Die legendären Kapellenbrüder hatten beim Bockbierfest beim „Bartl” am Feuerhof, ihren 25. Auftritt und erfreuten das Publikum mit Kritik und Witz.
Die Bockbierfeste sind der Region seit vielen Jahrzehnten in der Fastenzeit äußerst beliebt. So auch das im Gasthaus „Zum Bartl” Deftige Speisen, abgestimmt auf die Starkbierzeit, kamen auf den Tisch. Zum trinken gab es den Hauptmann Stiber-Trunk und den HC August Weizenbock der Brauerei Sperber. Das Duo Lukas Graf and Friend, unterhielt die Gäste musikalisch.
Höhepunkt des Abends war jedoch wieder der Auftritt der „Drei Kapellenbrüder”, die seit nunmehr 25 Jahren ihren Senf zu allem dazu geben. Humorvolles, Bissiges, Mahnendes und auch Hintergründiges sowie nachdenkliche Themen wurden angesprochen. Autor Karl-Heinz Neidl hatte die Texte für das Trio maßgeschneidert. Der Lehrer (Anton Fenk), der Pfarrer (Armin Kraus) und der Wirt (Hans-Jürgen Reitzenstein) legten die Finger in die Wunden der großen und der lokalen Politik, nahmen das Geschehen im Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Sulzbach-Rosenberg aufs Korn und ließen alles was am Feuerhof passierte auf humorvoller Weise Revue passieren. Dies kam bei den Gästen sehr gut an und wurde mit vielen Lachern und Applaus bedacht. Wirt Martin Lotter bedankte sich bei den Akteuren und vor allem bei Karl-Heinz Neidl, der mit seiner spitzen Feder in den letzten 25 Jahren die Texte verfasst hat, sowie der „Musi” und den Gästen für einen gelungenen Bockbierabend. Unter den vielen Gästen war auch Bürgermeister Stefan Frank, der es sich nicht nehmen ließ, seinen Respekt für die Darbietung der Kapellenbrüder mit einer Runde Schnaps auszudrücken. Leider wird es im nächstes Jahr keinen Auftritt der Kapellenbrüder mehr geben, den der Autor und Schreiber, will nach 25 geschriebenen Reden in die wohl verdiente Rente gehen. Zum Ende der Jubiläumsrede überraschte Lehrer Anton Fenk, seine Kollegen, den Wirt und den Autor, mit einem gerahmten Bild der Kapellenbrüder zum Abschied.