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Mit Ehrenurkunde, Ehrennadel und Präsent wurden die Jubilare ausgezeichnet. (Bild: Fred Lehner)

AWO Ortsverein ehrt treue und langjährige Mitglieder

Die Grundwerte der Arbeiterwohlfahrt, Freiheit, Gerechtigkeit, Toleranz und Solidarität, stehen bei ihnen ganz oben an. Ihre soziale Einstellung ist für sie Verpflichtung, das Gesellschaftsleben und Miteinander möchten sie nicht missen. Auf diesen Nenner brachte es Vorsitzender Karl Tabert bei der Ehrung und Auszeichnung treuer und langjähriger Mitglieder. In der Jahreshauptversammlung am Donnerstag stand die Ehrung der Mitglieder neben den Jahresberichten und den Neuwahlen im Mittelpunkt. Tabert hatte für jedes Mitglied ein gutes Wort. Zugleich dankte er im Namen des Vereins, der Vorstandschaft und des Ausschusses für die Treue zum Sozialverband. Die Jubilare haben den Grundstein für einen kontinuierlichen Aufbau des Ortsverein mit gelegt und sind leuchtende Vorbilder in der großen Gemeinschaft. Das alles stimme zuversichtlich für die Fortsetzung der Vereinsarbeit. In ihren Grußworten hoben Bürgermeister Robert Lindner und Karin Rössler vom Kreisverband die Sozialarbeit des AWO-Ortsverbandes mit Vorsitzenden Karl Tebert hervor. Es sei lobenswert, dass sich Karl Tabert mit 87 Jahren nochmals bereit erklärt, dem Ortsverein die Treue als Vorsitzender zu halten. Mit Karin Rössler und Günter Stich ehrte Karl Tabert mit Ehrennadel, Ehren Urkunde und Präsent folgende Mitglieder: 10 Jahre: Karl Lang, Hilda Weig, Rosita Schmidt, Kerstin Lenkeit und Marianne Wallinger. 15 Jahre: Christine Grundler 20 Jahre: Stefanie Hacker, Karin Staschewski und Karl Kraus. 30 Jahre: Brigitte Schülein, Reta Eck, Elfriede Striegl und Manfred Spickenreuther. 40 Jahre: Ilse Galland und Karl Tabert.
Ausgelassene Stimmung bei der Premiere der Millennium Night: In der Kleintierhalle in Floß feierten die Gäste generationsübergreifend zu den größten Hits der 90er- und 2000er-Jahre. (Bild: Marcel Weidner)

Millennium Night feiert gelungene Premiere in Floß

Hits rund um die Millennium-Wende, eine volle Tanzfläche und ein generationsübergreifendes Publikum: Die erstmals ausgerichtete „Millennium Night” der Burschengesellschaft Cylinder-Club Floß 1889 e.V. ist am Samstag, den 3. Oktober auf große Resonanz gestoßen. Ab 20 Uhr verwandelte sich die Kleintierhalle in Floß in eine Party-Location ganz im Zeichen der 90er- und 2000er-Jahre. DJ Michael B. sorgte mit den größten Hits der beiden Jahrzehnte für ausgelassene Stimmung und eine gut gefüllte Tanzfläche. Dabei zeigte sich schnell, dass die Musik dieser Zeit längst nicht nur eine Generation verbindet. Vom jungen Partypublikum bis hin zu Best Agern feierten die Besucher gemeinsam zu den bekannten Songs der vergangenen Jahrzehnte. Dass die Veranstaltung gleich bei ihrer Premiere so gut angenommen wurde, werteten die „Cylinderer” als Bestätigung für das neue Veranstaltungskonzept. Federführend an der Planung beteiligt war der 2. Vorstand Tobias Bauer. Er zeigte sich nach der Veranstaltung entsprechend zufrieden: „Natürlich weiß man bei einem neuen Format vorher nie genau, wie es angenommen wird. Umso freut uns, dass so viele Besucher gekommen sind und über den ganzen Abend hinweg ausgelassen und vor allem friedlich miteinander gefeiert haben.” Mit der Millennium Night habe der Verein bewusst eine Veranstaltung schaffen wollen, die ein breites Publikum in Floß und Umgebung anspricht. Auch der 1. Vorstand Michael Weig zog ein positives Resümee: „Wir freuen uns sehr, dass die Premiere so gut angenommen wurde. Für uns als Verein ist es schön, wenn wir mit einer Veranstaltung etwas Positives für Floß und die gesamte Umgebung auf die Beine stellen können.” Ein besonderer Dank gelte dabei auch dem Kleintierzuchtverein, der seine Halle für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hatte. Nach der gelungenen Premiere dürfte die Millennium Night zugleich nicht die letzte gewesen sein. Eine erneute Auflage könne man sich beim Cylinder-Club jedenfalls sehr gut vorstellen, so Weig.
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Caritas-Herbstsammlung in Floß wieder erfolggekrönt

