Der Zweigverein Floß, mit Vorsitzender Christina Schaller, besuchte die ambulante Krankenpflege Gratus Manus - die helfende Hand - in Waldthurn. Sie ist nicht nur in der Region ein Begriff, sondern auch weit darüber hinaus. Dieser wichtige Pflegedienst, ein Familienunternehmen mit einem starken und fachkompetenten Team, gibt es bereits seit 1996 und wurde von Regina und Reinhold Bäumler ins Leben gerufen. Die Teilnehmerinnen wurden sehr herzlich durch die Seniorchefin und dem jetzigen Führungsteam, dem Ehepaar Melanie und Stefan Reber (Tochter und Schwiegersohn) empfangen. Sie führten durch die wunderschönen, lichtdurchfluteten Räumlichkeiten und informierten anschließend sehr detailliert über die Vielzahl der Angebote und Möglichkeiten in ihrem Haus. Er wies besonders darauf hin, dass die Tagespflege der Aufrechterhaltung einer möglichst selbständigen Lebensführung dient und bricht so die psycho-soziale Isolation auf, unter der viele ältere und erkrankte Menschen leiden. Die Gäste aus Floß kamen natürlich nicht mit leeren Händen, sondern überreichten durch die Vorsitzende eine beachtliche Spende von 800 Euro. Überraschung gelungen. Die Familie war sichtlich gerührt und freute sich sehr über diese großzügige finanzielle Zuwendung und bedankte sich ganz herzlich bei den Mitgliedern des Katholischen Frauenbundes mit duftendem Kaffee und köstlichem Gebäck. In der äußerst gepflegten Gartenanlage befindet sich die hauseigene Marienkapelle „Salve Regina”, die die Eheleute Bäumler, aufgrund eines Versprechens und aus Dankbarkeit erbauen ließen. Sie bietet nicht nur die Möglichkeit zur Besichtigung, sondern dient der geistigen Erholung und lädt zum Beten, Verweilen und Innehalten ein. Mit dem Besuch des kleinen Kirchleins endete der eindrucksvolle Nachmittag in Waldthurn. Diese geschätzte und renommierte Einrichtung ist ein Zuhause auf Zeit, das viel Liebe, Wärme und Schutz bietet und letztendlich auch Balsam für die Seele ist.