Fr. Christine Kick in Ihrem Gartenhaus, welches Sie in ein kleines Klassenzimmer verwandelt hat. (Bild: Nicole Amann )

„Coworking Space” auf dem Erlebnisbauernhof
Netzwerktreffen der Erlebnisbauernhöfe Tirschenreuth / Weiden

Alle zwei Jahre findet ein Netzwerktreffen für die Erlebnisbäuerinnen und Erlebnisbauern statt. Dieses Mal wurde das Haus der Biodiversität in Tännesberg gewählt, was erst seit 2025 eröffnet ist. Eingangs gab es eine kurze Einführung durch das Informationszentrum mit der Projektmanagerin Nathalie Ingerl. Biodiversität ERleben und VORleben, erklärte die Leiterin das Motto der als interaktive Ausstellung. Sichtlich beeindruckte der moderne Neubau und das sanierte Altgebäude. Die Ausstellung mit überdimensionalen Landschaften ermöglicht eine spielerische Erkundung der Natur. Die dazugehörige Streuobstwiese vereint Bildung mit Natur- und Klimaschutz, sowie die Förderung des Umweltbewusstseins, besonders sind hiervon Schulklassen angesprochen. Danach gaben Christiana Enslein, zuständige Beraterin vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Tirschenreuth-Weiden und ihre Stellvertreterin Veronika Kick einen Rückblick über das vergangene Jahr, sowie Hinweise auf die kommenden Aktivitäten. Christiana Enslein schloss mit dem Zitat von Konfuzius zugewandt zu den Erlebnisbäuerinnen: „Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde er vielleicht behalten. Lass es mir tun, und ich werde es behalten.” Danach ging es auf den Betrieb zu Christine Kick, ebenfalls in Tännesberg. Die Erlebnisbäuerin stellte einen Teil ihres Lernprogramms „Rund um die Milch” vor und zeigte auch Inhalte des Lernprogramms „Huhn” den interessierten Bäuerinnen. Sie hatte das Gartenhaus in ein kleines Klassenzimmer verwandelt, die Teilnehmerinnen durften ihr Wissen in einer Quizrunde zeigen. „Wir sind eine Bauernhofschule. Das Schulgebäude ist die schöne Natur, das Klassenzimmer der Acker, die Wiese, der Wald oder auch der Stall. Unsere Lehrenden sind die Pflanzen, Tiere und die Menschen, die auf dem Bauernhof leben,” so Christine Kick in ihren Ausführungen. Ziel des Lernprogramms „Erlebnisbauernhof” ist es, den Kindern mit allen Sinnen das Leben und Arbeiten auf einen Bauernhof zu vermitteln. Jedes Kind darf einmal in der Grundschulzeit und einmal in der Sekundarstufe I ein kostenloses Lernprogramm auf einen gelisteten Erlebnisbauernhof ableisten. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus unterstützt dieses Lernprogramm bereits seit vielen Jahren. Gelistete Betriebe stehen unter www.erlebnisbauernhof.bayern.de oder können über die Ansprechpartnerinnen Christiana Enslein und Veronika Kick am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Tirschenreuth-Weiden i. d. OPf. angefragt werden, Tel. 09631/7988-1212.
An den Stehtischen vor der Bar wurden viele gute Gespräche geführt. (Bild: Stephanie Kuchlbauer)

