Eine fröhliche Schar von Mitgliedern des Evangelischen und Katholischen Frauenbundes versammelte sich beim Abmarsch zur Fußwanderung nach Würzelbrunn. (Bild: Christina Schaller)

Ökumenisches Sommerfest der Frauenbünde in Floß

Der seit vielen Jahren feste und treue Zusammenhalt der Frauenbünde in den beiden christlichen Kirchengemeinden bekräftigte sich erneut beim schon längst zur Tradition gewordenen ökumenischen Sommerfest. In diesem Jahr war der Evangelische Frauenbund mit der Vorbereitung und Organisation an der Reihe. Als Treffpunkt wurde das „Bärnstüberl“ in Würzelbrunn bei den Wirtsleuten Anni und Werner Gollwitzer vereinbart. Wegen der unsicheren Witterungsverhältnisse wurde die Halle aufgesucht, die voll besetzt war. Was festzuhalten bleibt: Es war ein Besucherrekord worüber es große Freude gab. Erfreulich, dass sich ein Großteil der Teilnehmerinnen für eine Fußwanderung vom Nexans-Parkplatz und Kreislehrgarten auf dem Bocklradweg über Haupertsreuth nach Würzelbrunn entschied. Vorsitzende Christa Riedel hatte mit ihrem Team wieder alles bestens vorbereitet und organisiert. Die Gastfreundschaft der Wirtsleute Gollwitzer ist unübertrefflich. Bei einem kulinarischen Hochgenuss, mit vielen Überraschungen und Schmankerln, die man nicht alle Tage serviert bekommt, dazu kulturellen Beiträgen zum Nachdenken und zur Freude, entwickelte sich ein freundschaftlicher, harmonischer und geselliger Abend, ganz im Geist der Ökumene. Das ist auch der tiefere Sinn dieses gemeinsamen Beisammenseins. Den beiden Vorsitzenden Christa Riedel vom Evangelischen und Christina Schaller vom Katholischen Frauenbund fällt dieses besondere Verdienst durch ihr großartiges Engagement zu.
Der evangelischer Frauenbund besucht die Landesgartenschau. (Bild: Christa Riedel)

Frauenbund Floß besucht die Landesgartenschau

„Sagenhaft viel erleben“ – unter diesem Motto lädt die Landesgartenschau im Oberpfälzer Furth im Wald ein. Dieser Einladung folgte der Evangelische Frauenbund Floß und lud den Frauenbund Vohenstrauß sowie interessierte Gäste zum Mitfahren ein. Am vergangenen Samstag begrüßte die Flosser Vorsitzende Christa Riedel die Teilnehmenden. Dieser Tag stand bei der LGS unter dem Titel „Sagen und Märchen“. Auf den Bühnen konnten Auszüge aus „Urmel aus dem Eis“ und natürlich aus dem „Further Drachenstich“ besucht werden. Dieses ist das älteste Volksschauspiel Deutschlands. Wer wollte konnte den Drachen „Funny“ in ihrer Drachenhöhle besuchen und Interessantes über die Geschichte erfahren. Beim Spaziergang über das Gelände genossen alle die sommerliche Blütenpracht, schattige Plätze in den Flussauen der Cham und künstlerisches Glasdesign. Begleitet wurden alle Besucher*innen dabei oft von musikalischen Klängen verschiedener Gruppen auf den Bühnen der LGS. Informationen gab es von Imkern, zum Grünen Band zwischen Deutschland und Tschechien, der Teich-, Land- und Forstwirtschaft und vielem mehr. Einige machten sich auch auf den kurzen Weg in die Stadt und schauten an den Stationen der LGS im Stadtkern vorbei. Bei der Heimfahrt waren sich alle einig einen sagenhaft schönen Tag erlebt zu haben. Christa Riedel beschloss die Fahrt mit der Erzählung vom Märchen „Die Bienenkönigin“ der Gebrüder Grimm.
Langjährige Treue wurden ebenso wie die Neuaufnahme von Mitgliedern im Evangelischen Frauenbund ausgezeichnet. (Bild: Fred Lehner)

Evangelischer Frauenbund eine Perle in der Kirchengemeinde

Es kommt nicht von ungefähr, wenn Pfarrer Wilfried Römischer bei den jährlichen Dankabenden die freiwilligen und ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfern für unverzichtbar hält. Das zeichnet eine aktive und lebendige Kirchengemeinde aus. Und das ist bei der evangelischen Gemeinde St. Johannes Baptista der Fall. In den Kreis der beispielhaft Tätigen schließen sich auch die Mitglieder des Evangelischen Frauenbundes unter Vorsitzenden Christa Riedel aus Hardt gerne mit ein. Das wurde aus dem Jahresbericht der Vorsitzenden durch eine Bilderpräsentation, die Christa Thomas erläuerte, in der Jahreshauptversammlung am Sonntag in der Kirche deutlich. Nach dem Gedenken der im Berichtsjahr verstorbenen drei Mitglieder war zu hören, dass der Frauenbund derzeit 153 Mitglieder im Alter von 32 bis 96 Jahren zählt. Ganz oben an steht die Mitgliederbetreuung. Dies zeige sich bei den überbrachten Glückwünschen zu runden und halbrunden Geburtstagen. An die Eltern der 15 getauften Kinder wurden im Jahr 2024 selbstgestrickte Söckchen als Geschenk überreicht. Für den Kaffee- und Kuchenverkauf bei einer Veranstaltung der Raiffeisenbank gab es einen Zuschuss von 350 Euro, während der traditionelle Adventsbasar einen Erlös, der Frauenbund stockte diesen auf 500 Euro auf, brachte. Die Summe von 850 Euro konnte in der Versammlung dem Diakonieverein als Spende überreicht werden. Kerstin Sommermann hatte in ihrem Bericht die Arbeit der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft Medien erläutert. Ebenso ging sie auf den Tabletkurs und Stammtisch mit Unterstützung von Manuela Preisinger ein. Silvia Schnappauf kümmert sich um die Pressearbeit. Dass die Vereinskasse bei Waldtraud Riedel in besten Händen ist, berichteten die Kassenprüferinnen.

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