten Mutter Gottes Figur im Pfarrheim Platz genommen. Pünktlich zur Andacht fanden sich schließlich beide Gruppen mit Pater Joseph zur Andacht ein. Vorbereitet von Magdalena Stangl, der Leitung der Schlaufuchsgruppen übernahmen die Kinder die musikalische Gestaltung und trugen die Fürbitten vor. Die Senioren unterstützten die Kinder mit den Kyrie-Rufe. Pater Joseph leitete die Andacht und erzählte den Kindern, denen besonders der blau-rot-goldfarbene Mantel auffiel, dass es in seiner Heimat oft und lange regnet und gewittert. Er konnte sich erinnern, dass er als Kind gerne auch den Schutz unter dem Mantel seiner Mutter gesucht hatte und spannte so den Bogen zur Mutter Gottes. Auch sie breite ihren Mantel aus, weil sie die Menschen in Not beschützen will. Die Kinder brachten Blumen und kleine Herzchen als Dank zu Maria. Nach dem gemeinsamen Abschlusslied bedankten sich Pater Joseph, Herr Grundler und Frau Stock bei den Kindern und den Mitarbeitern des Kinderhauses für die schöne gemeinsame Feier. Manuela Hinkel erklärte, dass es im Kinderhaus ein „alter Brauch” sei, mit den Kindern nach einer Maiandacht Waffeln zu backen und so war die Packung Eis, die die Seniorenbeauftragte übergab, ein willkommenes Geschenk. Während die Erwachsenen zu Kaffee und Kuchen übergingen, freuen sich die Schlaufüchse auf Waffeln mit Eis für den nächsten Schlaufuchstag.
Vor der Kirche ließen die Kinder gemeinsam ihre Luftballons steigen.  (Bild: Alexander Ebnet)

Kinderhaus-Kinder schicken Friedenstauben in den Himmel

Nachrichten über Krisen und Krieg machen oft auch vor den Kinderzimmern nicht Halt. Aus diesem Grund haben sich die Kinder des Tännesberger Kinderhauses in letzter Zeit zum Thema „Frieden” vor allem mit der biblischen Geschichte der „Arche Noah” beschäftigt. Im Familiengottesdienst am Sonntag wurde diese Geschichte dann von den Kindern in einem Spiel vorgetragen. Gut vorbereitet baute Noah, von Gott beauftragt eine Arche und lud alle Tiere darauf ein. Als der Regen begann waren Noah in die Tiere in Sicherheit. Um zu sehen, ob die große Sintflut nach dem Regen endlich vorüber war, schickte er eine Taube aus, die schließlich mit einem Zweig zurück kam. Als Zeichen seines Versprechens, die Erde nie wieder mit einer Flut zu überfluten, setzte Gott einen Regenbogen in den Himmel, der ebenfalls von den Kindern dargestellt wurde. Pfarrer Hösl erklärte anschließend, wie wichtig es sei, nach einem Streit auch wieder Frieden zu schließen, selbst wenn eine Entschuldigung auch mal schwer fällt. Die Kinder trugen textsicher Fürbitten vor und übernahmen zusammen mit den Mitarbeitern des Kinderhauses die musikalische Gestaltung. Ein herzliches Dankeschön von Pfarrer Hösl und einen großen Applaus von den zahlreichen Besuchern gab es dafür am Ende der Feier für Kinder und Personal der Einrichtung. Bereits während des Gottesdienstes schmückten 60. Luftballons, an denen eine von den Kindern gefaltete Friedenstaube hing, die Bänke im Kirchenraum. Gemeinsam mit Pfarrer und Ministranten zogen die Kinder so nach dem Segen auf den Kirchenvorplatz und schickten die Ballons mit den Tauben als Zeichen des Friedens in den wolkenlosen blauen Himmel. Lange noch wurden die „bunten Punkte” von den Kinderaugen verfolgt. Im Anschluss daran verkaufte der Elternbeirat der Einrichtung die mit Kuchenspenden der Eltern gefüllten Kuchenpakete. Der Erlös dafür kommt den Kinderhaus zugute.
In der Werkstatt wurde die Hilfestellung der großen Jungs gerne angenommen. (Bild: Manuela Hinkel)

