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Elena Harwardt feiert mit den Kindern eine Adventsandacht. (Bild: Ursula Zimmermann)

Fröhliche Adventszeit im Kinderhaus St. Martin

Die Adventszeit mit Kindern ist eine magische Zeit voller kreativer Aktivitäten, Rituale und gemeinsamer Erlebnisse, die die Vorfreude auf Weihnachten fördern. Auch im Kinderhaus hält man in dieser Zeit an solch traditionellen Erlebnissen fest um die Kinder ein Stück „staade Zeit” und den eigentlichen Hintergrund des Festes näher zu bringen. So gehört der Adventskranz, dessen Kerzen mit den Kindern wöchentlich gemeinsam entzündet werden, genauso ins Programm, wie das gemeinsame Singen von Advents- und Weihnachtsliedern. Ein Höhepunkt ist sicherlich der Besuch von Bischof Nikolaus, der heuer aufgrund eines jungen, ungehörigen Rentieres wieder an der Hager Hütte eine Bruchlandung hatte. Dabei ist ihm der Bischofsstab abhanden gekommen. Die Kinder staunten daraufhin nicht schlecht, als sich im Kinderhaus plötzlich der Aufzug öffnete und der Bischofsstab zum Vorschein kam. Den konnten sie jedoch kurz darauf den sichtlich erleichterten Nikolaus aushändigten, der inzwischen auch den Weg zu den Kindern gefunden hatte. Während gruppenintern mit den Kindern in der Adventszeit immer wieder spielerisch die religiösen Elemente des Festes erarbeitet wurden, stand in diesem Jahr die Weihnachtswerkstatt zum Basteln einer Überraschung für Mama und Papa oder der wöchentliche Besuch von Kasperl und seinen Freunden je nach Interesse allen Kindern offen. Gegen Ende der Adventszeit freute man sich auf den Besuch der Gemeindeassistentin Elena Harwardt die mit allen eine Andacht feierte. In einer kleinen Geschichte durften dabei die Jüngsten der Einrichtung Maria, Josef und den kleinen Esel auf dem Weg nach Bethlehem begleiten. Viel zu schnell ging die Adventszeit im Kinderhaus vorbei. Nächste Woche verabschieden sich Kinder und Mitarbeiter in die Weihnachtsferien und vielleicht legt das Christkind auch im Kinderhaus einen kurzen Halt ein.
Bürgermeister Gürtler beim Vorlesen im Kinderhaus. (Bild: Manuela Hinkel)

Bürgermeister überrascht die Kinder mit „Pumuckl” am bundesweiten Vorlesetag

Vorlesen bildet die Grundlage für ganz viele Fähigkeiten, die Kinder und Erwachsene im Leben brauchen. Es hilft dabei, selbst leichter Lesen zu lernen, es stärkt das Einfühlungsvermögen, lässt in andere Lebenswelten blicken, regt die Fantasie an oder fördert auch den Umgang mit anderen. Kurzum: Vorlesen legt den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft und ein verständnisvolles Miteinander. Grund genug für die beiden Tännesberger Bildungseinrichtungen Kinderhaus und Grundschule, sich am bundesweiten Vorlesetag zu beteiligen. Bereits seit 2004 findet dieser jeden November statt. Dieses Mal traf man sich im Kinderhaus und als „Lesepate” konnte „der Chef aus Tännesberg”, wie ein Erstklässler den Bürgermeister gleich begrüßte, gewonnen werden. Bürgermeister Gürtler erklärte vorab den Kindern , dass er sehr froh sei, Lesen zu können. Schließlich müsse er als Bürgermeister viel lesen. Heute habe er beispielsweise nach dem Besuch im Kinderhaus er eine Trauung im Biodiversitätshaus und gerade dort gäbe es viele wichtige Dinge vorzulesen. Er ermunterte die Kinder zum Lesen und auch wenn die Erstklässler das Lesen gerade lernen, darf auch das Vorlesen nicht zu kurz kommen. So freute er sich, den Kindern aus „Pumuckl´s Wintergeschichten” die Geschichte „Pumuckl und der Wollpullover” vorlesen zu dürfen. Die Zuhörer lauschten begeistert der lustigen Geschichte bis zum Schluss. Erzieherin Irmgard Glaser, sowie die Lehrerin der Erstklässler Frau Steinwagner bedankten sich abschließend bei Bürgermeister Gürtler, der sich somit sprachlich gut vorbereitet zum nächsten „Vor-Lese-Termin” verabschiedete.
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