Schüler beim Verkehrssicherheitstraining „Aufgepasst mit ADACUS”. (Bild: Birgit Enders)

Rabe ADACUS „landet” in Tännesberg und Moosbach

Wie überquere ich sicher einen Zebrastreifen? Wann kann ich mir sicher sein, dass mich die Person am Steuer wirklich gesehen hat? Und wie verhalte ich mich richtig an einer Fußgängerampel? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten die Erstklässler der Grundschule Tännesberg sowie der Grundschule Moosbach im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms „Aufgepasst mit ADACUS”. Das bundesweit durchgeführte Projekt der ADAC Stiftung richtet sich speziell an Kinder im Grundschulalter und verfolgt das Ziel, frühzeitig ein sicheres und verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr zu fördern. Durchgeführt wurde das Programm an beiden Schulen von einem pädagogisch ausgebildeten Moderator, der altersgerecht und mit viel Einfühlungsvermögen auf die Kinder eingingen. Im Mittelpunkt stand dabei die fröhliche Handpuppe Rabe ADACUS, die die Kinder durch das Programm führte und für große Aufmerksamkeit sorgte. Spielerisch und mit viel Bewegung wurden wichtige Verkehrsregeln vermittelt. Beim gemeinsamen Singen des ADACUS-Songs „Bei Rot bleib' ich stehen, bei Grün kann ich gehen” prägten sich erste grundlegende Verhaltensweisen ganz automatisch ein. Im anschließenden praktischen Teil konnten die Kinder ihr Wissen direkt anwenden. Sie übten den richtigen Verkehrsablauf an Fußgängerampeln und Zebrastreifen und lernten, wie wichtig der Blickkontakt und die klare Interaktion zwischen zu Fuß Gehenden und Autofahrenden sind. Dabei wurde deutlich gemacht, dass erst der sichere Blickkontakt Gewissheit gibt, gesehen worden zu sein. Zum Abschluss des Programms erhielten die beiden teilnehmenden Schulen jeweils eine ADACUS-Urkunde. Mit vielen neuen Eindrücken und einem gestärkten Bewusstsein für Sicherheit im Straßenverkehr verabschiedete sich Rabe ADACUS – nicht ohne einen bleibenden Eindruck bei den jungen Verkehrsteilnehmern zu hinterlassen.
Heilige Lucia mit Lichterkranz und Schulchor (Bild: Simone Völkl)

Grundschüler gestalten stimmungsvolles Adventsfenster

Am dritten Adventssonntag gestalteten die Schüler der Trautwein-Grundschule Moosbach ein stimmungsvolles Adventsfenster im Pausenhof der Schule. Zahlreiche Eltern, Verwandte und Gäste waren gekommen, um gemeinsam eine besinnliche vorweihnachtliche Feier zu erleben. Bereits der Weg zum Pausenhof war ein echter Blickfang: Fachoberlehrerin Eva Prögler hatte die unteren Fenster des Schulgebäudes liebevoll mit Ton-, Holz- und Papierengeln, Sternen und Lichterketten dekoriert, sodass alles in warmem Licht erstrahlte. Auch der Elternbeirat trug zur festlichen Atmosphäre bei und schmückte den Pausenhof mit zahlreichen Lichterketten, Tannenzweigen und Kerzen in Gläsern. In den Klassen hatten die Lehrerinnen mit den Kindern in den Tagen davor Windlichter in Serviettentechnik gestaltet, die nun für zusätzlichen Lichterglanz sorgten. Im Mittelpunkt der Feier stand das Adventsfenster zum Thema „Die heilige Lucia”. Den besinnlichen Teil der Veranstaltung gestaltete Pfarrer Udo Klösel. Schüler der dritten Klasse trugen passende Texte vor, während der Schulchor unter der Leitung von Musikschulleiter Benedikt Scheidler zum Thema passende Lieder sang. Besonders eindrucksvoll war die Darstellung der Geschichte der heiligen Lucia, die von einem Mädchen aus der vierten Klasse übernommen wurde. Zudem begeisterten Kinder der zweiten Klasse das Publikum mit einem feierlichen Lichtertanz. Nach dem religiösen Teil ging die Veranstaltung in ein gemütliches Beisammensein über. Der Elternbeirat sorgte mit Bratwürsten, Gebäck, Glühwein und Kinderpunsch für das leibliche Wohl der Gäste. Zum Abschluss durften alle Schulkinder ihr selbst gestaltetes Windlicht mit nach Hause nehmen, während die übrigen Kinder eine Sternenkerze als Erinnerung erhielten.
Der Friedensgottesdienst findet am 14.11.2025 in der tschechischen Stadt Bela statt. (Bild: Karl Ziegler)