CSU Wintergrillen am Lehrpfad: Gemeinschaft, Schnee und gute Gespräche

Das diesjährige Wintergrillen der CSU am Lehrpfad fand zwar später als gewohnt statt, doch die Stimmung hätte kaum besser sein können. Der späte Termin brachte einen Vorteil mit sich: Endlich lag wieder genügend Schnee – sehr zur Freude der Kinder. Der Abend begann nass, doch Hausherr Werner Schärtl und CSU Vorsitzende Stephanie Kuchlbauer konnten dennoch zahlreiche Besucher begrüßen. In der großen Garage des Gastgebers fanden alle Schutz, Wärme und genügend Platz, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Auch Besuch aus anderen CSU-Familien war gut vertreten: Zum Beispiel schauten Anton Kappl, der Bürgermeister der Nachbargemeinde, sowie die stellvertretende Landrätin Andrea Lang vorbei und suchten den Austausch mit den Anwesenden. Sobald der Regen nachließ, ließ es sich an Feuerschale und Feuertonne wunderbar aushalten, während der Duft von Gegrilltem durch die Luft zog. Für die erste Schicht am Grill standen David Nesner und Thomas Bäuml bereit. Nesner hatte zudem für die Kinder wieder Haselnussstecken vorbereitet, damit Marshmallows über dem Feuer geröstet werden konnten. Ein besonderes Highlight für die jüngsten Besucher war das Basteln von Glitzerarmbändern. Ein Team um Franziska Ebnet hatte diese Idee und auch gleich alles organisiert – und sie wurde begeistert angenommen. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Das Team um Josef Geitner, Wilhelm Seegerer und Johannes Winter schenkte Kaufnitzer Winterpunsch und weitere Getränke aus. Irene Hammerl verwöhnte die Gäste mit frisch gebackenen Kücheln – ein süßes Schmankerl, das perfekt zum Punsch passte. Ingesamt konnte das Organisationsteam mit dem Besuch wieder sehr zufrieden sein.


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Vertreter von Kirchenverwaltung, Feuerwehr und Elternbeirat bestaunten mit den Kindern die neuen Sofas (Bild: Ursula Zimmermann)

Neue Bilderbuch-Sofas für den Tännesberger Nachwuchs

Hoher Besuch war am Freitag im Tännesberger Kinderhaus angesagt. Bereits vor Weihnachten konnte sich Leitung Manuela Hinkel über zwei großzügige Spenden von Seiten des Elternbeirats und der Freiwilligen Feuerwehr Tännesberg freuen. Die Einrichtung überlegte schon seit längerer Zeit die ausgedienten Lesesofas in den Gruppen durch neue zu ersetzten. Durch die Spende des Elternbeirats von 1000€ aus dem Erlös des Martinszuges und die Spende der Feuerwehr von ebenfalls 1000€ aus dem Erlös des Feuerwehrjubiläums konnte jetzt nicht nur die Wartezeit der Anschaffung verkürzt werden, sondern gleich für drei Gruppen je ein hochwertiges Sofa bestellt werden. Vom Christkind an Weihnachten den Kindern angekündigt wurden die Möbelstücke am Dienstag geliefert und für die Gäste am Freitag extra noch einmal im Gangbereich platziert. So durfte nun jeder einmal zum Probesitzen Platz nehmen. Leitung Manuela Hinkel bedankte sich im Namen der Kinder und vor allem im Namen des Personals für die finanzielle Unterstützung, ohne die man sicherlich noch einige Zeit bis zur Anschaffung hätte sparen müssen. Weitere Dankesworte kamen von Seiten der Kirchenverwaltung, vertreten durch Pfarrer Alexander Hösl und Kirchenpfleger Bernhard Walter, die sich zusammen mit dem Kinderhauspersonal über diese finanzielle Unterstützung freuten. Vertreter des Elternbeirats sowie Peter Schneider von der FFW Tännesberg freuten sich mit den Kindern und wünschten viel Spaß beim Lesen, schmökern und „chillen” auf den Sofas.
Pfarrer Hösl erklärt den Kindern mit Hilfe von bunten Ballons den Text des Evangeliums (Bild: Ursula Zimmermann)

