Sommerfest der beiden Frauenbünde im Bärnstüberl Würzelbrunn. (Bild: Christina Kreuzer)

Ökumenisches Sommerfest wieder von Erfolg gekrönt

Die beliebte Veranstaltung der beiden christlichen Konfessionen im renommierten und idyllisch gelegenen Bärnstüberl in Würzelbrunn, einer Wohlfühloase der besonderen Art, stand ganz im Zeichen gelebter Ökumene. Die Organisation lag in diesem Jahr in den Händen des katholischen Frauenbundes - unter dem Vorsitz von Christina Schaller - zusammen mit ihren engagierten Mitgliedern aus dem Führungskreis. Der evangelische Frauenbund mit Christa Riedel an der Spitze und ihr Team unterstützen das Fest bestens. Für die Wanderfreunde wurde der Radweg gewählt um in den beschaulichen Ortsteil von Floß zu gelangen. Nach ca. einer Stunde Fußmarsch erwartete die Gruppe ein schmackhaftes und üppiges Büfett, das nicht nur ein Augenschmaus war, sondern Genuss auf höchstem Niveau und man schlemmte im wahrsten Sinne des Wortes wie „Gott in Frankreich.” Der gesellige Abend wurde musikalisch von Helmy aus Weiden umrahmt, der mit seinem Akkordeon mächtig aufspielte und so für fröhliche Stimmung und vor allem gute Laune sorgte. Sommerblütenduft, angeregte Gespräche und das goldene Licht der untergehenden Sonne prägten die Abenddämmerung, ein zauberhafter Moment. Besonders beeindruckend waren die familiäre Atmosphäre, die zuvorkommende Hilfsbereitschaft sowie die Herzlichkeit der Familie Gollwitzer. Auch der starke Zusammenhalt, das gute Miteinander und die feste Verbundenheit der beiden Frauenbünde untereinander wurden bei diesem Ereignis erneut unter Beweis gestellt.
Pilgergruppe vor der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Weißenregen. (Bild: Harald Meidenbauer)

Pilgerfamilie erlebt Pfarrwallfahrt der Superlative

Die Pfarrwallfahrt der katholischen Pfarrei Floß führte in diesem Jahr in den Bayerischen Wald. Erste Station war die wunderschöne Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Weißenregen. Das auf einem Hügel gelegene Gotteshaus, mit einer reichen Innenausstattung und der phantasievollen und detailreichen Fischerkanzel, bot einen grandiosen Ausblick über die Pfingstreiterstadt und das gesamte Umland von Bad Kötzting. Gleich zu Beginn zelebrierte Pfarrer Max Früchtl, der selbstverständlich seine Schäfchen begleitete, eine eindrucksvolle heilige Messe. Ein Heimspiel für ihn sozusagen, da er ja aus dieser panoramaartigen Gegend stammt. Anschließend ging die Fahrt weiter ins Glasdorf nach Arnbruck, ein einzigartiger Ort, der Glashandwerk, Einkaufserlebnis und Genussmomente miteinander verband. Im Haus Vier Jahreszeiten kamen die Dekorationsliebhaber besonders ins Staunen. Dass das Familienunternehmen größten Wert auf Kreativität legt, wurde hier deutlich sichtbar. Bevor man sich auf den Heimweg machte hielt Georg Ettl noch eine kleine Andacht in der stilvollen Nikolauskirche in Steinbühl, die Herz und Seele berührte. Unterstützt wurde er durch Steffi Hacker, Christina Schaller und Christina Kreuzer, die zusätzlich noch einfühlsame Texte vortrugen. Für den Hin- und Rückweg hatte Ettl eigens zwei Rosenkranzgebete zusammengestellt, die die Vorbeterinnen Wilma Witzl und Christina Kreuzer zusammen mit den Wallfahrern beteten. Da der Ausflug mit dem Gedenktag des hl. Benedikt von Nursia zusammentraf, verteilte Inge Ettl noch entsprechende Benediktiner-Medaillen, die natürlich durch den Geistlichen den Segen Gottes erhielten. Reiseleiter Ettl, der alles bis ins Detail akribisch vorbereitet und hervorragend organisiert hatte und auch noch an das Singen der Bayernhymne dachte, freute sich über die große und äußerst angenehme Pilgergruppe und den gemeinsamen sowie eindrucksvollen Streifzug durch den Bayerischen Böhmerwald. Eine Pilgerfahrt, die sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Gottesdienst auf dem Sportgelände zum 80jährigen Jubiläum des SV Floß. (Bild: Alexander Meier)