Internationaler Friedensgottesdienst in Bela

Seit nunmehr 80 Jahren leben wir in Frieden – darauf wies Rektor i.R. Josef Rauch aus Moosbach hin. Der Volkstrauertag erinnere Jahr für Jahr an die dunkelsten Zeiten der Geschichte, an die beiden Weltkriege. Da das Interesse an diesen Gedenktagen zunehmend nachlasse, habe Rauch vor rund 15 Jahren die Idee entwickelt, gemeinsam mit deutschen und tschechischen Bürgerinnen und Bürgern sowie ihren Kindern zusätzlich im November einen internationalen Friedensgottesdienst zu feiern. Dieser findet abwechselnd in Bela nad Radbuzou, Moosbach und Eslarn statt. In diesem Jahr findet der Gottesdienst am Freitag, 14. November, um 17 Uhr in Bela statt. Beteiligt sind die Gemeinden Eslarn und Moosbach sowie die tschechische Schule von Bela nad Radbuzou. Die tschechischen Schüler der Oberstufe – laut Rauch etwa 90 Prozent Atheisten – hätten den Gottesdienst vorbereitet. Die Messe werde von Bischof Holoub aus Pilsen in Konzelebration mit Priester aus hüben und drüben zelebriert. Rauch zeigte sich zuversichtlich, dass zahlreiche Familien mit Kindern sowie Besucher aus Deutschland und Tschechien an der Feier teilnehmen werden. Die Schüler von Bela haben sich im Vorfeld intensiv mit der Geschichte auseinandergesetzt und in der Kirche eine Ausstellung gestaltet. Themen sind unter anderem das Münchner Abkommen, Lidice, das KZ Flossenbürg sowie die Vertreibung der Deutschen. Zudem werden auch aktuelle Fragen aufgegriffen, etwa zu den Ursachen heutiger weltweiter Konflikte. Nach dem Gottesdienst ist ein kurzer Gedenkakt am Denkmal vor der Kirche geplant, an dem auch die Bürgermeister und Priester aus der bayerischen und tschechischen Region teilnehmen. Anschließend sind alle Besucher zu einem Imbiss und Gedankenaustausch in die Schule eingeladen. „Mit diesem Friedensgottesdienst wollen wir ein persönliches Zeichen für Frieden und Freiheit setzen und zeigen, wie wichtig die Idee der Völkerverständigung ist“, betonte Rektor i.R. Josef Rauch abschließend.
Heike Eger (FU), Ulrike Guttenberger (FU), Birgit Enders (Schulleiterin), Lisa Schieder (FU), Kathrin Kleber (Elternbeirat), Roy Vogel (Hausmeister) und Kinder (Bild: Katharina Liebl)

