Weltgebetstag in Floß (Bild: Sandra Neubeck -Weiser)

Beeindruckender Weltgebetstag in Floß

Der evangelische und katholische Frauenbund, mit ihren Vorsitzenden Christa Riedel und Christina Schaller, begingen wieder gemeinsam den ökumenischen Weltgebetstag, der dieses Jahr unter dem Motto „Kommt! Bringt eure Last” ( 11,28 Matthäusevangelium ), stand. In über 150 Ländern nahmen Frauen an diesem Gottesdienst teil und setzten somit ein kraftvolles Zeichen der Frauensolidarität und globalen Verbundenheit. Hoffnung gegen Hoffnungslosigkeit. Dies machte auch die Gottesdienstliturgie der nigerianischen Christinnen sehr deutlich. Der westafrikanische Staat, ein Mosaik aus Kulturen, Sprachen und Traditionen, ist zwar reich an Ressourcen, aber arm an Verantwortungsbewusstsein und Hoffnung. Im Laufe der Jahre versank das Land immer tiefer in Armut und Verzweiflung. Ein Sack Reis - ein Grundnahrungsmittel - ist für viele Familien ein Luxusgut geworden. Selbst in dieser fast aussichtslosen Lage arbeiten die Nigerianerinnen weiter auf eine bessere Zukunft hin und sehen trotzdem Beweise für Gottes Treue. Ihr starker Glaube gibt ihnen die notwendige Kraft dazu. Ihr Mut und das Durchhaltevermögen, im Schatten der Ausgrenzung zu leben, sind bewundernswert. Das evangelische Gemeindehaus wurde entsprechend landestypisch dekoriert und lud sofort zum Verweilen auf dem „afrikanischen Kontinent” ein. Gefühlsbetonte Geschichten, Lieder und Fürbitten, die Herz und Seele berührten und den Wortgottesdienst zusätzlich bereicherten, trugen Christa Riedel, Christina Schaller, Christine Wirth, Kerstin Sommermann, Andrea Mutterer, Katrin Barth, Christa Neubeck, Silvia Schnappauf, Christina Kreuzer sowie Pfarrer Wilfried Römischer in eindrucksvoller Weise vor. Die Arche Musica, unter Leitung von Andreas Kunz, übernahm den musikalischen Teil. Pfarrer Römischer erteilte anschließend den Segen Gottes. Ein mit viel Liebe zubereitetes „nigerianisches Büfett” - ein Augen- und Gaumenschmaus - rundete letztendlich diese bewegenden Abendstunden ab, bevor ein interessanter Bildvortrag über Land und Leute den offiziellen Teil dieser Feierlichkeit beendete. Auch in Floß war man weltweit im Gebet vereint und nahm bewusst die Anliegen und Nöte und die Lebensrealität der Frauen in Nigeria, die Sehnsucht nach einer besseren Welt haben, in den Blick.


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Vortrag über Tierrettung bei Stallbränden im Feuerwehrhaus Floß (Bild: Marcus Ettl)

Vortrag über Tierrettung bei Stallbränden im Flosser Feuerwehrhaus

Einen praxisnahen und zugleich wichtigen Unterricht zum Thema „Rettung von Großvieh bei Brandereignissen landwirtschaftlicher Gebäude” veranstalteten die Feuerwehren Floß und Bergnetsreuth gemeinsam mit dem Steyr-Club Floß. Im Mittelpunkt stand dabei die Tierrettung bei Stallbränden, ein Einsatzszenario, das Feuerwehren wie auch Landwirte vor besondere Herausforderungen stellt. Als Referentin konnte Lea Staber aus Rosenheim gewonnen werden. Die Tierärztin ist selbst aktiv bei der Feuerwehr tätig, unter anderem als Atemschutzgeräteträgerin und Gruppenführerin, und brachte damit sowohl fachliche als auch einsatztaktische Erfahrung in den Vortrag ein. Behandelt wurden unter anderem typische Brandursachen in landwirtschaftlichen Gebäuden sowie die besonderen Schwierigkeiten bei Bränden in Tierhaltungsanlagen. Einen Schwerpunkt bildete die Rettung von Rindern bei Stallbränden, wobei Staber anschaulich auf die Sinneswahrnehmung der Tiere einging und erklärte, wie diese auf Rauch, Lärm und ungewohnte Situationen reagieren. Ebenso wichtig war das Thema Eigenschutz der Einsatzkräfte bei der Evakuierung von Tieren. Ergänzt wurde der Vortrag durch Hinweise zum vorbeugenden Brandschutz und zu Maßnahmen, mit denen Landwirte das Risiko von Stallbränden reduzieren können. An der Veranstaltung nahmen zahlreiche Feuerwehren aus der Region teil, darunter Feuerwehrleute aus Floß, Bergnetsreuth, Neustadt a.d. Waldnaab, Störnstein, Plößberg, Püchersreuth, Ilsenbach, Wurz, Neudorf bei Georgenberg, Georgenberg/Neuenhammer, Brünst, Waldkirch und Altenhammer. Zudem nutzten auch rund 40 Landwirte die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren. Möglich wurde der Vortrag durch die Unterstützung mehrerer Unternehmen aus der Region, die damit einen wertvollen Beitrag zur Aus- und Fortbildung von Feuerwehren und zur Sicherheit in der Landwirtschaft leisteten.
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