Fröhliche Kinder und bunte Luftballons beim Kinderhaus-Familiengottesdienst

Die Gestaltung eines Faschingsgottesdienstes durch das Kinderhaus hat in der Pfarrei St. Michael in Tännesberg schon lange Tradition und so feierten auch heuer wieder Kinder und Mitarbeiter zusammen mit Pfarrer Hösl einen bunten Gottesdienst. Personal und Kinder kamen wie immer verkleidet zur Feier. Die musikalische Gestaltung übernahmen die Mitarbeiterinnen des Kinderhauses, begleitet von vielen fröhlichen Kinderstimmen. Fürbitten und Kyrierufe trugen die Vorschulinder der Einrichtung vor. Eine gelungene Überraschung war der Besuch von Kasperl und seinem Freund „Tröti”. Beide griffen den im Evangelium erwähnten Satz aus der Bergpredigt „Selig, die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich” noch einmal auf und hinterfragten mit den Kindern, ob es möglich sei, fröhlich zu sein, wenn man arm ist. Recht schnell begriffen die Kinder, dass es nicht nur auf materielle Dinge ankommt. Schließlich erklärte Pfarrer Hösl dann, dass Jesus damit etwas Wichtiges gesagt hat: „Ihr dürft lachen. Ihr dürft feiern. Und ihr dürft anderen helfen, fröhlich zu werden.” Mit bunten Luftballons nahm Pfarrer Hösl dann noch einmal mit den Kindern Bezug auf die Seligpreisungen der Bergpredigt. Die Ballons durften die Kinder schließlich ins Kirchenschiff steigen lassen und so wanderten die Blicke der Besucher immer wieder zu den bunten Punkten an der Decke. Am Ende der Feier bedankte sich Pfarrer Hösl bei den Kindern und dem Personal für die Vorbereitung und Mitwirkung des Faschingsgottesdienstes. Schließlich erhielt jedes Kind noch einen Luftballon, bevor man sich wieder frohgestimmt auf den Nachhauseweg machte.
Schüler beim Verkehrssicherheitstraining „Aufgepasst mit ADACUS”. (Bild: Birgit Enders)

Rabe ADACUS „landet” in Tännesberg und Moosbach

Wie überquere ich sicher einen Zebrastreifen? Wann kann ich mir sicher sein, dass mich die Person am Steuer wirklich gesehen hat? Und wie verhalte ich mich richtig an einer Fußgängerampel? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten die Erstklässler der Grundschule Tännesberg sowie der Grundschule Moosbach im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms „Aufgepasst mit ADACUS”. Das bundesweit durchgeführte Projekt der ADAC Stiftung richtet sich speziell an Kinder im Grundschulalter und verfolgt das Ziel, frühzeitig ein sicheres und verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr zu fördern. Durchgeführt wurde das Programm an beiden Schulen von einem pädagogisch ausgebildeten Moderator, der altersgerecht und mit viel Einfühlungsvermögen auf die Kinder eingingen. Im Mittelpunkt stand dabei die fröhliche Handpuppe Rabe ADACUS, die die Kinder durch das Programm führte und für große Aufmerksamkeit sorgte. Spielerisch und mit viel Bewegung wurden wichtige Verkehrsregeln vermittelt. Beim gemeinsamen Singen des ADACUS-Songs „Bei Rot bleib' ich stehen, bei Grün kann ich gehen” prägten sich erste grundlegende Verhaltensweisen ganz automatisch ein. Im anschließenden praktischen Teil konnten die Kinder ihr Wissen direkt anwenden. Sie übten den richtigen Verkehrsablauf an Fußgängerampeln und Zebrastreifen und lernten, wie wichtig der Blickkontakt und die klare Interaktion zwischen zu Fuß Gehenden und Autofahrenden sind. Dabei wurde deutlich gemacht, dass erst der sichere Blickkontakt Gewissheit gibt, gesehen worden zu sein. Zum Abschluss des Programms erhielten die beiden teilnehmenden Schulen jeweils eine ADACUS-Urkunde. Mit vielen neuen Eindrücken und einem gestärkten Bewusstsein für Sicherheit im Straßenverkehr verabschiedete sich Rabe ADACUS – nicht ohne einen bleibenden Eindruck bei den jungen Verkehrsteilnehmern zu hinterlassen.
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