Kinderhaus öffnet seine Türen am 15. Boys´Day

Auch in diesem Jahr war das Kinderhaus wieder eine der 24000 Einrichtungen in Deutschland, die ihre Türen für Schüler öffnete. An diesem Tag soll den „jungen Männern” ein Einblick in die immer noch dominierende weibliche Berufswelt der Kinderbetreuung ermöglicht werden. Gleich vier Boys interessierten sich diesmal für die Tätigkeit mit den Kindern. Besonders freut es Leiterin Manuela Hinkel immer, wenn auch ehemalige Kindergartenkinder unter den Interessenten sind. Einer der jungen Männern kam diesmal sogar bis von Geigant (Lkr. CHA) und erklärte, dass es in seiner Nähe leider kaum ein Angebot gab. Die Einrichtung beteiligt sich gerne an dieser Aktion, da es für die Kinder, vor allem für die Jungs im Haus immer für ein besonderer Tag ist. Der männliche Anteil unter den päd. Fachkräften liegt mit 7,2% leider immer noch deutlich unter den der weiblichen Mitarbeiterinnen, wenngleich sich die Anzahl der mitarbeitenden Männern seit 2012 (4,9%) in Kindertageseinrichtungen nahezu verdreifacht hat. Im Kinderhaus werden „die Boys” meist sofort in Beschlag genommen. Es wird gebaut, gewerkelt und vor allem im Garten Fußball oder Fangen gespielt und getobt. Wer allerdings glaubt, dass ein Kindergartentag nicht anstrengend ist, der irrt. Nach dem Gartenbesuch genossen die vier Boys die angeordnete Ruhepause und ließen sich die Leberkäs-Semmel, die die Leiterin des Kinderhauses zum Dank für die Mithilfe organisierte, schmecken. Mit vielen „coolen” Eindrücken wurden die Jungs von den Kindern schließlich verabschiedet und vielleicht erinnert sich der ein oder andere bei der Auswahl des beruflichen Werdegangs an diesen Tag zurück.
Vertreter von Kirchenverwaltung, Feuerwehr und Elternbeirat bestaunten mit den Kindern die neuen Sofas (Bild: Ursula Zimmermann)

Neue Bilderbuch-Sofas für den Tännesberger Nachwuchs

Hoher Besuch war am Freitag im Tännesberger Kinderhaus angesagt. Bereits vor Weihnachten konnte sich Leitung Manuela Hinkel über zwei großzügige Spenden von Seiten des Elternbeirats und der Freiwilligen Feuerwehr Tännesberg freuen. Die Einrichtung überlegte schon seit längerer Zeit die ausgedienten Lesesofas in den Gruppen durch neue zu ersetzten. Durch die Spende des Elternbeirats von 1000€ aus dem Erlös des Martinszuges und die Spende der Feuerwehr von ebenfalls 1000€ aus dem Erlös des Feuerwehrjubiläums konnte jetzt nicht nur die Wartezeit der Anschaffung verkürzt werden, sondern gleich für drei Gruppen je ein hochwertiges Sofa bestellt werden. Vom Christkind an Weihnachten den Kindern angekündigt wurden die Möbelstücke am Dienstag geliefert und für die Gäste am Freitag extra noch einmal im Gangbereich platziert. So durfte nun jeder einmal zum Probesitzen Platz nehmen. Leitung Manuela Hinkel bedankte sich im Namen der Kinder und vor allem im Namen des Personals für die finanzielle Unterstützung, ohne die man sicherlich noch einige Zeit bis zur Anschaffung hätte sparen müssen. Weitere Dankesworte kamen von Seiten der Kirchenverwaltung, vertreten durch Pfarrer Alexander Hösl und Kirchenpfleger Bernhard Walter, die sich zusammen mit dem Kinderhauspersonal über diese finanzielle Unterstützung freuten. Vertreter des Elternbeirats sowie Peter Schneider von der FFW Tännesberg freuten sich mit den Kindern und wünschten viel Spaß beim Lesen, schmökern und „chillen” auf den Sofas.
Pfarrer Hösl erklärt den Kindern mit Hilfe von bunten Ballons den Text des Evangeliums (Bild: Ursula Zimmermann)

