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Caritas-Herbstsammlung in Floß wieder erfolggekrönt

Die diesjährige Herbstsammlung der Caritas fand vom 28. September bis 04. Oktober 2026 unter dem Motto „Auf die Menschlichkeit kommt es an!” statt. Die ehrenamtlichen Sammlerinnen Veronika Bauer (Altenhammer), Roswitha Bergmann und Christina Kreuzer waren in diesem Zeitraum wieder unterwegs und gingen von Haus zu Haus und baten um Spenden für die so wertvollen, unentbehrlichen und vielfältigen Hilfsangebote der Caritas. Ihr Dienst am Nächsten ist beispielhaft und von unschätzbarem Wert. Es tut gut und ist beruhigend zugleich, sie als Unterstützung und helfende Hand - in vielerlei Hinsicht - an unserer Seite zu haben. Auch die großzügige Spendenbereitschaft, die von der Landbevölkerung entgegengebracht wurde, war sehr erfreulich. Die Bürgerinnen und Bürger zeigten viel Herz und tragen somit tagtäglich erheblich zur Erleichterung des Wohlbefindens und der Lebensqualität ihrer Mitmenschen in unserer Region bei. Einen hohen Stellenwert nahm dabei wiederum die Bedeutung von Solidarität in unserer Gesellschaft ein, die in den vergangenen Tagen wieder einmal mehr in den Fokus rückte. Nicht nur das Geld allein, auch der Dialog mit den Gebenden und auch für sich selbst zu wissen, etwas Gutes getan zu haben, berührte beiderseits gleichermaßen. Auch Pfarrer Max Früchtl war von dem beachtlichen, vierstelligen Sammelergebnis sehr beeindruckt und dankt allen Beteiligten von ganzem Herzen, die an dieser Spendenaktion so wohlwollend und fördernd mitgewirkt haben.
Die Bischofsurkunde, das Ehrenzeichen in Gold für Kirchenmusik, einen im Erzgebirge holzgeschnitzten Engel an der Orgel und eine Flasche Champagner, die Pfarrer Früchtl aus Frankreich mitbrachte, durfte Fröhlich aus der Hand der dankbaren Gratulanten in Empfang nehmen, (Bild: Fred Lehner)

60 Jahre Kirchenmusik durch Organisten Hans Fröhlich

In der so reichen Geschichte der Kirchenmusik in der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer ist der Name von Hans Fröhlich unauslöschlich. Noch vor seiner Zeit waren es Hans Pronadl, Albert Götz, Theodor Kilbert, Hans Dietl und Klemens Tischler, die sich als Organisten und Chorleiter einen Namen machten. Seit dem Pfingstfest 1966 saß der aus Flossenbürg stammende Hans Fröhlich als 17-Jähriger an der Flosser Kirchenorgel. Wiederholt hat sich dies bei der Primiz des Heimatpriesters, Pater Leo Beck. Dass es heute über 60 Jahre sind und die Kirchenorgel zu seinem Hobby als Lehrer, zuletzt als Konrektor der Grund- und Mittelschule wurde, das hätte er selbst nicht geglaubt. Vor fünf Jahren musste Fröhlich seine Tätigkeit als Organist und Leiter des Kirchenchores und des Kirchenorchesters aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen aufgegeben. Ein schmerzlicher Schritt, der zugleich zu einem tiefen Einschnitt in die Kirchenmusik der Pfarrgemeinde wurde. Was überaus dankbar anzuerkennen ist: Fröhlich sitzt heute noch an der Orgel, wenn Aushilfe bei Gottesdiensten, Beerdigungen und Andachten gebraucht wird. Auch der Flosser Harald Bäumler (Chorleiter in Neustadt WN ) sitzt öfter als Aushilfe an der Heimatorgel, ebenso seine Frau Klara. Die Nachfolge von Fröhlich hat in den letzten Jahren Elisabeth König aus Neustadt/Waldnaab angetreten, die sich auch der Jugendförderung besonders annimmt.
Pilgergruppe vor der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Weißenregen. (Bild: Harald Meidenbauer)

Pilgerfamilie erlebt Pfarrwallfahrt der Superlative

Die Pfarrwallfahrt der katholischen Pfarrei Floß führte in diesem Jahr in den Bayerischen Wald. Erste Station war die wunderschöne Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Weißenregen. Das auf einem Hügel gelegene Gotteshaus, mit einer reichen Innenausstattung und der phantasievollen und detailreichen Fischerkanzel, bot einen grandiosen Ausblick über die Pfingstreiterstadt und das gesamte Umland von Bad Kötzting. Gleich zu Beginn zelebrierte Pfarrer Max Früchtl, der selbstverständlich seine Schäfchen begleitete, eine eindrucksvolle heilige Messe. Ein Heimspiel für ihn sozusagen, da er ja aus dieser panoramaartigen Gegend stammt. Anschließend ging die Fahrt weiter ins Glasdorf nach Arnbruck, ein einzigartiger Ort, der Glashandwerk, Einkaufserlebnis und Genussmomente miteinander verband. Im Haus Vier Jahreszeiten kamen die Dekorationsliebhaber besonders ins Staunen. Dass das Familienunternehmen größten Wert auf Kreativität legt, wurde hier deutlich sichtbar. Bevor man sich auf den Heimweg machte hielt Georg Ettl noch eine kleine Andacht in der stilvollen Nikolauskirche in Steinbühl, die Herz und Seele berührte. Unterstützt wurde er durch Steffi Hacker, Christina Schaller und Christina Kreuzer, die zusätzlich noch einfühlsame Texte vortrugen. Für den Hin- und Rückweg hatte Ettl eigens zwei Rosenkranzgebete zusammengestellt, die die Vorbeterinnen Wilma Witzl und Christina Kreuzer zusammen mit den Wallfahrern beteten. Da der Ausflug mit dem Gedenktag des hl. Benedikt von Nursia zusammentraf, verteilte Inge Ettl noch entsprechende Benediktiner-Medaillen, die natürlich durch den Geistlichen den Segen Gottes erhielten. Reiseleiter Ettl, der alles bis ins Detail akribisch vorbereitet und hervorragend organisiert hatte und auch noch an das Singen der Bayernhymne dachte, freute sich über die große und äußerst angenehme Pilgergruppe und den gemeinsamen sowie eindrucksvollen Streifzug durch den Bayerischen Böhmerwald. Eine Pilgerfahrt, die sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
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