Neues Fußballtor für den Pausenhof: Frauenunion spendet Freude zum Schulstart

Pünktlich zum Start ins neue Schuljahr gibt es an der Trautwein-Grundschule Moosbach allen Grund zur Freude: Ein brandneues Fußballtor schmückt seit Kurzem den Pausenhof – gespendet von der Frauenunion Moosbach. Die Initiative zu diesem Vorhaben ging vom engagierten Elternbeirat aus, der unter der Leitung von Frau Kathrin Kleber die Idee aufbrachte, den Pausenhof um ein fest installiertes Fußballtor zu bereichern. Die Mitglieder der Frauenunion erklärten sich schnell bereit, die vollständige Finanzierung zu übernehmen. Schulleiterin Birgit Enders sprach der Frauenunion bei der offiziellen Übergabe ihren herzlichen Dank für die großzügige Spende aus und lobte zugleich das Engagement des Elternbeirats: „Ohne die Initiative von Frau Kleber und ihrem Team wäre dieses Tor heute nicht hier.“ Auch Hausmeister Roy Vogel trug entscheidend zum Gelingen bei: Mit handwerklichem Geschick baute er das Tor eigenhändig zusammen und stellte es noch rechtzeitig vor Schuljahresbeginn im Pausenhof auf. So konnten die Schülerinnen und Schüler das neue Highlight direkt am ersten Schultag in Beschlag nehmen. Die Begeisterung unter den Kindern war spürbar: „Jetzt können wir in jeder Pause richtig Fußball spielen!“, freute sich ein Junge. Und auch Lehrkräfte sind überzeugt, dass das neue Tor den Bewegungsdrang der Kinder fördert und das soziale Miteinander stärkt. Ein rundum gelungenes Projekt!
Segnung des neuen Balancier-Parcours durch Herrn Pfarrer Udo Klösel. (Bild: Birgit Enders)

Schulfest mit Segnung des neuen Balancier-Parcours

Am Freitag, 11. Juli 2025 fand das Schulfest der Trautwein-Grundschule Moosbach statt. Das Fest wurde mit einem besonderen Auftritt des Schulchors eröffnet, der unter der Leitung von Herrn Wolfgang Ziegler stand. Nach seinem langjährigen Engagement wurde der ehemalige Musikschulleiter in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Die Schulleitung bedankte sich herzlich für seine tolle Arbeit und die schönen musikalischen Momente. Weitere Programmpunkte waren der Tanzbeitrag der Klasse 2/3 b, ein „Cup-song“ der 4. Klasse sowie die Danksagung an zahlreiche ehrenamtliche Helfer in diesem Schuljahr. Im Rahmen des Festes wurde außerdem eine wichtige Neuerung eingeweiht: Der neue Balancier-Parcours im Pausenhof wurde offiziell gesegnet und seiner Bestimmung übergeben. Herr Pfarrer Udo Klösel nahm die Segnung vor und sprach ein Segensgebet für die Kinder, die den Parcours künftig nutzen werden. Die Anschaffung des Spielgeräts wurde durch die Unterstützung des Elternbeirates und einer Förderung der ILE (Integrierte Ländliche Entwicklung) ermöglicht. Um den Aufbau kümmerten sich sechs engagierte Schülerväter, die an drei Nachmittagen die Montage durchführten. Der TÜV nahm das neue Spielgerät ohne Beanstandung ab. Die Schüler sind begeistert: Der Balancier-Parcours fördert die Balance, Koordination und Geschicklichkeit und bietet genügend Platz für mehrere Kinder, die gleichzeitig spielen können. Nach dem offiziellen Teil des Festes konnten sich alle Gäste bei Bratwurstsemmeln, Getränken, Kaffee, Kuchen und Eis stärken, die der Elternbeirat anbot. Unter den Schulfestbesuchern befanden sich auch erster Bürgermeister Armin Bulenda, Schulamtsdirektorin Margit Walter sowie Frau Claudia Rieß und Frau Ilona Hunsperger, die für die ILE-Förderung mitverantwortlich waren. Für die kleinen Gäste hatten die Lehrer zehn verschiedene Spielestationen aufgebaut, die mit einer Laufkarte absolviert werden konnten. Die Kinder hatten viel Spaß beim Ausprobieren und Sammeln der Stempel.
Grundschüler mit den fünf neuen Rollern (Bild: Rita Flierl)