Die diesjährige Herbstsammlung der Caritas fand vom 28. September bis 04. Oktober 2026 unter dem Motto „Auf die Menschlichkeit kommt es an!” statt. Die ehrenamtlichen Sammlerinnen Veronika Bauer (Altenhammer), Roswitha Bergmann und Christina Kreuzer waren in diesem Zeitraum wieder unterwegs und gingen von Haus zu Haus und baten um Spenden für die so wertvollen, unentbehrlichen und vielfältigen Hilfsangebote der Caritas. Ihr Dienst am Nächsten ist beispielhaft und von unschätzbarem Wert. Es tut gut und ist beruhigend zugleich, sie als Unterstützung und helfende Hand - in vielerlei Hinsicht - an unserer Seite zu haben. Auch die großzügige Spendenbereitschaft, die von der Landbevölkerung entgegengebracht wurde, war sehr erfreulich. Die Bürgerinnen und Bürger zeigten viel Herz und tragen somit tagtäglich erheblich zur Erleichterung des Wohlbefindens und der Lebensqualität ihrer Mitmenschen in unserer Region bei. Einen hohen Stellenwert nahm dabei wiederum die Bedeutung von Solidarität in unserer Gesellschaft ein, die in den vergangenen Tagen wieder einmal mehr in den Fokus rückte. Nicht nur das Geld allein, auch der Dialog mit den Gebenden und auch für sich selbst zu wissen, etwas Gutes getan zu haben, berührte beiderseits gleichermaßen. Auch Pfarrer Max Früchtl war von dem beachtlichen, vierstelligen Sammelergebnis sehr beeindruckt und dankt allen Beteiligten von ganzem Herzen, die an dieser Spendenaktion so wohlwollend und fördernd mitgewirkt haben.
Die Bischofsurkunde, das Ehrenzeichen in Gold für Kirchenmusik, einen im Erzgebirge holzgeschnitzten Engel an der Orgel und eine Flasche Champagner, die Pfarrer Früchtl aus Frankreich mitbrachte, durfte Fröhlich aus der Hand der dankbaren Gratulanten in Empfang nehmen, (Bild: Fred Lehner)

60 Jahre Kirchenmusik durch Organisten Hans Fröhlich

In der so reichen Geschichte der Kirchenmusik in der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer ist der Name von Hans Fröhlich unauslöschlich. Noch vor seiner Zeit waren es Hans Pronadl, Albert Götz, Theodor Kilbert, Hans Dietl und Klemens Tischler, die sich als Organisten und Chorleiter einen Namen machten. Seit dem Pfingstfest 1966 saß der aus Flossenbürg stammende Hans Fröhlich als 17-Jähriger an der Flosser Kirchenorgel. Wiederholt hat sich dies bei der Primiz des Heimatpriesters, Pater Leo Beck. Dass es heute über 60 Jahre sind und die Kirchenorgel zu seinem Hobby als Lehrer, zuletzt als Konrektor der Grund- und Mittelschule wurde, das hätte er selbst nicht geglaubt. Vor fünf Jahren musste Fröhlich seine Tätigkeit als Organist und Leiter des Kirchenchores und des Kirchenorchesters aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen aufgegeben. Ein schmerzlicher Schritt, der zugleich zu einem tiefen Einschnitt in die Kirchenmusik der Pfarrgemeinde wurde. Was überaus dankbar anzuerkennen ist: Fröhlich sitzt heute noch an der Orgel, wenn Aushilfe bei Gottesdiensten, Beerdigungen und Andachten gebraucht wird. Auch der Flosser Harald Bäumler (Chorleiter in Neustadt WN ) sitzt öfter als Aushilfe an der Heimatorgel, ebenso seine Frau Klara. Die Nachfolge von Fröhlich hat in den letzten Jahren Elisabeth König aus Neustadt/Waldnaab angetreten, die sich auch der Jugendförderung besonders annimmt.
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