Fröhliche Kinder und bunte Luftballons beim Kinderhaus-Familiengottesdienst

Die Gestaltung eines Faschingsgottesdienstes durch das Kinderhaus hat in der Pfarrei St. Michael in Tännesberg schon lange Tradition und so feierten auch heuer wieder Kinder und Mitarbeiter zusammen mit Pfarrer Hösl einen bunten Gottesdienst. Personal und Kinder kamen wie immer verkleidet zur Feier. Die musikalische Gestaltung übernahmen die Mitarbeiterinnen des Kinderhauses, begleitet von vielen fröhlichen Kinderstimmen. Fürbitten und Kyrierufe trugen die Vorschulinder der Einrichtung vor. Eine gelungene Überraschung war der Besuch von Kasperl und seinem Freund „Tröti”. Beide griffen den im Evangelium erwähnten Satz aus der Bergpredigt „Selig, die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich” noch einmal auf und hinterfragten mit den Kindern, ob es möglich sei, fröhlich zu sein, wenn man arm ist. Recht schnell begriffen die Kinder, dass es nicht nur auf materielle Dinge ankommt. Schließlich erklärte Pfarrer Hösl dann, dass Jesus damit etwas Wichtiges gesagt hat: „Ihr dürft lachen. Ihr dürft feiern. Und ihr dürft anderen helfen, fröhlich zu werden.” Mit bunten Luftballons nahm Pfarrer Hösl dann noch einmal mit den Kindern Bezug auf die Seligpreisungen der Bergpredigt. Die Ballons durften die Kinder schließlich ins Kirchenschiff steigen lassen und so wanderten die Blicke der Besucher immer wieder zu den bunten Punkten an der Decke. Am Ende der Feier bedankte sich Pfarrer Hösl bei den Kindern und dem Personal für die Vorbereitung und Mitwirkung des Faschingsgottesdienstes. Schließlich erhielt jedes Kind noch einen Luftballon, bevor man sich wieder frohgestimmt auf den Nachhauseweg machte.
Elena Harwardt feiert mit den Kindern eine Adventsandacht. (Bild: Ursula Zimmermann)

Fröhliche Adventszeit im Kinderhaus St. Martin

Die Adventszeit mit Kindern ist eine magische Zeit voller kreativer Aktivitäten, Rituale und gemeinsamer Erlebnisse, die die Vorfreude auf Weihnachten fördern. Auch im Kinderhaus hält man in dieser Zeit an solch traditionellen Erlebnissen fest um die Kinder ein Stück „staade Zeit” und den eigentlichen Hintergrund des Festes näher zu bringen. So gehört der Adventskranz, dessen Kerzen mit den Kindern wöchentlich gemeinsam entzündet werden, genauso ins Programm, wie das gemeinsame Singen von Advents- und Weihnachtsliedern. Ein Höhepunkt ist sicherlich der Besuch von Bischof Nikolaus, der heuer aufgrund eines jungen, ungehörigen Rentieres wieder an der Hager Hütte eine Bruchlandung hatte. Dabei ist ihm der Bischofsstab abhanden gekommen. Die Kinder staunten daraufhin nicht schlecht, als sich im Kinderhaus plötzlich der Aufzug öffnete und der Bischofsstab zum Vorschein kam. Den konnten sie jedoch kurz darauf den sichtlich erleichterten Nikolaus aushändigten, der inzwischen auch den Weg zu den Kindern gefunden hatte. Während gruppenintern mit den Kindern in der Adventszeit immer wieder spielerisch die religiösen Elemente des Festes erarbeitet wurden, stand in diesem Jahr die Weihnachtswerkstatt zum Basteln einer Überraschung für Mama und Papa oder der wöchentliche Besuch von Kasperl und seinen Freunden je nach Interesse allen Kindern offen. Gegen Ende der Adventszeit freute man sich auf den Besuch der Gemeindeassistentin Elena Harwardt die mit allen eine Andacht feierte. In einer kleinen Geschichte durften dabei die Jüngsten der Einrichtung Maria, Josef und den kleinen Esel auf dem Weg nach Bethlehem begleiten. Viel zu schnell ging die Adventszeit im Kinderhaus vorbei. Nächste Woche verabschieden sich Kinder und Mitarbeiter in die Weihnachtsferien und vielleicht legt das Christkind auch im Kinderhaus einen kurzen Halt ein.
north