Fünf neue Roller für die Trautwein-Grundschule Moosbach

Die Grundschule in Moosbach freut sich über eine großzügige Spende der Verkehrswacht Vohenstrauß: Fünf hochwertige Roller wurden kürzlich an die Schule übergeben, um die Schüler im Rahmen der Verkehrserziehung im Unterricht zu schulen. Die Übungen mit dem Roller sind ein wichtiger Bestandteil des neuen „Radlführerscheins“. Organisiert wurde die Übergabe von Herrn Hans Messer, der die Verkehrswacht in der Region vertritt. Bei der offiziellen Übergabe führte Herr Messer den Kindern auch persönlich vor, wie man sicher mit den neuen Rollern fährt. Dabei betonte er, dass es sich bei den Rollern nicht um Spielzeugmodelle handelt, sondern um besonders robuste Geräte mit großen Reifen und einer breiten Trittfläche, die für den sicheren Einsatz im Unterricht geeignet sind. Hans Messer wies die Kinder außerdem auf die Bedeutung des Kopfschutzes hin: „Der Kopf ist die Schaltzentrale unseres Körpers. Deshalb ist es so wichtig, immer einen Helm zu tragen, wenn man mit dem Roller unterwegs ist.“ Er erklärte den Schülern auch, dass die Verkehrswacht für die neun Mahntafeln in der Umgebung zuständig ist, auf denen wichtige Hinweise wie das Tragen eines Helms, Anschnallen im Auto oder Handyverbot im Straßenverkehr deutlich gemacht werden. Zusätzlich informierte Herr Messer die Kinder darüber, dass die Verkehrswacht den Großteil der Kosten für die Radfahrarbeitshefte in der 4. Klasse übernimmt. Dadurch müssen die Eltern nur noch einen kleinen Eigenbeitrag leisten, was die Radfahrausbildung für alle Kinder finanziell erleichtert. Schulleiterin Birgit Enders und das Lehrerkollegium bedankten sich herzlich bei der Verkehrswacht Vohenstrauß für die großzügige Spende und die wertvolle Unterstützung bei der Verkehrserziehung. Die neuen Roller werden ab sofort im Unterricht eingesetzt, um die Kinder optimal auf den sicheren Rad- und Rollerfahrspaß im Straßenverkehr vorzubereiten.
Bernd Koller und Sandro Troidl mit den Viertklässlern bei einer Selbstbehauptungsübung. (Bild: Birgit Enders)

Selbstbehauptung von klein auf: Grundschule Moosbach setzt auf Prävention

Gleich nach den Pfingstferien fand an der Trautwein-Grundschule Moosbach erneut ein Selbstbehauptungskurs für die Schüler der 1. und 4. Klasse statt. Geleitet wurde das Training von Herrn Bernd Koller und Herrn Sandro Troidl vom Judoverein Vohenstrauß. Herr Koller hatte denselben Kindern bereits im letzten Jahr wichtige Verhaltensregeln in schwierigen Situationen vermittelt. Die diesjährige Einheit diente zur Auffrischung und Vertiefung des Erlernten. Der Fokus des Kurses lag auf der Stärkung des Selbstbewusstseins und dem richtigen Verhalten in bedrohlichen oder unangenehmen Situationen. „Es geht nicht darum, Angst zu machen, sondern Sicherheit zu vermitteln”, betonten die Trainer. In altersgerechten Übungen lernten die Kinder unter anderem, sich nicht von Fremden ansprechen oder gar in ein Auto locken zu lassen, sich deutlich zu wehren und laut „Nein!” zu sagen. Auch der Umgang mit dem eigenen Bauchgefühl wurde thematisiert: Wenn sich eine Situation nicht gut anfühlt, sollen die Kinder nicht zögern, Hilfe zu suchen – etwa indem sie ein Geschäft oder eine Apotheke aufsuchen. Das selbstbewusste Auftreten spielte ebenfalls eine große Rolle. Mit einfachen Körperhaltungen und klarer Sprache kann bereits viel erreicht werden, um nicht als potenzielles Opfer wahrgenommen zu werden. Die beiden Klassenlehrerinnen zeigten sich erfreut über das große Engagement der Trainer: „Es ist schön zu sehen, wie gut die Kinder auf die Inhalte reagieren. Der Kurs stärkt nicht nur ihre Handlungskompetenz, sondern auch ihr Selbstvertrauen.”

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