Fußball, Gemeinschaft und viele schöne Begegnungen – gelungenes Jubiläumswochenende beim SV Floß

Mit einem abwechslungsreichen Programm auf dem Sportgelände setzte der SV Floß die Feierlichkeiten zu seinem 80-jährigen Vereinsjubiläum nach dem festlichen Ehrenabend im Gasthof „Zum Weißen Rössl“ würdig fort. Sportliche Wettkämpfe, ein besonderer Gottesdienst und viele gesellige Stunden machten das Jubiläumswochenende zu einem gelungenen Fest für Mitglieder, Freunde und Gäste des Vereins. Den Auftakt auf dem Sportgelände bildete am Samstagnachmittag das Herrenturnier. Vier Mannschaften kämpften in spannenden Begegnungen um den Turniersieg und boten den zahlreichen Zuschauern attraktiven Fußball. Trotz des sportlichen Ehrgeizes standen Fairness, gegenseitiger Respekt und die Freude am Spiel jederzeit im Vordergrund – ganz im Sinne des Vereinsmottos „Mit Tat und Wort, treu unserm Sport“. Am Ende durfte sich die SG Bärnau/Thanhausen über den Turniersieg freuen. Den zweiten Platz belegte die SG Floß/Püchersreuth, gefolgt vom TSV Flossenbürg auf Rang drei und der SG Altenstadt Voh./Waldthurn II auf dem vierten Platz. Doch nicht nur auf dem Spielfeld war einiges geboten. Während des gesamten Nachmittags und bis in die Abendstunden herrschte auf dem Sportgelände reger Betrieb. Bei bestem Wetter nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erinnerungen auszutauschen und gemeinsam auf acht Jahrzehnte Vereinsgeschichte anzustoßen. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, sodass der Turniertag in geselliger Atmosphäre einen harmonischen Ausklang fand. Ein besonderes Zeichen der Verbundenheit setzte am Sonntag die evangelische Kirchengemeinde Floß. Sie verlegte ihren Gemeindegottesdienst kurzerhand auf den Sportplatz und feierte gemeinsam mit den Mitgliedern des SV Floß einen festlichen Gottesdienst unter freiem Himmel. Pfarrer Wilfried Römischer stellte seine Predigt unter das Motto „Ein starkes Team“ und zeigte dabei eindrucksvoll auf, wie viele Gemeinsamkeiten ein Sportverein und eine christliche Gemeinde verbindet: Zusammenhalt, Vertrauen, gegenseitige Unterstützung und das gemeinsame Engagement für eine starke Gemeinschaft. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom evangelischen Posaunenchor, der eigens auf das Sportgelände gekommen war und für einen feierlichen Rahmen sorgte. Ein besonderes Highlight war mit Sicherheit auch das Anspiel der Kinder, die in Trikots des SV Floß zeigten, dass ein starkes Team aus mehr als Einzelpersonen besteht – passend zum Thema des Gottesdienstes. Im Anschluss blieben viele Besucher noch zum Frühschoppen auf dem Sportplatz. Bei guter Unterhaltung, Musik und bester Bewirtung wurde gemeinsam weitergefeiert und das Miteinander gepflegt. Den unterhaltsamen Schlusspunkt des Jubiläumswochenendes setzte schließlich das Spiel einiger ehemaliger Spieler gegen die aktuelle SG Wildenau/Püchersreuth/Floß II. Zahlreiche „alte“ Spieler des SV Floß schnürten noch einmal ihre Fußballschuhe und traten gegen die zweite Mannschaft an. Dabei bewiesen die Routiniers eindrucksvoll, dass sie das Fußballspielen nicht verlernt haben. Mit einem deutlichen 7:1-Erfolg ließen die ehemaligen Spieler der jungen Mannschaft kaum eine Chance. Das Ergebnis sorgte nicht nur für Begeisterung bei den Zuschauern, sondern erinnerte den einen oder anderen mit einem Augenzwinkern an das legendäre WM-Halbfinale zwischen Deutschland und Brasilien. Mit dem Festabend am Freitag sowie dem gelungenen Fußballwochenende fand das 80-jährige Vereinsjubiläum des SV Floß einen würdigen Abschluss. Die zahlreichen Besucher, die vielen helfenden Hände und die große Gemeinschaft machten einmal mehr deutlich, was den Verein seit seiner Gründung im Jahr 1946 auszeichnet: Sportliche Leidenschaft, gelebter Zusammenhalt und ein starkes Miteinander über Generationen hinweg.
Am Floriansfest der Freiwilligen Feuerwehr Floß wurde das neue Wechselladerfahrzeug gesegnet und feierlich in Dienst gestellt. (Bild: Marcus Ettl)

