Noch hatte der erste Kommuniontag am Sonntag in der Heimatkirche St. Johannes der Täufer für die 18 Mädchen und Buben seine überaus positiven Nachwirkungen, rüsteten sich die Kinder mit ihren Angehörigen und Pfarrer Max Früchtl mit Christina Schaller von der Pfarrei zur Pfarrwallfahrt am Montag in die Domstadt Regensburg. Die Spannung kannte keine Grenzen, denn für einige Kinder war es die erste Zugfahrt nach Regensburg. Erfreulich, dass sich auch drei Großeltern Zeit genommen haben, ihre Enkel zu begleiten.
Das Tagesprogramm hatte Pfarrer Früchtl gekonnt zusammengestellt. Es erfüllte mehr, als sich die Kinder erwarteten. Schon der Besuch der Alten Kapelle mit der faszinierenden Orgel und die üppigen goldenen Verzierungen und die Marienfigur, die ganz aus Gold erstrahlte, hatten es den Kindern angetan. Mit Pfarrer Früchtl feierten die Kinder Gottesdienst und empfingen ein zweites Mal die Heilige Kommunion. Im Spitalgarten wurde das Mittagessen eingenommen. Sofort wurde auch der Spielplatz von den Kindern erobert. Was beeindruckte war die kindgerechte Stadtführung, die in zwei Gruppen aufgeteilt wurde. Bleibende Informationen gab es über die steinerne Brücke bei den historischen Erklärungen über das Leben und Treiben in Regensburg im Mittelalter.
Gespannt waren die Kinder auf die nächste Attraktion, der Schifffahrt auf der Donau. Bei herrlichem Wetter konnte Regensburg vom Boot aus genossen werden. Zwischen den Programmen wurde die Zeit zum Eis essen oder shoppen reichlich genutzt. Was die Verantwortlichen freute: Es gab keine Probleme, alles lief mustergültig und diszipliniert ab. Pfarrer Früchtl und die Begleitungen waren dafür sehr dankbar. Den Abschluss der Feierlichkeiten bildet am Sonntag, 10. Mai, um 10 Uhr in der Pfarrkirche ein Dank-Gottesdienst. Die Kinder treffen sich um 9.30 Uhr in der Seitenkapelle. Eltern und Geschwister können sofort in der Kirche Platz nehmen. zum Abschluss werden die Andachtsgegenstände gesegnet.