Die stolzen Vorschulbuben nach getaner Arbeit (Bild: Christine Götz)

Kleines Kirwa-Jubiläum im Kinderhaus

Bereits zum 5. mal fand in diesem Jahr im Kinderhaus St. Martin die Kinderhauskirwa statt. Wie immer wurde im Vorfeld schon gebastelt und geübt. Die Kinder konnten es kaum erwarten und zählten die Nächte, die man noch „schlafen” musste, bis es endlich so weit war. An der Kirwa-Geld-Ausgabestelle, durften sich die Kinder von der neuen Sekretätin der Einrichtung Andrea Hammer ihr Kirwa-Geld abholen. Damit wurden anschließend die im Vorfeld bestellten Weiß- oder Wienerwürstel bezahlt. Gut gestärkt feierte man dann eine Kirwa-Andacht für die Frau Harwardt aus Vohenstrauß angereist war. Zusammen mit den Kindern stellten sie dabei die Kirche als Ort zum Beten und Verweilen in den Mittelpunkt. In frei gesprochenen Fürbitten dankten die Vorschulkinder für viele Sachen, die im Alltag oft selbstverständlich werden. Nach der Andacht zogen alle Feiergäste mit musikalischer Begleitung in den Innenhof, um endlich den geschmückten Baum aufzustellen. Dies ist schon immer die Aufgabe der großen Vorschulbuben. Zum Schluß darf das jüngste Kind, heuer die kleine Nele, zusammen mit der Kinderhausleitung das Schild am Baum anbringen. Anschließend treffen sich alle, die meisten übrigens in Dirndl und Lederhose, zum gemeinsamen Tanz, bevor es endlich zu den vorbereiteten Spielen wie Kirwa-Hut-Angeln, Hackstocknageln, Brezelschnappen oder Kegeln übergeht. Beim Abholen wurde es nicht verpasst, noch einmal den Kirwa-Baum im Innenhof zu begutachten. Nach dem Kirwa-Fest wird den Kindern ein Tag Pause gegönnt, während die Mitarbeiter der Einrichtung morgen bei einer Wanderung einen gemeinsamen Teamtag verbringt.
Bei der Übergabe der Spende freuten sich nicht nur die Erwachsenen (Bild: Ursula Zimmermann)

Elternbeirat spendet Grill für zukünftige Feste

Bevor im Tännesberger Kinderhaus in den nächsten Tagen ein neuer Elternbeirat gewählt wird, schaute heute der „aktuell amtierende alte” Elternbeirat noch einmal in der Einrichtung vorbei. 1. Vorsitzender Thomas Meindl lies es sich nicht nehmen, den Grill, den der Elternbeirat von dem Erlös des Abschlussfestes im Juli kaufen konnte, selbst vorbei zu bringen. Es fanden sich auch sofort drei lustige Grillmeister, die die Sache gleich ausprobierten und für gut befanden. Somit kann nun die Einrichtung zukünftig bei Feierlichkeiten auf einen eigenen Grill zurückgreifen. Zusätzlich zur Sachspende übergaben Jutta Steinhilber und Daniel Eger noch 400€ ebenfalls vom Abschlussfest. Das neu eingeführte „Bezahlsystem” am Fest -jeder gibt soviel er meint in die Spendendosehat sich sehr bewährt, da der Erlös gleich blieb, hingegen die Warteschlangen an den Verkaufsständen beim Fest deutlich kürzer waren. Leitung Manuela Hinkel und ihre Stellvertreterin Christine Götz bedankten sich recht Herzlich für den Einsatz und die Zusammenarbeit der Elternbeiräte. Auch die am Wochenende stattfindende „Apfelsaftaktion”, bei der sich der Elternbeirat wieder um den „Jahresumsatz Saft” für die Kinder kümmert, ist bereits wieder organisiert worden. Bei einer abschließenden Sitzung am 21.10.26 wird der noch amtierende Elternbeirat im Kinderhaus verabschiedet und die neuen gewählten Mitglieder begrüßt.


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Mit an der Spitze des Festzuges die Abordnung der Marianischen Männerkongregation Tännesberg. (Bild: Josef Glas)

Patrozinium der Pfarrkirche „St. Michael” und 75-jähriges Jubiläum Marianische Männerkongregation Tännesberg

Vom ehemaligen Forstamt Tännesberg bewegte sich unter den Klängen der Kolping-Fanfarengruppe Tännesberg der Festzug mit den Fahnenabordnungen, den Vertretern des Marktes Tännesberg und der Geistlichkeit zur Pfarrkirche. Der Festgottesdienst wurde von Dekan Alexander Hösl in Konzelebration mit Pfarrer Joseph gefeiert. Auf die Bedeutung des Kirchenpatrons einerseits legte Dekan Alexander Hösl großen Wert und an die MMC gerichtet sagte er: „Viele Menschen haben diese Gemeinschaft über lange Zeit mitgetragen, Verantwortung übernommen und sich verbindlich engagiert. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor Tännesberg mit der „Missa Brevis” von Robert Jones. Im anschließenden Konvent referierte Obmann Dr. Andreas Zinkl über die Geschichte der Kongregation, die bereits 1563. Die MMC Tännesberg wurde 1951 Durch Pfarrer Reichl, der mit Pater Untergehrer die Männer nach dem Gottesdienst aufhielt und zur Unterschrift verpflichtete. Als Obmänner engagierten sich Johann Kirchberger, Josef Zangl, Max Bauer und derzeit Dr. Andreas Zinkl mit aktuell 126 Mitgliedern. Ehrenobmann Max Bauer, einzig noch lebendes Gründungsmitglied, erinnerte daran, daß die Marienverehrung nicht mit einer Anstecknadel beginnt, sondern im Herzen geschehen muß. Zentralpräses Stefan Haimerl stellte die „3 Ave Maria”, ein Versprechen der Mutter Gottes zum Beistand für die letzte Stunde einer Sterbenden in den Mittelpunkt. Beim Totengedenken wurde vor allem an die seit dem letzten Konvent verstorbenen Mitglieder Josef Grötsch, Johann Lehner, Johann Maier und Karl Seegerer gedacht. Ehrungen 60 Jahre Johann Kick. 40 Jahre Josef Kappl. 25 Jahre Gerhard Schneeberger, Andreas Wurm, Michael Bartmann, Josef Zangl, Martin Wittmann, Michael Kick, Martin Ebnet, Johann Striegl, Reinhard Kick, Johann Dirscherl, Markus Sier, Wilfried Schlosser, Willi Hirmer, Richard Hauer, Michael Bartmann, Hermann Nößner. Mit einer Marienandacht nach dem Mittagessen gingen die Feierlichkeiten zu Ende.
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