Floriansfest der Feuerwehr Floß - Neues Wechselladerfahrzeug gesegnet

Beim Floriansfest der Freiwilligen Feuerwehr Floß stand am Samstag die Segnung des neuen Wechselladerfahrzeugs „Florian Floß 36/1” im Mittelpunkt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen dazu ans Feuerwehrhaus und nutzten die Gelegenheit, das neue Fahrzeug aus der Nähe zu besichtigen. Bereits am Nachmittag zeigte die Feuerwehr bei einer Schauübung, wie die Einsatzkräfte bei einem Verkehrsunfall vorgehen. Die Vorführung gab den Gästen einen Einblick in die technische Hilfeleistung im Ernstfall und die vielseitigen technischen Aufgaben der Wehr. Die Fahrzeugsegnung fand am frühen Abend im Rahmen einer ökumenischen Andacht mit den Pfarrern Max Früchtl und Wilfried Römischer statt. Neben den Festgästen nahmen auch Bürgermeister Robert Lindner, weitere Vertreter aus Politik sowie Abordnungen umliegender Feuerwehren teil. Mit dem neuen Wechselladerfahrzeug erweitert die Feuerwehr Floß ihre Einsatzmöglichkeiten deutlich. Derzeit ist ein Wasserbehälter mit 11.000 Litern Fassungsvermögen im Einsatz. Damit kann die Wehr insbesondere bei Bränden in Bereichen mit schwieriger Löschwasserversorgung schnell größere Wassermengen an die Einsatzstelle bringen. Weitere Abrollbehälter, etwa für Sandsäcke, Schüttgut oder logistische Aufgaben, sind bereits vorgesehen. Das Zugfahrzeug wurde gebraucht beschafft und anschließend in enger Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Bauhof des Marktes Floß umfassend überarbeitet. Viele Arbeiten wurden in Eigenleistung erledigt. Dadurch konnten Kosten gespart und das Fahrzeug gezielt an die Anforderungen der Flosser Wehr angepasst werden. Nach der Segnung ging das Floriansfest in den geselligen Teil über. Bei gutem Wetter und reger Beteiligung klang der Abend am Feuerwehrhaus aus. Für die Feuerwehr Floß markiert die Indienststellung des „Florian Floß 36/1” einen wichtigen Schritt zur weiteren Stärkung des Brand- und Katastrophenschutzes in der Marktgemeinde.
Manfred Wiedermann berichtet über die erfolgreiche Wiederansiedelung der Arnika im Bereich Skihang Wurmstein (Bild: Cordula Krebs)

