An der Jausenstation Stubinger. (Bild: Josef Glas)

Schöne Tage in Kärnten

Am Pfingstmontag machte sich eine rund 40 köpfige Reisegruppe der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg auf zum „Tor nach Süden”, in das österreichische Kärnten. In Villach angekommen, wurde sich der erste „Longdrink” auf der sonnendurchfluteten Plaza vor dem Hotel genehmigt. Klagenfurt, die Hauptstadt von Kärnten mit seinem opulenten Dom, den Barock- und Renaissancebauten in den engen Gassen, war tags darauf ein interessantes Ziel. Bei der Schifffahrt auf dem „Wörthersee” nach Velden war bei hohen Temperaturen eine frische Brise immer willkommen. Ein begehrtes Fotoobjekt war natürlich das „Schloß am Wörthersee”. Über die Grenze ging es durch den Karawankentunnel zur slowenischen Hauptstadt Ljubljana mit seiner malerischen Altstadt, eine einzigartige Mischung aus eleganter habsburgischer Architektur und südländischem Flair. In Bled, am gleichnamigen See gelegen, setzten die Reisenden mit den Pletna-Booten auf die im See liegende Insel zur Marienkirche über. Auch die „Wunschglocke” ertönte zeitweise mit ihren dreifachen Schlag. Wie bedeutsam die strategisch gut gelegene Stadt Villach mit der mächtigen Pfarrkirche „St. Jakob”schon zur Römerzeit war, erfuhr man bei der Stadtführung. Beeindruckend waren die historischen Gassen mit ihren Innenhöfen. Nach dem Besuch der Stiftskirche Ossiach, ging es hinauf zur Jausenstation Stubinger. Bei deftiger Brotzeit und schwungvoller Musik wurde die Terrasse schnell zur Tanzfläche. Der Biosphärenpark „Nockberge”, Lebensraum von Adlern, Rehwild und vielfältiger Flora, war für die meisten das „Highlight”. Nach jeder Kehre der „Nockalmstraße”, die sich auf über 2000 Meter hinaufschlängelt, gab es Interessantes zu sehen. Kärnten mit herrlichen Seen und eindrucksvollen Schlössern hatte jeden begeistert. Gut heimgekommen, verabredete man sich bereits für den nächsten Pfarrausflug mit dem Wissen, daß Dekan Alexander Hösl und sein Team wieder ein interessantes Ziel ansteuern und perfekt organisieren wird.


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Senioren und Kinder sangen und beteten gemeinsam. (Bild: Manuela Hinkel)

Senioren und Schlaufüchse erleben einen besonderen Nachmittag

Gemeinsam mit den Senioren der Pfarrei Tännesberg feierten heute die Schlaufüchse des Kinderhauses eine Maiandacht. Während im Garten der Betreuungseinrichtung noch die Kinder tobten, hatten bereits zahlreiche Erwachsene neben der mit Blumen geschmückten Mutter Gottes Figur im Pfarrheim Platz genommen. Pünktlich zur Andacht fanden sich schließlich beide Gruppen mit Pater Joseph zur Andacht ein. Vorbereitet von Magdalena Stangl, der Leitung der Schlaufuchsgruppen übernahmen die Kinder die musikalische Gestaltung und trugen die Fürbitten vor. Die Senioren unterstützten die Kinder mit den Kyrie-Rufe. Pater Joseph leitete die Andacht und erzählte den Kindern, denen besonders der blau-rot-goldfarbene Mantel auffiel, dass es in seiner Heimat oft und lange regnet und gewittert. Er konnte sich erinnern, dass er als Kind gerne auch den Schutz unter dem Mantel seiner Mutter gesucht hatte und spannte so den Bogen zur Mutter Gottes. Auch sie breite ihren Mantel aus, weil sie die Menschen in Not beschützen will. Die Kinder brachten Blumen und kleine Herzchen als Dank zu Maria. Nach dem gemeinsamen Abschlusslied bedankten sich Pater Joseph, Herr Grundler und Frau Stock bei den Kindern und den Mitarbeitern des Kinderhauses für die schöne gemeinsame Feier. Manuela Hinkel erklärte, dass es im Kinderhaus ein „alter Brauch” sei, mit den Kindern nach einer Maiandacht Waffeln zu backen und so war die Packung Eis, die die Seniorenbeauftragte übergab, ein willkommenes Geschenk. Während die Erwachsenen zu Kaffee und Kuchen übergingen, freuen sich die Schlaufüchse auf Waffeln mit Eis für den nächsten Schlaufuchstag.
Vor der Kirche ließen die Kinder gemeinsam ihre Luftballons steigen.  (Bild: Alexander Ebnet)

