20 Vorschulkinder des katholischen Kindergartens St. Johannes Maria Vianney erleben Abenteuer und intensive Naturerfahrungen im Wald.
Den Kindern heute bietet der Alltag wenig Möglichkeiten zum Spielen, Forschen und Entdecken in der Natur. Umso mehr genossen die Kinder es eine Woche lang im Freien, im Wald zu verbringen.
Schon auf der Fahrt in den Wald mit Privatautos der Eltern, die den Fahrdienst übernommen haben, merkte man bei den Kindern die Spannung, die Vorfreude und die Abenteuerlust.
Martina Häupl, Christina Schaller, Michaela Konz und Annette Weiß begleiteten die Kinder und haben sie auf die Waldtage vorbereitetet. Gespräche „Warum ist der Wald so wertvoll? Was können wir tun, dass es dem Wald gut geht? Und was müssen wir beachten, dass es uns im Wald gut geht? Waldregeln wurden gemeinsam erarbeitet und von den Kindern unterschrieben.
Ein Waldgrundstück beim Rumpelbach wurde zu einem Spielplatz der besonderen Art, ohne sonst übliches Spielmaterial. Die Kinder konnten ihre Kreativität ausleben, beim Häuschen bauen und Bilder legen.
Eine motorische Herausforderung: Beim Balancieren über Baumstämme, Klettern auf Steinen, oder alleine schon das Laufen durch den Wald über Stöcke und Wurzeln.
Sinnliche Erfahrungen wurden gesammelt, die Kinder wurden zum Lauschen, Fühlen und Betrachten angeleitet. Das weiche Moos, die Baumrinde und das Rauschen und Gluckern des Rumpelbaches sowie die Sonne, die durch die Baumkronen strahlt, faszinierte besonders.
Spannend fanden die Kinder auch die kleinen Ameisen, Tausendfüßler und Würmer, die sie unter Rinden und Steinen fanden.
Ein besonderes Highlight war der Besuch von Förster Oswald Hamann. Er lud die Kinder zu einem Spaziergang ein, bei der es allerlei Spannendes und Lehrreiches zu entdecken gab.
Hamann zeigte Bilder von Waldtieren und echte Geweihe, führte zu einer Köhlerstelle, wo die Kinder Kohlestückchen ausbuddeln konnten. Das Jägerspiel und das Basteln einer Waldpfeife, wird den Kindern bestimmt in Erinnerung bleiben.
Die Tage im Wald waren ein besonderes Gemeinschaftserlebnis, in denen die Kinder lernten, dass der Wald kostbar und ein besonderer Lebensraum, nicht nur für Tiere, ist. Viel zu schnell verging die Zeit! Aus diesem Grund ist in Planung mit den Kindern, auch noch einen Tag im Mai, Juni und Juli, den Wald und den Rumpelbach zu besuchen.