40 Jahre BN Ortsgruppe Floß-Flossenbürg

Die BN-Ortsgruppe Floß-Flossenbürg blickt zurück auf 40 Jahre regionale Naturschutzarbeit und feierte am Samstag, dem 27.6.2026, ihr Bestehen mit Vertretern langjähriger Partner. In seiner Begrüßungsansprache am Skihang Wurmstein dankte der Ortsgruppenvorsitzende Manfred Wiedermann den ehrenamtlichen Naturschützern für ihre Arbeit und die erfolgreiche Umsetzung vieler großer und kleiner Naturschutzprojekte und Artenschutzmaßnahmen. Besonders hervorgehoben wurde die Unterstützung durch die Bürgermeister der Gemeinden Floß und Flossenbürg, Robert Lindner und Thomas Meiler. Auch die Fachkräfte des Naturpark Oberpfälzer Wald, Mathilde Müllner und Katrin Enzmann, haben entscheidend zu vielen Erfolgen beigetragen. Unterstützung und Hilfe leisteten bei Bedarf auch der BN-Kreisgruppenvorsitzende Hans Babl und der Regionalreferent Reinhard Scheuerlein. Bei Grundstücksankäufen bekam die Ortsgruppe finanzielle Unterstützung durch die Untere Naturschutzbehörde und den Bayerischen Naturschutzfond. Dank gilt auch den Spendern, die sich vor allem aus den aktiven Mitgliedern und der Sparkasse Neustadt zusammensetzen und die Ortsgruppe jährlich finanziell unterstützen. In diesem Jahr erhielt die Ortsgruppe eine außergewöhnliche Unterstützung. Die Beschaffung eines Einachsschleppers zum Mähen und Schwadern der Biotopflächen wurde vom ILE-Zusammenschluss Naturpark Oberpfälzer Wald e.V. mit 80 % gefördert. Gute Zusammenarbeit gibt es mit dem Förderverein Skilift Wurmstein, dem OWV Floß und Flossenbürg sowie dem LBV Neustadt. Die vom Ortsgruppenvorsitzenden angebotenen Führungen durch die Biotope Arnikawiese am Skihang und die Flachmoorwiese in Hildweisreuth wurden mit großem Interesse verfolgt. Den Abschluss bildete die Einkehr in den Gasthof Sankt Ötzener Hof, wo die Familie Schwanitz für das leibliche Wohl der Gäste sorgte und mit verschiedenen Grillspezialitäten aufwartete.


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Die Gruppe im Kloster Speinshart (Bild: Ulrike Kießling)

Ausflug der Frauenbünde zum Kloster Speinshart

Trotz großer Hitze ließ sich der Frauenbund Vohenstrauß zusammen mit dem Frauenbund Floß nicht davon abhalten, das Klosterdorf und das Kloster Speinshart am Samstag, 20.06.26 zu erkunden. Winfried Hübner vom Verein der Freunde und Förderer des Klosters führte die Gäste mit einer spürbaren Begeisterung durch das idyllische Klosterdorf und brachte sehr anschaulich dessen Geschichte den 30 Zuhörern und Zuhörerinnen nahe. Zweimal war das Kulturdenkmal von europäischem Rang dem Verfall preisgegeben und beide Male erwachte es wieder zum Leben und wurde restauriert und renoviert. Heute zählt das Klosterdorf Speinshart zu den schönsten Dörfern Süddeutschlands. Anschließend begaben sich alle in die angenehm kühle Klosterkirche. Pater Valentin, einer der 7 Theologen des Prämonstratenserordens, die im Kloster leben, brachte den Gästen die Geschichte der Kirche und des Klosters in klaren Worten und mit viel Humor nahe. Alle waren von der barocken Pracht begeistert und bekamen ganz besondere Einblicke. So durfte die Kirche auch von ganz oben betrachtet werden, der Kreuzgang und der Kapitelsaal besichtigt werden. Sehr interessant zu erfahren war auch, dass das Kloster Speinshart sich zu einem renommierten Forschungsstandort für Künstliche Intelligenz (KI) etabliert hat. Als bayerisches Wissenschaftszentrum vernetzt es Wissenschaftler aus ganz Bayern sowie internationale Forscher interdisziplinär, um ethische Grenzen, Gesundheit und Cybersicherheit im Kontext von KI zu erforschen. Nach diesen vielen Eindrücken wurde in der Klostergaststätte bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Den sehr interessanten Ausflug rundete ein Abstecher auf den nahegelegenen Barbaraberg mit der Ruine der ehemaligen Wallfahrtskirche St. Barbara und mit einer wunderschönen Aussicht auf das Umland ab.
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