Kinderhaus-Kinder schicken Friedenstauben in den Himmel

Nachrichten über Krisen und Krieg machen oft auch vor den Kinderzimmern nicht Halt. Aus diesem Grund haben sich die Kinder des Tännesberger Kinderhauses in letzter Zeit zum Thema „Frieden” vor allem mit der biblischen Geschichte der „Arche Noah” beschäftigt. Im Familiengottesdienst am Sonntag wurde diese Geschichte dann von den Kindern in einem Spiel vorgetragen. Gut vorbereitet baute Noah, von Gott beauftragt eine Arche und lud alle Tiere darauf ein. Als der Regen begann waren Noah in die Tiere in Sicherheit. Um zu sehen, ob die große Sintflut nach dem Regen endlich vorüber war, schickte er eine Taube aus, die schließlich mit einem Zweig zurück kam. Als Zeichen seines Versprechens, die Erde nie wieder mit einer Flut zu überfluten, setzte Gott einen Regenbogen in den Himmel, der ebenfalls von den Kindern dargestellt wurde. Pfarrer Hösl erklärte anschließend, wie wichtig es sei, nach einem Streit auch wieder Frieden zu schließen, selbst wenn eine Entschuldigung auch mal schwer fällt. Die Kinder trugen textsicher Fürbitten vor und übernahmen zusammen mit den Mitarbeitern des Kinderhauses die musikalische Gestaltung. Ein herzliches Dankeschön von Pfarrer Hösl und einen großen Applaus von den zahlreichen Besuchern gab es dafür am Ende der Feier für Kinder und Personal der Einrichtung. Bereits während des Gottesdienstes schmückten 60. Luftballons, an denen eine von den Kindern gefaltete Friedenstaube hing, die Bänke im Kirchenraum. Gemeinsam mit Pfarrer und Ministranten zogen die Kinder so nach dem Segen auf den Kirchenvorplatz und schickten die Ballons mit den Tauben als Zeichen des Friedens in den wolkenlosen blauen Himmel. Lange noch wurden die „bunten Punkte” von den Kinderaugen verfolgt. Im Anschluss daran verkaufte der Elternbeirat der Einrichtung die mit Kuchenspenden der Eltern gefüllten Kuchenpakete. Der Erlös dafür kommt den Kinderhaus zugute.
In der Werkstatt wurde die Hilfestellung der großen Jungs gerne angenommen. (Bild: Manuela Hinkel)

Kinderhaus öffnet seine Türen am 15. Boys´Day

Auch in diesem Jahr war das Kinderhaus wieder eine der 24000 Einrichtungen in Deutschland, die ihre Türen für Schüler öffnete. An diesem Tag soll den „jungen Männern” ein Einblick in die immer noch dominierende weibliche Berufswelt der Kinderbetreuung ermöglicht werden. Gleich vier Boys interessierten sich diesmal für die Tätigkeit mit den Kindern. Besonders freut es Leiterin Manuela Hinkel immer, wenn auch ehemalige Kindergartenkinder unter den Interessenten sind. Einer der jungen Männern kam diesmal sogar bis von Geigant (Lkr. CHA) und erklärte, dass es in seiner Nähe leider kaum ein Angebot gab. Die Einrichtung beteiligt sich gerne an dieser Aktion, da es für die Kinder, vor allem für die Jungs im Haus immer für ein besonderer Tag ist. Der männliche Anteil unter den päd. Fachkräften liegt mit 7,2% leider immer noch deutlich unter den der weiblichen Mitarbeiterinnen, wenngleich sich die Anzahl der mitarbeitenden Männern seit 2012 (4,9%) in Kindertageseinrichtungen nahezu verdreifacht hat. Im Kinderhaus werden „die Boys” meist sofort in Beschlag genommen. Es wird gebaut, gewerkelt und vor allem im Garten Fußball oder Fangen gespielt und getobt. Wer allerdings glaubt, dass ein Kindergartentag nicht anstrengend ist, der irrt. Nach dem Gartenbesuch genossen die vier Boys die angeordnete Ruhepause und ließen sich die Leberkäs-Semmel, die die Leiterin des Kinderhauses zum Dank für die Mithilfe organisierte, schmecken. Mit vielen „coolen” Eindrücken wurden die Jungs von den Kindern schließlich verabschiedet und vielleicht erinnert sich der ein oder andere bei der Auswahl des beruflichen Werdegangs an diesen Tag zurück.
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